Monolith Kamado Grill Testbericht

Monolith Kamado Grill

Monolith Kamado Grill

Ein ganz besonderes Geschmackerlebnis, Fleisch, das auf der Zunge zergeht, das ist das Ergebnis von Grillen in uralter Tradition, die auf Jahrtausende zurückgeht. Grillen auf einem Monolith Keramik Grill lässt vergessen, dass es noch andere Grillarten gibt. Um es vorab schon einmal festzustellen, einen besseren Grill habe ich noch nie gehabt, alles was ich mit diesem Grill zubereitet habe, fand meine volle Begeisterung und auch meine kritischen Gäste schwärmten in den höchsten Tönen.

Doch zuvor etwas zur Geschichte des Kamado Grills. Archäologen haben festgestellt, dass keramische Schalen und Töpfe, die man in China gefunden hat, älter als 3000 Jahre sind. Schon sehr früh wurde erkannt, dass Ton ein ideales Ausgangsmaterial für allerlei Gefäße zum Kochen und Garen ist. Aus dem Griechischen stammt der Begriff Monolith, der etwas beschreibt, das aus einem einzigen Stein besteht. Der weltweit bekannteste Monolith ist der Ayers Rock in der Wüste Australiens. Der Monolith Keramik Kamado Grill besteht aus einem einzigen, aus Ton gebrannten Keramikstück mit einem weiteren Stück aus Keramik, dem Deckel. Die Form ist ein großes Ei.

Keramik hat besondere, die Wärme dämmende Eigenschaften. Ein bekannter Einsatz von Keramik sind die Kacheln zum Hitzeschutz von Raumfahrzeugen, die kälteste Weltraumtemperaturen und auch große Hitze beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre schadlos überstehen. Selbst wenn im Inneren des Kamado Grills hohe Temperaturen entstehen, verbleibt die Wärme energiesparend im Inneren, der Grill wird außen nie gefährlich heiß.

Der Deckel des Kamado Grills ist so perfekt geschaffen, dass er den Grill dicht abschließt. Dadurch wird erreicht, dass die Aromen im Grill verbleiben, kein Dampf entweicht und sehr wenig Kohle benötigt wird. Ich verbrauche etwa ein Viertel bis die Hälfte an Kohle, verglichen mit einem „normalen“ Holzkohlegrill. Das Anzünden gestaltet sich wegen der beiden regulierbaren Luftzufuhren unten und oben ganz einfach, ein in eine Mulde aus Holzkohle gelegter Anzünder lässt die Kohle schnell brennen. Durch die Regulierung der Luftzufuhr kann auch das Brennen der Kohle und somit die Grilltemperatur sehr einfach reguliert werden. Wenn man genügend gerillt hat, kann man einfach die Luftzufuhr schließen und das Feuer erstickt, die restliche Kohle kann ein weiteres Mal verwendet werden. Lässt man dagegen die Kohle bei geöffneter Luftzufuhr ganz verbrennen, dann bleibt nur ein Häuflein Asche übrig, das einfach entsorgt werden kann. Das Reinigen des Grills stellt also kein Problem dar.

Direktes Grillen ist die Methode, die ich an häufigsten anwende. Bei leicht zu regulierender und an dem Thermometer ablesbarer Hitze gelingt auf diese Weise alles zu höchster Zufriedenheit. Dabei bleibt das Aroma sehr gut erhalten und das Grillgut bleibt schön saftig. Ab und zu wird gewendet und dann der Deckel schnell wieder geschlossen.

Für indirektes Grillen gibt es einen so genannten Deflektorstein, der einfach auf den Feuer-Ring gelegt wird. Dieser Stein ist so geschaffen, dass die Hitze an den Rändern vorbeigehen kann und das Grillgut so vor dem direkten Feuer geschützt ist. Große Fleischstücke, ganze Fische oder auch Hähnchen werden so schonend bei geringer Temperatur gegart, wobei das Aroma vollkommen erhalten bleibt.

Es gibt sogar einen Pizza-Stein, auf dem köstliche Pizzen entstehen. Der Kamado Keramik Grill lässt mich nicht mehr los. Sogar im Winter ist wegen des absolut unempfindlichen Materials ein Grillfest möglich. Alles, was auf diesem Grill zubereitet wird, schmeckt einfach unbeschreiblich gut.

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