Unsere Empfehlungen auf einen Blick
| Empfehlung | Modell | UVP | Grillfürst Score | Warum |
Testsieger | Beefer XL II | 1.499,00 € | 88/100 | Zwei getrennt regelbare Brenner, 6,4 kW, 32 × 35 cm Rost |
Bester Gegenwert | Beefer Twin PRO | 999,00 € | 86/100 | 7,0 kW aus zwei Brennern, 500,00 € unter dem XL II |
Für die Küche | E-Beefer XL | 1.499,00 € | 83/100 | Gleiche Fläche wie der XL II, 230 V, GS-geprüft für innen |
Einstieg | Beefer PRO II | 799,00 € | 80/100 | Ein Brenner, 3,2 kW, zwei Roste und zwei Schalen dabei |
Gastronomie | Beefer XL CHEF | 2.499,00 € | 82/100 | 7 kW, vollverschweißt, Zulassung nach DIN EN 203-1 |
Alle Preise sind Hersteller-UVP, Stand September 2026.
Kurz gesagt: Der XL II verlangt die wenigsten Kompromisse. Sein Rost ist mit 35 cm Tiefe lang genug für ein Tomahawk, die beiden Brenner zündest du einzeln. Der Twin PRO hat mehr Leistung, aber nur 26,5 cm Tiefe, und liegt 500,00 € darunter. Ohne Gasflasche und in der Küche läuft der E-Beefer XL.
Testsieger im Beefer Test 2026: der XL II mit zwei Brennern
Der XL II gewinnt, weil er die Grillfläche des Gastro-Beefers mit der Bedienung der Hobby-Geräte verbindet. Zwei Keramik-Infrarotbrenner mit je 3,2 kW heizen 32 × 35 cm. Reicht ein Steak, zündest du nur einen Brenner. Die Höhenverstellung läuft mit einer Hand: oben entsteht die Kruste, unten zieht das Fleisch auf die Kerntemperatur.
Die Elektrozündung läuft mit einer AAA-Batterie, Gasschlauch und Druckminderer für 50 mbar liegen bei. Mit 29 kg steht das Gerät ruhig, auch wenn du den Rost mit dem Heber ziehst. Punkte kostet nur die UVP: 1.499,00 € sind fast das Doppelte des PRO II. Bei zwei oder drei Steaks pro Abend zahlt sich die Fläche aus.
So funktioniert der Grillfürst Score
Der Grillfürst Score fasst fünf Kriterien in einer Zahl von 0 bis 100 zusammen: Ausstattung & Vielseitigkeit 30 %, Leistung & Temperaturprofil 25 %, Grillfläche & Kapazität 15 %, Preis-Leistung 20 % und Praxis, Komfort & Beratbarkeit 10 %. 85 bis 100 Punkte sind eine Top-Empfehlung, 75 bis 84 sehr gut, 65 bis 74 solide, unter 65 lohnt sich ein Gerät nur für einen speziellen Zweck. Die Teilwerte vergeben wir aus den technischen Daten, also Brennerzahl, kW, Grillfläche, Material, Lieferumfang und der UVP im Verhältnis dazu. Der Score ist eine redaktionelle Einordnung für diesen Vergleich, kein Labortest. Wie die Formel rechnet, steht im Beitrag Der Grillfürst Score.
Beefer Test 2026: Score-Vergleich
| Rang | Modell | UVP | Grillfürst Score | Einordnung |
1 | Beefer XL II | 1.499,00 € | 88/100 | Top-Empfehlung, Testsieger |
2 | Beefer Twin PRO | 999,00 € | 86/100 | Top-Empfehlung, bester Gegenwert |
3 | E-Beefer XL | 1.499,00 € | 83/100 | Sehr gut, Küche und Balkon ohne Gas |
4 | Beefer XL CHEF | 2.499,00 € | 82/100 | Sehr gut, gewerbliche Küchen |
5 | Beefer PRO II | 799,00 € | 80/100 | Sehr gut, Einstieg mit Gas |
6 | E-Beefer PRO II | 799,00 € | 76/100 | Sehr gut, Einstieg mit Strom |
7 | Beefer One CHEF | 899,00 € | 75/100 | Sehr gut, Gastro-Gerät für ein Steak |
Alle Preise sind Hersteller-UVP, Stand September 2026.
Technische Daten im Vergleich
| Modell | Brenner / Leistung | Grillfläche | Rost | Gewicht | Besonderheit |
Beefer XL II | 2 Keramikbrenner, 6,4 kW, Gas 50 mbar | 32 × 35 cm | Edelstahl, Einhand-Höhenverstellung | 29 kg | Elektrozündung, 466 g Gas/h |
Beefer Twin PRO | 2 Keramikbrenner, 7,0 kW, Gas 50 mbar | 35,5 × 26,5 cm | Edelstahl, stufenlose Einschubführung | 15,8 kg | Ohne Zwischenwand, 510 g Gas/h |
E-Beefer XL | 2 Heizelemente, 3,2 kW, 230 V | 32 × 35 cm | Edelstahl, mehrstufig per Hebel | 25,5 kg | GS nach DIN EN 60335, doppelwandig |
Beefer XL CHEF | 2 Keramikbrenner, 7,0 kW, Gas 50 mbar | 32 × 35 cm | Edelstahl, Einhand, nahezu stufenlos | 50 kg | Gewerbezulassung DIN EN 203-1 |
Beefer PRO II | 1 Keramikbrenner, 3,2 kW, Gas 50 mbar | 16 × 26,5 cm | 2 Edelstahlroste, Einhand-Höhenverstellung | 18,5 kg | 2 GN-Schalen, Schlauch 1,5 m |
E-Beefer PRO II | 1 Heizelement, 1,8 kW, 230 V | 16 × 26,5 cm | Edelstahl, Einhand-Höhenverstellung | 18,5 kg | GS nach DIN EN 60335, unter 5 min heiß |
Beefer One CHEF | 1 Keramikbrenner, 3,5 kW, Gas 50 mbar | 16 × 26,5 cm | Edelstahl, feinstufiges Raster | 16 kg | Gastro-Gerät, 250 g Gas/h |
Alle Werte stammen von den Grillfürst-Produktseiten, Stand September 2026. Die Temperatur liegt laut Hersteller bei allen sieben Modellen bei 800 °C und mehr.
Score-Detailbewertung
| Modell | Ausstattung 30 % | Leistung 25 % | Grillfläche 15 % | Preis-Leistung 20 % | Praxis 10 % | Gesamt |
Beefer XL II | 88 | 90 | 92 | 80 | 90 | 88 |
Beefer Twin PRO | 82 | 90 | 84 | 92 | 82 | 86 |
E-Beefer XL | 86 | 78 | 92 | 76 | 90 | 83 |
Beefer XL CHEF | 90 | 92 | 92 | 55 | 76 | 82 |
Beefer PRO II | 80 | 82 | 65 | 86 | 86 | 80 |
E-Beefer PRO II | 80 | 70 | 65 | 80 | 90 | 76 |
Beefer One CHEF | 76 | 86 | 65 | 66 | 78 | 75 |
Gesamt ist die gewichtete Summe der fünf Teilwerte, auf ganze Punkte gerundet.
Die Modelle im Detail
Der Beefer XL II ist der große Beefer für den privaten Garten. Zwei Brenner mit zusammen 6,4 kW heizen den Rost von 32 × 35 cm, jeder Brenner hat seinen eigenen Regler. Eine Gastronormschale darunter fängt das Fett auf, deshalb gibt es keine Stichflammen.

Er passt zu allen, die öfter zwei oder drei Steaks gleichzeitig grillen oder lange Cuts wie Tomahawk auflegen. Die 88 Punkte kommen zustande, weil Ausstattung, Leistung und Fläche vorn liegen und nur die UVP Punkte kostet.
Wie ein Tomahawk mit etwa 1,5 Minuten je Seite unter dem Brenner Kruste bekommt und danach in der unteren Ebene nachzieht, zeigt unser Rezept Tomahawk Steak grillen.
Stärken: Zwei getrennt regelbare Brenner, Rost mit 35 cm Tiefe, Einhand-Höhenverstellung, Elektrozündung.
Schwächen: 1.499,00 € UVP, 29 kg, 466 g Gas pro Stunde mit beiden Brennern.
Grillfürst Score: 88/100
Der Beefer Twin PRO setzt zwei Brenner mit je 3,5 kW nebeneinander, zusammen 7,0 kW auf 35,5 × 26,5 cm. Der Rost ist breiter als beim XL II, aber weniger tief, ein Tomahawk liegt hier quer. Mit 15,8 kg ist er der leichteste Beefer mit zwei Brennern.

Er passt zu Paaren und kleinen Runden, die zwei Steaks gleichzeitig mit voller Hitze grillen und dafür keine 1.500 € ausgeben möchten. Grillfürst führt die Variante ohne Zwischenwand mit durchgehendem Rost. Der Score von 86 kommt aus der besten Preis-Leistungs-Wertung im Feld, die geringe Tiefe kostet bei der Fläche.
Stärken: 7,0 kW aus zwei Brennern, 999,00 € UVP, stufenlose Rostführung, geringes Gewicht.
Schwächen: Rost nur 26,5 cm tief, 510 g Gas pro Stunde bei Volllast, keine Zwischenwand.
Grillfürst Score: 86/100
Der E-Beefer XL hat dieselbe Grillfläche wie der XL II, 32 × 35 cm, heizt aber mit zwei Heizelementen und 3,2 kW aus der 230-V-Steckdose. Nach unter 5 Minuten liegen laut Beefer über 800 °C an. Das doppelwandige Gehäuse bleibt außen handwarm, das Gerät ist nach DIN EN 60335 für die Wohnung geprüft.

Er passt in Küchen, auf Balkone ohne Gasflasche und in Mietwohnungen ohne Platz für eine 11-kg-Flasche. Mit 3,2 kW hat er die Hälfte der Leistung des Gas-XL, das merkst du beim Nachheizen zwischen zwei Durchgängen. Der Score von 83 kommt aus Fläche und Praxis, die Leistungswertung liegt unter den Gasgeräten.
Stärken: Kein Gas, GS-geprüft für innen, doppelwandiges Gehäuse, zwei getrennt schaltbare Heizelemente.
Schwächen: Nur 3,2 kW, der Gas-XL hat 6,4 kW, dieselbe UVP von 1.499,00 €, eine GN-Schale im Lieferumfang.
Grillfürst Score: 83/100
Der Beefer XL CHEF ist das Gastro-Gerät der XL-Klasse: zwei Brenner mit zusammen 7 kW, ein vollverschweißter Innenraum mit schrägem Boden und eine Zulassung nach DIN EN 203-1 für gewerbliche Küchen. Die Höhenverstellung läuft mit einer Hand und nahezu stufenlos.

Er passt in Restaurants und Bistros, die jeden Abend Steaks in Serie beefen, und zu Privatleuten, die die robusteste Ausführung wollen. Mit 50 kg steht er fest an seinem Platz. Der Score von 82 folgt aus der schwächsten Preis-Leistungs-Wertung im Feld, in Ausstattung und Leistung liegt er vorn.
Stärken: 7 kW, vollverschweißter Innenraum, Gewerbezulassung, großer Rost mit zwei Griffen.
Schwächen: 2.499,00 € UVP, 50 kg, Gasschlauch nur 1 m lang.
Grillfürst Score: 82/100
Der Beefer PRO II ist der Einstieg in die 800-Grad-Klasse mit Gas. Ein Keramikbrenner mit 3,2 kW heizt den Rost von 16 × 26,5 cm, die Höhenverstellung bedienst du mit einer Hand und klappst sie nach dem Grillen ein. Im Karton liegen zwei Roste, zwei GN-Schalen, Rostheber, Schlauch und Druckminderer.

Er passt zu Singles und Paaren, die ein Steak oder zwei kleine Cuts nacheinander grillen. Mehr als ein großes Steak liegt nicht auf dem Rost. Mit 80 Punkten liegt er knapp unter der Spitzengruppe, weil die kleine Fläche 15 % der Wertung kostet und alle anderen Werte stimmen.
Stärken: 799,00 € UVP, komplettes Zubehör im Lieferumfang, Einhand-Höhenverstellung, nur 24 cm breit.
Schwächen: Rost nur 16 cm breit, ein Brenner, 18,5 kg für die kleine Klasse.
Grillfürst Score: 80/100
Der E-Beefer PRO II ist der kleine Elektro-Beefer mit einem Heizelement und 1,8 kW an 230 V. Der Rost misst 16 × 26,5 cm wie beim Gas-PRO II, das Gehäuse bleibt außen handwarm, die GS-Prüfung nach DIN EN 60335 erlaubt die Küche. Laut Beefer liegen nach weniger als 5 Minuten über 800 °C an.

Er passt in kleine Küchen und auf Balkone, auf denen Gas verboten oder unerwünscht ist. Zwei Roste gibt es hier nicht, dafür zwei GN-Schalen. Der Score von 76 folgt aus der niedrigsten Leistung im Feld, Praxis und Sicherheit holen Punkte zurück.
Stärken: Kein Gas, 799,00 € UVP, GS-geprüft für innen, doppelwandig, Einhand-Höhenverstellung.
Schwächen: 1,8 kW, gut die Hälfte des Gas-PRO II, kleiner Rost, nur ein Rost dabei.
Grillfürst Score: 76/100
Der Beefer One CHEF ist die Gastro-Version des kleinen Beefers. Ein Keramikbrenner mit 3,5 kW heizt den Rost von 16 × 26,5 cm, der Rost sitzt in einem feinstufigen Einschubraster. Außen und innen ist alles Edelstahl, laut Grillfürst-Produktseite verbraucht er 250 g Gas pro Stunde.

Er passt in Imbisse, kleine Restaurants und Foodtrucks, die einen Steakplatz brauchen, der Tag für Tag durchläuft. Privat lohnt er sich selten, weil der PRO II für 100,00 € weniger mehr Zubehör mitbringt. Der Score von 75 ist der niedrigste im Feld: gleiche Fläche, höhere UVP, keine Einhand-Verstellung.
Stärken: 3,5 kW auf kleiner Fläche, Gastro-Bauweise komplett in Edelstahl, 16 kg, sparsame 250 g Gas pro Stunde.
Schwächen: 899,00 € UVP für die kleine Fläche, Einschubraster ohne Einhand-Bedienung, privat kaum Vorteil gegenüber dem PRO II.
Grillfürst Score: 75/100
So entstehen 800 °C: Technik, Garzeiten und Sicherheit beim Oberhitzegrill

Technik: Im Beefer sitzt ein Keramikbrenner an der Decke. Das Gas verbrennt in tausenden kleinen Poren der Keramikplatte, die Platte glüht und strahlt Infrarothitze nach unten. Am Rost kommen laut Hersteller 800 °C an, am Fleisch bildet sich in Sekunden eine Kruste. Das Fett tropft in die Schale unter dem Rost und kann nicht in den Brenner laufen. Der E-Beefer macht dasselbe mit einem Heizelement an 230 V.
Rostabstand und Garzeiten: Ganz oben, wenige Zentimeter unter dem Brenner, entsteht die Kruste. In der unteren Ebene über der Schale zieht das Steak bei weniger Hitze auf die Kerntemperatur nach. Beefer nennt in seinen Rezepten 30 bis 50 Sekunden je Seite unter dem Brenner und danach etwa 2 Minuten Ruhen unten, das gilt für Steaks um 2 cm. Ein 3 cm dickes Rumpsteak braucht eher 60 bis 90 Sekunden je Seite, ein Tomahawk mit 5 cm etwa 90 Sekunden und danach mehrere Minuten in der Schale, bis das Thermometer 54 °C für medium zeigt. Die Zeit ist ein Anhaltspunkt, das Thermometer entscheidet.
Welche Kerntemperatur zu welcher Garstufe gehört, von 48 °C für medium rare bis 59 °C für medium, kannst du in unserem Ratgeber Kerntemperatur Steak nachlesen.
Gas, Strom und Sicherheit: Die Gas-Beefer laufen mit Propan aus jeder 5- oder 11-kg-Flasche, der beiliegende Druckminderer liefert 50 mbar. Der Verbrauch liegt zwischen 250 g (One CHEF) und 510 g pro Stunde (Twin PRO). PRO II, Twin PRO und XL II gehören nach draußen, im Betrieb wird das Gehäuse heiß: feuerfeste Unterlage, Abstand zu Wänden und Markisen. Die CHEF-Modelle sind nach DIN EN 203-1 für gewerbliche Küchen zugelassen. In der Wohnung dürfen nur die E-Beefer laufen, sie ziehen 1,8 kW oder 3,2 kW aus einer normalen Steckdose, sind nach DIN EN 60335 GS-geprüft und bleiben außen handwarm.
Reinigung: Rost und GN-Schale sind Edelstahl, du nimmst beide heraus und spülst sie wie einen Topf, den Innenraum wischst du nach dem Abkühlen aus. Den Keramikbrenner reinigst du nie mit Wasser oder Bürste. Lass ihn nach dem letzten Steak zwei bis drei Minuten weiterbrennen, dann verbrennen Fettspritzer von selbst.
Worauf es bei einem Oberhitzegrill ankommt
Gas oder Elektro: Gas bringt bei Beefer 3,2 bis 7 kW an den Rost, Strom 1,8 bis 3,2 kW. Mehr Leistung heißt schnelleres Nachheizen zwischen zwei Steaks. Gas braucht eine Flasche mit 50-mbar-Regler und einen Platz im Freien, Strom eine Steckdose und erlaubt die Küche.
Grillfläche, Schalen und Zubehör: 16 × 26,5 cm nehmen ein Steak auf, 32 × 35 cm zwei bis drei. Zähl die GN-Schalen im Lieferumfang mit, in ihnen ruht das Fleisch nach der Kruste. Ein Pizzastein aus Cordierit macht aus den 800 °C einen kleinen Steinofen, Grillfürst führt dafür Sets für PRO und One.
Höhenverstellung: Je feiner der Rost zwischen Brenner und Schale wandert, desto genauer steuerst du Kruste und Nachgaren. Einhand-Systeme wie beim PRO II und XL II bedienst du mit der Zange in der anderen Hand, ein Raster wie beim One CHEF verlangt zwei Griffe.
Material und Folgekosten: Alle sieben Beefer sind innen und außen Edelstahl, die E-Modelle dazu doppelwandig. Eine 11-kg-Propanflasche reicht beim XL II mit beiden Brennern rechnerisch für rund 23 Stunden, beim One CHEF für 44 Stunden. Der E-Beefer XL zieht bei voller Leistung 3,2 kWh pro Stunde, ein Steakabend dauert selten länger als 20 Minuten Brennzeit.
Garantie: Eine Herstellergarantie über die gesetzliche Gewährleistung von 2 Jahren hinaus weist Beefer weder auf den Produktseiten bei Grillfürst noch auf beefer.de aus (Stand September 2026). Den aktuellen Stand findest du auf der Produktseite des Beefer XL II.
Was ein Oberhitzegrill nicht kann: Indirektes Grillen mit geschlossenem Deckel, ein Hähnchen am Stück, Spareribs über drei Stunden oder Gemüse für acht Leute. Der Beefer ist ein Steakgerät mit kleiner Fläche, das in Sekunden arbeitet. Für alles, was Zeit und Fläche braucht, bleibt der Gas- oder Kohlegrill daneben stehen.
Oberhitze im Gasgrill: die Sizzle Zone als Alternative
Napoleon baut in viele Gasgrills einen Infrarot-Seitenbrenner mit Keramikplatte ein, die Sizzle Zone. Sie erreicht ebenfalls rund 800 °C, heizt aber von unten. Fett tropft auf die glühende Keramik und flammt auf, die Kruste kommt trotzdem, mit mehr Rauch als im Beefer. Ein Ersatz für den Beefer ist sie nicht, das Nachziehen läuft nebenan im indirekten Bereich.
Ihr Vorteil: Du bekommst den Hochtemperaturplatz zusammen mit einem kompletten Gasgrill. Der Napoleon Freestyle PRO 425 hat vier Hauptbrenner mit 13,6 kW plus eine Sizzle Zone mit 3 kW für 849,00 € UVP, der Rogue PRO-S 425 drei Hauptbrenner und eine Sizzle Zone mit 4,5 kW für 1.399,00 € UVP (beide Stand Oktober 2026). Steht ohnehin ein neuer Gasgrill an und das Steak mit Kruste kommt ein- bis zweimal im Monat auf den Tisch, ist sie der sparsamere Weg.
Wie du auf der Sizzle Zone in 30 bis 45 Sekunden je Seite eine Kruste bekommst und das Steak danach bei höchstens 120 °C fertig ziehst, erklärt unser Ratgeber Sizzle Zone für Anfänger.
Fazit: Welcher Beefer im Test 2026 zu wem passt
Der Beefer XL II ist der Testsieger, weil er mit zwei Brennern, 6,4 kW und 32 × 35 cm Rost jedes Steakformat abdeckt und sich mit einer Hand bedienen lässt. Der Twin PRO liegt mit 86 Punkten dicht dahinter und spart 500,00 €, dafür ist sein Rost weniger tief und ein Tomahawk liegt quer.
Ohne Gas führt der Weg zum E-Beefer XL, der dieselbe Fläche in die Küche bringt und dafür Leistung abgibt. Der PRO II ist der Einstieg für ein Steak am Abend, die CHEF-Modelle gehören in die Gastronomie. Bei ein bis zwei Steakabenden im Monat und einem neuen Gasgrill auf der Liste ist die Sizzle Zone die sparsamere Lösung.
| Situation | Beste Wahl |
Zwei bis drei Steaks gleichzeitig, Garten oder Terrasse | Beefer XL II |
Zwei Steaks mit voller Hitze, Budget unter 1.000 € | Beefer Twin PRO |
Küche, Balkon ohne Gas, Mietwohnung | E-Beefer XL |
Ein Steak, Einstieg mit Gas oder Strom | Beefer PRO II oder E-Beefer PRO II |
Restaurant, Imbiss, Foodtruck | Beefer XL CHEF oder One CHEF |
Neuer Gasgrill mit Steakplatz, seltene Nutzung | Napoleon Gasgrill mit Sizzle Zone |
Häufige Fragen
Wie heiß wird ein Beefer?
Laut Hersteller über 800 °C am Rost, beim E-Beefer liefert ein Heizelement dieselbe Temperatur. Die Hitze kommt als Infrarotstrahlung von oben, deshalb bildet sich die Kruste in unter einer Minute.
Welcher Beefer passt zu mir: PRO II, Twin PRO oder XL II?
Für ein Steak am Abend reicht der PRO II mit 16 × 26,5 cm Rost. Zwei Steaks gleichzeitig grillt der Twin PRO, lange Cuts wie Tomahawk brauchen die 35 cm Tiefe des XL II.
Beefer mit Gas oder Elektro: was ist besser?
Gas liefert mit 3,2 bis 7 kW mehr Leistung und heizt zwischen zwei Steaks schneller nach. Für die Wohnung bleiben nur die E-Beefer mit 1,8 oder 3,2 kW, weil nur sie nach DIN EN 60335 für innen geprüft sind.
Wie lange braucht ein Steak im Beefer?
Beefer nennt 30 bis 50 Sekunden je Seite direkt unter dem Brenner, danach etwa 2 Minuten Ruhen in der unteren Ebene. Bei 3 cm Dicke rechnest du eher mit 60 bis 90 Sekunden je Seite und prüfst die Kerntemperatur mit dem Thermometer.
Kann man im Beefer mehr als Steak zubereiten?
Ja, alles, was kurze Oberhitze verträgt: Garnelen, Fischfilets, Gemüsescheiben, Burger und Crème brûlée. Mit dem Pizzastein aus Cordierit wird der Beefer zum kleinen Steinofen für Pizza und Flammkuchen.
Wie reinigt man einen Beefer?
Rost und Schale sind Edelstahl, du nimmst sie heraus und spülst sie, den Innenraum wischst du nach dem Abkühlen aus. Der Keramikbrenner bleibt trocken, du brennst ihn nach dem Grillen zwei bis drei Minuten frei.
Braucht der Beefer eine spezielle Gasflasche?
Jede handelsübliche Propanflasche mit 5 oder 11 kg passt, der mitgelieferte Druckminderer regelt auf 50 mbar. Beim XL II reicht eine 11-kg-Flasche mit beiden Brennern rechnerisch für rund 23 Stunden.
Kann man den Beefer drinnen benutzen?
In der privaten Küche nur die E-Beefer PRO II und XL, sie sind nach DIN EN 60335 GS-geprüft und bleiben außen handwarm. One CHEF und XL CHEF sind nach DIN EN 203-1 für Gewerbeküchen zugelassen, PRO II, Twin PRO und XL II gehören nach draußen.
Wie viel Gas verbraucht ein Beefer?
Laut Grillfürst-Produktseiten zwischen 250 g pro Stunde beim One CHEF und 510 g pro Stunde beim Twin PRO mit beiden Brennern. Ein Steakabend mit 15 Minuten Brennzeit verbraucht damit unter 130 g Gas.
Ersetzt eine Sizzle Zone im Gasgrill den Oberhitzegrill?
Nein, die Sizzle Zone heizt mit rund 800 °C von unten, Fett tropft auf die Keramik und flammt auf. Sie ist die sparsamere Lösung, wenn ohnehin ein neuer Gasgrill ansteht, der Beefer bleibt das Gerät für Kruste ohne Flammen.


