Inhaltsverzeichnis
- 1 Funktionsweise eines Gasgrills
- 2 Sicherheitshinweise bei hohen Temperaturen
- 3 Gasverbrauch und Effizienz
- 4 Einfluss von Außentemperatur und Wind
- 5 Zonen-Grillen und indirektes Grillen mit Temperatursteuerung
- 6 Grilldeckel auf oder zu? Auswirkungen auf die Temperatur
- 7 Thermometer-Vergleich: Deckelthermometer vs. Grillrostebene
- 8 Typische Fehler und Troubleshooting
Endlich ist sie da – die heiße Phase. Damit meine ich nicht nur die alljährliche Hochsaison zum Grillen, sondern auch die Zubereitung auf dem glühenden Grillgerät. In diesem Beitrag geht es um die fachgerechte Handhabung des Gasgrills, mit dem sich viele Köstlichkeiten zubereiten lassen. Es kommt darauf an, die typischen Fehlerquellen zu kennen und zu vermeiden.
Für euch habe ich eine Menge Tipps bei der Hand, damit es auf eurem Gasgrill tatsächlich heiß hergeht und ihr euch nach getaner Arbeit auf perfekt gegarte Steaks, Pulled Pork oder andere Spezialitäten vom Grill freuen könnt.

Funktionsweise eines Gasgrills
Ein Gasgrill wird mithilfe von Gasflaschen erhitzt. Die Flaschen sind mit flüssigem Butan, Propan oder Butan-Propanmischung gefüllt. Über einen Schlauch gelangt das Gas aus den Flaschen in den Brenner. Beim Einschalten des Grills bringt ein Zünder diesen Prozess in Gang. Anders als bei Kohlegrills werden keine Streichhölzer/Feuerzeuge benötigt. Die Temperatur lässt sich mit den Reglern exakt einstellen. Neben hitzebeständigen Grillzangen machen euch digitale Thermometer mit Sonde, Pizzasteine, Grillschalen, Pfannen aus Gusseisen und Reinigungsmittel die Arbeit am Grill leichter. Eine Grillabdeckung schützt das Grillgerät vor Wind und Wetter.
Für ein ausgiebiges Wintergrillen empfehle ich Gasflaschen mit Propangas. Dieses Gas hat einen niedrigeren Siedepunkt.
Für mit Gas betriebene Grillgeräte gibt es unterschiedliche Brennertypen. Bei Infrarotbrennern werden Fleisch, Wurst und Spieße mithilfe von Infrarotstrahlung gegart. Dank der schnellen Hitzeentwicklung von bis zu 900 Grad Celsius bekommt das Grillgut eine besonders schmackhafte Kruste, mit einem Blazinglas als Zubehör erreichst du noch ein besseres Grillergebnis. Stabbrenner aus Edelstahl ermöglichen eine gezielte Kontrolle der Temperaturen. Darüber hinaus sorgen sie für eine gleichmäßige Verteilung der Hitze. Rohrbrenner werden an den Seiten des Grills angebracht. Die Edelstahlrohre sind mit einem Schlauch verbunden. Er leitet das Gas aus den Kartuschen in die Rohre, wo es erhitzt wird. Im Fachhandel sind Rohre für 1-flammige, 2-flammige oder 3-flammige Grills erhältlich.
Gasgrills haben viele praktische Vorteile. Sie werden innerhalb kurzer Zeit heiß, bilden keinen Rauch beim aufheizen und ermöglichen die Methode des direkten und indirekten Grillens. Beim direkten Grillen ist das Gargut hoher Hitze von 300 bis 400 Grad Celsius ausgesetzt. So lässt es sich schnell, aber dennoch auf den Punkt garen. Das indirekte Grillen ist eine schonende Garmethode. Hier bewegen sich die Temperaturen im Bereich zwischen 85 und 200 Grad Celsius. Das Grillgut wird weg von der Flamme indirekt gegart. Dort herrschen niedrigere Temperaturen, hier können wir unser angegrilltes Grillgut perfekt garen.
Sicherheitshinweise bei hohen Temperaturen
Bevor es in die thematische Tiefe geht, gebe ich euch ein paar Hinweise zur Sicherheit am Grillgerät. Durch die Beheizung mit Gas steigt die Temperatur auf dem Gasgrill überraschend schnell an. Die kurze Wartezeit ist durchaus vorteilhaft: Es vergehen nur wenige Minuten, bis man allerlei Köstlichkeiten auf dem Grill garen kann. Allerdings erreichen Gasgrills extrem hohe Temperaturen von bis zu 1000 Grad. Hier hat die eigene Sicherheit absoluten Vorrang.
- Ein tragfähiger und vor allem stabiler Untergrund ist eine Notwendigkeit. Auf Pflastersteinen oder Terrassen aus massivem Beton findet euer Grill sicheren Halt.
- Beim Grillen hält man ausreichend Abstand zum heißen Rost. Neben einem sauberen Grillgerät und intakten Gasflasche sind hitzebeständige Kochhandschuhe und Schürzen hilfreich. Sie schützen euch vor den hohen Temperaturen und spritzendes Fett .
- Während des Vorheizens bleibt der Deckel des Grills geschlossen. Eine gelegentliche Kontrolle der Temperatur ist ebenfalls angezeigt.
- Auch während des Grillvorgangs behält man die Temperaturentwicklung im Auge. Wenn ihr kein Thermometer zur Hand habt, empfiehlt sich die Fünf-Sekunden-Regel: Man hält die Hand mit einem Abstand von 7 Zentimetern über den Grill. Im Anschluss zählt man die Sekunden bis zu dem Moment, in dem man die Hand wegzieht. Ihr haltet die Wärme 8 bis 10 Sekunden lang aus? Dann ist der Grill 130 bis 180 Grad Celsius heiß. Bei einer Wartezeit von 5 bis 7 Sekunden liegt die Temperatur im Bereich zwischen 180 und 230 Grad. Wenn es an den Fingern nach 2 bis 4 Sekunden zu heiß wird, beträgt die Temperatur zwischen 230 und 300 Grad Celsius.
- Viele mit Gas beheizte Grills verfügen über eine automatische Flammenüberwachung. Sie wirkt einem ungehinderten Ausströmen des Gases entgegen. Bei stürmischem Herbst- oder Winterwetter können die Flammen auf dem Grill durch den Wind gelöscht werden. Das Gas tritt dennoch aus. Hier reagiert die Flammenüberwachung sofort. Sie verhindert ein unkontrolliertes Austreten des Gases aus der Flasche. Bei einem Fettbrand wird die Zufuhr des Gases sofort unterbrochen. Anschließend öffnet man den Deckel langsam und löscht den Brand mit einer Löschdecke oder einem speziellen Löscher für Fettbrände.
- Wasser darf zum Löschen von brennendem Fett auf keinen Fall verwendet werden – hier besteht die Gefahr einer Stichflamme.
- Gasdruckregler und Schläuche werden spätestens nach 10 Jahren ausgewechselt. Der Gasdruckregler ist für die Kontrolle der Gaskartusche zuständig. Er befindet sich zwischen der Kartusche und dem Schlauch. Wenn zu viel Gas ausströmt, wird der Druck durch den Gasdruckregler verringert.
- Schaltet den Grill nach der Zubereitung der Speisen nicht sofort aus. Lasst ihn ruhig weiterbrennen. Auf diese Weise werden Speisereste ‚abgebrannt‘, was euch die anschließende Reinigung eures Grills erleichtert. Beim Ausbrennen wird der Regler auf die höchste Stufe eingestellt. Der Deckel des Grills bleibt während des Reinigungsvorgangs geschlossen. Das Ausbrennen dauert etwa 15 bis 20 Minuten. In diesem Zeitraum werden Schmutzpartikel wie Ruß oder angebrannte Speisereste verbrannt. Im Anschluss lassen sich die Schmutzreste ohne Mühe mit einer Grillbürste beseitigen.
Ausbrennen bis es nicht mehr qualmt, dann sind die Fettreste abgebrannt!
Gasverbrauch und Effizienz
Bei der Verwendung von Gasgrills kommt Gas in Flaschen zum Einsatz. Dieser Stoff macht eine rasche Hitzeentwicklung möglich. Leider wirkt sich die Emission von Gas nachteilig auf die Umwelt aus. Hier kommt es auf ein effizientes Wirtschaften an. Ganz nebenbei tut man dem Klima etwas Gutes, was vor allem für Vielgriller von Interesse ist.
Der durchschnittliche Gasverbrauch hängt von der Höhe der Temperaturen ab. Je mehr Brenner vorhanden sind, umso höher ist der Verbrauch. Hinzu kommt die Leistung des Grillgeräts. Ein Grill mit einer Leistung von 10 Kilowatt verbraucht pro Stunde rund 1000 Gramm Gas. Bei solch einem Gerät ermöglichen Gaskartuschen mit einem Volumen von 5 Litern ein fünfstündiges Grillvergnügen.
Du möchtest genau wissen wie lange du noch grillen kannst mit deiner Gasflasche? In unserem Magazin-Beitrag „Wie lange hält die Gasflasche“ kannst du ein ganz leicht und simpel in wenigen Sekunden herausfinden.
Hohe Temperaturen verbrauchen mehr Gas als niedrigere Gradzahlen (z. B. beim indirekten Grillen). Ein weiterer Faktor ist das Wetter. Der Wind facht die Flammen an, was zu einem höheren Energieverbrauch führt. Ein abgeschirmter Standort hält widrige Wettereinflüsse von eurem Grill fern.
Schon gewusst? Im Vergleich zu Holzkohlegrills sind Gasgrills klimafreundlicher. Sie haben einen deutlich niedrigeren CO2-Verbrauch. Beim Beheizen mit Gas entstehen keine klima- und gesundheitsschädlichen Stoffe, wie es beim Kohlegrill der Fall ist.
Einfluss von Außentemperatur und Wind
Der Gasgrill ist wechselnden Wetterlagen ausgesetzt, die sich auf die Temperatur auswirken. Gasgrills sind in überdachten Outdoorküchen von äußeren Einflüssen besser abgeschirmt als unter freiem Himmel. Leider verfügt nicht jeder Besitzer eines Grills über solch eine Küche. Deshalb erkläre ich euch, wie Wind und Wetter die Temperatur auf dem Gasgrill beeinflussen. Meiner Erfahrung nach legen eingefleischte Grillfans auch bei niedrigen Temperaturen beherzt das Steak auf den Rost.

Wind heizt eurem Grill ein. Er sorgt dafür, dass mehr Gas verbraucht wird als bei windstillem Wetter. Auch warmes Sommerwetter lässt die Temperaturen auf dem Gasgrill schneller ansteigen. Durch den erhöhten Gasverbrauch sind die Vorräte in der Gasflasche schneller aufgebraucht. Ein wetterfester Windschutz oder eine Überdachung halten Wettereinflüsse von eurem Grill ab. Das Material der Überdachung muss hohe Temperaturen aushalten. Eine Markise aus Stoff hält der Hitze des Gasgrills nicht stand. Echte Grillexperten heizen ihr Grillgerät vor. Unter solchen günstigen Voraussetzungen wird die Hitzeentwicklung beschleunigt.
Wenn der Gasgrill nicht verwendet wird, eignet sich ein Gartenschuppen als Aufbewahrungsort. Im Schuppen ist der Grill vor Regen und Nässe geschützt. Ansonsten kommt ein überdachtes Areal im Garten als Standort für das Grillgerät infrage. Gasgrills aus widerstandsfähigem Edelstahl sind besonders langlebig, da sie keinen Rost entwickeln.
Zonen-Grillen und indirektes Grillen mit Temperatursteuerung
Für das Garen nach dem Low & Slow Prinzip oder die Zubereitung von stattlichen Steaks ist das Zonen-Grillen von großer Bedeutung. Dasselbe gilt für Nachziehphasen: Während dieser Phasen reguliert sich die Temperatur im gegrillten Fleisch. Das Ergebnis ist ein wunderbar saftiges Fleischstück. Je größer das Steak ist, umso wichtiger ist die Nachziehphase für das perfekte Geschmackserlebnis.
Stellt euch das Zwei-Zonen-Prinzip wie zwei Herdplatten vor. Auf der heißen Herdplatte wird das Gargut knusprig angebraten. Auf der Platte mit den niedrigeren Temperaturen hält man Beilagen warm oder bereitet Soßen zu. Nach demselben Prinzip funktioniert das Zonen-Grillen auf dem Gasgrill.
Durch das Ein- und Ausschalten der einzelnen Brenner schafft man Zonen mit unterschiedlich hohen Temperaturen. Mit zwei Brennern habt ihr Kapazitäten für einen Bereich zum direkten Grillen und eine Zone für das indirekte Grillverfahren.

Zwei-Zonen-Grillen – So geht’s:
Ein Brenner wird komplett ausgeschaltet. Beim zweiten Brenner wird die Temperatur auf eine niedrige oder mittlere Gradzahl eingestellt. So werden eine Zone zum direkten Grillen und ein zweiter Bereich für die indirekte Garmethode geschaffen.
Typische Temperaturbereiche für verschiedene Grillmethoden:
- Warmhalten (60 bis 85 ºC)
- Low & Slow (90 bis 130 ºC)
- Direktes Grillen (300 bis 350 ºC)
- Pizza (> 300-400 ºC)
Zum Warmhalten des Grillguts ist eine moderate Temperatur von maximal 85 Grad Celsius ausreichend. Das gegrillte Fleisch oder Gemüse ist bereits durchgegart. Bis zum Servieren hält man es bei niedriger Temperatur lediglich warm.
Beim Grillen nach der Low & Slow Methode liegt die Temperatur bei 90 bis 130 Grad Celsius. Dieses langsame Garen eignet sich hervorragend für Pulled Pork.
Das direkte Grillen setzt hohe Temperaturen von 300 bis 350 Grad Celsius voraus. Dieses Temperaturspektrum ist heiß genug, um das Grillgut perfekt anzugrillen. (Steak z.B.). Danach wird das Grillgut im indirektem Bereich gegart.
Mit hohen Temperaturen von über 400 Grad Celsius ist sogar die Zubereitung von Pizza auf dem Grill problemlos möglich. Der Grilldeckel bleibt geschlossen, damit sich die Wärme gleichmäßig verteilt.
Beim direkten Grillen legt man das Gargut über den auf höchste Stufe eingeschalteten Brenner. Dort ist es hohen Temperaturen ausgesetzt, die es in kurzer Zeit perfekt garen. Diese Zubereitungsmethode ist für Würste oder kleine Fleischstücke empfehlenswert. Dank der starken Hitze sind sie in wenigen Minuten servierfertig.
Für den indirekten Grillvorgang schaltet man nur die Brenner an den Seiten an. Das Gargut wird in die Mitte des Rosts gelegt, wo niedrigere Temperaturen vorherrschen. Auch bei dieser schonenden Garmethode bleibt der Deckel des Grills geschlossen. Sie eignet sich besonders gut für die Zubereitung von großen Fleischstücken. Sie werden sanft gegart, ohne ihre Saftigkeit zu verlieren.
Grilldeckel auf oder zu? Auswirkungen auf die Temperatur
Diese Frage bewegt jeden Gasgrillbesitzer im Laufe seines Lebens. Ein geschlossener oder offener Grilldeckel beeinflusst sowohl die Temperatur als auch die Garpunkte.
Beim Vorheizen bleibt der Deckel geschlossen, damit keine Hitze verloren geht. Eine Viertelstunde Vorheizen mit geschlossenem Grilldeckel bringt den Rost zum Glühen.

Während des Grillvorgangs ist der Deckel ebenfalls geschlossen, man braucht die gespeicherte Energie und Hitze im Grill. Dünne Fleischstücke brauchen wie dicke Stücke hohe Hitze, dass Angrillen hat nichts mit dem Garen zu tun. Im Gasgrill gart man das Grillgut mit indirekter Garmethode.
Thermometer-Vergleich: Deckelthermometer vs. Grillrostebene
Auf dem Deckel eines Gasgrills ist ein Thermometer integriert. Viele Einsteiger verlassen sich auf die dort angezeigte Temperatur. Dieses zusätzliche Tool ist grundsätzlich eine gute Idee. Man hat die Temperatur jederzeit im Blick. In der Praxis erweist sich das Deckelthermometer jedoch oft als unpräzise. Erfahrene Griller können davon ein Lied singen.

Hitze steigt nach oben. Die hohen Temperaturen erreichen das Deckelthermometer. Oft herrschen auf der Rostebene wesentlich niedrigere Temperaturen vor. Eine Differenz von 100 Grad Celsius ist keine Seltenheit. Überdies ist eine genaue Messung mit dem integrierten Thermometer ausschließlich mit geschlossenen Deckeln möglich. Verlässliche Temperaturen für die unterschiedlichen Zonen beim direkten und indirekten Grillen lassen sich nur mit einem digitalen Thermometer am Rost vornehmen. Viele Geräte verfügen über einen Temperaturfühler. Er wird in die Mitte des Grillguts geschoben, welches auf der Rostebene liegt. Andere Profigriller befestigen den Temperaturfühler auf der Höhe des Rosts. Beide Methoden bringen aussagekräftige Messergebnisse hervor.
Typische Fehler und Troubleshooting
Eine regelmäßige Kontrolle hilft bei der Früherkennung von technischen Defekten. Sie zählen zu den häufigsten Auslösern von Fehlern bei der Verwendung des Grillgeräts. Die folgenden Fehlerquellen sind typische Probleme, mit denen sich die meisten Besitzer eines Gasgrills auseinandersetzen. Mit ein paar schlauen Tricks lassen sie sich jedoch verhindern.
1. Der Gasgrill wird nicht heiß genug
Der Fehler geht auf Schmutzablagerungen in den Brennern und/oder zu wenig Gas in den Gaskartuschen zurück. Aufgefüllte Gaskartuschen und gesäuberte Brennerrohre schaffen ideale Voraussetzungen für ausreichend Hitze auf dem Grill. Ein weiterer Auslöser ist die vorherrschende Wetterlage. Bei windigem Wetter dauert die Hitzeentwicklung länger. Eine Überdachung hält den Wind vom Grill ab.
2. Die Temperatur auf dem Grill fällt ab
Für dieses typische Problem gibt es mehrere Ursachen. Undichte Anschlüsse, leere Gaskartuschen, Schmutz am Grillgerät oder Schäden am Druckregler rufen einen Temperaturabfall hervor. Vor dem Einschalten des Grills sollte der Füllstand in den Kartuschen überprüft werden. Leere Kartuschen werden vor dem Gebrauch des Grillgeräts ausgewechselt. Eine Kontrolle der Anschlüsse ist ebenfalls erforderlich, um beschädigte Schläuche gegen einen intakten Ersatz auszutauschen. Beschädigte Druckregler lassen sich ebenfalls durch neue Regler ersetzen. Eine regelmäßige Säuberung des Gasgrills ist ein wirksames Mittel gegen Schmutzablagerungen. Die Brennabdeckungen werden bei der Reinigung besonders gründlich von Verschmutzungen befreit.
3. Die Flammen schlagen hoch
Zu hohe Flammen werden durch Rost oder Materialschäden an den Brennern verursacht. Vor dem Gebrauch des Grills empfehle ich grundsätzlich eine Kontrolle der Brenner. Wenn sie Beschädigungen aufweisen, werden sie entfernt und durch neue Brenner ersetzt.
4. Die Flammen sind zu schwach
Bei einer schwachen Flammenbildung sind Verstopfungen in den Brennerrohren eine häufige Ursache. Sie werden durch Schmutz hervorgerufen. Eine sorgfältige Reinigung des Grills beseitigt Speisereste oder Fett und beugt verstopften Rohren vor.
5. Beschädigte Gasflaschen oder Dichtungen
Im Falle von Materialschäden besteht aus Sicherheitsgründen ein sofortiger Handlungsbedarf. Die beschädigten Gaskartuschen werden sofort entsorgt. Defekte Dichtungen lassen sich am besten von einem erfahrenen Handwerker reparieren. Nach den Reparaturarbeiten steht einem fröhlichen Grillen mit dem Gasgrill nichts mehr im Weg.


