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Tasmanischer Bergpfeffer: das beliebte Grillgewürz im Überblick


Lesezeit 2 Minuten Lesezeit

Tasmanischer Bergpfeffer ist viel mehr als nur einfacher Pfeffer. Das exotische Gewürz ist fruchtig, süßlich und bringt im Abgang eine ordentliche Portion Schärfe mit. Erfahre hier alles darüber und Tipps zum verwenden.

Tasmansicher Bergpfeffer
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Tasmanischer Bergpfeffer ist eigentlich kein Pfeffer. Das ändert aber nichts daran, dass er ähnlich verwendet wird. Aus gutem Grund: Das exotische Gewürz ist fruchtig, süßlich und bringt im Abgang eine ordentliche Portion Schärfe mit. Ideal für karibische Grillgerichte – aber nicht nur dafür!

Was ist Tasmanischer Bergpfeffer?

Der Tasmanische Bergpfeffer wächst überwiegend in Tasmanien, aber auch im übrigen Australien, weshalb er auch als Australischer Pfeffer bekannt ist. Das Besondere an ihm ist, dass er nicht auf Plantagen kultiviert wird, sondern fast nur wild zu finden ist. Zur Erntezeit im März und April wird er von Hand gepflückt und dann schonend getrocknet. Die Beeren ähneln dem bekannten Pfeffer im Aussehen, die Sträucher sind botanisch aber eine andere Gattung (Tasmannia).

Tasmanischer Bergpfeffer
Das Besondere an dem tasmanischen Bergpfeffer ist nicht nur sein exotischer Geschmack, sondern auch seine Herkunft.

Wie schmeckt Tasmanischer Bergpfeffer?

Vom Geschmack erinnert der Tasmanische Bergpfeffer ebenfalls an Pfeffer, ist aber vielschichtiger am Gaumen. Zunächst schmeckt er leicht süßlich und fruchtig, dann entwickelt sich eine vollmundige Schärfe. Diese ist nicht wie bei Chilis spitz, sondern warm und vollmundig. Wer mit Tasmanischem Bergpfeffer kocht, wird sie wahrscheinlich nicht wahrnehmen können, denn sie verflüchtigt sich bei Hitze. Deshalb wird das Gewürz in der Regel erst kurz vor dem Servieren über das Gericht gegeben.

Geschmacklich harmoniert er sehr gut mit Röstaromen und Rauch, ist also ein ideales Grillgewürz. Im Grunde kannst du ihn für jedes Grillgut verwenden. Besonders beliebt ist der würzige Geschmack zu Steaks vom Rind oder zum Thunfischsteak Grillen. Er passt aber ebenso beim Fisch Grillen, der durch den Tasmanischen Bergpfeffer eine karibische Note erhält. Auch indische Currygerichte oder Chutneys lassen sich damit sehr gut verfeinern.

Tasmanischen Bergpfeffer richtig verwenden

Wie beschrieben, wird der Tasmanische Bergpfeffer erst kurz vor dem Servieren zugegeben. Dabei gibt es noch etwas zu beachten: Die getrockneten Früchte sind leicht feucht und etwas klebrig. Daher eignen sie sich nicht für die Pfeffermühle. Stattdessen wird er in der Reibschale grob zerstoßen. Um sein volles Aroma zu erhalten, wird der Tasmanische Bergpfeffer am besten in einer verschlossenen Dose aufbewahrt.

Tipps für exotische Grillfreuden

Die Schärfe des Tasmanischen Bergpfeffers ist nicht zu verachten, denn sie wird meist intensiver empfunden als bei normalem Pfeffer. Daher gilt gerade am Anfang: lieber etwas vorsichtiger würzen und dann noch etwas zugeben. Du kannst auch eine Würzmischung mit Salz herstellen, so lässt sich der Bergpfeffer leichter dosieren. Für ein asiatisches BBQ oder japanisch Grillen kombinierst du ihn mit Zitronengras und Ingwer. Ebenso kannst du ihn mediterran mit Oregano und Rosmarin verwenden.

Tipp: Mit Wacholder ergibt sich ein sehr spannendes Duo für Wild vom Grill.


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