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Gemüse Ratatouille vom Grill

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Leckere Ratatouille ist die perfekte Grillbeilage.

Was früher als Arme Leute Essen galt, ist heute ein beliebtes Gericht: Ratatouille. Das aus Nizza stammende Gerichte kannst du ganz einfach auf dem Grill zubereiten und damit für eine gesunde und schmackhafte Abwechslung sorgen.

Gemüse Ratatouille vom Grill – alles ist erlaubt

Viel Gemüse lautet die Devise. Traditionell gehört in ein klassisches Ratatouille Gemüse wie Aubergine, Zucchini, Paprika und Tomaten. Du kannst dein persönliches Ratatouille Rezept aber um alles ergänzen, was dir schmeckt. Das Schöne ist: Du kannst es warm genießen – als Beilage oder Hauptgang – dir aber auch kalt schmecken lassen. Einfach und schnell im Dutch Oven oder in einer Gusseisenpfanne zubereiten.

Leckere Ratatouille vom Grill
Beilage und Hauptspeise in einem: Leckere Ratatouille vom Grill.

Zubereitung

  1. Die Aubergine, die Zucchini und die beiden Paprikas waschen und anschließend in mundgerechte Stücke (Würfel oder Scheiben) schneiden. Auch die Zwiebeln und die Tomaten werden klein geschnitten. Die Knoblauchzehen fein hacken. Anschließend die Gemüsestücke ausbreiten und mit etwas Salz bestreuen, weil sie dadurch Flüssigkeit und die ungut schmeckenden Bitterstoffe verlieren. Die Flüssigkeit dann mit einem Küchenkrepp abtupfen.

  2. Den Dutch Oven oder eine Gusspfanne auf dem Grill vorheizen und etwas Olivenöl hineingeben. Dann den Knoblauch und die Zwiebelwürfel hinzugeben und bei 175°C kurz andünsten. Dann erst die Auberginen-, Zucchini- und Paprikastücke hinzugeben. Darauf achten, nicht zu häufig zu rühren, da das Gemüse sonst matschig wird.

    In eine Ratatouille gehören Zucchini, Paprika, Tomaten und Aubergine.
  3. Die Tomaten hinzufügen und mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver abschmecken. Das Ganze dann für etwa zehn Minuten gar ziehen lassen.

  4. Abschließend zupft man die frischen Kräuter von den Stielen, hackt diese und gibt sie mit in die Pfanne bzw. den Dutch Oven. Das Ganze dann noch weitere fünf Minuten garen lassen. Ab und zu probieren, ob es noch die gewünschte Bissfestigkeit hat.

  5. Alternativ kannst du die letzten beiden Schritte auch beiseite lassen und, während das restliche Gemüse auf dem Grill gart, die Tomaten mit etwas Salz und Pfeffer in einem Topf einkochen lassen. Eine Prise Zucker hilft, den Geschmack zu heben. Die Tomaten werden anschließend passiert und mit dem fertig gegrillten Gemüse vermischt. Abschließend wird das Ganze noch einmal erhitzt und mit den Gewürzen abgeschmeckt.

So schmeckt Ratatouille

Ein klassisches Ratatouille wird geschmacklich von seinen Hauptzutaten geprägt: mediterrane Gemüsesorten und Gewürzen. Rosmarin, Tomaten, Paprika und Zucchini ergeben eine stimmige Komposition.

Zutaten für unser Ratatoille Rezept: Tomaten, Paprika, Zucchini, Aubergine und Gewürze
Mediterrane Gemüsesorten und Gewürze prägen den typischen Geschmack des Ratatoille.

Je nach individuellem Geschmack kannst du das Grundrezept nach Belieben verfeinern. Etwas Chili sorgt für mehr Wumms, Kräuter der Provence mit Lavendelblüten verstärken das mediterrane Aroma. Rotwein und Kapern machen das Gericht pikanter. Insgesamt soll ein Ratatouille immer ausgewogen schmecken, also ohne dass einzelne Komponenten besonders hervorstechen. Erreicht wird das durch die lange Kochzeit, bei der sich die zahlreichen Nuancen vereinen können. Zum Geschmackserlebnis trägt außerdem die Konsistenz bei. Perfektes Ratatouille wird als samtig beschrieben.

Wozu passt Ratatouille?

Ratatouille ist ausgesprochen vielseitig. Mit einem frischen Weißbrot wird daraus eine leichte Hauptspeise, die ideal für Sommer- und Herbsttage ist.

Ebenfalls eine gute Idee ist Ratatouille mit Buchweizen. Dafür wird der Buchweizen einfach in etwas Salzwasser gegart. Sein Eigenaroma ist dezent, aber nicht so neutral wie bei Reis. Das Getreidearoma harmoniert wunderbar mit den kräftigen Gewürzen des Ratatouilles. Zudem nimmt der Buchweizen die Sauce sehr schön auf, sodass jede Gabel die volle Aromenvielfalt transportiert. Wenn du Buchweizen nicht so gerne magst oder nicht im Haus hast, eignet sich auch Naturreis als Beilage zu Ratatouille.

Ratatouille ist außerdem eine gute Beilage zu verschiedenen Grillgerichten. Die mediterranen Gewürze wie Rosmarin und Thymian müssen sich hinter den Röstaromen nicht verstecken. Lammkotelett oder Rumpsteak mit Ratatouille sind daher BBQ-Klassiker, die zugleich noch low carb sind.

Steht dir der Sinn nach einer ausgefallenen Kombination? Dann ist Ratatouille mit Pommes eine gute Idee. Klingt noch nicht ausgefallen genug? Stimmt: Die Pommes werden nach dem Frittieren noch mit Trüffelöl beträufelt und mit gehobeltem Parmesan serviert. Dazu das samtige Ratatouille mit Rotwein … schon hast du ein Gourmet-Gericht gezaubert.

Übrigens: Wenn du etwas übrig hast, kannst du Ratatouille überbacken. Dafür eignen sich alle milden Käsesorten, auch Feta passt sehr gut dazu.

Ratatouille-Varianten aus anderen Ländern

Ratatouille stammt aus Südfrankreich, vermutlich wurde das Rezept in der Region um Nizza entwickelt. Ähnliche Rezepte gibt es außerdem in vielen anderen Länderküchen. Kennst du schon italienische Peperonata? Sie wird ebenfalls mit Tomaten, Paprika und mediterranen Kräutern gekocht. Das spanische Pisto ist auch mit Ratatouille verwandt. Serviert wird es häufig mit einem Ei, was auch bei Ratatouille denkbar ist.

Häufige Fragen zu Ratatouille

Was ist Ratatouille? Ratatouille ist ein Schmorgericht aus mediterranen Gemüsesorten mit regionalen Gewürzen. Die Basis bilden Zwiebeln, Auberginen, Tomaten, Zucchini, Paprika und Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Oregano. Knoblauch und Lavendel sind für viele ebenfalls ein Muss, es geht aber auch ohne. Serviert wird Ratatouille entweder als Hauptgericht, zum Beispiel mit Weißbrot, oder als Beilage zu Grillgerichten.

Was bedeutet Ratatouille auf Deutsch? Die wörtliche Übersetzung von Ratatouille ist nicht besonders schmeichelhaft, sie lautet in etwa „gerührter Fraß“. Das entspricht jedoch wenig der heutigen Bedeutung. Sinngemäß handelt es sich um einen geschmorten Eintopf mit mediterranen Gemüsesorten.

Wie lange kann ich Ratatouille im Kühlschrank aufbewahren? Ratatouille gehört zu den Gerichten, die noch besser werden, wenn sie durchziehen. Daher kannst du Ratatouille getrost einen Tag bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Achte nur darauf, dass du beim Aufwärmen nicht die ganze Portion erwärmst, sofern du sie nicht aufessen möchtest. Durch häufiges Erwärmen und Abkühlen können sich Keime bilden.

Ist Ratatouille vegan? Ja, Ratatouille ist in der Regel vegan. Einzige Ausnahme wären Zubereitungen mit Ei oder mit Butterschmalz. Fleisch kommt hingegen traditionell nicht hinein.



Menüart
Menüart Beilage, Hauptspeise
Küchenstil
Küchenstil Gemüse, Vegan, Vegetarisch
Vorbereitung
Vorbereitung 20 Minuten
Kochzeit
Kochzeit 20 Minuten
Wartezeit
Wartezeit 0 Minuten
Schwierigkeitsgrad
Schwierigkeitsgrad mittel


Portionen für 4 Personen

Zutaten

1
Aubergine
1
Zucchini
2
Paprikas (rot und gelb)
5
Tomaten (Cocktailtomaten)
2
Zwiebeln klein
2 Zehen
Knoblauch
30 ml
Olivenöl
Thymian frisch
Petersilie frisch
Rosmarin frisch
Paprikapulver (rosenscharf)
Salz
Pfeffer

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