Wo findet man die besten Grillrezepte ?

Grillrezepte
Grillrezepte

Das Grillen gilt hierzulande als ein regelrechter Volkssport und ist lediglich in den Vereinigten Staaten von Amerika ähnlich stark ausgeprägt. In Deutschland lassen sich allerdings viel weniger „Barbecues“ und vielmehr klassische Grillpartys finden. Doch egal ob Barbecue oder Grillparty – bei beiden Events, die sich übrigens lediglich in ihrer Dauer und den Portionsgrößen unterscheiden, steht der Grill im Mittelpunkt. Folglich gibt es eine ganze Palette unterschiedlichster Grillrezepte, die es zu den unterschiedlichsten Anlässen auszuprobieren und nachzugrillen gilt. So hat so mancher Grillexperte in seiner langjährigen Kochtätigkeit oftmals regelrechte Sammelbücher mit Hunderten verschiedenster Grillrezepte zustande bringen können.

Der Hobbygriller mag sich da oftmals lieber auf sein Gedächtnis und das heimische Kochbuch verlassen, doch wer wirklich viel, häufig und vor allem abwechslungsreich grillt, könnte von einer professionellen Rezeptesammlung durchaus profitieren. Schließlich lassen sich mittlerweile die unterschiedlichsten Marinaden, Soßen, Salate, Brotvarianten und Getränke auch in Eigenregie herstellen – mit einem jeweiligen Rezept versteht sich. Doch wo lassen sich die diversen Rezepte finden? Und worauf ist bei der Anwendung, sprich beim Nachkochen der leckeren Vorschläge, zu achten? Der folgende Artikel klärt Sie über die grundlegendsten Fragen und Besonderheiten in Sachen Grillrezepte auf und gibt zudem ein paar nützliche Tipps und Tricks, wie Sie besonders schnell und sogar kostenlos an leckere Grillrezepte gelangen.

Allgemeines zum Thema Grillrezepte
Egal, ob Sie ein Salatdressing, eine Marinade oder ein Fladenbrot für die nächste Grillparty nach einem neuen und vielversprechenden Rezept zubereiten wollen – Sie sollten stets bedenken, dass sich das Rezept auch als Fehlgriff erweisen könnte. Deshalb sollten Sie, wenn Sie zum Beispiel eine neue Marinade ausprobieren, stets eine Notlösung parat haben. Im Fall der neuen Marinade würde sich also das provisorische Anrühren einer altbekannten Marinade empfehlen. So können Sie ganz einfach von beiden Rezepten die halbe Portion machen, sodass auch nichts weggeschmissen werden muss. Des Weiteren sollten Sie sich zunächst das komplette Rezept und eventuelle Anmerkungen durchlesen. Die neue Marinade kann in diesem Fall abermals als ein passendes Beispiel genommen werden. So lassen sich häufig erst im letzten Satz Bemerkungen wie „das Fleisch sollte übrigens mindestens 12 Stunden in der Marinade ziehen“ finden. Ein gründliches Durchlesen verhindert also letztendlich Missverständnisse und zeittechnische Probleme beim Nachkochen.

Quellen für neue Rezepte
Eine durchaus erwähnenswerte Quelle für neue Rezepte stellen Kochbücher dar. Mit schönen Bildern und ausführlichen Beschreibungen verleihen die diversen „Grill-Guides“ dem Braten und Brutzeln auf offener Flamme schließlich ein wirklich hohes und professionelles Niveau. Allerdings kosten Bücher auch Geld – wesentlich preiswerter (der Regel sogar völlig umsonst) gelangen Sie an Grillrezepte über das weltweite Web. Doch Vorsicht: Ins Internet darf wirklich jeder, angefangen vom Schulkind bis hin zum professionellen Rezeptetexter, seine Artikel der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Einen Garant für Geschmack und Spaß beim Essen bieten die unzähligen Kochrezepte aus dem weltweiten Web also absolut nicht. Vor allem Kochportale wie „Chefkoch.de“ halten oftmals herbe Enttäuschungen bereit. So sollten Sie beim Nachkochen stets auf (viele) positive Rückmeldungen anderer Mitglieder achten.

Eine wesentlich erfolgversprechendere Quelle stellen spezielle Grillforen dar. So konnten sich in letzter Zeit zum Beispiel Seiten wie „Grillrezept.de“, „Grillfürst.de“ und „Pepperworld.de“ in der breiten Grillerszene einen durchaus anerkannten Namen machen. Hier lassen sich neben den zahlreichen Rezepten außerdem diverse Tipps und Tricks zu verschiedenen Themen, sei es nun bei der Auswahl des Grills, der Holzkohle oder des Grillguts, finden. Und das sogar völlig kostenlos!

Marinade Garnelen

Marinade GarnelenRichtig zubereitet sind marinierte Garnelen auf dem Grill eine Delikatesse, solange ein paar Feinheiten beachten werden. Das beginnt beim Einkauf, geht über das Putzen reicht bis zu den einzelnen Zutaten der Marinade.   Der Einkauf und die Vorbereitung der Garnelen   Zum Grillen eignen sich Riesengarnelen am besten, die kleineren Shrimps trocknen auf dem Grill schnell aus und werden zäh. Wenn Sie Garnelen mit Panzer kaufen, sollten Sie pro Person mit 300 Gramm kalkulieren, denn beim Putzen der Garnelen fällt bis zu 60 Prozent Abfall an. Frische Garnelen sollten Sie möglichst bald nach dem Kauf verzehren. Bis zur Zubereitung lagern Sie die Meeresfrüchte im Kühlschrank.   Bevor Sie die Garnelen einlegen, müssen Sie sie putzen. Dazu werden Kopf und Beine abgebrochen, anschließend die Körperschale geöffnet. Um den Darm zu entfernen, schneiden Sie den gebogenen Rücken vom Schwanz bis zum Kopf der Garnele flach ein. Anschließend entfernen Sie den schwarzen Darmfaden von jeder Garnele, waschen die Meeresfrüchte und tupfen sie anschließend gut trocken.

Marinieren der Meeresfrüchte
Garnelen besitzen einen feinen Geschmack, der leicht durch die Einlegflüssigkeit und kräftige Gewürze verloren gehen kann. Daher müssen die Zutaten für die Würzmarinaden sorgfältig ausgewählt werden. Öle, Buttermilch, Joghurt, Zitronensaft oder Weißwein eignen sich gut als Basis für die Marinade von Meeresfrüchten. Rotwein und Essig sind als Säuregeber zu kräftig zum Einlegen.

Sojasoße, Reiswein, Ingwer und Curry in der Marinade geben den Garnelen eine asiatische Note. Mediterran wird es, wenn Sie Oregano, Thymian und Rosmarin mit Olivenöl mischen. Auf Salz sollten Sie in einer Marinade verzichten, da es den Garnelen die Feuchtigkeit entzieht und sie dadurch austrocknen.

Bevor Sie die Garnelen in die Marinade gebe, empfiehlt es sich, sie auf Schaschlikspieße zu stecken, die vorab 20 Minuten gewässert wurden. Dann lösen sich die Garnelen nach dem Grillen leichter von den Holzspießen.

Asiatische Garnelen-Marinade   Zutaten für 400 g frische, küchenfertige Garnelen
150 ml Sojasoße
150 ml trockener Weißwein
1 TL gehackter Ingwer
60 ml Sonnenblumenöl
2 TL mildes Currypulver
4 Zitronengrasstängel

Sojasoße, Weißwein und Ingwer in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und beiseitestellen. Mit Sonnenblumenöl und Currypulver vermischen.

Die dicken Enden der Zitronengrasstängel abschneiden und anderweitig verwenden. Die dünnen Stängel des Zitronengrases der Länge nach aufschlitzen, damit die Aromen während der Marinierzeit in die Garnelen ziehen können. Anschließend die Garnelen aufspießen und in die Marinade legen. Im Kühlschrank sechs bis zwölf Stunden ziehen lassen.

Marinade abtropfen lassen und die Spieße von jeder Seite zwei bis drei Minuten grillen.

Vegetarisch Grillen – einfach gemacht

Vegetarisch grillen auf Himalaya SalzsteinVegetarisch Grillen

Vegetarisch zu grillen kann nicht nur gesund, sondern auch einfach und sehr vielseitig sein.

Was ist bei vegetarischen Grillgerichten zu beachten?
Vegetarisch Grillen läuft prinzipiell nach dem selben Prinzip ab, wie auch das Grillen von Fleisch. Denn neben zahlreichen Gemüsesorten, Käse und Brot, stehen den Vegetariern auch etliche Grillgutvarianten aus Tofu oder Seitan zur Verfügung. Im Handel gibt es fertige Tofuschnitzel, Tofubratwürstchen oder Tofubuletten. Seitanmehl und Sojaschnitzel zum Aufquellen gibt es im Reformhaus.
Als guter Gastgeber sollte man außerdem auf fleisch- und fischlose Salate und Snacks achten. Ganz strenge Vegetarier verzichten auch auf Sahne, Milch und Eier. In solchen Fällen kann man Pflanzenmargarine, reine Öl-Essig Salate und Gemüsedips aus Avocado oder Kichererbsen bereitstellen. Falls auch Fleisch gegrillt wird, dann freuen sich Vegetarier sehr über eine separate Grillschale für ihr Gemüse und Tofugrillgut.

Wie gehe ich vor?
Beim Grillen von Gemüse und Tofu sollten einige Kleinigkeiten beachtet werden. Harte Gemüsesorten wie Kartoffeln oder Maiskolben sollten lieber vorgekocht werden. Das erspart enorm viel Grillzeit. Seitan und eingeweichte Sojaschnitzel sollten für mehrere Stunden in Marinade durchziehen können. Da unmariniertes Grillgut am Rost kleben könnte (Tofuprodukte sind sehr fettarm), kann eine Aluschale vorteilhaft sein. Wenn alles entsprechend vorbereitet wurde, dann kann wie gewohnt losgegrillt werden. Da die Tofuprodukte alle auch roh gegessen werden können, muss man nicht warten bis sie „durch“ sind, sondern bis sie eine ansprechende Farbe bekommen haben.

Welche Gewürze passen?
Vegetarische Grillgerichte können auf unterschiedliche Weise gewürzt werden. Beliebt sind die mediterrane Variante und die klassische Barbecue-Variante. Gerade ungewürzte Sojaschnitzel können mit den altbekannten Fleischgewürzen bearbeitet werden. Für einen würzigen Geschmack werden gerne Korianderpulver und Sojasauce verwendet. Weitere Gewürze für eine Barbecuesauce wären Paprika, Salz, Pfeffer, Tomatensauce, Senf, Zucker und Essig.
Mediterrane Gewürze wie Olivenöl, Oregano, Thymian, Salz, Pfeffer, Zitrone und Knoblauch passen gut zum Gemüse.

Rezeptideen
Hier gibt es die Möglichkeit Gemüse direkt zu grillen oder in Alufolie zu backen. Die folgenden Ideen sind einfach umzusetzen.

1. Halloumi
Halloumi ist ein griechischer Grillkäse, der durch seine besondere Konsistenz pur oder mariniert direkt auf den Grill gegeben werden kann. Naturhalloumi einfach in etwa 5 mm dicke Scheiben schneiden, in Kräutern, Knoblauch und Öl marinieren und goldgelb grillen.

2. Gemüse Variationen
Kartoffeln ungeschält kochen und etwas abkühlen lassen. Dann in der Mitte durchschneiden und eine Seite mit einer Mischung aus Feta, Knoblauch, Schnittlauch, Öl und Aubergine bestreichen, wieder zuklappen und in Alufolie eingewickelt anrösten lassen.

Champignonköpfe aushöhlen und mit Mozzarella füllen. Nur auf der Pilzseite grillen.

Zucchini und Aubergine der Länge nach in lange und dünne Scheiben schneiden und roh auf den Grill legen. Anschließend nur mit Öl, Salz und Pfeffer verfeinern.

Die passenden Gewürze finden Sie bei hier

 

Marinade für Grillfleisch

Grillfleisch marinierenEin gutes Stück Fleisch darf auf keiner Grillparty fehlen. Doch selbst das teuerste und saftigste Steak kann bei der falschen Zubereitung zur sprichwörtlichen Schuhsohle mutieren und Grillmeister sowie Grillgäste spürbar enttäuschen. Deshalb gilt es, sowohl bei der Auswahl des Fleisches als auch bei dessen Zubereitung wachsam, bedacht und vorausschauend vorzugehen. So stellt die Marinade beispielsweise ein ganz elementares Qualitätsmerkmal beim klassischen Barbecue-Grillen dar. Demnach sollten vorgefertigte Marinaden aus den Kaufhäusern und Supermärkten stets links liegen gelassen werden. Auch von bereits marinierten Fleischstücken (zu meist unschlagbar günstigen Preisen) gilt es die Finger zu lassen: Oftmals werden dem Kunden minderwertige Grillgüter verkauft, die mit den Marinaden lediglich optisch sowie geschmacklich aufgewertet werden. Folglich bleibt dem qualitätsbewussten Griller nichts anderes übrig, als seine Marinade in Eigenregie herzustellen. Wie dies geht, worauf dabei zu achten ist und wie ein klassisches Rezept für Marinaden aussieht, verraten die folgenden Zeilen.
Grundlegendes zum Thema Marinade
Um eine geschmacklich wirklich interessante Grillmarinade herstellen zu können, müssen stets frische und so weit es nur irgendwie geht unbehandelte Produkte verwendet werden. Werden in Rezepten zum Beispiel frische Knoblauchzehen verlangt, sollten diese auch unbedingt verwendet werden: Der Griff zur Knoblauchmühle, zu Knoblauchpulvern oder Knoblauchgeschmacksträgern kann eine frische, aromatische Knoblauchzehe längst nicht ersetzen. Außerdem sollten die Produkte soweit es geht unbehandelt sein: Die Bio-Zitrone beispielsweise darf ohne schlechten Gewissen in die Marinade verarbeitet werden.
Vorbereitung und Ablauf Einige Marinaden benötigen eine recht lange Einwirkzeit. Während dieser Einwirkzeit öffnen sich die Poren des Fleisches und das Aroma der Marinade kann das gesamte Grillgut durchziehen. So schmeckt nicht nur die äußere Schicht des Steaks angenehm aromatisch, sondern auch der (wahlweise rohe, leicht oder komplett durchgebratene) Kern nach der eigens hergestellten Marinade. So sollte das Grillfleisch spätestens am Morgen der eigentlichen Grillparty, besser noch am Abend davor, mit der Marinade bestrichen, übergossen oder eingerieben werden, damit dem Fleisch wirklich genug Zeit zur Geschmacksaufnahme geboten wird. In dieser Zeit gehört das Fleisch selbstverständlich in den Kühlschrank und sollte von Zeit zu Zeit in der Marinade gewendet werden. Vor dem eigentlichen Bratvorgang sollte überschüssige Marinade zudem stets vom Grillfleisch entfernt werden, um eine allzu starke Rauchentwicklung zu vermeiden: Einfach das Grillfleisch für zehn Sekunden in die Luft halten – schon tropft die überschüssige Marinade vom Grillfleisch ab.

Ein Beispielrezept:Honigsenfmarinade
Eine sehr aromatische und außergewöhnliche Grillmarinade stellt die folgende Honigsenfmarinade dar. Diese eignet sich sowohl für Hähnchenfleisch als auch für gewisse Teile vom Schwein wie Spareribs. Die Zubereitung und die Zutaten sind recht einfach und schlicht gehalten, der Geschmack begeistert jedoch selbst langjährige Profigriller. Und so geht’s: Einfach zwei große Knoblauchzehen pellen und hacken, mit vier Esslöffel Honig vermengen und je nach Geschmack einen Esslöffel süßen, mittelscharfen oder scharfen Senf hinzugeben. Anschließend je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen und das Fleisch für gut 6 Stunden in die Marinade geben. Vor dem Grillvorgang die recht dickflüssige Grillmarinade ruhig etwas bedachter von dem Grillgut abstreichen, da die reguläre 10-Sekunden-Regel aufgrund des zähflüssigen Honigs nicht dieselbe Wirkung wie bei anderen Marinaden erzielt.

Stubbs MarinadenTolle Marinaden aus den USA gibt es von Stubbs. Die Stubbs Marinaden finden Sie hier

Grillsauce selbst machen

Grillsaucen selbst gemacht

Selbst gemachte Grillsaucen sind ein Highlight, mit dem Sie als Gastgeber begeistern werden. Sie lassen sich schnell zaubern und in beliebiger Menge herstellen – ein Vorteil gegenüber den kleinen Fläschchen mit Saucen, die man im Supermarkt kaufen kann. Viele beliebte Grillsaucen sind schnell selbst gemacht und schmecken, da sie absolut frisch sind, einfach gigantisch zu Fleisch, Fisch, Geflügel oder Bratling.

Wissenswertes rund um selbst gemachte Grillsaucen
Grillsaucen können bereits einige Tage vorbereitet werden, damit es am Grilltag nicht zu unnötigem Stress kommt. Dazu verwenden Sie beim Abfüllen der Sauce einfach ein altes Marmeladenglas oder sonstiges Glas mit Schraubverschluss. Dort können Sie die Grillsaucen ohne Probleme bis zu drei Tage aufbewahren. Die Aufbewahrung erfolgt im Kühlschrank. Am Grilltag sollten die Saucen allerdings frühzeitig aus dem Kühlschrank geholt werden, denn in Zimmertemperatur schmecken sie besser und kühlen das gegrillte Fleisch nicht unnötig ab.

Die perfekten Grillsaucen-Gewürze
Zu den wichtigsten Gewürzen für beliebte Grillsaucen gehören Curry, Paprika und Chili. Salz brauchen Sie natürlich immer. Wenn Sie Ketchup frisch herstellen möchten, benötigen Sie zusätzlich Zucker. Ein Tipp: Nehmen Sie braunen Zucker, der ist gesünder und verleiht dem Ketchup einen besonders fruchtigen Geschmack. Bei der Ketchup-Herstellung darf natürlich auch Essig nicht fehlen.

Beliebte Grillsaucen Rezepte
Der Klassiker Ketchup ist natürlich beim Grillen besonders beliebt und darf nicht fehlen. Ein wirklich schmackhafter Ketchup ist schnell hergestellt: Sie brauchen eine Dose geschälte Tomaten, etwas Olivenöl, 1/8-Liter Apfelessig, 50 g Zucker, 1 TL Salz, 2 TL Senf, Curry nach Geschmack, 1 Zwiebel und Pfeffer aus der Mühle. Schwitzen Sie die Zwiebel kurz im Olivenöl an. Danach gießen Sie die geschälten Tomaten hinzu und zerdrücken sie ein wenig. Anschließend kommen die restlichen Zutaten hinein. Dann wird das Ketchup einige Zeit bei niedriger Temperatur geköchelt. Dabei muss es immer wieder umgerührt werden. Es dauert circa eine Dreiviertelstunde, bis genügend Flüssigkeit entwichen ist und das Ketchup vom Herd genommen werden kann. Passieren Sie es jetzt durch ein Sieb und füllen Sie es in ein geeignetes Gefäß ab. Das Ketchup kann als Tomatenketchup verwendet oder durch Zugabe von mehr Curry zum Curryketchup modifiziert werden. Wenn Sie eine frische Chilischote fein hacken und ein wenig Chiliwürzer hinzugeben, haben Sie aus dem Ketchup im Handumdrehen eine leckere Chilisauce gemacht.
Ebenfalls sehr beliebt ist die Cocktailsauce, die relativ einfach herzustellen ist. Sie benötigen: Je 2 EL Mayonnaise und Ketchup, je 1 EL Orangensaft und Zitronensaft, 2 EL Cognac, 125 ml Sahne und etwas Tabasco, Pfeffer, Salz und Worcestersauce. Schlagen Sie die Sahne steif. Verrühren Sie sie mit Mayonnaise, Zitronensaft, Ketchup, Orangensaft und Cognac. Fügen Sie die Gewürze hinzu und schmecken Sie das Ganze ab.

Wer seine Grillsaucen nicht selber machen möchte für den gibt es hier eine große Auswahl an Grillsaucen von Hot Mamas, Stubbs, Weber uvm.

 

Grill Tip: Heilbutt vom Grill „Siena“

Sie wollten schon immer mal einen Fisch im Garten grillen anstatt immer nur Fleisch, dass ist kein Problem, denn Fisch zu grillen ist zwar für den ein oder anderen eine Herausforderung, doch nach diesen Tips wird das Grillen von Fisch gelingen. Dazu gibt es ein leckeres Rezept, namens Heilbutt vom Grill „Siena“ mit einem Salat „Schäferin“.

Zutaten: Dazu werden vier Scheiben Heilbutt, Salz, Zitronensaft, 50 Gramm geriebener Käse (am besten eignet sich Parmesan oder Emmentaler), einen halben Teelöffel Paprika und Öl zum Bestreichen benötigt. Des Weiteren wird für die Zubereitung des Salats „Schäferin“ acht Salatherzen, 60 Gramm Roquefort, 1/8 Liter süße Sahne, einen Esslöffel Zitronensaft, einen Esslöffel gehackter frischer Dill, einen Esslöffel gehackter frischer Kerbel, einem Teelöffel getrockneter Estragon, Salz und weißer Pfeffer benötigt.

Zubereitung: Bei der Zubereitung des Heilbutts beträufeln Sie als erstes die Heilbuttscheiben mit dem Zitronensaft und lassen Ihn etwa zehn Minuten einziehen. Danach salzen Sie den Heilbutt mit einer Brise Salz, dann wird der geriebene Käse mit der Paprika vermischt, indem werden dann die Heilbuttscheiben gewälzt bis zu komplett bedeckt sind. Nun kommen Sie zu dem eigentlichen Grillvorgang am Holzkohlegrill. Dabei gibt es auch gründsätzliche Dinge, die man beachten muss. So darf Fisch niemals am Rost des Grills gegrillt werden, denn dann wird der Fisch zu trocken, denn Fisch wird schnell gar. Dazu eignet sich, dass der Fisch in Alufolie eingewickelt wird oder in Aluschalen auf den Grill gelegt wird. Jetzt ölen Sie den Heilbutt ein, dies verhindert ebenfalls, dass der Fisch austrocknet. Nach etwa acht Minuten sollten Sie den Fisch in der Alufolie oder in der Aluschale wenden und nochmals mit Öl bepinseln. Nach etwa weiteren acht Minuten ist der Heilbutt auf beiden Seiten schön gegrillt. Nun zur Zubereitung des Salats „Schäferin“: Als erstes waschen Sie die Salatherzen und tupfen diese mit Küchenkrepp trocken. Die Salatherzen werden dann in viertel geteilt und auf vier Teller gelegt. Als nächstes zertrücken Sie den Roquefort mit einer Gabel und mischen dies mit der süßen Sahne und dem Zitronensaft. Dann würzen Sie die Salatsauce mit etwas Salz und Pfeffer und verfeinern die Sauce noch mit den gehackten Kräutern, dann fügen Sie noch den frischen Kerbel hinzu. Nun wird die Salatsauce auf die vier Teller verteilt und mit dem Estragon bestreut. Der Salat ist eine passende Vorspeise oder auch Beilage zu Fischspeisen und rundet das Gericht Heilbutt vom Grill „Siena“ ab.

Nachtisch Hawai – vom Grill

Hier ein ganz wunderbarer Nachtisch der über dem offenen Feuer gegart werden kann!

Das Obst kann je nach Kreativität natürlich variiert werden.

Die Zutaten:

1 Ananas
2 Bananen
2 reife Kiwi´s
1 Mango
1 Apfel
ca. 10 Litschi´s
1 Honigmelone

Für die Würzmarinade:

2 EL Honig
1 EL gutes Öl (Oliven, Traubenkern o.ä.)
1 MS Kardamom
1 MS Zimt
1 MS Chilli
250 ml Orangensaft (alternativ Apfelsaft)

Obendrauf:

200 ml geschlagene Sahne, zuckerfrei

Zubereitung:

Ananas schälen und in Würfel schneiden, Bananen schälen sowie in großzügige Ringe zerteilen, Kiwis schälen und in kleine Stückchen würfeln – dasselbe mit Apfel, Mango und Melone.

Orangensaft erwärmen, Honig darin zergehen lassen, Gewürze und Öl zufügen – NICHT kochen lassen.

Würzsud und Obst mischen und mindestens 2 Stunden zugedeckt stehen lassen!

Aus Alufolie kleine Schälchen formen, Obstmix einfüllen – Folie oben zuzwirbeln damit die Wäre im Inneren erhalten bleibt und so ca. 12-15 minuten bei guter Hitze grillen…

Vom Grillnehmen, Folie öffnen – und mit einem Klecks kalter steifer Sahne servieren…

Als Garnitur kann man zum Beispiel eine Hibiskusblüte in die Sahne stecken!!

Schmeckt garantiert einfach sensationell!

Dazu noch ein paar Liegestühle, ein Plantschbecken daneben in das man die Füße hängen kann und schon fühlt man sich wie im Urlaub! Genießt es – sogar Balkonien kann Urlaub sein!

Viel Erfolg beim Nachmachen!!

Sommerlich Grillen mit einem Hauch von Luxus mit Kaviar

Weil wir auch große Kaviar Fans sind haben wir uns einmal Gedanken darüber gemacht, wie man das sommerliche Grillvergnügen mit dem Kaviargenuss verbinden kann. Dabei ist ein grüner Spargelsalat mit Kaviar herausgekommen, wobei der Grüne Spargel erst mariniert und dann auf dem Grill gegart wird.

Die Aromen von Grünem Spargel und Kaviar passen wunderbar zusammen. Vor allem der nußige Geschmack von grünem Spargel und der ebenfalls sehr nußig anmutende Ossietra Kaviar oder der Ossietra Selektion Imperial Kaviar harmonieren sehr gut miteinander.
Hier zum Rezept:

Grüner Spargelsalat mit Kaviar

  • 400g grüner Spargel
  • 40g Ossietra Kaviar
  • 250g Kartoffeln
  • 50g Staudensellerie
  • 2 EL Estragon Essig
  • 3 EL Nußöl
  • 1 Prise Zucker
  • Saft einer ½ Zitrone
  • 1 EL frischen, gehackten Estragon
  • 1 Rote Zwiebel
  • 1/2 Bund Blattpetersilie
  • Meersalz, Schwarzen Pfeffer aus der Mühle

Zuerst waschen und schälen wir den grünen Spargel. Beim grünen Spargel sollte man das untere ¼ abschälen.
Nun scheiden wir den Spargel in ~2,5 cm lange Stücke und blanchieren Ihn kurz im Salzwasser ~ 3 Minuten.
Danach sofort mit kaltem Wasser abschrecken und abtrocknen.
Die Kartoffeln sollten auch im Salzwasser ~ 15 Minuten gekocht werden, so dass Sie halb gar sind, danach schälen und in kleine Stücke schneiden.

Nun geben wir die Spargel und Kartoffelstücke auf den Kugelgrill und grillen Ihn von allen Seiten schön an, das feine Röstaromen entstehen. Gleichzeitig richten wir unsere Salatsoße an mit Nußöl, dem Estragonessig, einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer die wir in einer Schüssel vermengen. Sobald sich die Soße emulgiert hat geben wir klein gehackten Estragon und Petersilie, klein geschnittene rote Zwiebeln, die Kartoffeln und den Spargel hinzu.

Der Salat sollte jetzt noch mindestens 15 Minuten ziehen bevor man dann den Kaviar vorsichtig unter mengt und anrichtet.

Vegetarisch grillen

Die Grillsaison ist im vollen Gange und sogleich ist der verführerische Duft aus vielen Gärten und von den Balkons in der Stadt zu vernehmen. Immer mehr Menschen sind aber Vegetarier, welche Möglichkeiten gibt es für sie, leckere Speisen zu grillen?
Die allseits beliebten Steaks und Würstchen, die Jahr für Jahr auf dem Grill landen, kommen zwar nicht in Frage, es gibt aber von nahezu allen Fleischverarbeitungen eine Variante für Vegetarier. Tofuwürstchen lassen sich ebenso gut grillen, wie Klößchen aus Tofu oder Soja. Überhaupt sind die Verarbeitungen mit den verschiedenen Körnerarten sehr beliebt und bekommen ständig neue Anhänger, auch unter den Fleischessern.
Neben diesem klassischen „Grillmaterial“ kommt natürlich in erster Linie Gemüse in Frage. Hierbei eignet sich nahezu jedes Gemüse, das beim Garen nicht allzu viel Wasser abgibt oder zu blätterig ist. Zucchini schmecken gegrillt hervorragend, das gilt auch für Auberginen oder Kartoffeln. Mit dem richtigen Zubehör gelingen natürlich auch die allseits beliebten Maiskolben. Selbst Obst lässt sich grillen, einige Vegetarier schwören auf gegrillte Banane, wobei diese aber mitsamt der Schale auf den Grill gelegt werden muss.
Ergänzend lässt sich Toastbrot grillen, was aber auch von Nichtvegetariern gern genommen wird. Die Varianten zum klassischen Toastbrot bestehen im Vollkorntoast, man kann aber auch alle anderen Brotsorten probieren. Vorsicht ist bei mit Butter gefülltem Baguette geboten, beim Erhitzen kann die Butter auf die Grillkohle tropfen, wo giftige Dämpfe freigesetzt werden.
Sehr beliebt ist auch das Grillen von Käse, speziell des so genannten Halloumi. Dies ist ein Käse, der zwar weich wird, aber nicht verläuft, so dass er problemlos auf dem Grill gegart werden kann.

Hähnchenbrustfilet nach italienischer Art

Für dieses Gericht benötigen sie eine Vielzahl feiner Zutaten, welche folgende sind:

– dickes Hähnchenbrustfilet (dickes, da man es befüllen muss)
– einen Weichkäse wie Mozarella, Camembert oder Schafskäse
– Kapern
– Als Gewürze sollten Basilikumblätter, Pfeffer und Salz verwendet werden
– Dazu noch ein wenig Knoblauch und Zwiebeln
– Olivenöl

Und so kreieren sie das Gericht

1. Die Hähnchenbrust muss aufgeschnitten werden, damit sie eine Taschenform erhält.
2. Nun müssen sie die Kapern, das Basilikum, den Käse, das Salz und den Pfeffer, den Knoblauch und die Zwiebeln klein schneiden und diese in die Tasche hinein geben. Darüber hinaus sollte man diese Zutaten in der Hähnchenbrusttasche gleichmäßig verteilen.
3. Nachdem die Tasche komplett befüllt wurde, muss sie mit Hilfe von Holzspießen zusammen gesteckt werden. Man sollte möglichst darauf achten, dass die Tasche geschlossen ist, damit auch wirklich nichts herausfallen kann.
4. Nun würzen sie das Hähnchenbrustfilet ebenfalls von außen mit ein wenig Salz und Pfeffer. Ebenfalls sollte man das Filet mit Olivenöl einpinseln, sodass eine kleine Schicht auf der Hähnchenoberfläche entsteht.
5. Der Kugelgrill (oder auch eine andere Grillsorte) muss gut vorgeheizt sein, damit man die Tasche von beiden Seiten stark anbraten kann.
6. Den letzten Schliff bekommt das Ganze, wenn man die Tasche nachdem eigentlichen Grillvorgang noch ein wenig weiter garen lässt. Wobei dieses Garen bei niedrigeren Temperaturen vollzogen werden sollte. Durch das längere Garen, schmilzt der Käse gleichmäßiger innerhalb der Tasche.

Zu dem Gericht kann man hervorragend einen italienischen Salat servieren. Der Salat sollte ebenfalls mit Olivenöl verfeinert werden, um eine gleichmäßige Note in das Gericht zu bringen. Italienisches Brot, welches mit Paprika- und Peperonistücken verfeinert wurde, rundet das ganze Menü ab.