Mehl, Salz, Wasser, Hefe – mehr brauchst du nicht für einen perfekten Pizzateig. Damit die wenigen Zutaten zu einem knusprigen, luftigen und aromatischen Boden werden, ist allerdings Handarbeit gefragt. Ein italienischer Pizzateig ist braucht nur wenige Zutaten, welche das sind und wie du ihn selber machen kannst, erfährst du hier.
Beim Backen sorgt ein gut vorgeheizter, passender Pizzastein dafür, dass der Teig von unten schnell Hitze bekommt und schön knusprig wird.
Richtig guter italienischer Pizzateig braucht einfach eine lange Gehzeit. Er darf gerne 48 Stunden im Kühlschrank bleiben. So wird er bekömmlich, aromatisch und elastisch – das ist wichtig für einen feinporigen Pizzaboden.
Zubereitung
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1
Nimm dir eine große Schüssel und stelle dir 650 ml eiskaltes Wasser bereit. Gib das Mehl in die Schüssel und gieße zunähst etwa 500 ml Wasser dazu. Verknete das Mehl und das Wasser in der Schüssel zu einem schönen Teig. Decke die Schüssel mit einem feuchtem Tuch ab und lasse den Pizzateig für 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen.
Das Restliche Wasser brauchen wir später um die Hefe aufzulösen und um das Salz in den Teig zu verarbeiten.
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2
Nimm dir eine kleine Porzellan Schüssel, lege die Hefe rein und gieße 100 ml Wasser dazu. Löse die Hefe darin vollständig auf, indem du sie mit dem Wasser verrührst.
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3
Nimm den Deckel von der Schüssel mit dem Teig wieder ab und gieße die Hefelauge dazu. Knete den Teig mit den Händen zunächst in der Schüssel bis die Hefe richtig gut in den Teig eingearbeitet ist. Dann hole den Teig raus, lege ihn auf die Arbeitsfläche und knete hier nochmal ordentlich weiter.
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4
Knete in die Mitte vom Pizzateig eine kleine Kule, streue das Salz hinein und gieße das restliche Wasser dazu. Verschließe die Kule mit etwas Teig und fange wieder an zu kneten, bis du das Salz im gesamten Teig gleichmäßig verteilt hast. Lasse den Pizzateig fünf Minuten auf der Arbeitsfläche ruhen.
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5
Nun kommen wir zum Teig schliefen. Das bedeutet, dass wir die Oberfläche von der Pizzateigkugel ganz glatt machen wollen. Dazu nimmst du dir die Teigkugel und schleifst sie praktisch immer wieder ein paar Zentimeter über die Arbeitsfläche bis die Oberfläche richtig schön glatt ist.
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6
Lege die glatte Teigkugel, in eine Schüssel und verschließe diese mit einem Deckel, stelle die Schüssel mit dem Teig für 24 Stunden in den Kühlschrank. Diesen Ruhevorgang nennt man übrigens auch Stockgare.
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7
Nach der Stockgare bereiten wir den Pizzateig für die Stückgare vor. Nimm dir einen Teigscharber zur Hilfe, und teile nun den Pizzateig in kleine Portionen. Wir haben uns dafür entschieden, 200g Pizzateig Portionen zu machen.
Gut zu Wissen: Bei 200g Pizzateig fällt die Pizza etwas kleiner aus, als die vom Italiener. Möchtest du eine 28 cm große Pizza backen, solltest du deinen Teig in etwa 300 g Portionen aufteilen. -
8
Stelle dir eine geeignete, verschließbare Box bereit, in der die Teigkugeln nebeneinander noch einmal im Kühlschrank ruhen können. Nimm die Teigportionen nacheinander in die Hand und gehe wieder wie oben vor: schleife die Oberfläche vom Teig an der Arbeitsfläche bis du richtig glatte Teigkugeln hergestellt hast. Lege die Teigkugeln für die Stückgare nebeneinander in die Box und verschließe sie mit dem Deckel. Stelle sie nochmal für 18 Stunden in den Kühlschrank.
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9
Hole die Box mit den Teigkugeln aus dem Kühlschrank und lasse sie weitere sechs Stunden bei Zimmertemperatur stehen. Nimm den Deckel nicht ab, die Box sollte weiterhin geschlossen bleiben.
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10
Gib etwa 250 g Semola auf die Arbeitsfläche, nimm dir eine Teigkugel aus der Box heraus und tauche diese in Semola. Nun formst du den Pizzaboden indem Du den Teig erstmal etwas auseinanderziehst und dann von Hand zu Hand hüfen lässt, so dass der Teig sich rundlich formt. Lege ihn auf die Arbeitsfläche und knete den Teig von innen nach außen mit den Findern zurecht.
Achtung! Lasse außen einen 2cm Rand den du nicht platt drückst, denn der Rand soll ja fluffig bleiben.
Rezept Tipp: Pizza Margherita mit Burrata und Pesto – einfach italienisch!
Pizzateig würzen und fertige Pizza verfeinern
Wer dem klassischen Rezept eine würzige Variante geben möchte, mischt den Grillfürst Pizzateigwürzer Rosso Rustico direkt unter das Mehl. Bei 1 kg Mehl sind es 90 g Gewürzmischung und etwa 20 bis 25 ml zusätzliches Wasser; das Salz aus dem Rezept entfällt. Die Pizza mit Rosso Rustico bei höchstens 350 °C backen, da der Teig durch das enthaltene Malz schneller bräunt. Nach dem Backen lassen sich Belag und Sauce mit den Grillfürst Pizza Finishern Classico, Nuovo und Arrabiata nach Geschmack verfeinern.
Italienischer Pizzateig: die Zutaten
Für authentischen Pizzateig brauchst du Mehl (Tipo 00), Hefe, Wasser und Salz. Da die Zutaten nicht schwer zu bekommen sind, solltest du auf jeden Fall auf den richtigen Mehl Typ achten. Mehl Typ 00 findest du in jedem gut sortierten Supermarkt. Andere Zutaten, insbesondere Zucker, brauchst du nicht.
Italienischer Pizzateig – richtig kneten
Wenn Pizzabäcker in Italien mit voller Leidenschaft ihren Pizzateig kneten, machen sie das nicht nur, um die Zutaten zu verbinden. Beim Kneten baut sich das Gluten-Gerüst im Teig auf. Es macht ihn elastisch und sorgt dafür, dass beim Backen viele feine Poren entstehen. Das erledigst du am besten mit der Hand auf einer Arbeitsfläche. Zehn Minuten intensives Kneten sind perfekt.
Italienischer Pizzateig – lange Gehzeit
Als Nächstes lässt du den Teig ruhen. Eine Stunde? Zwei Stunden? Nein, du solltest den Pizzateig tatsächlich 48 Stunden gehen lassen. Dafür kommt der Pizzateig zunächst für die Stückgare für 24 Stunden in den Kühlschrank. Dann wird er in die gewünschten Portionen aufgeteilt und kommt weitere 18 Stunden für die Stückgare in den Kühlschrank und am Ende sollte er 6 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen. Hintergrund ist, dass der Teig auf diese Weise in Ruhe fermentieren kann. Dadurch bauen sich bestimmte Zucker, die natürlich im Weizenmehl vorhanden sind, ab. Das Ergebnis ist ein bekömmlicher, aromatischer Teig.
Tipp: Der Pizzateig verträgt beim Backen ordentlich Hitze, 300 °C dürfen es ruhig sein. Am besten backst du deine Pizza in einem Pizzaofen.
Italienischer Pizzateig – Fragen und Antworten
Wie lange muss man Pizzateig gehen lassen?
Echt italienischen Pizzateig lässt du mindestens 24 Stunden, besser noch 48 Stunden gehen. Die Temperatur darf aber nicht zu hoch sein. Am besten stellst du den Teig dafür in den Kühlschrank.
Tipp: Wenn du es eilig hast, nimmst du mehr Hefe und lässt den Teig bei Zimmertemperatur drei Stunden gehen.
Welches ist das beste Pizzamehl?
In Italien gibt es spezielles Pizzamehl mit der Bezeichnung Tipo 00. Wenn du es nicht bekommst, kannst du Weizenmehl Type 405 verwenden. Vollkornmehl eignet sich nur bedingt für Pizza. Der Boden wird dann gröber und nicht so feinporig.
Welches Mehl ist besser für Pizza 405 oder 550?
Wenn du kein Pizzamehl Typ 00 zur Hand hast, dann nimmst du ersatzweise Weizenmehl Type 405 . Mehl Typ 550 eignet sich hingegen nicht für Pizza, es macht sich super besser im Kuchen und anderen Mehlspeisen.
Tipp: Mehr zu Pizzamehl Mehl Typen erfährst du in unserem Beitrag.
Wie viel frische Hefe für 500 g Mehl zum Pizzabacken?
Für Pizzateig nimmst du nur wenig Hefe, ungefähr 2 g pro 500 g Mehl reichen aus. Bedenke aber, dass der Teig einen Tag zum Gehen braucht. Wenn du einen schnellen Pizzateig machen möchtest, nimmst du 18 g Hefe pro 500 g Mehl.
Kann Pizzateig schlecht werden?
Du kannst Pizzateig etwa drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Danach nimmt die Qualität ab. Wenn der Teig säuerlich riecht oder schimmelt, ist er schlecht.
Wann ist Pizzateig fertig geknetet?
Pizzateig ist nach etwa 10 Minuten fertig geknetet. Dann sollte er elastisch und glatt sein.
Wo Pizzateig gehen lassen?
Pizzateig nach italienischem Rezept lässt du im Keller oder im Kühlschrank gehen. Wenn du bei Raumtemperatur arbeitest, ist der Teig schneller gegangen, aber nicht so bekömmlich.
Wie bewahrt man Pizzateig auf?
Pizzateig bewahrst du im Kühlschrank auf. Am besten die Schüssel mit dem Teig nochmal mit einem feuchten Tuch bedecken, dann trocknet er nicht aus.
Kann man aufgegangenen Pizzateig einfrieren?
Ja, du kannst fertigen Pizzateig einfrieren. Am besten portionierst du ihn vorher.
Tipp: Mit diesen Tipps und Tricks Pizzateig und Ciabattateig einfrieren.
Wie taue ich gefrorenen Pizzateig auf?
Pizzateig taust du langsam bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank auf. Vor dem Backen sollte er auf jeden Fall Raumtemperatur haben.
Warum muss Pizzateig in den Kühlschrank?
Pizzateig sollte mindestens 24 Stunden fermentieren. Dann wird er bekömmlich und aromatisch. Damit der Teig nicht zu stark aufgeht, muss er in den Kühlschrank.
Tipp: Grill Zubehör für Pizza: Pizzastein, Pizzaheber und Pizzaschneider – für die perfekte Pizza vom Grill.








