Eingereicht von Alexander H. aus der Grillfürst-Community.
Nimm statt der Dose einen Gefrierbeutel und drück die Luft heraus, dann liegt das Fleisch rundum in der Marinade und du brauchst höchstens die Hälfte des Öls. Streif die Marinade vor dem Grillen ab, koch den Rest im Topf 3 Minuten sprudelnd auf und pinsel ihn in der letzten Minute als Glasur auf, so kommt das Mango-Aroma auf die Kruste, ohne 15 Minuten über der Glut zu liegen. Das Aufkochen ist Pflicht, weil die Marinade 24 Stunden mit rohem Fleisch in Kontakt war.
Zubereitung
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1
Wir nehmen eine Dose, die wir luftdicht verschließen können. Wir geben zunächst Mango-Chutney hinein.
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2
Dann geben wir Sonnenblumenöl hinzu.
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3
Wir nehmen eine Knoblauchzehe. Diese schälen wir ab.
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4
Danach zerdrücken wir den Knoblauch so gut es geht.
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5
Wir geben den Knoblauch und Chiliflocken hinzu.
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6
Dann geben wir Honig hinzu.
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7
Dann geben wir frisch gemahlenen bunten Pfeffer hinzu.
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8
Wir geben Zucker hinzu.
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9
Wir geben etwas Salz hinzu.
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10
Jetzt vermischen wir es kräftig. Wir geben so viel Öl hinzu, dass das Fleisch nachher gut bedeckt ist.
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11
Wir geben frische Petersilie hinzu.
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12
Das Fleisch waschen wir gründlich ab und entfernen unschöne Stellen.
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13
Wir geben unser Fleisch für 24 Stunden bei geschlossenem Deckel in den Kühlschrank und lassen es gut durchziehen. Zwischenzeitlich immer wieder wenden.
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14
Wir geben das Fleisch direkt auf den vorgeheizten Grill.
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15
Wir braten das Fleisch von allen Seiten zweimal an, sodass ein Rautenmuster entsteht.
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16
Sobald es fertig ist, genießen.
Warum fertiges Mango-Chutney als Marinadenbasis taugt
Ein Mango-Chutney bringt schon alles mit, was eine Marinade braucht: Fruchtsäure aus Essig und Limette, Süße aus dem eingekochten Fruchtfleisch und Gewürze wie Ingwer oder Senfkörner. Du sparst dir damit vier bis fünf Einzelzutaten und musst nur noch Schärfe, Salz und Öl dazugeben. Achte auf die Konsistenz: Sehr stückige Chutneys verteilen sich schlecht, die pürierst du vorher kurz, sonst hängen die Mangostücke später einzeln am Fleisch und verbrennen.
Zucker auf dem Rost richtig steuern
Halte den Grill bei 180 bis 200 °C, damit die Marinade karamellisiert, ohne bitter zu werden. Das Fleisch wird zweimal von jeder Seite aufgelegt, bis das Rautenmuster steht, danach reicht die indirekte Zone zum Durchgaren. Streif dickere Chutneybrocken vorher ab und pinsel sie erst in den letzten zwei Minuten wieder auf, dann bekommst du den Glanz ohne verbrannte Stellen.
Wie Mango-Chutney als Beilage statt als Marinade wirkt, zeigt unser Smashed-Pattie-Burger mit Mango-Chutney und Ziegenkäse. Ein herbstliches Gegenstück zum Selbereinkochen ist das Quitten-Chutney mit Chili, Rosmarin und Ingwer. Weitere Ansätze sammelt der Guide Grillmarinade selber machen.
Häufige Fragen
Wie lange muss das Fleisch in der Mango-Chutney-Marinade ziehen?
24 Stunden bei geschlossenem Deckel im Kühlschrank, dabei zwischendurch mehrmals wenden. Nach 12 Stunden schmeckt man Mango und Chili schon deutlich, die volle Süße zieht aber erst am zweiten Tag durch.
Bei welcher Temperatur grille ich Fleisch mit Mango-Chutney-Marinade?
180 bis 200 °C sind richtig. Ab etwa 250 °C verbrennt der Zucker aus Chutney und Honig und die Kruste wird bitter, deshalb gehört das Fleisch nach dem Anbraten auf die indirekte Seite.
Welches Mango-Chutney eignet sich für die Marinade?
Jedes gekaufte Chutney funktioniert, 4 EL auf 15 EL Öl sind die Basis. Sehr stückige Sorten pürierst du vorher kurz, damit sich die Marinade gleichmäßig um das Fleisch legt.
Wie scharf wird die süß-scharfe Chili-Marinade?
Die Schärfe steuerst du allein über das Chilipulver oder die Chiliflocken, Honig und Zucker federn sie deutlich ab. Fang mit einem gestrichenen Teelöffel an und taste dich beim nächsten Mal hoch.


















