Eingereicht von Carina H. aus der Grillfürst-Community.
Lass den Pürierstab in der Schublade, wenn du die Dosentomaten zerkleinerst. Der schlägt die Tomatenkerne auf, und aus den Kernen löst sich ein bitterer Geschmack, den du aus der fertigen Salsa nicht mehr herausbekommst. Eine Flotte Lotte oder schlicht deine Hände sind hier das bessere Werkzeug, weil die Tomaten dabei stückig bleiben. Und achte beim Einkauf auf die Angabe pelati: geschälte Tomaten sparen dir später das Aussortieren der zähen Häute, die sich beim Einkochen sonst zu kleinen Röllchen zusammenziehen.
Zubereitung
-
1
Wir nehmen weiße Zwiebeln, diese schälen wir ab und entfernen unschöne Stellen.
-
2
Die Zwiebeln in feine kleine Würfel schneiden.
-
3
Die Dose San Marzano Tomaten gebe ich in eine Flotte Lotte um sie zu pürieren. Ich achte darauf, dass die Tomaten noch leicht stückig sind, ganz fein püriert sollten sie nicht sein.
-
4
Wir geben in die Tomatensoße den Saft einer halben Zitrone.
-
5
Im Anschluss geben wir zwei EL Zucker hinzu.
-
6
Unsere gelbe Paprika waschen wir gründlich ab.
-
7
Die Paprika in feine Würfel schneiden.
-
8
Die Peperoni waschen und entkernen, danach in feine Ringe schneiden.
-
9
Nun geben wir noch Honig in unsere Tomatensoße und rühren kräftig um.
-
10
Wir heizen unseren Seitenkocher am Grill anfangs auf höchste Stufe und braten die Zwiebeln kurz glasig an. Sie sollen aber nicht braun/schwarz werden.
-
11
Wir löschen die Zwiebeln mit unserer Tomatensoße ab und geben 3 EL Ananassaft hinzu. Den Seitenkocher stellen wir auf kleinste Stufe.
Die Soße soll bei geöffneten Deckel 2,5 Stunden ganz sanft köcheln. Zwischendurch umrühren. -
12
Nach 90 Minuten geben wir die Paprika hinzu.
-
13
Wenn das Wasser gut verkocht ist, ist unsere Soße fertig.
-
14
Jetzt noch zugedeckt im Kühlschrank ziehen lassen und fertig ist unser Dip.
So wird die Salsa dick statt wässrig
Der Topf bleibt die kompletten 2,5 Stunden offen. Das Wasser aus den Dosentomaten muss verdampfen, sonst bleibt der Dip dünn und läuft dir beim ersten Biss aus dem Burger. Rühr etwa alle 20 bis 30 Minuten um, damit sich unten nichts absetzt. Fertig ist die Salsa, wenn du mit dem Löffel eine Spur durch den Topf ziehst und die Spur zwei, drei Sekunden stehen bleibt. Danach geht sie zugedeckt in den Kühlschrank und zieht dort noch eine Stunde durch.
Schärfe und Süße abstimmen
Zwei rote Peperoni geben dem Dip eine deutliche Schärfe, ohne dass er ungenießbar wird. Entkernst du sie vorher, wie im Rezept beschrieben, bleibt eine milde Salsa übrig, die auch Kinder essen. Zucker, Honig und der Saft einer halben Zitrone sind hier kein Beiwerk, sondern der Gegenspieler zur Schärfe. Schmeck erst ab, wenn der Dip abgekühlt ist: Warm wirkt er immer schärfer und süßer, als er am nächsten Tag auf dem Burger schmeckt.
Wenn du es noch schärfer und gleichzeitig frischer magst, ist die grüne Variante einen Versuch wert: Jalapeno Salsa.
Passend dazu findest du Aufbau, Patty und Garzeiten im Grundlagenartikel Burger selber machen.
Häufige Fragen
Wie lange hält sich der Hot Salsa Dip im Kühlschrank?
In einem sauberen Schraubglas hält der Dip etwa fünf Tage. Gieß einen dünnen Film Olivenöl obendrauf, dann bleibt die Oberfläche frisch. Einfrieren funktioniert ebenfalls, am besten in Portionen von 100 bis 150 Gramm.
Geht das Rezept auch auf dem Herd statt auf dem Seitenkocher?
Ja, das Ergebnis ist dasselbe. Nimm die kleinste Platte auf niedrigster Stufe und einen Topf mit dickem Boden, sonst brennt die Salsa in 2,5 Stunden an.
Welche Tomaten eignen sich für die Salsa?
Geschälte San Marzano Tomaten aus der Dose sind die erste Wahl, weil sie wenig Säure und viel Fruchtfleisch mitbringen. 400 Gramm reichen für vier Portionen Dip. Frische Tomaten brauchen deutlich länger, bis das Wasser heraus ist.
Wozu passt der Dip außer zu Burgern?
Zu Steak, Cevapcici und Bratwurst passt er genauso gut. Kalt ist er ein Dip für Nachos, warm eine Soße über Pulled Pork. Wer ihn flüssiger braucht, rührt zwei Esslöffel Wasser unter.
















