Die klassische Antwort „Gas ist bequem, Kohle schmeckt besser“ greift zu kurz. Für Camping, Vanlife, Park, Festival oder Balkon zählen auch Kartuschenversorgung, Abkühlzeit, Feuerverbote, Aschetransport und die Frage, ob indirektes Grillen wirklich möglich sein soll. Dieser Vergleich führt deshalb direkt zur passenden Variante.
Das Wichtigste auf den Punkt: Beide Weber Go-Anywhere Modelle bieten 42 × 26 Zentimeter beziehungsweise 1.035 cm² Grillfläche und dasselbe kompakte Kofferprinzip. Der Go-Anywhere Gas wiegt etwa 7,2 Kilogramm, besitzt einen 2,1-kW-Brenner und ist die bessere Wahl für spontane Stopps, Camping und sauberes Alltagsgrillen. Der Go-Anywhere Holzkohle wiegt etwa 6,8 Kilogramm, kostet rund 60 Euro weniger und ist vielseitiger bei Zwei-Zonen-Setups, Räuchern und hoher direkter Hitze. Unsere Gesamt-Kaufempfehlung ist die Holzkohleversion; für maximale Reisebequemlichkeit gewinnt Gas.
Die Schnellentscheidung
| Deine Priorität | Passende Variante | Warum? |
| in wenigen Minuten grillbereit | Gas | Knopfdruckzündung und stufenloser Regler |
| möglichst authentisches Holzkohlearoma | Holzkohle | Glut und Räucherholz bestimmen das Aroma |
| sauberes Verstauen nach kurzen Stopps | Gas | keine Asche; trotzdem vollständig abkühlen lassen |
| direkte und indirekte Zone | Holzkohle | Kohle kann auf eine Seite geschoben werden |
| geringster Anschaffungspreis | Holzkohle | Herstellerpreis rund 119,99 € statt 179,99 €* |
| wenig Brennstoffgepäck | abhängig von der Reise | Kartuschen sind kompakt; Kohle kann lokal leichter oder schwerer erhältlich sein |
| Nutzung bei örtlichem Kohle-/Glutverbot | möglicherweise Gas | nur wenn Platzordnung Gas ausdrücklich erlaubt |
| möglichst hoher Komfort auf dem Balkon | Gas | schneller regelbar; Hausordnung und Nachbarn bleiben relevant |
*Preisstand im deutschen Weber-Shop am 19. Juli 2026. Händler- und Aktionspreise können abweichen.
Go-Anywhere Gas und Holzkohle im direkten Vergleich
| Merkmal | Go-Anywhere Gas | Go-Anywhere Holzkohle |
| Grillfläche | 42 × 26 cm / 1.035 cm² | 42 × 26 cm / 1.035 cm² |
| Gewicht | ca. 7,22 kg | ca. 6,78 kg |
| Außenmaß geschlossen | ca. 36,9 × 53,4 × 31 cm | ca. 36,9 × 53,4 × 31 cm |
| Brennstoff | EN-417-Kartusche, 80 % Butan / 20 % Propan laut Produkthinweis | Holzkohle oder Briketts |
| Leistung | 2,1-kW-Edelstahlbrenner | abhängig von Kohlemenge und Luftzufuhr |
| Zündung | per Knopfdruck | Anzünder / kleiner Anzündkamin |
| Temperaturregelung | stufenloses Brennerventil | Kohlemenge und vier Lüfter |
| echte Zwei-Zonen-Nutzung | eingeschränkt durch einen Brenner | gut möglich |
| Abkühlung und Entsorgung | schneller und ohne Asche | Glut und Asche müssen sicher vollständig erkalten |
| Preis* | 179,99 € | 119,99 € |
Die Gehäuseform ist nahezu identisch. Beide Modelle besitzen porzellanemaillierten Deckel und Kessel, klappbare Beine, die den Deckel beim Transport sichern, sowie einen Griff, durch den das Gerät wie ein Koffer getragen werden kann. Der Unterschied beginnt unter dem Rost.
Weber Go-Anywhere Gas: Vorteile und Nachteile
Der Gas-Go-Anywhere ist ein konsequenter Reisegrill. Kartusche anschließen, Grill standsicher aufstellen, zünden und vorheizen. Besonders bei kurzen Stopps ist dieser Ablauf deutlich komfortabler als Kohle anzuzünden und später sicher zu entsorgen.
Vorteile der Gasversion
- schnell startklar,
- Temperatur ohne Kohlemanagement regelbar,
- keine Asche im Fahrzeug,
- planbarer Betrieb bei Frühstück, Mittagspause und kurzem Abendstopp,
- 2,1 kW reichen für Burger, Würstchen, Gemüse, Fisch und flache Steaks,
- kompakte EN-417-Kartuschen lassen sich getrennt transportieren,
- Reinigung konzentriert sich auf Rost, Fett und Garraum.
Nachteile der Gasversion
- rund 60 Euro höherer Herstellerpreis,
- Kartuschen kosten pro Grillstunde mehr als eine große Gasflasche,
- passende Kartuschen müssen verfügbar sein,
- bei niedrigen Temperaturen kann Kartuschengas weniger leistungsfähig reagieren,
- ein einzelner Brenner erzeugt keine echte ausgeschaltete indirekte Zone,
- das Grillgefühl bleibt funktionaler als bei Holzkohle.
Wie gut ist die Hitze?
Der Edelstahlbrenner leistet 2,1 kW. Weber nennt hohe Temperaturen bis etwa 300 °C unter geeigneten Bedingungen. In der Praxis wirken Wind, Kälte, Kartuschenfüllstand, Vorheizzeit und häufiges Deckelöffnen auf die Rosttemperatur.
Der Rost besteht aus porzellanemailliertem Stahl, nicht aus schwerem Gusseisen. Er heizt schnell auf und ist leicht, besitzt aber weniger thermische Masse. Für ein gutes Steak sollte der Grill vollständig vorgeheizt und der Deckel möglichst geschlossen gehalten werden.
Kann der Go-Anywhere Gas indirekt grillen?
Mit geschlossenem Deckel entsteht Umlufthitze, und Grillgut kann über einem geeigneten Abstandhalter oder einer indirekten Unterlage sanfter garen. Da der Go-Anywhere Gas aber nur einen Brenner besitzt, lässt sich keine Seite komplett abschalten, während die andere weiterheizt. Es handelt sich daher nicht um eine echte Zwei-Brenner-Indirektzone.
Kleine Braten, Hähnchenteile oder dicke Steaks lassen sich bei reduzierter Leistung und mit durchdachtem Setup nachziehen. Für lange Low-and-Slow-Jobs ist die Holzkohlevariante flexibler – oder ein größerer Grill geeigneter.
Weber Go-Anywhere Holzkohle: Vorteile und Nachteile
Die Holzkohleausführung nutzt den rechteckigen Kessel besonders gut. Kohle kann kompakt auf einer Hälfte liegen, während die andere Seite frei bleibt. Dadurch entsteht eine klare direkte und indirekte Zone, wie sie in einem kleinen runden Grill schwerer aufzubauen ist.
Vorteile der Holzkohleversion
- günstigerer Kaufpreis,
- Holzkohle- und Raucharoma,
- gute Zwei-Zonen-Nutzung,
- starke direkte Hitze bei konzentrierter Kohle,
- vier Lüftungsschieber für Zuluft und Abluft,
- zweiteiliger Rost erleichtert das Nachlegen,
- übrig gebliebene Kohle kann nach vollständigem Ersticken und Abkühlen teilweise erneut verwendet werden,
- keine Abhängigkeit von einem Ventil oder einer Kartuschennorm.
Nachteile der Holzkohleversion
- längere Startzeit,
- Grill kann nach Gebrauch lange heiß bleiben,
- Glut und Asche dürfen nicht im Fahrzeug landen,
- Kohlesack, Anzünder und gegebenenfalls Anzündkamin brauchen zusätzlichen Platz,
- Feuer- und Kohleverbote sind auf Campingplätzen und bei Trockenheit häufig strenger,
- mehr Rauch und Funkenflug möglich,
- Temperatur verlangt mehr Aufmerksamkeit.
Wie gut funktioniert indirektes Grillen?
Für ein Zwei-Zonen-Setup wird die Glut auf einer Seite konzentriert. Das Grillgut liegt auf der anderen Seite, die Abluft wird möglichst über dem Grillgut positioniert. Dadurch zieht Hitze und Rauch durch den Garraum.
Der flache Deckel begrenzt die Höhe. Große ganze Hähnchen oder hohe Braten passen nicht immer. Für Rippchen, Hähnchenteile, kleine Braten, Schweinefilet und Reverse-Sear-Steaks ist die Fläche jedoch erstaunlich vielseitig.
Geschmack: Schmeckt Holzkohle wirklich besser?
Brennstoff allein erzeugt nicht automatisch ein besseres Ergebnis. Röstaromen entstehen durch Hitze und Bräunung; Rauchgeschmack durch Verbrennungsgase, verdampfende Säfte und gegebenenfalls Holz.
Die Holzkohlevariante bietet mehr Möglichkeiten, das Aroma bewusst zu beeinflussen. Ein kleines Stück Räucherholz kann zusätzlichen Rauch liefern. Herabtropfendes Fett verdampft über der Glut. Diese Aromen sind bei Gas schwächer beziehungsweise anders ausgeprägt.
Der Gas-Go-Anywhere kann trotzdem sehr gutes Grillgut produzieren. Wer sauber vorheizt, den Deckel nutzt und nicht ständig wendet, erhält kräftige Röstaromen. Bei mariniertem Gemüse, Fisch, Würstchen oder Burgern ist der Unterschied oft weniger entscheidend als bei puristisch gewürztem Fleisch.
Kaufregel: Wähle Holzkohle nicht nur wegen eines abstrakten Geschmacksversprechens. Wähle sie, wenn du gerne mit Glut, Räucherholz und Zonen arbeitest.
Camping und Vanlife: Welcher Go-Anywhere ist praktischer?
Für den spontanen Stellplatz: Gas
Nach einer langen Fahrt zählt Geschwindigkeit. Die Gasversion benötigt keinen Anzündkamin, produziert keine Asche und lässt sich nach vollständigem Abkühlen sauberer verstauen. Sie eignet sich besonders für häufige Ortswechsel.
Für längere Aufenthalte: Holzkohle
Steht der Camper mehrere Tage, relativiert sich die längere Startzeit. Holzkohle bietet mehr Grillmethoden und wird Teil des Abends. Voraussetzung ist ein erlaubter, sicherer Grillplatz.
Brennstoffversorgung prüfen
EN-417 beschreibt eine Kartuschenanschluss-Norm, doch nicht jede irgendwo angebotene Kartusche ist automatisch für den konkreten Grill freigegeben. Der aktuelle Produkthinweis nennt Kartuschen mit 80 Prozent Butan und 20 Prozent Propan. Vor Reisen ins Ausland sollten Bedienungsanleitung, lokale Verfügbarkeit und Transportregeln geprüft werden.
Holzkohle ist vielerorts verfügbar, darf aber nicht überall genutzt werden. Bei hoher Waldbrandgefahr können offene Glut und Funken vollständig untersagt sein. Ein Gasgrill ist dann ebenfalls nicht automatisch erlaubt; die konkrete Platzordnung entscheidet.
Transport im Auto: Was ist zu beachten?
Für beide Modelle
- erst transportieren, wenn Grill und Rost vollständig abgekühlt sind,
- Fett und Speisereste entfernen beziehungsweise auslaufsicher sichern,
- Beine über den Deckel klappen,
- Grill gegen Verrutschen sichern,
- Tragetasche nicht als Schutz vor einem noch heißen Grill missverstehen.
Zusätzlich bei Holzkohle
Glut kann im Inneren lange weiterbestehen, auch wenn außen keine Flamme sichtbar ist. Kohlereste erst nach vollständigem Erkalten in einen nicht brennbaren Behälter geben. Niemals einen warmen Holzkohlegrill in einen geschlossenen Kofferraum stellen: Neben Brandgefahr kann Kohlenmonoxid entstehen.
Zusätzlich bei Gas
Kartusche vor dem Transport nach Anleitung trennen, Ventil und Anschluss schützen und gesetzliche Transportregeln beachten. Gaskartuschen nicht in großer Hitze, direkter Sonne oder dauerhaft in einem aufgeheizten Fahrzeug lagern.
Balkon: Gas oder Holzkohle?
Auf einem Balkon ist Gas meist die praktikablere Variante. Es entsteht weniger Funkenflug, der Grill lässt sich schneller abregeln und es fällt keine Asche an. Trotzdem erzeugt auch Gas Fettqualm, Geruch und hohe Oberflächentemperaturen.
Ob Grillen erlaubt ist, bestimmen Mietvertrag, Hausordnung, örtliche Regeln und konkrete Belästigung. Holzkohle kann ausdrücklich ausgeschlossen sein, Gas ebenfalls. Der Go-Anywhere muss auf einer stabilen, nicht brennbaren Fläche mit den vorgeschriebenen Abständen stehen. Er ist kein Indoor-Grill.
Der niedrige Aufbau verdient besondere Beachtung: Auf dem Boden kann der Grill eine Terrasse erhitzen und wird zur Stolper- oder Kindergefahr. Ein geeigneter, tragfähiger Grilltisch kann die Bedienung sicherer machen, sofern die Anleitung die Aufstellung erlaubt.
Personen und Grillfläche: Für wie viele reicht der Go-Anywhere?
Weber ordnet die Holzkohlevariante als passend für zwei bis vier Personen ein und visualisiert auf beiden Modellen sechs Burger-Pattys. Solche Angaben sind nur Orientierung.
- Zwei Personen: Hauptgericht und etwas Gemüse passen bequem.
- Vier Personen: klassische Burger, Würstchen oder Steaks lassen sich gut bewältigen.
- Sechs Personen: möglich, wenn chargenweise gegrillt und wenig Beilage auf dem Rost zubereitet wird.
- Komplettes Menü: bei vier Personen wird die Fläche schnell knapp, besonders mit indirekter Zone.
Die rechteckige Form nutzt den Platz effizient. Trotzdem bleiben 42 × 26 Zentimeter eine mobile Grillfläche und kein Ersatz für den Weber Traveler oder Q, wenn regelmäßig größere Gruppen versorgt werden.
Welche Variante ist sparsamer?
Das hängt vom Nutzungsprofil ab.
Gas
Der Brenner kann sofort reduziert oder ausgeschaltet werden. Bei kurzen Grillzeiten wird kein großer Kohlevorrat angezündet. Kartuschen sind pro Energieeinheit jedoch meist teurer als große Gasflaschen und oft auch teurer als eine kleine Menge Holzkohle.
Holzkohle
Mit einem kleinen Kohlebett lässt sich sparsam grillen. Nach dem Grillen können alle Lüfter geschlossen werden; vollständig erloschene und trockene Kohle kann teilweise wiederverwendet werden. Für einen sehr kurzen Snack ist der Anzündaufwand trotzdem höher.
Praktische Einordnung: Für viele kurze Stopps gewinnt Gas beim Aufwand. Für längere Grillabende und vielseitige Setups gewinnt Holzkohle beim Preis-Leistungs-Verhältnis.
Reinigung im Vergleich
Gas reinigen
- Rost nach dem Vorheizen abbürsten,
- nach dem Abkühlen Fett und Speisereste entfernen,
- Brenneröffnungen vorsichtig frei halten,
- Anschluss und Zündbereich trocken und sauber halten,
- keine scharfen Werkzeuge am Brenner verwenden.
Holzkohle reinigen
- Asche vollständig erkalten lassen,
- Kessel leeren und Luftöffnungen freihalten,
- Kohlerost auf Korrosion prüfen,
- Grillrost reinigen und trocken lagern,
- losen Ruß und Fettablagerungen entfernen.
Die Gasversion ist unterwegs sauberer. Die Holzkohleversion besitzt weniger technische Bauteile und ist mechanisch einfacher, verlangt aber Aschemanagement.
Zubehör, das wirklich sinnvoll ist
Für beide Varianten:
- passende Tragetasche,
- kompakte Grillzange,
- hitzebeständige Handschuhe,
- Grillmatte für geeignete Oberflächen,
- kleines digitales Kerntemperaturthermometer,
- Reinigungsbürste und Küchenpapier.
Zusätzlich für Holzkohle:
- kleiner Anzündkamin,
- feste Anzündwürfel,
- verschließbarer Metallbehälter für vollständig erkaltete Reste,
- kleine Räucherholzstücke.
Zusätzlich für Gas:
- zugelassene Reservekartusche,
- Schutzkappe beziehungsweise sichere Transportlösung nach Herstellerangabe,
- ausschließlich ausdrücklich kompatibles Original-Umrüstzubehör, falls stationär eine Gasflasche genutzt werden soll.
Grillfürst Score: Go-Anywhere Gas und Holzkohle
Der Score bewertet die Geräte für mobile Nutzung und ist kein dokumentierter Praxistest.
| Kategorie | Gas | Holzkohle |
| Mobilität und Packmaß | 19/20 | 18/20 |
| Start und Bedienkomfort | 20/20 | 14/20 |
| Grillmethoden und Zonierung | 15/20 | 19/20 |
| Geschmack und Feuererlebnis | 15/20 | 19/20 |
| Preis-Leistung | 17/20 | 20/20 |
| Gesamt | 86/100 | 90/100 |
Sonderwertung Komfort: Der Gas-Go-Anywhere gewinnt klar, wenn Geschwindigkeit, wenig Schmutz und häufige Standortwechsel dominieren.
Grillfürst-Fazit: Kohle ist vielseitiger, Gas reist leichter
Der Weber Go-Anywhere Holzkohlegrill gewinnt diesen Vergleich knapp. Für 119,99 Euro bietet er dieselbe Grillfläche, ein geringeres Gewicht und mehr Freiheit bei direkter sowie indirekter Hitze. Er ist der bessere kleine Grill für Menschen, die den Grillabend bewusst zelebrieren und nicht nur möglichst schnell essen möchten.
Der Gas-Go-Anywhere ist dennoch für viele Reisende die klügere Wahl. Er zündet auf Knopfdruck, lässt sich präziser abbrechen und hinterlässt keine Asche. Beim Roadtrip mit täglichem Standortwechsel ist dieser Komfort oft wichtiger als eine zusätzliche Hitzezone.
Die klare Entscheidung lautet daher:
- Go-Anywhere Holzkohle, wenn Geschmack, Zonen, Räuchern und Preis-Leistung zählen.
- Go-Anywhere Gas, wenn schneller Aufbau, sauberes Verstauen und planbarer Reisealltag zählen.
Häufige Fragen zum Weber Go-Anywhere
Ist der Weber Go-Anywhere Gas oder Holzkohle besser?
Die Holzkohlevariante ist vielseitiger und günstiger. Die Gasversion ist schneller, sauberer und bequemer unterwegs. „Besser“ hängt deshalb vom Reise- und Grillstil ab.
Haben beide Go-Anywhere Modelle dieselbe Grillfläche?
Ja. Weber gibt jeweils 42 × 26 Zentimeter beziehungsweise 1.035 cm² an.
Wie schwer ist der Weber Go-Anywhere?
Der Gasgrill wiegt laut Hersteller etwa 7,22 Kilogramm, der Holzkohlegrill etwa 6,78 Kilogramm – jeweils ohne zusätzlichen Brennstoff und Zubehör.
Kann man mit dem Go-Anywhere indirekt grillen?
Mit Holzkohle lässt sich durch einseitige Kohleverteilung eine echte indirekte Zone aufbauen. Beim Gasmodell ist indirektes Garen mit Deckel und Hilfssetup möglich, aber durch den einzelnen Brenner weniger klar getrennt.
Für wie viele Personen reicht der Go-Anywhere?
Für zwei bis vier Personen ist die Fläche gut geeignet. Mehr Personen sind bei einfachen Gerichten und Grillen in mehreren Durchgängen möglich.
Welche Kartusche braucht der Go-Anywhere Gas?
Der aktuelle Weber-Produkthinweis nennt Weber-Q-Gaskartuschen oder nach DIN EN 417 zugelassene Kartuschen mit 80 Prozent Butan und 20 Prozent Propan. Maßgeblich ist immer die Bedienungsanleitung des konkreten Modells.
Darf der Go-Anywhere auf dem Campingplatz verwendet werden?
Nur wenn die Campingplatzordnung und aktuelle Brandschutzlage den jeweiligen Brennstoff erlauben. Gas ist nicht automatisch zulässig, wenn Holzkohle verboten ist.
Darf der warme Grill im Auto transportiert werden?
Nein. Beide Varianten müssen vollständig abkühlen. Beim Holzkohlegrill besteht zusätzlich Gefahr durch versteckte Glut und Kohlenmonoxid; bei Gas sind Kartusche und Transportvorschriften zu beachten.


