Inhaltsverzeichnis
- 1 Kohle, Gas oder Kokos? So findest du nachhaltige Brennstoffe
- 2 Nachhaltig grillen mit Holzkohle – 5 Tipps die du befolgen kannst:
- 3 Umweltfreundliche Grilltechniken
- 4 Regionales und saisonales Grillgut
- 5 Top Trend 2025: Zero Waste beim Grillen
- 6 Selbstgemacht statt fertig gekauft: besser für Geschmack & Umwelt
- 7 Grillreinigung ohne Chemie
- 8 Clevere Resteverwertung ist Nachhaltigkeit pur
- 9 Hochwertige Grills richtig pflegen
- 10 Mehrweg statt Einweg & nachhaltige Gadgets
- 11 Was sonst noch wichtig ist
Was gibt es Schöneres, als in der Natur zu grillen? Damit auch unsere Kinder und Enkel noch diese Natur genießen können, wird Umweltschutz immer wichtiger.
Das Gute: Nachhaltigkeit und BBQ passen perfekt zusammen. Wie du umweltfreundlich die besten Gerichte am Rost zubereitest, liest du hier.

Kohle, Gas oder Kokos? So findest du nachhaltige Brennstoffe
Wenn du nachhaltig grillen möchtest, ist die erste Frage: Welcher Brennstoff? Die gute Nachricht ist, dass du prinzipiell mit allen drei üblichen Methoden umweltfreundlich grillen kannst. Sie unterscheiden sich jedoch im Detail.
Gas
Gasgrills haben den großen Vorteil, dass sie sich sehr genau einregeln lassen. Das heißt, du vergeudest keinen Brennstoff und kannst zugleich nach Bedarf auch hohe Temperaturen erreichen. Zudem brennt Gas sehr sauber, die Belastung durch Feinstaub ist also deutlich geringer als bei Holzkohle.
Tipp für noch mehr Nachhaltigkeit: Große Gasgrills lassen sich in verschiedene Temperaturzonen einsteilen. Grille Fleisch und Co. am besten scharf an und regle die Temperatur herunter bzw. lege das Grillgut in die indirekte Zone. So grillst du richtig energieeffizient.

Holzkohle
Holzkohle hat hinsichtlich der Energieeffizienz die schlechtesten Werte, denn sie lässt sich nicht nach Bedarf ein- und ausschalten wie ein Brenner. Zudem entsteht bei der Verbrennung von Holzkohle Feinstaub. Andererseits hat Holzkohle aus nachhaltiger Forstwirtschaft eine negative CO2-Bilanz: Zwar wird beim Grillen Kohlendioxid frei, der Baum hat aber zuvor mehr CO2 gespeichert.
Selbst inklusive Produktion und Verpackung verschwindet, langfristig betrachtet, durch nachhaltige Kohle CO2 aus der Umgebung. Achte daher auf Siegel wie FSC (Forest Stewardship Council). Es garantiert, dass das Holz für die Kohle aus nachhaltiger Bewirtschaftung stammt. Solche hochwertige Grillkohle gibt es zum Beispiel aus Deutschland und Frankreich.
Problematisch ist hingegen Kohle aus Schwellen- oder Entwicklungsländern. Hier stammt das Holz häufig aus gerodeten Flächen, die später für Viehzucht oder Landwirtschaft genutzt werden. Dafür wird also kostbarer Waldbestand zerstört und nicht wieder aufgeforstet. Die Ökobilanz solcher Holzkohle ist entsprechend schlecht. Tatsächlich ist noch immer viel Holzkohle mit Tropenholz im Umlauf, wie eine WWF-Studie ergab. Das macht Gütesiegel so wertvoll, denn sie geben dir die Sicherheit, dass kein Tropenholz enthalten ist.

Zusammenfassend ist Holzkohle nicht so effizient wie andere Brennstoffe und auch bei den Emissionen schneidet sie nicht so gut ab. Es gibt aber Holzkohle aus nachhaltiger Forstwirtschaft, die dafür eine gute Ökobilanz hat und bei deren Produktion sogar CO2 aus der Umwelt gebunden wird. Um damit möglichst umweltschonend zu grillen, haben wir nachfolgend die wichtigsten Tipps zusammengestellt.
Nachhaltig grillen mit Holzkohle – 5 Tipps die du befolgen kannst:
Anzündkamin verwenden:
Mit einem Anzündkamin glühst du effizient die richtige Menge Kohle vor. So geht kaum Brennstoff für die Anzündphase verloren.
Briketts für längeres Grillvergnügen:
Möchtest du lange grillen, eignen sich Briketts am besten. Sie geben über Stunden kontrolliert Hitze ab.
Nicht zu viel Kohle:
Beim Grillen mit Holzkohle besteht häufig das Problem, dass viel zu viel Kohle glüht, die gar nicht gebraucht wird. Unterteile den Grill stattdessen clever in drei Zonen: eine zum Angrillen, eine zum Garen, eine indirekte zum Warmhalten. Das spart dir viel Kohle.
Umweltfreundliche Varianten:
Neben dem Klassiker, Holzkohle aus Buchenholz, gibt es seit einigen Jahren spannende alternative Optionen. Dazu gehört Holzkohle aus Abfallprodukten wie Olivenkernen oder Kokosfasern. In Weinbauregionen ist zudem das harte Holz der Reben (Knorze) eine auch geschmacklich spannende Alternative zur Kohle.
Der richtige Grillanzünder:
Für Holzkohle benötigst du einen Grillanzünder. Petroleum, Benzin und Co. eignen sich nicht. Sie können zur gesundheitlichen Gefahr werden und erzeugen überdies umweltschädliche Emissionen. Verwende stattdessen ökologische Grillanzünder, zum Beispiel aus Holzwolle und Naturwachs.
Elektrogrill
Eine besonders umweltfreundliche Technik sind elektrische Grills. Wenn sie mit Ökostrom betrieben werden, erzeugen sie nicht einmal CO2-Emissionen während des Grillens. Zudem kannst du Elektrogrills ähnlich wie Gasgrills individuell einregeln.
Solargrills
Es gibt tatsächlich noch eine Alternative zu klassischen Grills, die ganz ohne Emissionen auskommt. Gemeint ist der Solargrill. Seine Reflektoren bündeln das Sonnenlicht, sodass tatsächlich Grillen möglich ist. Das Problem ist jedoch, dass die Technik nur bei Sonnenlicht funktioniert. Für ein BBQ in Mitteleuropa eignet sie sich daher eher nicht.

Umweltfreundliche Grilltechniken
Nach der Wahl des Brennstoffs folgt die Frage nach der umweltfreundlichen Grilltechnik. Auch hier gibt es einige gute Tipps, um den Grillgenuss deutlich nachhaltiger zu machen.
- Grillen mit Deckel: Beim Grillen steigt Hitze von unten auf, trifft auf das Grillgut und gelangt dann in die Umgebung. Dieses Prinzip ist nicht besonders effizient. Sehr viel sparsamer wird es, wenn du den Deckel schließt. Dann bleibt die Wärme viel länger im Garraum und verpufft nicht ungenutzt. Für viele Gerichte ist es auch geschmacklich besser, den Deckel zu schließen. So gelangt nämlich auch mehr Rauch ans Grillgut.
- Grillen mit Freunden: Deine Ökobilanz beim Grillen hängt immer davon ab, wie gut du die Wärme ausnutzt. Die Effizienz wird immer besser, je mehr Grillgut du damit garst. Lade also viele Freunde ein, um gemeinsam nachhaltig zu grillen. Sowieso macht Grillen mit Freunden bekanntlich am meisten Spaß.
- Indirektes Grillen: Das indirekte Grillen setzt sich mehr und mehr durch, denn es bringt geschmackvollere, saftigere und auch umweltfreundlichere Ergebnisse. Dazu grillst du das Grillgut zuerst scharf an, dann lässt du es bei mittlerer indirekter Hitze langsam garen.

Regionales und saisonales Grillgut
Hättest du das gedacht: Etwa 95 Prozent der Emissionen beim Grillen stammen aus der Produktion des Grillguts. Das heißt, nichts hat so einen großen Einfluss auf die Nachhaltigkeit beim Grillen wie die Wahl der Lebensmittel. Hier gilt: Regionalität und Saisonalität sind das A und O.
In Hinblick auf die Ökobilanz sind vor allem tierische Produkte wie Fleisch und Käse mit hohen Emissionen belastet. Interessanterweise bietet aber gerade das Grillen hervorragende Möglichkeiten, die Umweltbilanz deines Speiseplans zu verbessern. Zum einen muss Fleisch beim BBQ nicht in Massen auf den Tisch kommen. Gegrilltes Gemüse, Tofu und Ersatzprodukte sind echte Highlights vom Rost und runden das BBQ wunderbar ab.
Zudem ist das Low and Slow Grillen perfekt, um Teilstücke jenseits von Filet und Hüfte zu verarbeiten. Das entspricht ganz dem Nose-to-tail-Prinzip, also Tiere ganzheitlich zu verwerten. Nacken, Bäckchen und Flank Steak sind nur einige der Teilstücke, die sonst eher verschmäht werden. Dabei haben sie als Pulled Pork oder Schmorgericht aus dem Dutch Oven beste Chancen, zum Lieblingsgericht zu werden.
Hier findest du regionale und saisonale Ware
Gerade wenn du gerne grillst, ist es ein echter Mehrwert, in deiner Region nach lokalen Produzenten zu suchen. Landwirte mit Direktvermarktung gibt es mittlerweile in ganz Deutschland. Sie bieten nicht nur qualitativ hochwertige Produkte an, hier bekommst du auch besondere Zutaten, wenn du zum Beispiel Lammrücken, Ochsenbäckchen oder Nierenzapfen grillen willst. Ein Steak vom Bio-Bauern im Nachbardorf ist viel nachhaltiger als ein Stück Fleisch, das tausende Kilometer entfernt produziert wurde.

Tipp: haltbar machen
Saisonalität ist gut, doch was ist, wenn du auch im Winter einen Ketchup selbst machen möchtest oder eine sommerliche Kräutermarinade zum Einlegen brauchst? Unser Tipp: Mache Lebensmittel haltbar. Das gibt dir auch gleich die Möglichkeit für spannende Experimente. Entdecke zum Beispiel Chutneys, Grillsaucen und vieles mehr, was sich ganz einfach selbst herstellen lässt.
Die einfachste Möglichkeit, Lebensmittel haltbar zu machen, ist das Einfrieren. Dazu benötigst du allerdings eine Truhe bzw. einen Schrank und Strom. Noch nachhaltiger ist das Einkochen. Einmal steril in Gläser gefüllt und sorgsam eingekocht, halten sich Gemüse und Saucen meist mindestens ein Jahr.

Top Trend 2025: Zero Waste beim Grillen
Einer der wichtigsten Trends beim Thema umweltfreundliches Grillen ist Zero Waste. Oder mit anderen Worten: grillen ohne Müll.
Was einfach klingt, wird gar nicht so häufig umgesetzt. Schnell landen Alufolie, Aluschalen, Frischhaltefolie und Co. doch wieder irgendwo auf dem BBQ-Buffet. Dabei ist all das nicht nötig. Damit schonst du nicht nur die Umwelt, du erzielst auch wohlschmeckendere Ergebnisse und tust etwas für deine Gesundheit, wenn du zum Beispiel auf Alufolie beim Grillen verzichtest.
Aber wie kannst du sie ersetzen? Hier findest du unsere Zero-Waste-Alternativen zum Grillen im Überblick:
- Alufolie: Alufolie wird meistens genutzt, um Grillgut darin zu verpacken. Beim indirekten Grillen ersetzt du sie einfach durch Butcher Paper. Darin schlägst du zum Beispiel dein Pulled Pork ein und erzielst wunderbar saftige Ergebnisse. Möchtest du direkt grillen? Das geht ebenfalls ohne Alu. Wickle das Grillgut dazu in Kohl- oder Bananenblätter ein und lass dich von den Aromen begeistern. Auch zur Aufbewahrung benötigst du keine Alufolie, hier sind verschließbare Glasschalen ideal.
- Frischhaltefolie: Bewahre Reste in verschließbaren, waschbaren Schalen auf. Es gibt viele Modelle, die sich perfekt fürs Grillbuffet eignen. Wurde nicht alles gegessen, setzt du einfach den Deckel auf und so wandern die Reste in den Kühlschrank.
- Alu-Grillschalen: Alu-Grillschalen sind nicht nur ein Problem für die Umwelt, sie eignen sich auch nicht für anspruchsvolles BBQ. Statt in Alu, kannst du Grillgemüse zum Beispiel in Edelstahlschalen oder Grillkörben grillen. Die lassen sich unzählige Male wiederverwenden und sorgen zugleich für einen viel besseren Geschmack. Im Sortiment von Grillfürst findest du viele praktische Edelstahl-Helfer für perfekt gegartes Grillgut.
- Einweg-Plastikverpackungen: Fleisch und neuerdings auch Gemüse werden allzu häufig in Plastik verpackt. Vor Ort findest du aber sicher nachhaltige Supermärkte und Produzenten, die ihre Ware unverpackt anbieten. Mittlerweile kannst du an Fleischtheken oder beim Metzger sogar deine sauberen Mehrwegverpackungen mitbringen.
- Einweggrills: Weder die Umwelt noch dein Gaumen werden sich über Einweg-BBQ freuen. Die kleinen Grillschalen erzeugen entweder viel zu viel oder viel zu wenig Hitze. Und nach einmaliger Nutzung bleibt nur ein Haufen Abfall. Nutze stattdessen hochwertige Grills. Die bieten dir über Jahre hervorragende BBQ-Erlebnisse und es gibt sie in diversen Größen, auch zum Mitnehmen.

Selbstgemacht statt fertig gekauft: besser für Geschmack & Umwelt
Fertig mariniertes Fleisch mag praktisch erscheinen, tatsächlich sind die meisten Produkte aber minderwertig. Und: Sie sind fast immer in Plastikschalen verpackt, die nach dem Aufreißen im Müll landen. Für ein ökologisches BBQ ist es viel besser, Marinaden selbst zuzubereiten. So hast du zugleich volle Kontrolle über Geschmack und Zutaten. Bei uns im Magazin findest du zum Beispiel tolle Rezepte für die beliebtesten Grillmarinaden.
Grillreinigung ohne Chemie
Klar, eingebrannte Reste von Marinaden und Fetten sind unappetitlich. Um sie zu entfernen, ist aber in der Regel keine chemische Keule notwendig.
Drei ökologische Möglichkeiten zur Grillreinigung stellen wir dir hier vor:
- Einweichen: Lassen sich hartnäckige Reste der Marinade vom Grillkorb oder den Metallspießen einfach nicht entfernen? Dann lass das Material einweichen. Dafür nimmst du warmes Wasser und wenig Spülmittel. Auch ganze Roste kannst du auf diese Weise von Anhaftungen befreien. Prüfe nur vorab, ob das Material Korrosionsbeständig ist. Gusseisen solltest du zum Beispiel nie mit Spüli waschen, hier reicht ein trockenes Tuch.
- Soda (Backpulver) und Zitronensäure: Eine Mischung aus Soda und wenig Wasser eignet sich sehr gut als ökologisches Scheuermittel. Zitronensäure ist ebenfalls ein beliebtes Hausmittel gegen Eingebranntes. Dazu wird sie in Wasser gelöst. Noch einfacher ist es, den Rost direkt mit einer halben Zitrone einzureiben. Das lässt du dann eine halbe Stunde einwirken und kannst die Reste mühelos mit einem feuchten Tuch aufnehmen.
- Freibrennen: Eine der besten Reinigungsmethoden für Grills ist das Freibrennen. Dazu befreist du den Rost von grobem Schmutz und heizt den Grill dann bei 300 °C aus. Hier findest du eine Anleitung zum Ausbrennen von Gasgrills.
Clevere Resteverwertung ist Nachhaltigkeit pur
Ob Plastik oder Essensreste, Müll ist immer schlecht für die Ökobilanz. Dabei sind Reste vom BBQ so oder so viel zu schade, um sie wegzuschmeißen. Stattdessen eignen sie sich perfekt für eine clevere und kreative Resteküche.
Gegrilltes Fleisch schmeckt zum Beispiel vorzüglich auf Schwarzbrot oder einem Sandwich. Grillgemüse ist eine hervorragende Grundlage für Pastasauce und auch restliche Marinaden sind super für Saucen (verwende nur Reste, die nicht mit Fleisch in Kontakt gekommen sind).
Hochwertige Grills richtig pflegen
Wie schon beschrieben, sind hochwertige Grills eine ökologisch viel sinnvollere Wahl als Alu-Wegwerfgrills. Indem du deinen Grill pflegst und wartest, trägst du dazu bei, dass er noch länger hält. So optimierst du die Ökobilanz deines BBQs immer weiter.
- Richtig überwintern: Wenn du nicht zu den Wintergrillern gehörst, dann endet die Saison etwa ab Oktober. Die nasskalte Witterung der Wintermonate kann deinem Grill dann ganz schön zusetzen und es besteht die Gefahr, dass das Material korrodiert. Überwintere den Grill daher am besten trocken im Keller oder in einer Garage. Alternativ gibt es Schutzhauben, eine große Auswahl findest du bei uns im Shop.
- Vor Regen schützen: Feuchtigkeit lässt deinen Grill rosten. Stelle ihn daher am besten unter einem Dach an einem trockenen Ort auf. (Achtung: Halte beim Grillen Sicherheitsabstand zu Hauswänden ein.) Wenn kein Dach vorhanden ist, empfiehlt sich eine Wetterschutzhaube.
- Einbrennen und ölen: Neben Feuchtigkeit sind eingebrannte Verschmutzungen der größte Feind deines Grills. Wir empfehlen, deinen Grill vor der ersten Benutzung einzubrennen. So bildet sich eine schützende Patina auf dem Metall. Unterstützend ist es sinnvoll, das Material von Zeit zu Zeit dünn einzuölen.

Mehrweg statt Einweg & nachhaltige Gadgets
Ökologisch grillen bedeutet, Müll zu vermeiden. Und wie immer lautet die Devise: Mehrweg ist besser als Einweg. Mittlerweile gibt es für fast jede BBQ-Technik passende Artikel. Sieh dich gerne einmal im Shop um und finde umweltfreundliche Produkte zum Grillen. Ein paar Inspirationen haben wir hier zusammengestellt.
- Metallspieße: Ob zum Marinieren oder zum Grillen, Metallspieße lassen sich viele, viele Male wiederverwenden. Damit sparst du Abfall und eröffnest dir zugleich unzählige Grillmöglichkeiten. Inspiration gewünscht? Hier findest du unsere Top 30 Rezepte für Grillspieße.
- Grillthermometer: Ein Grillthermometer, um die Kerntemperatur deines Grillguts zu messen, ist auf jeden Fall sinnvoll. Somit vermeidest du, dass dein hochwertiges Bio-Steak übergart.
- Kochbesteck aus Holz und Edelstahl: Plastikfreies Kochbesteck ist gut für die Umwelt und deine Gesundheit. Zum Grillen eignet sich Edelstahl besonders gut, denn selbst höchste Temperaturen machen dem Metall nichts aus. Tipp: Denk auch an Mehrweg-Grillhandschuhe.
- Öl-Sprühflaschen: Öl zu sprühen statt zu gießen ist ein hervorragender Tipp gegen Lebensmittelverschwendung. Mit den Öl-Sprühflaschen zauberst du einen feinen dünnen Ölfilm auf das Steak oder marinierst Grillgemüse genau passend.
- Marinade-Spritzen aus Edelstahl: Auch für Spezialaufgaben wie das Spritzpökeln brauchst du kein Plastik. Es gibt dafür genau wie für alle anderen BBQ-Techniken nachhaltige Produkte.
Was sonst noch wichtig ist
Mit diesen Tipps steht deinem umweltfreundlichen Grillfest nichts mehr im Weg. Hier gibt es noch ein paar zusätzliche Inspirationen für nachhaltiges Kochen.
- Bedarfsgerecht planen: Lebensmittelverschwendung ist nach wie vor ein großes Thema in Deutschland. Sie fängt beim Einkauf an. Überlege dir vorab, für wie viele Personen du grillen möchtest und kaufe dann bedarfsgerecht ein. Unsere Rezepte helfen dir dabei, denn es sind jeweils konkrete Mengenangaben vorgegeben.
- Ökologische Tischdeko: Plastikblumen passen nicht zum nachhaltigen BBQ. Die brauchst du auch gar nicht. Die Natur gibt viele tolle Materialien für eine ökologische Tischdeko her. Echte Blumen, Zweige, Gräser und Co. sehen wunderbar sommerlich aus. Statt Schnittblumen bieten sich getopfte Pflanzen und Kräuter an. Letztere kannst du sogar direkt für dein nächstes BBQ verwenden.
- Foodsharing: Ist doch einmal zu viel übriggeblieben, dann mach doch anderen eine Freude. Es gibt verschiedene Portale und Apps, wo du Lebensmittel anbieten kannst. Wer weiß, vielleicht ergibt sich ja direkt noch eine tolle BBQ-Freundschaft.
- Innovationen entdecken: Es gibt viele neue Entwicklungen rund um das Thema nachhaltig grillen. Ob pflanzliche Ersatzprodukte oder neue Grilltrends, es lohnt sich, offen für neue Entwicklungen zu sein.


