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Kerntemperatur Seeteufel


Lesezeit 3 Minuten Lesezeit

Seeteufel ist eine echte Delikatesse und dazu noch frei von Gräten. Und mit der richtigen Kerntemperatur lässt es sich auf dem Grill optimal zubereiten.

Kerntemperatur Seeteufel: Ganzer Seeteufel ohne Kopf auf einem Holzbrett
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Der Seeteufel ist ein Fisch, der sicher nicht so häufig auf den Grill kommt. Aber warum eigentlich nicht? Sein Fleisch ist aromatisches und fest. Und das Beste daran: Es besitzt keine Gräten.

Zugegeben, schön ist der Seeteufel nicht – mit seinem extrem großen Kopf und dem mit kräftigen Zähnen besetzen Maul. Dafür ist er aber sehr schmackhaft.

Seeteufel mit der richtigen Kerntemperatur grillen

Der Salzwasserfisch wird nicht am Stück zubereitet, sondern vorher filetiert. Die Filets eigen sich auch optimal zum Grillen, weil das feste Fleisch nicht so leicht zerfällt. Und mit der richtigen Kerntemperatur für Seeteufel gelingt dir der Fisch auf den Punkt. Dazu musst du einfach ein Grillthermometer zur Hand nehmen und die Temperatur im Inneren an der dicksten Stelle des Filets messen.

KerntemperaturGlasigDurch
Seeteufel55-60°C62°C

Grille das Filet vom Seeteufel von beiden Seiten bei nicht zu starker Hitze an. Dann nochmal in der indirekten Zone nachgaren lassen und dabei die Kerntemperatur messen. Ist diese erreicht, kannst du den leckeren Fisch servieren und genießen. Bei 55 bis 60 °C ist der Fleisch des Seeteufels noch glasig und ab 62 °C durchgebraten.

Filet vom Seeteufel auf einem Teller - Kerntemperatur ca. 58 °C
Die Filets angrillen und dann indirekt bis zur gewünschten Kerntemperatur für Seeteufel garziehen lassen – fertig!

Wie sieht der Seeteufel aus?

Der Seeteufel ist wahrlich keine Schönheit. Sein Körper ist flach, schuppenlos und mit unregelmäßigen, dunklen Flecken bedeckt. Das auffälligste Merkmal aber ist der riesige Kopf, der etwa 50% des kompletten Körpers ausmacht. Darin sitzen verhältnismäßig kleine Augen, dafür aber ein riesiges Maul mit spitzen Zähnen.

Auffällig ist auch die Antenne, die über dem großen Maul sitzt. Hierbei handelt es sich um einen verlängerten Teil eines Strahls der Rückenflosse. Die Antenne leuchtet sogar im Dunkeln und dient zum Anlocken von Fischen, die der Seeteufel dann blitzschnell in seinem großen Maul verschwinden lässt. Dieses Jagdverhalten hat dem Fisch auch den Beinamen Anglerfisch eingebracht.

Kerntemperatur Seeteufel: Ganzer Seeteufel ohne Kopf auf einem Holzbrett
Der Seeteufel – hier bereits ohne Kopf – ist nicht schön aber sehr schmackhaft.

Wie nennt man den Seeteufel sonst noch?

Der Name Seeteufel ist aufgrund seines „teuflischen“ Aussehens und seiner Jagdmethode mehr als nachvollziehbar, er ist aber auch unter anderen Bezeichnungen bekannt: Neben dem Beinamen Anglerfisch wird er auch Lotte oder Mönchfisch – im Englischen Monkfish oder Goosefish genannt.

Wie schmeckt ein Seeteufel?

Trotz seines nicht sehr appetitlichen Aussehens ist der Seeteufel ein sehr schmackhafter Fisch.

Er besitzt weißes, aromatisches, grätenfreies Fleisch. Der Geschmack wird oft mit dem einer Languste oder eines Hummers verglichen. Aufgrund dieses eher „unfischige“ Eigengeschmacks ist er auch ein Geheimtipp für alle, die Fisch nicht so gerne mögen.

Beim Braten und Grillen bleibt das Fleisch fest und neigt nicht zum Zerfallen. Daher ist der Seeteufel recht unkompliziert in der Zubereitung. Er kann geschmort, gedünstet, gebraten und auch gegrillt werden.

Aber ist der Seeteufel auch gesund? Definitiv ja! Sein Fleisch enthält reichlich Vitamine (z.B. B6, B12, C, D und E), Mineralstoffe (z.B. Kalzium, Kalium, Magnesium, Phosphor und Natrium) sowie wertvolle Omega-3-Fettsäuren und Jod.

Unser Tipp: Das Fleisch des Seeteufels verdirbt schnell, deshalb solltest du beim Kauf unbedingt auf Frische achten.

Wie schwer ist ein Seeteufel?

Ein Seeteufel kann bis zu 2 Meter groß werden und ein Gewicht von 50 Kilogramm und mehr auf die Waage bringen. Solche Exemplare werden aber eher selten gefangen. Die durchschnittliche Größe liegt bei einem Meter und einem Gewicht von etwa 10 Kilogramm.

Verwenden lässt sich aber nur der Körper des Fisches. Schneidet man den Kopf weg, bleibt so nur etwa die Hälfe des Gesamtgewichtes.

Wie filetiert man einen Seeteufel?

Einen Seeteufel zu zerlegen ist mit etwas Arbeit verbunden, denn er besitzt ganze sieben Hautschichten, die entfernt werden müssen, da sie sehr fest sind.

Aber zunächst werden die Rückenflosse und die Bauchflossen mit einer Schere abgetrennt und der große Kopf mit einem Messer abgeschnitten. Seitlich eingeschnitten lassen sich dann die Hautschichten am besten lösen.

Ist das geschehen, lassen sich rechts und links entlang der Rückengräte die beiden Filets mit einem scharfen Messer abtrennen. Diese sollten anschließend noch von dunklen Hautresten und Blutgerinnseln gesäubert werden.

Filet vom Seeteufel auf einem Holzbrett
Vor der Zubereitung muss der Seeteufel filetiert werden.

Der Fisch ist zwar vergleichsweise teuer, gerillter Seeteufel dafür aber eine echte Delikatesse.

Warum ist der Seeteufel so teuer?

Ein Kilogramm des edlen Fischfleisches kostet nicht selten zwischen 40 und 50 Euro. Der Grund dafür liegt sicher im hohen Fleischverlust und der schnellen Verderblichkeit .

Die in Deutschland angebotenen Exemplare stammen meistens aus dem Nordatlantik. Aber auch im Mittelmeer und im Schwarzen Meer ist der Fisch verbreitet.


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