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Griechische Bratkartoffeln – so lecker wie im Urlaub

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Bratkartoffeln griechischer Art
Wir Deutschen lieben und essen gerne Kartoffeln. Es gibt sie in verschiedenen Varianten, gekocht, gestampft oder gebraten. Die griechischen Bratkartoffeln unterscheiden sich ein wenig zu den Bratkartoffeln wie wir sie kennen. Erfahre hier, was der Unterschied ist und wie du die leckeren Kartoffeln selber machen kannst.

Ein Abendessen beim Griechen ist nicht nur wegen der köstlichen Fleischgerichte ein Hochgenuss. Auch griechische Bratkartoffeln haben Suchtpotenzial! In Griechenland kommen Kartoffeln meist als Patátes tiganités auf den Tisch. Sie sehen aus wie Bratkartoffeln, schmecken ähnlich wie Pommes und sind so gut, dass wohl nur selten ein Exemplar der knusprigen Kartoffelscheiben auf dem Teller liegen bleibt.

Wer häufiger griechische Restaurants besucht oder seinen Urlaub in Griechenland verbringt, weiß, dass sich die Patátes tiganités vielseitig zeigen: Neben den oben beschriebenen Bratkartoffeln werden auch Bratkartoffelpfannen serviert, in denen sich mit Feta, Paprika und anderen Gemüsesorten Klassiker der griechischen Küche zu einem herrlichen Aromenmix verbinden. Allen Rezepten ist gemein, dass hier nicht mit Olivenöl gespart wird. Wir zeigen dir, wie du griechische Bratkartoffeln selbst zubereitest und was du über die knusprig frittierten Kartoffelscheiben sonst noch wissen solltest.

Auch lecker: Probiere doch mal unser Rezept für Süßkartoffel Pommes aus dem Dutch Oven.

Frittierte Bratkartoffeln in einer Schuessel
Die griechischen Bratkartoffeln werden frittiert, statt angebraten.

Warum die Griechen ein ganz besonderes Verhältnis zur Kartoffel haben

1828 wählte die griechische Nationalversammlung Antonius Graf Kapodistrias zum Staatsoberhaupt Griechenlands. Seine Amtszeit währte nur 3 Jahre. In Erinnerung bleibt diese Regentschaft vor allem wegen eines Tricks, mit dem der Gouverneur die griechische Küche für immer verändern sollte.

Die Kartoffel war zu dieser Zeit in Europa bereits bekannt, wurde jedoch vor allem als Zier- oder Futterpflanze genutzt. Um das Interesse der Griechen an diesem Gemüse zu wecken, ließ sich Kapodistrias einen Trick einfallen: Im Wissen, dass Verbotenes stets besonderes Interesse weckt, stellte er den Genuss von Kartoffeln unter Strafe. Gleichzeitig lagerte er größere Mengen von Kartoffeln ein und ließ diese demonstrativ von seinen Soldaten bewachen. Der Plan ging auf. Die Bevölkerung wurde neugierig, stahl einige der Knollen und war begeistert. Schnell sprach sich herum, was man mit Kartoffeln alles anstellen kann. Patátes waren fortan aus der Küche der Griechen nicht mehr wegzudenken.


Griechisches Olivenöl: gesunder Genuss ganz natürlich

Neben der Kartoffel ist Olivenöl die wichtigste Zutat griechischer Bratkartoffeln. Zwar ist Olivenöl äußerst energiereich und deshalb nur bedingt für die Diätküche geeignet, doch steckt es voller gesunder Inhaltsstoffe. Was macht griechisches Olivenöl so besonders?

Griechenland ist nach Spanien und Italien weltweit der drittgrößte Produzent von Olivenöl. Die Qualität griechischer Olivenöle gilt als sehr hoch. Das Öl enthält ungesättigte Fettsäuren und eine große Menge an Antioxidantien. Ganz klassisch wird griechisches Olivenöl mit Feta, Käse und Salat kombiniert. Auch zum Kochen eignet es sich hervorragend.

Ist Olivenöl gesund

Griechische Bratkartoffeln: unser Rezept

Beim Grillen, als Beilage zu klassischen Fleischgerichten oder einfach so als leckeres Gericht für die ganze Familie – griechische Bratkartoffeln sind ein Hit. Wir zeigen dir, wie du griechische Bratkartoffeln zu Hause zubereiten kannst.

Zubereitung

  1. Heize den Dutch Oven vor und wasche die Kartoffeln gründlich ab. Wenn sich Erdreste schlecht entfernen lassen, nehme eine Gemüsebürste zur Hilfe. Schneide die Kartoffeln mit der Schale in Scheiben oder viertel sie.

    Kartoffel wird in Scheiben geschnitten
  2. Befülle den Dutch Oven mit dem Olivenöl, so viel, dass du die Kartoffelscheiben oder -spalten später darin frittieren kannst. Frittiere die Kartoffeln in dem heißen Öl.

    Tipp: Um zu sehen, ob das Öl heiß genug ist, mache eine Stäbchenprobe. Halte ein Holstäbchen in das Öl und wenn sich kleine Blasen bilden, ist das Öl heiß genug um die Kartoffeln darin zu frittieren.

  3. Beim Frittieren achte darauf, dass du nur so viele Kartoffeln in den Dutch Oven tust, dass sie locker schwimmen, aber nicht übereinander liegen. Wenn die Bratkartoffeln schön goldbraun sind holst du sie mit einem Schöpflöffel aus dem Öl und lässt sie auf Küchenpapier abtropfen.

  4. Gebe die abgetropften Bratkartoffeln in eine Schüssel und würze sie mit fein gehackten Knoblauch oder Knoblauchpulver und Meersalz.

    Tipp: Um ein bisschen mehr Geschmack in die Bratkartoffeln zu bekommen kannst du sie neben dem Meersalz und Knoblauch mit Paprikapulver, Chili oder Rosmarin würzen.

     


Was du zu griechischen Bratkartoffeln servieren kannst

Griechische Bratkartoffeln schmecken sehr lecker zum Beispiel zum Gyros vom Grill, als Beilage für Souvlaki Spieße und zu Bifteki. Aber auch zu gegrillter Lammkeule oder Spareribs sind sie ein Genuss. Als Gemüsebeilage empfehlen sich gebratene Paprikaschoten, gegrillte Zucchini oder Krautsalat. Und natürlich gehört zu Bratkartoffeln immer auch ein Dip: Neben Tsatsiki und Ajvar passen klassischer Ketchup und Metaxa-Soße sehr gut den frittierten Kartoffelscheiben.

Dip Tipp: Zu den griechischen Bratkartoffeln passt natürlich perfekt das griechische Tzatziki als leckeren Dip.

Souvlaki Spiesse auf Grill

Griechischer Wein: die idealen Weine zu griechischen Bratkartoffeln

Zu unseren griechischen Bratkartoffeln solltest du selbstverständlich griechischen Wein trinken! Ganz besonders die Rotweine Griechenlands harmonieren bestens mit gegrilltem Fleisch und knusprigen Bratkartoffeln. Wenn du neugierig bist, griechische Weine kennenzulernen, empfehlen wir dir die Rebsorten Xinomavro und Limnio, die hierzulande noch als Geheimtipps gelten.


Griechische Bratkartoffeln mal anders: bunte Bratkartoffel-Pfanne

Für eine bunte Bratkartoffelpfanne bereitest du die Bratkartoffeln wie oben beschrieben zu. Brate außerdem in einer großen Pfanne frische Bratpaprika, Lauchzwiebeln, Zucchini und Gemüse deiner Wahl an. Sobald das Gemüse bissfest ist, hebst du die Bratkartoffeln vorsichtig unter. Würze alles mit frischen oder getrockneten Kräutern und streue geriebenen Fetakäse über das Gemüse. Die griechische Bratkartoffelpfanne lässt sich mit verschiedenen Gemüsesorten, Oliven, Kräutern und Gewürzen variieren.


FAQ – griechische Bratkartoffeln

Sind griechische Bratkartoffeln gesund?

Wenn du richtig Hunger hast, machen sie garantiert satt und glücklich. Die Kombination aus Kohlenhydraten und Fett hat es allerdings in sich. Wir empfehlen, zu den Kartoffeln Fleisch oder Tsatsiki zu servieren, beide Lebensmittel sind proteinreich.
In den letzten Jahren wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass beim starken Erhitzen von Kartoffeln Acrylamid entsteht, ein vermutlich krebserregender Stoff. Doch wie bei allem, was Spaß macht, kommt es bei unseren griechischen Bratkartoffeln auf die Dosis an.

Kann man Olivenöl zum Frittieren verwenden?

Das Gerücht, dass Olivenöl zum Braten und Frittieren nicht geeignet ist, ist seit Jahrzehnten hartnäckig. Doch das Gegenteil ist der Fall: Olivenöl ist sogar besonders gesund und eignet sich hervorragend zum Frittieren, wenn du zwei Punkte beachtest: Erstens solltest du zum Braten und Frittieren immer gefiltertes Olivenöl nehmen, naturtrübe Öle eignen sich nicht. Zweitens kann ein hochwertiges extra natives Olivenöl problemlos bis 190 °C erhitzt werden, ohne dass gesundheitsschädliche Transfette entstehen.

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