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Outdoor Küche selber bauen


Lesezeit 12 Minuten Lesezeit

Wenn du deine Outdoor Küche selber bauen möchtest, kannst du jedes Detail individuell nach deinen Wünschen planen und passt die Outdoor Küche einfach an deinen Garten oder deine Terrasse an. Nimm dir genügend Zeit für die Planung deiner Outdoor Küche und überdenke alles richtig gut, bevor du anfängst zu bauen.

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Outdoor Kueche selber bauen
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Wohnst du in einem Haus mit großem Garten? Oder bist du glücklicher Pächter eins Kleingartens, in dem du am liebsten jeden einzelnen Sommertag verbringst? Wenn du gern draußen bist und dein Essen frisch vom Grill oder über dem Lagerfeuer gegart genießt, solltest du darüber nachdenken, ob du deine Outdoor Küche selber bauen möchtest. Ein Outdoorküche zu kaufen oder bauen zu lassen, kann schnell teuer werden, insbesondere bei vielen individuellen Wünschen. Auch bist du mit einer Fertiglösung nicht flexibel genug, deine eigenen Ideen zu verwirklichen. Wir haben für dich alle Informationen zusammengestellt, die du brauchst, um deine Outdoor Küche selber bauen zu können.

Outdoor Kueche selber gebaut mit Grill
Mit einer Outdoor Küche in deinem Garten schaffst du einen gemütlichen Ort zum Beisammensein.

Eine Outdoor Küche selber bauen, hat zwei entscheidende Vorteile:

  • Du kannst selbst entscheiden, wie viel du in diesen Outdoor-Traum investieren möchtest und einzelne Elemente auch später noch nachrüsten.
  • Wenn du deine Outdoor Küche selber bauen wirst, kannst du sie perfekt an die Gegebenheiten in deinem Garten anpassen, was den zur Verfügung stehenden Platz, das Thema Sicherheit und natürlich auch Aussehen und Stil betrifft.

Fragen, die du vor dem Bau klären solltest

Vor dem Bau deiner Outdoor Küche musst du die alles entscheidende Frage beantworten: Traust du dir dieses Projekt wirklich zu? Wenn du als Heimwerker ein bisschen Erfahrung sammeln konntest, einen Baumarkt in der Nähe ist und du in deinem Garten ausreichend Platz für eine Outdoor Küche hast, kannst du auf jeden Fall, dir deine Outdoor Küche selber bauen. Sei dir aber im Klaren darüber, dass du für dieses Projekt ausreichend Zeit einplanen musst und dass sich die Kosten derzeit nicht zu einhundert Prozent kalkulieren lassen. Deshalb ist es wichtig, immer einen finanziellen Puffer zu lassen, der dafür sorgt, dass du unvorhersehbare Mehrkosten gut stemmen kannst.


Welche Anforderungen sollte deine Außenküche erfüllen?

Wenn du deine Outdoor Küche selber bauen möchtest, solltest du dir gut überlegen, welche Anforderungen sie erfüllen muss, damit du nach dem Bau mit ihr glücklich bist und sie bei jedem Wetter gerne nutzt. Überlege dir deshalb vorab folgende Punkte:

  • Welche Geräte oder Outdoorküche Einbauelemente sind dir besonders wichtig? Welchen Grill möchtest du nutzen? Wünschst du dir eine Plancha, Keramik Grill, Infrarotbrenner, Kochstelle usw.?
  • An welchem Standort möchtest du die Outdoor Küche errichten? Kannst du die Küche dort gut erreichen? Ist sie hell genug, ohne dass dich die Sonne an diesem Platz blendet und kann der Wind gut abziehen? Könnten sich Nachbarn durch den Rauch gestört fühlen? Hast Du dort Strom oder kannst Du dort Strom hinlegen?
  • Willst Du Besonderheiten wie Kühlschrank, Kühlfach oder Zapfanlage?         
         
  • Auf welchem Untergrund soll die Küche errichtet werden? Ist das Pflaster, auf dem du deine Outdoorküche errichten möchtest, ausreichend tragfähig? Ist der Untergrund gerade, lässt er sich gut reinigen und ist das Material langlebig?
  • Benötigst du für deine selbstgebaute Outdoor Küche eine Überdachung?
    Ein Dach schützt deine Küche vor Wettereinflüssen und lässt dich auch an Regentagen entspannt draußen kochen oder grillen. Achte bei der Nutzung eines schon vorhandenen Dachs oder bei der Planung der Überdachung darauf, dass die nach oben steigende Hitze nicht gefährlich wird.
  • Hast du ausreichend Abstand zu Bäumen, Schuppen, hitzeempfindlichen Pflanzen, Spielgeräten usw. eingeplant?
    Ganz gleich, welche Hitzequellen du in deiner Hitze nutzt, kalkuliere immer ausreichend große Sicherheitsabstände ein. Bei der Planung sollte immer auch die örtliche Brandschutzverordnung beachtet werden.
  • In welcher Bauweise möchtest du die Küche errichten? Soll deine Outdoor Küche fest verbaut werden oder möchtest du sie auf Rollen montieren und somit jederzeit verstauen, verschieben oder umbauen können?
  • Lassen sich Strom- und Wasseranschlüsse realisieren?
    Wenn du deine Outdoor Küche selber bauen möchtest, denke an Spüle, Licht, Kühlschrank und Co. Hierfür benötigst du einen Strom- und einen Kaltwasseranschluss. Lass dir bei der Realisierung deiner Anschlüsse im Zweifel von einem Fachmann helfen und achte darauf, dass alle Anschlüsse wetterfest sind.
  • Brauchst du eine Baugenehmigung?
    Für die meisten Outdoorküchen benötigst du keine Baugenehmigung. Da die Regelungen hierzu jedoch nicht bundesweit einheitlich sind, solltest du dich unbedingt vor dem Bau beim Bauamt erkundigen.
  • Hast du an alles gedacht?
    Fertige vor dem Baubeginn unbedingt eine Skizze an, rechne die benötigten Materialmengen mehrmals durch und schau am besten noch einmal mit einem Freund über deine Pläne, um sicher sein zu können, dass du auch wirklich an alles gedacht hast. Wenn du dich für eine Modulbauweise entscheidest, kannst du deine Küche immer wieder erweitern und einzelne Elemente austauschen.
  • Mit welchen Materialien möchtest du deine Outdoor Küche selber bauen?
    Die für die Outdoor Küche verwendeten Materialien sollten wetterfest, robust und leicht zu reinigen sein. Darüber hinaus müssen sie den Sicherheitsanforderungen entsprechen, die in der Nähe von Stromquellen und Feuerstellen gelten. Lass dich am besten vor dem Kauf im Baumarkt beraten.

Outdoor Küche selber bauen aus Paletten: die Low-Budget-Variante mit Bauanleitung zum Nachbauen

Aus handelsüblichen Europaletten kannst du ganz einfach einen hübschen Küchentisch oder eine Küchenzeile mit Arbeitsfläche bauen. Wenn du unter deiner Konstruktion Rollen anbringst, lässt sich das Möbelstück jederzeit neben den Grill oder die Feuerstelle schieben. Diese Variante ist sowohl leicht umzusetzen als auch preiswert. Neben den Paletten benötigst du nur noch eine Arbeitsplatte aus Holz, gegebenenfalls Haken oder Knöpfe, Schubladen und Rollen. Kombinationen mit Steinen, Rohren und anderen Materialien oder Gegenständen sind selbstverständlich möglich.

Paletten sind so beliebt, weil ihre Größe genormt ist und du sie ganz einfach planen, stapeln und kombinieren kannst. Da sie brennbar sind, ist es hier aber doppelt wichtig, ausreichend Abstand zu den Hitzequellen und vor allem zu offenem Feuer zu halten.

Outdoor Küche selber bauen

So baust du deine eigene Outdoor Küche aus Paletten: Unsere Grillfürst Bauanleitung

Diese geniale und nachhaltige DIY-Lösung von unseren geschätzten Kollegen aus Grillfürst Senden ermöglicht es dir, dich beim Grillen kreativ und platztechnisch zu entfalten und gleichzeitig deinen Garten oder deine Terrasse zu verschönern. Mit recycelten Paletten als Hauptmaterial schaffen wir nicht nur eine praktische Koch- und Grillstation, sondern setzen auch ein Zeichen für Umweltbewusstsein und Upcycling. Folge den handwerklichen Arbeitsschritten in dieser Anleitung sowie den Bildern, um deine eigene Traumküche im Freien zu bauen. Dabei haben wir bewusst auf Maßangaben verzichtet, damit du deine Outdoor Küche aus Paletten ganz individuell nach deinen Wünschen erweitern und anpassen kannst.

Lass uns gemeinsam mit einfachen Werkzeugen und ein wenig Kreativität dieses Outdoor-Projekt in Angriff nehmen!

Die Grillfürst DIY Outdoor Küche aus Paletten zum Nachbauen

Du willst dir die DIY-Outdoor-Küche aus der Anleitung erstmal anschauen, bevor du dich selbst ran traust? Unser Palletten-Küchentraum steht natürlich in der größten Outdoorküchen Austellung Deutschlands bei Grillfürst Senden! Dort beraten dich Filialleiter Stefan Lehmann und sein Team gerne zu deinem Außenküchen-Projekt.

Die Bauanleitung für die Do It Yourself Outdoorküche aus Paletten bekommst du von uns direkt kostenlos per E-Mail.


Tipps für die gemauerte Outdoor Küche

Eine sehr stabile und attraktive Art, eine Outdoor Küche selber zu bauen, ist das Mauern. Empfehlenswert sind hierfür beispielsweise Ziegelsteine oder Leichtbetonblöcke. Diese lassen sich gut verarbeiten, sind leicht und lassen sich nach den eigenen Vorstellungen verputzen. Um Ziegelsteine zu verarbeiten, benötigst du einen Winkelschleifer und deutlich mehr handwerkliches Können als bei Leichtbetonsteinen.

Die Vorbereitung

Bevor du mit dem Bau der Outdoorküche beginnst, brauchst du ein Fundament. Dieses sollte rund 80 cm in die Erde ragen. Hebe hierfür eine entsprechende Grube aus und befülle diese mit einer wasserdurchlässigen Schicht, beispielsweise Schottersteinen. Diese Schicht sollte etwa 65 cm hoch sein. Darüber wird eine ca. 15 cm dicke Betonplatte gegossen.

Unter Umständen kann auch die Terrasse als Standort für die Outdoor Küche genutzt werden. Dies hat den Vorteil, dass du hier die Anschlüsse des Hauses unkompliziert mit nutzen kannst und eventuell nicht einmal eine gesonderte Überdachung planen musst.

Material und Bau

Eine Outdoorküche lässt sich mit den oben genannten Betonblöcken oder auch mit gebrauchten Ziegeln bauen, denen du mit deinem Projekt ein neues Leben schenkst. Wenn du ausschließlich mit Recyclingmaterialien arbeitest, benötigst du neben den Ziegeln auch Holzbalken (beispielsweise aus Dachstühlen), Sandsteinplatten, Türen (beispielsweise für deine Schubladen und Schrankmodule), ein Waschbecken für deine Spüle und diverse andere Teile, mit denen du eine einzigartige Optik herstellst. Wenn es um Elektrogeräte und Anschlüsse geht, empfiehlt es sich aus Sicherheits- und Energiegründen, ausschließlich neue Geräte und Teile zu verbauen.

Nach dem Mauern des Fundaments beginnst du mit dem Bau deiner Küche, dem Auflegen und Befestigen der Arbeitsplatten und der Montage der Geräte. Möchtest du einen Holzbackofen selbst bauen? Deine selbst gemauerte Outdoorküche lässt ausreichend Platz für derartige Freiheiten. Du möchtest ein Dach bauen? Denk auch an die Dachrinne und nimm im Zweifel die Hilfe eines Fachmanns in Anspruch, wenn du selbst nicht weiterkommst.

Apropos Hilfe: Deine Outdoorküche wird schon in der Bauphase viele neugierige Beobachter anziehen. Spann deine Nachbarn und Freunde doch einfach ein und lade alle Helfer zur großen Einweihungsparty ein.

Bei der Montage von Wasser-, Gas- und Stromanschlüssen ist es fast immer sinnvoll, professionelle Unterstützung zu holen. Geräte, die kälteempfindlich sind, sollten so verbaut werden, dass du sie im Winter ausbauen und verstauen kannst.

Großen Spaß macht die kreative Gestaltung von Schubladen und Türen. Hier darfst du dich handwerklich und künstlerisch austoben. Wie bei jedem soliden Bauprojekt ist auch bei der Küche schwer ein Zeitpunkt zu bestimmen, zu dem sie fertig ist. Du wirst auch nach Jahren der Nutzung immer noch neue Ideen haben, wie du deine Outdoor Küche weiter ausbauen und umgestalten kannst. Ob Fußboden oder Lampen – finde die richtige Mischung aus Informieren, Recherchieren und Loslegen. Beim Mauern deiner Outdoor Küche wird dir sicher der ein oder andere Fehler passieren, der dich auf keinen Fall entmutigen sollte, sondern dich wahrscheinlich nur schlauer macht.


Weitere Bauarten und Wissenswertes über Materialien

Es gibt unzählige Möglichkeiten, wie du deine Outdoor Küche selber bauen kannst. An dieser Stelle stellen wir dir einige davon vor und verraten dir Wissenswertes über die verwendeten Materialien.

Mediterran kochen in der gemauerten Outdoor Küche

Liebst du die mediterrane Küche? Verwirkliche deinen Traum von einer Outdoorküche im mediterranen Look. Wenn du Lust hast, kannst du sogar deinen eigenen Pizzaofen einbauen. Als Materialien schlagen wir dir klassische Mauersteine, Schamotteplatten, Ytongsteine zum Isolieren und natürlich Mörtel vor, mit dem du die Materialien verbindest. Dazu kommen attraktive Elemente aus Holz. Der Materialmix macht den Bau relativ aufwändig, allerdings sind die Kosten niedrig, wenn du zumindest zum Teil auf gebrauchte Materialien zurückgreifst.

Ytongsteine haben den Vorteil, dass sie sehr fest sind und eine hohe Tragfähigkeit haben, obwohl sie angenehm leicht sind.

Outdoor Kueche gemauert mit Dach

Die Fachwerk-Outdoor Küche selber bauen

Liebst du klassisches Fachwerk? Dann setze deine Outdoor Küche im Fachwerkstil um. Eine traditionelle Feuerstelle unterstreicht die rustikale Optik der Küche. Für den Bau des Grundgestells eignen sich beispielsweise ausgediente Rahmen, Siebdruckplatten oder ähnliches. Halte Ausschau nach hübschen Balken und geeigneten Natursteinen, die du in der Outdoorküche verbauen kannst. Die Arbeitsplatte besteht hier natürlich aus (behandeltem) Holz. Ein bisschen moderner Luxus soll selbstverständlich nicht fehlen: Kühlschrank, Induktionsplatten und eine attraktive Beleuchtung machen die Küche perfekt. Die hochwertigen Naturmaterialien dieser Outdoor Küche sind zwar teuer, der zeitlos schöne Stil dieser Küche ist die Investition allerdings wert.

Natursteine überzeugen mit einer hohen Festigkeit und ihrer Witterungsbeständigkeit.            

Warum nicht? Eine Outdoor Küche selber bauen aus Beton

Mit etwas handwerklichem Geschick und Mut zum Außergewöhnlichen kannst du einen Betontisch mit integrierter Feuerstelle bauen. Hierfür baust du zunächst eine Schale aus Spanplatten, die du ordentlich isolierst und mit Beton ausgießt. Von unten wird das Becken mit einer Konstruktion aus Holz gehalten, Rollen sorgen dafür, dass du es jederzeit verschieben kannst. Die Feuerstelle wird in das Betonbecken gesetzt.

Beton scheint auf den ersten Blick ungewöhnlich, wenn es um den Bau von Outdoorküchen geht. Da es nicht brennbar ist und die Ausbreitung von Feuer sogar verhindert, ist es aber ein ideales Material für die Realisierung von offenen Feuerstellen.

Outdoor Kueche in Betonoptik

Wie bereits geschrieben, sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt, wenn du eine Outdoorküche selbst bauen möchtest. Die hier vorgestellten Projekte unterschieden sich deutlich im Aufwand und den Kosten. Neben den genannten Materialien kannst du natürlich auch mit Mosaik, Fliesen, Edelstahl, Kunststoff und jedem anderen Material arbeiten, das sich für eine normale Küche eignet und hinreichend wetterfest ist.


Diese Fehler solltest du beim Bau der Outdoor Küche vermeiden           

Beim Bau einer Außenküche können Fehler passieren, über die du dich sicher ärgern würdest. Ein typischer Fehler ist, dass Heimwerker einen Teil der Schrauben und andere Kleinteile vergessen und deshalb immer wieder zum Baumarkt fahren müssen. Bestimme die benötigten Materialien anhand deines Bauplans im Vorfeld und lass im Zweifel noch einmal eine erfahrene Person über die Skizze schauen.

Oft wird falsch eingeschätzt, wie schwer eine Outdoor Küche ist. Prüfe deshalb genau, ob der vorgesehene Untergrund tragfähig ist. Wenn nicht, solltest du entweder auf eine mobile Outdoor Küche auf Rollen umschwenken oder darüber nachdenken, ein Betonfundament anzulegen.

Elektrische Geräte wie Kochplatten oder der Kühlschrank müssen oft nach einigen Jahren ausgetauscht werden. Deshalb ist es wichtig, schon beim Einbau darüber nachzudenken, dass auch der Ausbau unkompliziert möglich sein muss.

Fehler passieren auch bei der Kostenplanung. Berechne die Preise für alle Materialien und Geräte sorgfältig. Wenn du die Outdoor Küche modular baust, kannst du weniger dringende Elemente später nachrüsten und die Kosten so auf mehrere Jahre verteilen.


Spüle, Infrarotkochfelder und Co. – die wichtigsten Elemente deiner Outdoor Küche


Welches Holz solltest du für deine Outdoor Küche verwenden?

Für deine Outdoor Küche brauchst du nicht nur eine stabile, kreative und schöne Konstruktion, sondern auch das passende Equipment.

Die optimale Spüle für draußen

Wir finden, dass deine Outdoorküche unbedingt mit einer Spüle ausgestattet werden soll. So hast du jederzeit Wasser zur Hand und musst mit dem schmutzigen Geschirr nicht ständig hin- und herlaufen. Die Spüle muss wetterfest sein. Am besten eignen sich hierfür Spülen aus Edelstahl. Wenn du eine nostalgische Optik liebst, kannst du auch Ausschau nach einem alten Spülbecken halten. Eine Outdoor Küchen Spüle verfügt meist über einen Anschluss für den Gartenschlauch.

Weiche einen Teil des Holzes ein!

Nasses Holz brennt schlecht, das stimmt. Trotzdem ist es sinnvoll, zumindest einen Teil davon in Wasser einzuweichen. Auf diese Weise verringerst du die Hitze, erzeugst aber gleichzeitig mehr Rauch.

Der Grill

Eine Outdoorküche ohne Grill ist für uns schwer vorstellbar. Es gibt verschiedene Grills, ob Gasgrill, Holzkohlegrill, Kugelgrill oder ein Spezialgrill – in der Outdoorküche kannst du dir jeden Wunsch erfüllen.

Kochfelder

Es ist toll, wenn du draußen in deiner Küche nicht nur grillen, sondern gleichzeitig auch die Beilagen und die passenden Grillsaucen auf dem Kochfeld zubereiten kannst. Decke Kochfelder immer sorgfältig ab, um sie vor Regen und Schmutz zu schützen. Es gibt einfache Kochfelder für wenig Geld und luxuriöse Induktions- bzw. Infrarot-Kochfelder, die du auch draußen nutzen kannst.

Kühlschrank

Keine Outdoorküche ohne Kühlschrank. Im Sommer ist es in der Regel unproblematisch, einen Kühlschrank draußen zu betreiben. Wenn die Temperaturen allerdings unter 10 Grad liegen, wird es kritisch: Kühlschränke sind nicht nur nicht frostsicher, die Zusammensetzung des Kühlmittels verändert sich auch schon bei Temperaturen, die knapp über dem Gefrierpunkt liegen.

Plancha

Wenn du in deiner Outdoor Küche viel Platz hast, um Gemüse zu schneiden, Fisch vorzubereiten oder Fleisch zu parieren, solltest du unbedingt über die Anschaffung einer Plancha-Grillplatte aus Edelstahl nachdenken. Auf der flachen, heißen Platte kannst du die köstlichsten Outdoor-Grillgerichte zubereiten, die du dir überhaupt nur vorstellen kannst.

Über diese Basics hinaus kannst du in deiner Outdoorküche natürlich auch eine Feuerstelle integrieren, über der du beispielsweise im Dutch Oven kochst. Oder du mauerst dir einen Steinofen für leckere Pizzen und rustikale Brote.


FAQ: die wichtigsten Fragen zum Thema Outdoor Küche

Ist eine Outdoor Küche genehmigungspflichtig?

Informiere dich vor dem Bau deiner Outdoor Küche beim Bauamt über eine eventuelle Genehmigungspflicht und beachte beim Bau die örtliche Feuerstätten Verordnung. Da diese Regelungen ortsabhängig sind, lässt sich nicht pauschal beantworten, ob du für deine Küche eine Baugenehmigung benötigst.

Was brauchst du alles für eine Outdoor Küche?

Für eine Outdoor Küche brauchst du einen geeigneten Standort mit festem Untergrund, einen guten Plan, die richtige Menge des von dir favorisierten Materials, ausreichend Zeit zum Bauen, Anschlüsse für Wasser und Elektrizität und die Freude daran, draußen aktiv zu sein und Träume selbstständig in Tat umzusetzen.

Welches Material eignet sich für eine Outdoor-Arbeitsplatte?

Outdoor Kueche mit Arbeitsplatte aus Beton

Für deine Outdoor Küche eignen sich Arbeitsplatten aus Fliesen, Naturstein oder Edelstahl- bzw. Acrylverbundstoffen am besten. Neben einer robusten Oberfläche und Regenbeständigkeit ist es wichtig, dass sich die Arbeitsplatte gut reinigen lässt.

Douglasie oder Lärche sind tolle Holzarten, wenn du ein Material für deine Outdoorküche suchst, das auch ohne Oberflächenbehandlung witterungsbeständig ist. Fichte ist deutlich preiswerter, muss aber behandelt werden, damit das Holz unter Temperaturschwankungen, Sonne, Schnee und Regen nicht leidet.

Was kostet eine Outdoor Küche?

Wie teuer deine Outdoor Küche wird, hängt davon ab, welche Materialien du verwendest und welche Geräte du anschaffst. Je hochwertiger Geräte und Werkstoffe, desto teurer wird die Küche im Garten. Sparpotenzial liegt in der Verarbeitung von gebrauchten Materialien und in der Modulbauweise, die es dir ermöglicht, die Küche allmählich zu erweitern und die Anschaffungskosten über mehrere Jahre zu verteilen. Ohne Grillgeräte musst du beim Bau einer hochwertigen Außenküche mit Kosten ab ungefähr 15.000 Euro rechnen.


Unser Fazit zum Thema Outdoor Küche selber bauen

Eine Outdoor Küche selber bauen lässt sich gut umsetzen, wenn du über das notwendige Geschick, ausreichend finanzielle Mittel und Zeit verfügst, um an deinem Herzensprojekt zu arbeiten. Wir lieben die Idee, dass du deine individuelle Küche immer wieder erweitern und verändern kannst. Je besser du planst, desto einfacher gelingt dir die Umsetzung. Und wie bei allem, was mit Grillen zu tun hat, gilt auch hierbei: Je mehr Leute mit anpacken, desto mehr Spaß macht es! Schnapp dir deine besten Freunde und legt gemeinsam los!


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