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Olivenöl zum Braten und Frittieren? Ja, das geht!


Lesezeit 3 Minuten Lesezeit

Lässt sich beim Braten und Frittieren bedenkenlos Olivenöl verwenden? Warum viele das Gegenteil behaupten und was man alles beachten muss, erfährst du in diesem Beitrag.

Olivenöl zum braten
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Ob Pommes, Calamari oder Gemüse – gibt es jemanden, der nicht verrückt nach frittierten Gerichten ist? Und natürlich geht nichts über ein gebratenes Steak oder knusprigen Pfannenkäse in einer krossen Panade. Doch welches Öl solltest du zum Braten und Frittieren verwenden? Muss es wirklich immer Sonnenblumenöl oder eine andere Ölsorte sein, die du sonst vielleicht gar nicht so gern in der Küche benutzt? Oder kannst du auch Olivenöl zum Braten und Frittieren nutzen?

Wir erklären dir, was du beim Braten und Frittieren mit Olivenöl beachten musst und warum Olivenöl deutlich vielseitiger ist als gedacht.

Nicht jedes Olivenöl eignet sich zum Braten und Frittieren.

Tipp: Wir verwenden für Salate und zum Braten von mediterranen Gerichten gerne das Grillfürst Feinkost Olivenöl Niz Olive Memecik

Warum oft gesagt wird, dass du nicht mit Olivenöl braten und frittieren kannst

Wenn es um das Braten und Frittieren geht, wird oft über den sogenannten Rauchpunkt gesprochen. Der Rauchpunkt bezeichnet die niedrigste Temperatur, bei der es beim Erhitzen eines Öls zu einer spürbaren Rauchentwicklung kommt. Olivenöl hat einen niedrigeren Rauchpunkt als viele andere Speiseöle. Während der Rauchpunkt von raffiniertem Sonnenblumenöl bei ca. 252 °C liegt, liegt er bei hochwertigem Olivenöl der Qualität extra nativ bei nur rund 190 °C. Viele Menschen meinen, dass beispielsweise Fleisch sehr scharf angebraten werden muss und Speisen nur bei hohen Temperaturen frittiert werden dürfen. Deshalb hat Olivenöl den Ruf, nicht zum Braten und Frittieren geeignet zu sein.

Darüber hinaus gibt es naturtrübe Olivenöle, deren Trübstoffe schon bei mittleren Temperaturen verbrennen und für einen unangenehmen Geschmack sorgen. Die bei diesem Prozess entstehenden Transfette gelten außerdem als gesundheitsschädlich.

Und dennoch gibt es Hobby- und Profiköche, die darauf bestehen, dass es nichts Besseres gibt als Olivenöl zum Braten und Frittieren? Wie kommen sie zu diesem Schluss?

Was musst du beim Braten und Frittieren mit Olivenöl beachten?

Unter bestimmten Voraussetzungen ist Olivenöl tatsächlich die ideale Wahl zum Frittieren und Braten. Die erste Besonderheit, die du unbedingt beachtet musst, ist, dass du ausschließlich gefiltertes Olivenöl verwenden darfst. Auch wenn es etwas teurer ist, greife immer zu hochwertigem Olivenöl der Qualität extra nativ. Dieses Öl lässt sich problemlos bis 190 °C erhitzen.

Beim Braten und Frittieren mit Olivenöl achte darauf ein hochwertiges extra natives Öl zu verwenden mit einem höheren Rauchpunkt.

Wenn du wissen möchtest, ob dein Öl heiß genug zum Frittieren ist, kannst du einen Kochlöffel aus Holz oder einen Zahnstocher in den Topf bzw. die Pfanne halte. Bilden sich kleine Bläschen, ist die ideale Temperatur erreicht.

Wenn du Olivenöl zum Braten und Frittieren nutzen möchtest, wirst du bei der Anwendung des Holztricks feststellen, dass sich diese Bläschen bereits bei einer Temperatur von rund 160 °C zeigen. Anders als in vielen Rezeptbüchern angegeben, ist diese Temperatur völlig ausreichend. Auch Steaks müssen nicht heißer angebraten werden. Du möchtest das Fleisch trotzdem scharf anbraten? In diesem Fall verwende ein hochwertiges Öl mit höherem Rauchpunkt, lass das Fleisch bei niedriger Temperatur zugedeckt im Ofen fertiggaren und verleihe ihm mit einem Spritzer Olivenöl das perfekte Finish.

Im Gegensatz zum Frittenfett in der Pommesbude kannst du Olivenöl nur ein einziges Mal zum Braten oder Frittieren nutzen. Es handelt sich hierbei also durchaus um ein kostspieliges Vergnügen, das weniger für den Alltag als für die Zubereitung besonderer Köstlichkeiten geeignet ist.

Vorteilhaft beim Braten und Frittieren mit Olivenöl ist vor allem der hervorragende Geschmack, der jedes Gemüse, Fleisch und sogar Süßspeisen in kulinarische Meisterwerke verwandelt. Darüber hinaus ist Olivenöl fester Bestandteil der mediterranen Küche und sehr gesund.

FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um Olivenöl

Warum ist Olivenöl so gesund?

Olivenöl enthält ungesättigte Fettsäuren sowie Vitamin E und sekundäre Pflanzenstoffe. Die im Olivenöl enthaltenen Inhaltsstoffe haben gegenüber den Inhaltsstoffen von tierischen Fetten und zahlreichen anderen Pflanzenölen viele gesundheitliche Vorteile. So wirkt es beispielsweise blutdruckregulierend.

Ist Olivenöl gesund
Im Gegensatz zu tierischen Fetten und zahlreichen Pflanzenölen gelten Olivenöle dank ihrer Inhaltsstoffe als gesünder.

Welches Olivenöl ist hochwertig?

Olivenöl ist in mehreren Qualitätsstufen erhältlich. Die höchste Qualitätsstufe ist „natives Olivenöl extra“, die nächste Stufe „natives Olivenöl“. Die niedrigste Stufe heißt schlicht „Olivenöl“, wird in Deutschland aber nicht verkauft. Je weniger Säure im Olivenöl enthalten ist, desto höher die Qualitätsstufe.

In welchen Ländern wird Olivenöl hergestellt?

Olivenöl wird in zahlreichen Ländern hergestellt. Italien, Griechenland und Tunesien sind die größten Anbauländer, auch Syrien, Marokko, Portugal und die Türkei zählen zu den wichtigen Anbaunationen.

Fazit

Olivenöl eignet sich sehr gut zum Braten und Frittieren, wenn du dich an die oben aufgeführten Regeln hältst. Möchtest du dir ein besonderes Stück Fleisch gönnen oder hast du frischen Fisch eingekauft? Wir können dir nur empfehlen, die Zubereitung mit Olivenöl einfach mal auszuprobieren!


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