Schweinenuss

Zart, fettarm und vielseitig verwendbar – wir verraten dir, was du aus der Schweinenuss so alles machen kannst.

Die Schweinenuss stammt ebenfalls aus der Schweinekeule und besitzt ähnlich zartes und mageres Fleisch wie die Oberschale. Gerade deshalb lässt sich dieses Teilstück vom Schwein so vielseitig verwenden.

Steckbrief Schweinenuss

  • Herkunft: vorderer Teil der Schweinekeule
  • Alternative Bezeichnungen: Blume, Kugel
  • Aussehen: typisch runde Form, zusammengesetzt aus 3 Muskelsträngen, die durch Bindegewebe voneinander getrennt sind
  • Fleischstruktur: feinfaserig, zart, mager
  • Geschmack: mild bis aromatisch
  • Zubereitung: als Braten im Ganzen oder Teilstücke zum Kurzbraten und Grillen

Aufgrund ihrer typischen Form wird die Schweinenuss als auch Kugel bezeichnet. Sie liegt an der vorderen Seite der Schweinekeule und setzt sich aus 3 Teilstücken bzw. Muskeln zusammen: der flachen Nuss, der runden Nuss und dem Nussdeckel.

Rohe Schweinenuss in einem Bräter
Die Schweinenuss ist an ihrer typischen runden Form zu und besitzt zartes, mageres Fleisch, das sich vielseitig verwenden lässt.

Was kann man aus der Schweinenuss alles machen?

Die Teilstück der Schweinenuss lassen sich entlang des Bindegewebes leicht trennen und dann zum Beispiel zu Schnitzeln, Medaillons oder Steaks (Nusssteaks) geschnitten kurzbraten oder auch grillen. Schnitzel und Steaks sollten nicht aus der kompletten Nuss geschnitten werden, da die Fasern der einzelnen Teilstücke in unterschiedliche Richtungen verlaufen.

Mit einem durchschnittlichen Gewicht von etwa 1 bis 1,3 Kilogramm kannst du die Schweinenuss auch einfach im Ganzen als leckeren, fettarmen Braten zu. Das magere Fleisch ist perfekt für alle geeignet, die es nicht so durchwachsen mögen.

Außerdem wird aus der Schweinenuss der allseits bekannte und beliebte Nussschinken hergestellt, der sich durch seine mager und feine Struktur auszeichnet.