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Tomahawk Steak


Lesezeit 2 Minuten Lesezeit

Schon allein wegen seiner beeindruckenden Größe und dem imposanten Knochen ist das Tomahawk Steak ein echter Blickfang und ein besonderer Genuss für alle Fleischfans.

Rohes Tomahawk Steak auf Holzbrett
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Das Zuschneiden eines Tomahawk Steak aus dem Rinderrücken ist richtige „Knochenarbeit“, wie dir Metzgermeister Dirk Ludwig in diesem Video zeigt. Hier wird das Steak aus dem Roastbeef geschnitten.

Steckbrief Tomahawk Steak

  • Herkunft: aus der Hochrippe bis zum Roastbeef
  • Aussehen: je nach Schnittbereich verschiedene Muskelanteile mit einer schönen Marmorierung, typisch ist der lange Rippenknochen
  • Fleischstruktur: zartes, mit Fettgewebe durchzogenes Muskelfleisch
  • Geschmack: durch den Fettanteil sehr saftig und geschmacksintensiv
  • Zubereitung: Kurzbraten oder Grillen

Woher kommt das Tomahawk Steak?

Das Tomahawk Steak wird aus dem Rinderrücken geschnitten, vorzugsweise aus dem vorderen Bereich (Hohe Rippe), kann aber bis ins Roastbeef hinein gehen. Charakteristisch ist der beeindruckende Knochen. Hierbei handelt es sich um den kompletten Rippenknochen, der bei diesem Steak Cut am Fleisch belassen wird.

Der lange Knochen ist auch für den Namen des Tomahawk verantwortlich, denn damit erinnert das Steak optisch an das Kriegsbeil der amerikanischen Indianer.

Lage Tomahawk Steak im Rinderrücken als Grafik

Wie viel Fleisch hat ein Tomahawk Steak?

Das Tomahawk Steak ist ein besonders dicker Cut, der dementsprechend auch jede Menge Fleisch zu bieten hat. Es gehört zu den größten und schwersten Steaks, die vom Rind geschnitten werden. Dabei bestimmt die Dicke des Knochens auch die Dicke des Cuts.

Je nach Größe des Rindes kann es bis zu 6 Zentimeter dick sein und dementsprechend bis zu 1500 Gramm auf die Waage bringen. Auch abzüglich des Knochens ist das eine große Portion Fleisch, von der locker 3 bis 4 Personen satt werden.


Wie schmeckt Tomahawk Steak?

Das Tomahawk Steak aus dem Bereich der Hohen Rippe setzt sich analog zum Rib Eye aus drei verschiedenen Muskelpartien zusammen, die durch Fettgewebe voneinander abgegrenzt sind. Deutlich sichtbar ist der Longissimus als größter Muskel. Hierbei handelt es sich um den Ausläufer des Muskelstrangs aus dem Roastbeef. Genau dieser Muskel wird nach hinten immer breiter und nimmt dementsprechend im Steak einen größeren Anteil ein.

Das Muskelfleisch ist sehr feinfaserig, schön zart und durch die kräftige Marmorierung besonders saftig und geschmacksintensiv. Je weiter hinten das Steak geschnitten wird, desto weniger wird der Fettanteil. Am geringsten ist er dann im Roastbeef.

Rohes Tomahawk Steak auf Holzbrett

Auch der Knochen nimmt Einfluss auf den Geschmack. Zum einen sorgt er dafür, dass das Fleisch beim Grillen oder Braten nicht so schnell austrocknet, zum anderen gibt auch er Aroma an das Fleisch ab.


Wie wird ein Tomahawk Steak zubereitet?

Bei der Zubereitung unterscheidet sich das Tomahawk nicht von anderen Steaks – außer vielleicht durch seine Größe. Erst direkt bei hohen Temperaturen (über 250 °C) von allen Seiten angrillen, damit es eine schöne Kruste und leckere Röstaromen bekommt. Wenn du das Steak nach der Hälfte der Zeit um 45° drehst, entsteht ein schönes Grillmuster. Dann im indirekten Bereich bei niedrigen Temperaturen bis zur gewünschten Garstufe ziehen lassen. Bei einem so großen Steak kann das natürlich etwas dauern.

Gegrilltes Tomahawk Steak auf einem Holzbrett
Richtig lecker und auch optisch ein Highlight: Gegrilltes Tomahawk Steak mit Grillmuster

Wie lange braucht ein Tomahawk Steak?

Das ist abhängig von der Größe und dem gewünschten Gargrad. Am einfachsten ist es, mit einem Grillthermometer die Kerntemperatur für Tomahawk Steak zu überwachen, dann weißt du ganz genau, wann es rare (blutig), medium rare (englisch), medium (rosa), medium well (halbrosa) oder well done (durch) ist. Nimmst es etwa 2 °C unter der angepeilten Temperatur vom Grill und lasse es noch etwa 5 Minuten ziehen. So wird es perfekt!

Eine genaue Schritt-für-Schritt Anleitung findest du in unserem Artikel Tomahawk Steak Grillen.


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