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Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill


Lesezeit 29 Minuten Lesezeit

Grillen geht auch pflanzlich! Mit mariniertem Gemüse, Tofu und veganen Burger-Patties wird der Rost zum Genussplatz. Ob Bratwurst, Döner oder süße Highlights wie gegrillte Ananas – veganes Grillen ist vielfältig, kreativ und richtig lecker.

Veganer BBQ-Abend
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Die ewigen Streitereien zwischen Veganern, Vegetariern und Fleischessern sollten endlich beendet werden. Auf dem Grill ist für alle Gewohnheiten Platz und allein die Tatsache, dass in jedem Supermarkt vegane Alternativen zu Würstchen, Steaks und Co. erhältlich sind, beweist ja, dass die Nachfrage nach Fleischersatz riesig ist. Um im Sommer endlich wieder alle an einen Tisch zu bringen, empfiehlt es sich selbst in der Küche aktiv zu werden und rein pflanzliche Genüsse aus frischen Zutaten herzustellen. Vegane Grillrezepte gibt es von einfach bis raffiniert. Manche lassen sich in 15 Minuten zubereiten, bei anderen brauchst du Geduld. Hier werden einige Rezepte vorgestellt, bei denen nicht nur Veganer begeistert sein werden!

Übrigens: Die meisten Zutaten für die fleischlosen Grillrezepte sind in gut sortierten Supermärkten, auf dem Markt oder im Bioladen erhältlich.


Der Pulled-Jackfruit-Burger mit Coleslaw

Burger zählen ohne jeden Zweifel zum Leckersten, was sich auf dem Grill zubereiten lässt. Der Pulled-Jackfruit-Burger ist eine vegane Alternative zum beliebten Pulled-Pork. Der Clou: Die Brötchen werden selber gebacken und der Burger wird mit saftig-knackigem Coleslaw serviert. Die getoasteten Buns, der Memphis-Style-Krautsalat und die marinierte Jackfruit ergeben einen Genuss, der verblüffend fleischähnlich, zu 100 Prozent vegan und noch dazu gesund ist. Was will man mehr?

Warum Pulled Pork so beliebt ist, weiß wohl jeder, der schon einmal ein Sandwich oder einen Burger mit dem saftigen, gezupften Fleisch probiert hat. Und zum Glück kam irgendwann ein kluger Mensch auf die Idee, auszuprobieren, veganes Pulled Pork aus Jackfruit herzustellen. Die leckere Frucht erhält durch das Garen eine Konsistenz, die mit Hühner- oder Schweinefleisch vergleichbar ist. Dabei ist sie auch noch gesund und enthält wichtige Nährstoffe wie Vitamin C, Vitamin A, Vitamin B6, Kalium und Ballaststoffe. Für den Pulled-Jackfruit-Burger wird Jackfrucht aus der Dose verwendet. Das geht fix und ergibt ein hervorragendes Ergebnis.

Burger Buns auf Backblech

Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 1 60 min. Zubereitungszeit

Vegane Burger Buns selbst backen

Es geht nichts über selbstgebackene Burger Buns. Für 6-8 Brötchen solltest du inklusive Gehzeit für den Teig rund zwei Stunden Zeit einplanen. Die Buns lassen sich übrigens nach dem Abkühlen problemlos einfrieren und bei Bedarf frisch aufbacken.


Du brauchst:

500 g Weizenmehl Typ 405

1 ½ TL Meersalz

1 Würfel frische Hefe

2 EL Agavendicksaft

150 ml Hafermilch

150 ml lauwarmes Wasser

120 g vegane Margarine

Zum Garnieren:

5 EL Sesam

2 EL Hafermilch


Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 2

Und so gelingt’s:

Gib die Margarine in einen Topf und lass sie bei mittlerer Hitze langsam schmelzen. Schütte die Hafermilch dazu und prüfe mit dem Finger, ob die Mischung gerade lauwarm ist. Gieße auch das Wasser dazu. Im Zweifel alles noch einige Minuten abkühlen lassen. Gib die Hefe und den Agavendicksaft hinzu und verrühre alles mit dem Schneebesen, bis sich die Hefe vollständig aufgelöst hat.

Mische in einer Teigschüssel das Mehl mit dem Salz. Gieße die Hefe-Hafermilch-Margarine-Mischung dazu und verknete alles für mindestens 5 Minuten mit den Knethaken des Rührgeräts. Der Teig ist noch ziemlich flüssig, sollte sich aber vom Rand der Schüssel lösen. Falls er zu klebrig ist, knete ihn für weitere 3 Minuten oder gib sparsam noch etwas mehr Mehl dazu.

Decke den Teig mit einem sauberen Geschirrhandtuch ab und lass ihn für mindestens eine Stunde an einem warmen, zugluftfreien Ort gehen.

Teile den aufgegangenen Teig vorsichtig in 6-8 gleich große Portionen und forme mit den Händen Kugeln. Lege diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und bestreiche sie vorsichtig mit der Hafermilch. Streue mit den Fingern die Sesamkörner auf die Brötchen. Lass die Buns nun noch einmal 15-20 Minuten gehen und heize in der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad vor.

Schiebe das Blech mit dem Brötchen auf der mittleren Schiene in den Ofen und backe die Buns für 15-20 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie eine goldbraune Farbe annehmen.

Jackfruit Burger aus dem Smoker

Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 1 45 min. Zubereitungszeit

Pulled-Jackfruit-Burger – das Rezept

Dieses Rezept reicht für 4 Burger-Patties. Tipp: Bereite die doppelte Menge vor. Die Patties lassen sich problemlos 2-3 Tage im Kühlschrank aufbewahren und schmecken gebraten auch kalt.


Du brauchst:

1 Dose Jackfrucht

2 TL Rohrzucker

1 TL geräuchertes Paprikapulver

½ TL Chiliflocken

1 Knoblauchzehe, frisch gepresst

Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Etwas Sonnenblumenöl


Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 2

Und so gelingt’s:

Öffne die Dose und gib die Jackfruit in ein feines Sieb. Lass das Wasser abtropfen, wasche die Fruchtstücke noch einmal unter klarem Wasser ab und lass sie erneut abtropfen.

Verrühre den Rohrzucker, den Knoblauch und die Gewürze in einer Schüssel, gib die Jackfruit dazu und vermische alles gründlich mit den Händen.

Erhitze etwas Öl in einer Grillpfanne und brate die Jackfruit auf mittlerer Temperatur (direkte Hitze) für 4 Minuten an. Gib nun die BBQ-Sauce dazu und lass die Mischung auf kleiner Hitze sanft anbraten. Wenn die Jackfruit so weich ist, dass sie sich mit zwei Gabeln auseinanderziehen lässt, ist sie fertig. Zieh die Pfanne vom Grill und lass die Jackfruit noch kurz durchziehen.

Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 1 20 min. Zubereitungszeit

Das perfekte Finish: BBQ-Sauce

Kein Burger ohne eine leckere Sauce. Für den veganen Pulled-Jackfruit-Burger empfiehlt es sich eine BBQ-Sauce selber zu machen.


Du brauchst:

30 ml Gemüsebrühe

80 ml Limettensaft

250 ml Tomatenketchup

1 EL Dijon-Senf

2 EL Agavendicksaft

1 Peperoni, entkernt und gewürfelt, Schärfe nach Geschmack

1 EL dunkle Sojasauce

1 EL naturtrüber Apfelessig

1 TL Koriandersamen, fein gemahlen

½ TL Zimt

2 TL Paprikapulver, edelsüß

½ Zwiebel, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, frisch gepresst

Salz, Pfeffer


Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 2

Und so gelingt’s:

Vermische alle Zutaten in einem Topf und erhitze die Sauce, bis sie leicht köchelt. Lass die Sauce für 10 Minuten ziehen und püriere alles mit dem Pürierstab.

Fülle die Sauce zum Abkühlen in eine kleine Schüssel und nimm ¾ der Portion ab. Diese Menge brauchst du zum Zubereiten der Burger-Patties.

Coleslaw, amerikanischer Krautsalat

Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 1 15 min. Zubereitungszeit

Veganer Coleslaw

Der Vegane Coleslaw ist angenehm crunchy. Tipp: Bereite ihn einen Tag vorher zu und lass ihn im Kühlschrank durchziehen.


Du brauchst:

4 EL vegane Mayonnaise

2 EL veganer Joghurt (z. B. Haferjoghurt)

2 große Bio-Möhren

2 rote Äpfel

½ Rettich

Salz, Pfeffer


Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 2

Und so gelingt’s:

Wasche und schäle die Möhren und den Rettich und schneide das Gemüse in feine Streifen.

Wasche die Äpfel, teile sie in Viertel und entferne das Kerngehäuse. Schneide die Apfelviertel ebenfalls in Streifen.

Mische das Gemüse und die Äpfel mit dem veganen Jogurt und der veganen Mayonnaise. Schmecke den Salat mit Salz und Pfeffer ab und lass ihn abgedeckt im Kühlschrank durchziehen.

Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 9
Benny’s Tipp

Schneide alles per Hand, dadurch hast du ein schöneres Geschmackserlebnis.

Benny

Bevor die Burger belegt werden, kannst du die Buns in zwei Hälften schneiden und sie auf dem Grill noch einmal kurz anrösten. Anschließend streichst du die BBQ-Sauce auf eine Brötchenhälfte, gibst die Jackfruit darauf und anschließend einen großen Klecks Coleslaw. Nach Geschmack kannst du den Burger noch mit frischen Zwiebelringen und Gewürzgurken servieren.


Seitanwürste hausgemacht

Endlich ist Schluss mit blassgrauen Tofuwürstchen aus dem Reformhaus! Diese hausgemachten Seitanwürste stecken voller würziger Aromen und schmecken sowohl Veganern als auch Fleischliebhabern. In diesem Rezept erfährst du, wie du aus wenigen Zutaten eine leckere Wurstmasse herstellst, diese formst, dämpfst und knusprig grillst. Wusstest du, dass Seitan einen sehr hohen Proteingehalt von rund 75 g Eiweiß pro 100 g Seitan hat? Die Würste sind also ideal für Sportler und alle, die auf eine ausgewogene Ernährung achten.

Ist Seitan ein gesunder Fleischersatz?

Seitanpulver ist zunächst relativ geschmacklos, lässt sich aber hervorragend würzen und vielseitig als Fleischersatz einsetzen. Aber ist das Fleischersatzprodukt auch gesund? Die Antwort ist nicht ganz einfach: Grundsätzlich handelt es sich bei Seitan um eine eiweißreiche, rein pflanzliche Alternative zu Fleisch, die aus Weizengluten besteht. Im Vergleich zu Soja enthält Seitan aber weniger gesunde Pflanzennährstoffe. Es handelt sich folglich nicht um ein vollwertiges Lebensmittel. Gleichzeitig verträgt nicht jeder Mensch Sojaprodukte wie Tofu. Wirklich problematisch ist Seitan dagegen nur bei einer Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie. Die wichtigsten Pluspunkte sind der hohe Proteingehalt von Seitan, ein geringer Fettgehalt und die Tatsache, dass der Fleischersatz kein Cholesterin enthält.

Sind Seitanwürste besser als normale Bratwürste?

Ob Seitanwürste besser als normale Bratwürste aus Fleisch sind, ist eine Frage, an der sich die Geister scheiden. Klar ist, dass fertige Seitanprodukte oft größere Mengen an Salz, Zucker und anderen unerwünschten Inhaltsstoffen enthalten. Wenn du Seitanwürste im Supermarkt kaufst, dann sind diese nicht besser als gute Bratwürste vom Metzger. Die selbstgemachten Seitan-Bratwürste enthalten allerdings keine Zusatzstoffe und nur so viel Salz, wie du deinen Würsten zufügst. Ein echter Pluspunkt ist auch, dass die veganen Bratwürste an heißen Tagen deutlich unempfindlicher sind als Bratwürste aus rohem Fleisch, die ungegart rasch verderben.

Wie servierst du Seitan-Bratwurst am besten?

Deine Seitan-Bratwürste kannst du genauso servieren wie jede andere Bratwurst. Kinder lieben es, ihre Seitan-Wurst mit Ketchup zu übergießen und direkt im Brötchen oder zu Pommes zu essen. Die Bratwürste schmecken allerdings auch hervorragend zu frischem Salat, Kartoffelsalat und frischen Dips aus (veganem) Joghurt.

Seitanwürste einfrieren

Seitanwürste lassen sich nicht nur schnell zubereiten, sondern auch sehr gut einfrieren. Packe die rohen oder gebratenen Würste in eine luftdicht verschließbare Dose und friere sie ein. Im Tiefkühlfach sind sie mindestens 8 Wochen haltbar, ohne dass sich die Konsistenz oder der Geschmack verändert. Wenn du nach dem Grillen ein paar Seitan-Bratwürste übrig hast, halten sie sich abgedeckt im Kühlschrank für mindestens 3 Tage.

Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 1 30 min. Zubereitungszeit

Seitan-Bratwurst – das Rezept

Für die Seitan-Bratwürste wird Seitan-Pulver verwendet, das du im Biomarkt oder in gut sortierten Supermärkten und Asia-Supermärkten erhältst. Achtung: Fertige Seitanstücke im Glas oder in der Plastikverpackung lassen sich zwar hervorragend würzen und braten, aber nicht selbst formen. Beim Rollen der Bratwürste solltest du außerdem flink vorgehen und die Hände mit Seitanpulver bestäuben, damit der Teig nicht kleben bleibt. Damit sich alle Gewürze gut in der Bratwurst verteilen, ist es wichtig, zunächst die trockenen Zutaten gründlich zu vermischen.


Du brauchst:

300 g Seitan-Pulver (Weizengluten)

1 EL Hefeflocken

5 EL Tomatenmark

1 EL dunkle Sojasauce

4 EL Olivenöl

1 ½ EL Paprikapulver

2 TL feines Meersalz oder Rauchsalz

½ Zwiebel, fein gehackt

2 Knoblauchzehen, frisch gepresst

1 TL Kreuzkümmel

1 Messerspitze Kurkuma

Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

1 TL Agavendicksaft

175 ml lauwarmes Wasser

Nach Geschmack ½ TL Kümmel oder 1 ½ TL Majoran


Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 2

Und so gelingt’s:

Gib das Seitanpulver in eine Teigschüssel und vermische es gründlich mit den Gewürzen, der Zwiebel und dem Knoblauch. Mische in einer anderen Schüssel das Tomatenmark mit dem Olivenöl, der Sojasauce und dem Wasser.

Gieße die Flüssigmischung in einem feinen Strahl in den Seitan-Gewürz-Mix und verknete alles mit der freien Hand, bis eine flüssig-breiige Masse entsteht.

Teile die Masse in gleich große Portionen und rolle sie auf einer glatten Arbeitsfläche zu Würsten mit einem Durchmesser von ca. 2 cm.

Verpacke jede Bratwurst in einem Stück Alufolie und drehe die Enden fest zu.

Nimm einen großen Topf und fülle ihn zur Hälfte mit Wasser. Bringe das Wasser zum Kochen, lege ein Metallsieb oder einen Dämpfeinsatz in den Topf und gib die Alufolienröllchen hinein. Schließe den Deckel und dämpfe die Bratwürste für ca. 45 Minuten. Das Wasser sollte leicht köcheln.

Nimm die Bratwürste aus dem Topf und lass sie kurz abkühlen.

Entferne nun die Alufolie und grille die Bratwürste auf deinem Grill. Wenn du gerade keinen Grill zur Hand hast, ist es auch möglich, die Würste mit wenig Öl in einer beschichteten Pfanne zu braten.


Pilz-Saté-Spieße mit crunchy Erdnusssauce

Kein Besuch in einem asiatischen Restaurant ohne eine Portion Saté-Spieße als Vorspeise. Aromatisch eingelegtes, knusprig gegrilltes Hühnchenfleisch trifft eine pikante Erdnusssauce – und der Genuss ist perfekt. Hier erfährst du, wie du Saté-Spieße auch vegan herstellen kannst. Als Fleischersatz dienen in diesem Rezept Austernpilze, die du das ganze Jahr über im Supermarkt erhältst. In aromatischer Kokos-Soja-Marinade eingelegt und über hoher Hitze gegrillt, entfalten die Spieße ein einzigartig rauchig-würziges Aroma. Sie bringen südostasiatisches Streetfood-Feeling auf den Grill und überzeugen mit einem vollmundigen Umami-Geschmack. Hier erfährst du auch, warum Austernpilze der perfekte Ersatz für Fleisch sind, welche Pilzsorten du noch nehmen kannst und wie du die Pilz-Saté-Spieße Schritt für Schritt zubereitest.

Saté-Spieße aus Pilzen – mehr als nur eine köstliche Vorspeise

Aus Austernpilze zubereitete Saté-Spieße sind der perfekte Opener für jede Grillparty. Sie schmecken Kindern wie Erwachsenen und Veganern wie Fleischessern.

Wenn noch etwas von der crunchy Erdnusssauce übrig ist: Diese schmeckt zu jeder Art Grillgut hervorragend und lässt sich auch zum Dippen von Frühlingsrollen, gebratenen Wan-Tans und anderen asiatischen Snacks verwenden. Die Spieße munden allerdings auch als Hauptgericht und lassen sich stilecht zu kurzgebratenem Wok-Gemüse und lockerem Basmati-Reis servieren. Mir schmecken sie in jeder Variante.

Austernpilze – geheimnisvoller Pilzgenuss

Der auch unter dem Namen Austernseitling bekannte Austernpilz ist ein beliebter Speisepilz, den du vielseitig in der Küche einsetzen kannst. Er hat zahlreiche gesunde Vorteile: So wird dem Pilz nachgesagt, einen günstigen Einfluss auf den Cholesterinspiegel und die Regulation des Blutzuckerspiegels zu haben. In der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt er als Vitalpilz, der zur Prävention verschiedener Erkrankungen verschrieben wird. Der Austernpilz ist reich an B-Vitaminen und hat nur 23 Kalorien pro 100 g. Dabei ist er reich an Ballaststoffen und hat einen Proteinanteil von ca. 3 g. Eine Besonderheit des Austernpilzes ist, dass er auch roh genießbar ist und gut schmeckt. Seine Textur ist fleischähnlich, noch dazu ist es kaum notwendig, ihn zu putzen.

Austernpilze im Korb

Austernpilze kaufen oder selbst züchten?

Die gute Nachricht vorab: Austernpilze sind auch hierzulande so beliebt, dass sie gezüchtet werden und in den meisten großen Supermärkten ganzjährig erhältlich sind. Achte beim Einkauf darauf, dass die Pilze möglichst frisch sind. Wer eine besonders große Leidenschaft für die Pilze hat, kann sie auch selbst züchten. Online und in Gartencentern gibt es Pappkartons, in denen du deine Austernpilze im eigenen Keller anbaust und die Aufzucht ist auch nicht schwierig.

Welche Pilze kannst du sonst noch benutzen?

Falls du Austernpilze nicht magst oder gerade keine erhältlich sind, gibt es mehrere Pilzarten, die sich als Alternative eignen. Probiere die Saté-Spieße doch mal mit Shiitake-Pilzen oder Kräuterseitlingen. Auch ein Mix aus verschiedenen Pilzsorten ist möglich.

Übriggebliebene Saté-Spieße richtig aufbewahren

Es ist zwar unwahrscheinlich, dass Saté-Spieße übrigbleiben. Allerdings ist es kein Problem, die gegrillten Spieße für zwei Tage im Kühlschrank aufzubewahren. Zu empfehlen ist, die Spieße schnell abkühlen zu lassen und dann direkt abgedeckt im Kühlschrank zu verstauen. Reste der Erdnusssauce füllst du am besten in ein Glas mit Schraubdeckel um. Im Kühlschrank hält sich die Sauce mindestens eine Woche.

Pilz-Sate-Spiesse mit Erdnuss-Sauce auf Holzbrett

Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 1 35 min. Zubereitungszeit

Pilz-Saté-Spieße mit crunchy Erdnusssauce: das Rezept

Um Austernpilz-Saté-Spieße für 4 Personen zuzubereiten, benötigst du folgende Zutaten:


Du brauchst:

900 g Austernpilze (oder eine andere Pilzart)

8 EL Sojasauce

8 EL süße Sojasauce (oder Tamari-Sauce)

2 EL Koriandersamen, im Mörser zerstoßen

150 ml Sesamöl

½ Glas crunchy Erdnussbutter

120 ml Kokosmilch (fettreduziert)

1 EL Chiliflocken

Saft von 2 Limetten

4 cm Ingwer (frisch gerieben)

4 EL geröstete, gesalzene Erdnüsse

18 Holzspieße


Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 2

Und so gelingt’s:

Weiche die Holzspieße für mindestens eine Stunde in einer flachen Schale in Wasser ein, damit sie beim Grillen nicht verbrennen.

Zerteile die Pilze mit den Händen oder einem Messer in Streifen und stecke diese eng auf die gewässerten Holzspieße.

Mische 6 EL der Sojasauce, 4 EL süße Sojasauce, ½ EL Koriandersaat und die Hälfte des Öls in einer kleinen Schüssel. Nimm einen Silikonpinsel zur Hand und bestreiche die Pilzspieße von allen Seiten mit der Marinade. Lass sie 30 Minuten ziehen und heize in der Zwischenzeit den Grill vor.

Grille die Spieße bei indirekter Hitze auf jeder Seite für mindestens 6 Minuten. Die Saté-Spieße sollten eine goldbraune Farbe annehmen.

Für die Sauce vermischst du die restlichen Zutaten außer den Erdnüssen in einer Schüssel und rühre alles gründlich mit einer Gabel durch. Sollte die Sauce zu dick sein, gib noch etwas Limettensaft hinzu. Hacke die Erdnüsse in kleine Stücke und hebe sie vorsichtig unter. Fülle die Sauce nun in eine Servierschüssel und serviere sie gemeinsam mit den Saté-Spießen auf einer großen Platte.


Geräucherter Selleriebraten – ein Umami-Vergnügen für Gemüseliebhaber

Gemüsefans aufgepasst: Hier erfährst du, wie du einen geräucherten Selleriebraten herstellst, der garantiert zum Leckersten gehört, was du bisher an veganen Gerichten probiert hast. Der Braten besteht aus einer ganzen Knollensellerie, die im Grill oder Smoker mehrere Stunden in Buchenrauch gegart wird. Anschließend wird sie in mundgerechte Happen geteilt, in einer würzigen Marinade aus Sojasauce, Mirin und Gewürzen eingelegt und schließlich direkt gegrillt. Du brauchst bei der Zubereitung also Geduld, darfst dich dafür aber auf ein Gemüse mit einer unglaublich zarten, fleischähnlichen Konsistenz mit viel Umami-Geschmack freuen!

Sellerie – die unterschätzte Knolle

Sellerie ist ein Gemüse, das polarisiert. Der Knolle wie dem grünen Staudensellerie haftet etwas Ökohaftes an und es gibt immer noch Menschen, die behaupten, Sellerie würde ihnen nicht schmecken. Ganz ehrlich: Noch nie ist jemand bei seiner Meinung geblieben! Nicht nur der Selleriebraten schmeckt ungeheuer gut. Die Knolle wird in der Lebensmittelindustrie auch als Geschmacksverstärker genutzt. Das bedeutet, dass ein mariniertes, geräuchertes oder auch nur gut gewürztes Selleriegericht ein echtes Geschmacksfeuerwerk verspricht.

Sellerie-Arten auf Holzbrett

Ein gesundes und kalorienarmes Grillrezept

Beim Grillen auf Kalorien zu achten, ist mitunter ganz schön traurig. Dabei sind vegane Grillgerichte eigentlich sowieso keine Dickmacher – vorausgesetzt, du greifst nicht auf Industrieprodukte zurück. Sellerie ist sogar dafür berühmt, sehr wenige Kalorien zu haben, dafür aber voller Vitamine und Mineralien zu stecken. 100 Gramm Knollensellerie hat ungefähr 27 Kalorien. Die gesunde Wirkung der Knolle ist vielfältig: Sie enthält neben Zink, Eisen, Kalzium und Magnesium größere Mengen an Kalium. Das Mineral senkt den Blutdruck und unterstützt die Blasen- und Nierenfunktion, da es harntreibend wirkt.

Sellerieallergie: Warum Sellerie auch gefährlich sein kann

Dass auf vielen Lebensmittelverpackungen angegeben wird, dass ein Produkt Spuren von Sellerie enthalten kann, liegt daran, dass einer von ca. 200 Menschen in Europa an einer Sellerieallergie leidet. Die Symptome dieser Allergie reichen von Juckreiz und Schwellungen im Mund bis hin zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock. Aber keine Angst: Wer zu deiner Grillparty eingeladen ist, weiß, ob er an einer Allergie leidet oder nicht. Für alle Nicht-Allergiker sind die gesundheitlichen Vorteile von Sellerie und vor allem der leckere Geschmack des Bratens weit überwiegend.

Sellerie – am besten aus Bio-Anbau

Sellerie aus konventioneller Landwirtschaft ist oft mit Pestiziden belastet. Deshalb ist es besser, die Knolle im Biomarkt oder bei deinem Gemüsehändler des Vertrauens zu kaufen. Am allerbesten ist es natürlich, Sellerie selbst im Garten anzubauen und frisch zu ernten.

Was du machen kannst, wenn du keinen Smoker besitzt

Der Selleriebraten wird zunächst im Räucherofen zubereitet. Du besitzt keinen Smoker? Kein Problem! Ein gutes Rauchsalz oder ein Rauchsalzspray sorgen für einen authentischen Geschmack.

Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 1 200 min. Zubereitungszeit

Selleriebraten – das Umami-Rezept mit Schritt-für-Schritt-Anleitung

Dieser Selleriebraten ist vegane Gourmet-Grillküche. Es dauert zwar mehrere Stunden, bis er fertig ist. Aber da bei der Zubereitung wenig schiefgehen kann und Sellerie noch dazu wenig kostet, ist es einen Versuch wert!


Du brauchst:

1 große Knolle Sellerie

75 ml Olivenöl

1 TL Fleur de Sel

Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

2 EL Rohrzucker

Zum Räuchern:

Buchenholzspäne

Rosmarin

Für die Marinade:

4 EL Reisessig

4 EL dunkle Sojasauce

1 EL Ahornsirup


Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 2

Und so gelingt’s:

Die Sellerieknolle abwaschen, abtrocknen und dünn schälen. Salz, Pfeffer, Rohrzucker in einer Schüssel verrühren und den Sellerie großzügig damit einreiben.

Bereite die Räucherschale vor und fülle sie mit den Buchenspänen und dem Rosmarin. Heize den Räucherofen auf 175 Grad vor. Platziere den Sellerie auf dem Blech und räuchere ihn für 2 Stunden. Nach Ablauf der Zeit den Ofen ausschalten und den Sellerie mindestens eine weitere Stunde lang darin liegenlassen.

Nimm den Sellerie aus dem Ofen und brich ihn mit den Fingern auseinander. Teile ihn in mundgerechte Stücke.

Mische die Zutaten für die Marinade und fülle sie in einen Vakuumbeutel. Gib den abgekühlten Sellerie dazu, verschließe den Beutel und lass den Sellerie mindestens 8 Minuten ziehen.

Nimm die Selleriestücke aus dem Beutel und röste sie kurz auf dem Grill an. Die Konsistenz des Gemüses ist nun fleischähnlich und der Geschmack einfach unwiderstehlich.

Serviere deinen Selleriebraten mit Zitronenzesten garniert, mit gerösteten Brotscheiben und einem grünen Salat.


Seitan-Spieß: der vegane Döner vom Grill

Wer Veganer fragt, welches Gericht sie am meisten vermissen, dann wirst du vermutlich oft Döner als Antwort erhalten. Wie groß die Sehnsucht vegan lebender Menschen nach einem guten Döner ist, erkennst du daran, dass es in den Dönerbuden vieler deutscher Großstädte mittlerweile auch Falafel und Seitandöner gibt. In diesem veganen Dönerrezept erfährst du, wie du einen herzhaft marinierten Seitan-Döner am Drehspieß ganz einfach selbst zubereitet. Das Beste am Rezept: Der Seitan-Kegel wird rundum knusprig gegrillt und in dünnen Scheiben heruntergeschnitten – ganz so, wie du es bei gutem Döner kennst und liebst. Das Ergebnis kommt dem Original in Geschmack und Textur erstaunlich nah.

Döner – der Traum unvergesslicher Nächte

Döner ist wohl einer der beliebtesten Mitternachtssnacks und eine Mahlzeit, die wegen ihrer vielseitigen Zutaten durchaus als vollwertig gelten kann. Ob der Döner nun in der Türkei oder in Deutschland erfunden wurde, ist eigentlich völlig egal. Fest steht, dass es sich beim Döner um ein Gericht handelt, das auf der ganzen Welt Begeisterung weckt. Veganer Döner vom Grill bringt dir die unvergleichliche Stillung Anatoliens in deinen Garten.

Empfehlung: Kaltes Bier oder Ayran passt perfekt zum veganen Döner!

Seitan – die leckere Fleischalternative

Seitan ist eiweißreich, lässt sich beliebig formen und schmeckt ungewürzt nach nicht viel. Das ist gut, weil das Produkt den Geschmack der vielfältigen Dönergewürze perfekt aufnimmt. Außerdem wird Seitan beim Grillen mindestens genauso knusprig wie klassisches Dönerfleisch und verspricht deshalb einen authentischen Genuss.

Das gehört zu einem guten Döner unbedingt dazu

Ein guter Döner lebt vom Fleisch, das hier durch köstliche Seitanstreifen ersetzt wird. Zudem entscheidet das Brot wesentlich über den Geschmack. Fladenbrot aus dem Supermarkt schmeckt meist nicht besonders gut. Falls es in deiner Nähe einen türkischen oder arabischen Supermarkt oder vielleicht sogar eine türkische Bäckerei gibt, findest du hier frisch gebackenes Fladenbrot in hervorragender Qualität.

Saucen lassen sich fix selbst anrühren und sind sehr viel besser als Fertigprodukte aus der Flasche. Und natürlich gehört zum Döner frischer Salat: Lass den Weißkohlsalat gut durchziehen, der Rotkohl darf dagegen gern noch ein bisschen Biss haben.

Alternativen zum klassischen Döner im Brot

Was Döner betrifft, kannst du experimentierfreudig sein. Du kannst die würzigen Seitanstreifen mit neuen Salaten und Saucen kombinieren und den klassischen Rot- und Weißkohl gegen Rucola, Kimchi oder Feldsalat zu tauschen. Veganer Fetakäse, eine Prise Sumach, frische Frühlingszwiebeln, Zitronensaft und gegrilltes Gemüse verleihen dem Gericht einen zusätzlichen Kick.

Aber auch beim Brot darf getauscht werden: Mit einem Tortillafladen oder arabischem Fladenbrot verwandelst du den Döner in einen Dürum. Du liebst Vollkornbrötchen? Dann fülle dieses üppig mit dem veganen Dönerfleisch und Salat. Und natürlich kannst du auch die beliebte Dönerbox zu Hause nachahmen. Ein paar Pommes und Salat haben zum Seitan-Döner noch nie geschadet.

Doener mit Seitan auf Holzbrett

Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 1 120 min. Zubereitungszeit

Seitan-Döner vom Grill: das Rezept

Beim Seitan-Döner handelt es sich um einen veganen Dönerspieß im Miniformat. Die hier angegebene Portion reicht für ca. 4 Personen. Insgesamt solltest du für die Zubereitung in etwa 2 Stunden einplanen.


Du brauchst:

400 g Seitan-Pulver (gibt es im Biomarkt und in gut sortierten Supermärkten)

2 EL Kichererbsenmehl

2 EL Hefeflocken

1 EL Kartoffelstärke

1 EL Meersalz

1 EL Kreuzkümmel

1 EL Koriandersamen

2 EL Paprikapulver

1 EL Rosmarin

1 weiße Zwiebel, fein gehackt

3 Knoblauchzehen, gepresst

3 EL Paprikamark (ersatzweise Tomatenmark)

2 EL Apfelessig

4 EL Olivenöl

1 EL helle Sojasauce

475 ml Wasser

Für den Weißkohlsalat:

½ Kopf Weißkohl

1 EL Salz

3 EL weißer Balsamico

1 EL Leinöl

Für die Sauce:

½ Becher Haferjoghurt (ungesüßt)

2 EL vegane Mayonnaise

2 Knoblauchzehen (gepresst)

Frische Minze nach Geschmack (gehackt)

1 EL Zitronensaft

Salz

Außerdem:

¼ Kopf Rotkohl

1 EL Apfelessig

Olivenöl zum Braten

Eisbergsalat in Streifen

1 rote Zwiebel, in Ringe geschnitten

Tomate in Scheiben

1 großes Fladenbrot (in Viertel geteilt)

Sumach

Pul Biber


Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 2

Und so gelingt’s:

Die Gewürze im Mörser fein zerkleinern. Das Seitanpulver mit den trockenen Zutaten vermischen. Alle feuchten Zutaten in einem Becher vermischen und zum Seitanmix gießen. Die Masse mit der Hand gründlich verkneten, bis ein formbarer Teig entsteht. Den Teig in eine konische Form bringen.

Den Teigkörper im Dämpfeinsatz bei niedriger Hitze für 45-50 Minuten dämpfen. Vollständig abkühlen lassen.

Den Seitan auf einen Drehspieß stecken, den Grill auf 180-200 Grad vorheizen und den Drehspieß anbringen. Den Döner grillen und immer wieder die äußere, knusprige Schicht mit einem scharfen Messer abschneiden. Die Seitanstreifen warmhalten.

Für den Weißkrautsalat das Gemüse fein hobeln, mit Salz bestreuen und kräftig mit den Händen kneten. Nach 10 Minuten abwaschen, abtropfen lassen und mit Essig und Öl übergießen.

Für die Sauce alle Zutaten gründlich vermischen und den Dip mit Salz abschmecken.

Den Rotkohl ebenfalls fein hobeln und mit Essig mischen.

Das Fladenbrot kurz auf dem Grill anrösten, mit Joghurtsauce bestreichen und dem Seitan, den Salaten und Gewürzen toppen.

Tipp: Seitanreste halten in einer luftdicht verschlossenen Box im Kühlschrank mindestens 5 Tage lang.


Burnt Ends aus geräuchertem Tofu

Burnt Ends sind ein Snack, der BBQ-Fans immer wieder in helle Aufregung versetzt. Wer hätte gedacht, dass sich die karamellisierten, rauchig schmeckenden Happen auch vegan zubereiten lassen? Hierfür legst du extra festen Tofu in würzige Rubs ein. Gare ihn langsam im Smoker, glasiere ihn mit BBQ-Sauce und knuspere ihn vor dem Servieren noch einmal auf. Das Ergebnis ist außen rauchig und süß, innen dagegen herrlich saftig – ganz so, wie man es von klassischen Burnt Ends kennt. Hier wirst du aufgeklärt, was Tofu eigentlich ist, welche Zutaten du für das Gericht brauchst, wie du Burnt Ends aus geräuchertem Tofu am besten servierst und was den Snack so einzigartig macht.

Burnt Ends – der Snack-Hit der BBQ-Szene

Burnt Ends sind ein Snack, der aus kleinen geräucherten Schweine- oder Rindfleischwürfeln besteht. Der Clou dieses beliebten Snacks ist die verbrannte, karamellisierte Kruste, die sich während des langen Garvorgangs entwickelt. Innen sind die Fleischwürfel dagegen herrlich zart und begeistern mit einem rauchigen Aroma. Da sich die Fleischwürfel ratzfatz wegnaschen lassen, werden sie auch als Meat Candy bezeichnet. Ausgerechnet einen solchen Fleischklassiker in einer veganen Variante zu entwickeln, ist natürlich ein kühnes Unterfangen.

Tofu – der perfekte Fleischersatz für Burnt Ends

Tofu ist beliebtes Fleischersatzprodukt, das durch das Gerinnen von Sojamilch hergestellt wird. In Asien steht Tofu auf dem täglichen Speiseplan, was nicht zuletzt an seinen gesundheitlichen Vorteilen und dem neutralen Geschmack liegt, der eine vielseitige Verwendung ermöglicht. Während du in asiatischen Supermärkten eine Vielzahl an Tofusorten von cremigem Seidentofu bis hin zu gewürzten Varianten erhältst, gibt es im Supermarkt meist nur einfachen Naturtofu und Räuchertofu. Räuchertofu ersetzt keinesfalls den im Rezept beschriebenen Räuchervorgang. Überwiegend ist Naturtofu hierzulande relativ fest, seine Konsistenz variiert aber von Hersteller zu Hersteller. Für die Burnt Ends brauchst du sehr festen Tofu. Probiere am besten einfach aus, welche Sorte sich am besten eignet.

Tofu ist ein proteinreiches, rein pflanzliches Lebensmittel mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Er enthält viel Eisen, Vitamin E und weitere wichtige Mineralien. Frauen schätzen Tofu auch wegen der enthaltenen Phytoöstrogene. Beim Grillen behält er eine angenehme Konsistenz und ermöglicht es, die weiße, quarkähnliche Substanz mit der richtigen Würze und Gartechnik in etwas Köstliches zu verwandeln.

Burnt Ends stilecht servieren

Burnt Ends sind eine leckere Vorspeise, ein Highlight auf dem Grillbuffet und ein leckerer Snack für einen gemütlichen Fernsehabend. Die karamellisierten Tofuwürfel kannst du aber auch gern mit einem grünen Salat als leichtes Mittagessen servieren.

Tofu Burnt Ends in Schuessel

Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 1 280 min. Zubereitungszeit

Burnt Ends aus geräuchertem Tofu – das Rezept

Diese Burnt Ends aus geräuchertem Tofu schmecken unter anderem deshalb so gut, weil die Tofuwürfel zweimal geräuchert werden: erst pur und ein zweites Mal nach dem Marinieren. Wie jedes gute BBQ-Gericht erfordern die Burnt Ends also hervorragende Zutaten und viel Zeit. Deine Geduld wird garantiert belohnt!


Du brauchst:

Für die Marinade:

3 TL Gemüsebrühe

3 TL dunkle Sojasauce

3 TL Sonnenblumenöl

1 ½ TL Melasse

2 EL Tomatenmark

1 EL Srirachasauce

1 EL Weißweinessig

Für den Tofu:

2 Stück fester Tofu, gut abgetropft

1 EL Sonnenblumenöl

½ Tasse BBQ-Rub

1 EL Kartoffelstärke

5 EL BBQ-Sauce

1 EL pflanzliche Margarine, geschmolzen


Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 2

Und so gelingt’s:

Heize den Räucherofen auf 100 Grad vor. Fette die Räucherschale mit etwas Öl ein.

Schneide den Tofu in mundgerechte Würfel (Seitenlänge ca. 2,5 cm) und verteile sie in der Schale. Räuchere den Tofu für 3 Stunden, bis die Ränder eine goldbraune Färbung angenommen haben und sich der Tofu fester anfühlt.

Vermische in der Zwischenzeit alle Zutaten für die Marinade in einer verschließbaren Kunststoffdose.

Nimm den Tofu mit einem Spatel aus der Räucherschale und gib ihn heiß zur Marinade. Verschließe die Dose und schüttele sie gründlich durch, damit sich die Marinade gleichmäßig verteilt. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen und hin und wieder durchschütteln.

Heize den Smoker nun auf 150 Grad vor und vermische den BBQ-Rub mit der Stärke in einer Schüssel. Schütte den Tofu aus der Dose in die Trockenmarinade, mische alles mit einem Löffel durch und gib die Tofuwürfel erneut in die Räucherschale. Stelle den Tofu für eine Stunde in den Smoker.

Nimm den Tofu aus der Schale, vermische ihn mit der BBQ-Sauce, gib alles zurück in die Räucherschale und räuchere ihn für 30 Minuten. Bestreiche die Würfel immer wieder mit etwas BBQ-Sauce.

Sobald die Sauce fest ist, glasiere den Tofu mit der geschmolzenen Margarine. Warm servieren.


Karotten-Hotdogs

Hotdogs sind viel zu lecker, um ihren Verzehr auf stressige Besuche im Möbelhaus zu beschränken. Doch leider ist es für Veganer gar nicht so einfach, leckere vegane Würstchen zu bekommen, die sich für den Einsatz im soften Brötchen eignen. Mal sind Tofuwürste zu weich, mal schmecken sie fad und oft stecken sie voller unerwünschter Zusatzstoffe. Warum also nicht auf eine Alternative ausweichen, die gesund ist, sich einfach zubereiten lässt und noch dazu kaum mehr als ein paar Cent kostet? Wir verraten dir das beste Karotten-Hotdogs-Rezept und zeigen dir, wie du frische Möhren zunächst in einem Sud vorgarst und anschließend so grillst, dass sie Biss bekommen. Im Hotdog-Brötchen mit Röstzwiebeln, Senf, Gurkenscheiben und Ketchup serviert, wird jeder diese vegane Hot-Dog-Variante garantiert lieben!

Hotdogs – ein Lieblingsessen für Groß und Klein

Hotdogs, „heiße Hunde“, sind ein Fastfood-Gericht, das sich bei Kindern und Erwachsenen großer Beliebtheit erfreut. Traditionell besteht ein Hotdog aus einem länglichen Brioche-Brötchen, durch das eine Brühwurst gesteckt wird. Eine Garnitur aus Saucen wie Senf und Ketchup, Röstzwiebeln und Gurken darf auf keinen Fall fehlen. Wer möchte, isst seinen Hotdog mit Sauerkraut, Krautsalat oder einem anderen Topping seiner Wahl. In Dänemark ist der Hotdog, der wohl ursprünglich in Deutschland erfunden wurde, eine Art Nationalgericht. Ein Tag am Strand ist dort ohne einen Abstecher zu einer der zahlreichen Hotdog-Buden unvorstellbar. Hierzulande ist der Hotdog ebenfalls ein beliebtes Streetfood und darüber hinaus eines der beliebtesten Gerichte für fröhliche Kindergeburtstage.

Warum Möhren der perfekte Wurstersatz sind

Wenn du die Zutatenlisten der einschlägigen Produkte studierst, fühlst du dich an den Chemieunterricht in der Schule erinnert. Und auch der Geschmack überzeugt nicht. Stattdessen kannst du kreative Wurstalternativen nutzen. Auf die Idee, eine Möhre in ein veganes Würstchen zu verwandeln, muss man allerdings erstmal kommen. Wenn du die veganen Hotdogs einmal probiert hast, wirst du dich allerdings wundern, warum das nicht viel häufiger gemacht wird. Möhren sind ein kerngesundes Gemüse, das in Deutschland angebaut wird und selbst in Bio-Qualität nicht viel kostet. Dazu schmecken sie lecker und ähneln Würstchen sogar in ihrer Farbe.

Karotten-Hotdog auf Holzbrett

Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 1 1460 min. Zubereitungszeit

Karotten-Hotdogs – das Rezept mit Schritt-für-Schritt-Anleitung

Um gewöhnliche Karotten in vegane Würstchen zu verwandeln, werden ein paar Tricks angewendet. Zuallererst ist es wichtig, eine Marinade zuzubereiten, deren Aromen an Fleisch erinnern. Liquid Smoke und geräuchertes Paprikapulver erweisen sich hierbei als Geheimwaffen. Wenn die Möhren lange genug in der Marinade gezogen haben, werden sie kurz auf den Grill gelegt. Dieser Schritt verleiht ihnen eine leicht knusprige, knackige Konsistenz und unterstreicht das rauchige Aroma. Da du die Karotten-Würstchen am besten über Nacht in der Marinade ziehen lässt, eignen sie sich perfekt für Grillpartys, bei denen du am Vortag mit der Vorbereitung beginnst.


Du brauchst für 8 Hotdogs:

8 Möhren (in ihrer Länge und Dicke mit einem klassischen Hotdog-Würstchen vergleichbar)

2 Liter Wasser

3 EL Gemüsebrühe

Für die Marinade:

6 EL Teriyakisauce

4 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup

4 EL Liquid Smoke

1 EL weißer Balsamicoessig

½ TL gemahlene Senfsamen

1 EL geräuchertes Paprikapulver

2 Knoblauchzehen, frisch gepresst

Salz, Pfeffer

Zum Servieren:

8 längliche Brioche-Brötchen

Röstzwiebeln nach Geschmack

Gewürzgurken, in feine Scheiben oder Streifen geschnitten

Sauerkraut oder Kimchi

Senf, Ketchup


Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 2

Und so gelingt’s:

Schäle die Karotten großzügig und achte darauf, dass sie eine würstchenähnliche Form erhalten. Bringe das Wasser mit der Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen. Gib die Möhren dazu, koche sie für 5 Minuten und schrecke sie anschließend in Eiswasser ab.

Vermische alle Zutaten für die Marinade in einer Kunststoffdose und lege die Möhren hinein. Schließe die Dose und drehe sie mehrmals vorsichtig um, damit sich die Marinade gut verteilt.

Lass die Möhren mindestens 12, besser aber bis zu 24 Stunden marinieren und drehe die Dose immer wieder, um die Marinade zu verteilen.

Heize den Grill vor und lass die Würstchen von allen Seiten anbräunen.

Serviere die gegrillten Möhren-Würstchen im Brötchen und lass deine Gäste ihre Hotdogs nach ihrem eigenen Geschmack mit den Zutaten perfekt machen, die sie lieben.

Du magst die Hotdog-Brötchen, die es im Supermarkt zu kaufen gibt, einfach nicht? Im Internet gibt es zahlreiche Rezepte für selbstgebackene Brioche-Brötchen. Alternativ eignen sich auch Laugenstangen oder klassische Körnerstangen, um leckere Hotdogs zu bauen. Für Kinder und andere Mayonnaise-Liebhaber gibt es übrigens mittlerweile sehr gute vegane Mayo-Alternativen. Einfach ausprobieren und herausfinden, welche Sorte dir am besten schmeckt.


Gegrillte Ananas mit Rum-Karamell

Kein Grillabend ohne ein leckeres Dessert – das gilt natürlich auch für Veganer. Diese gegrillten Ananasscheiben mit Rum-Karamell sind eine Wucht und ein Favorit, wenn es um kreative Desserts geht. Für das exotische Grilldessert schneidest du frische Ananas in Scheiben und marinierst sie in einem selbstgemachten Mix aus Rum, Rohrzucker und Zimt. Anschließend wird das Obst direkt gegrillt. Die Ananas kannst du anschließend mit einer Kugel Kokosnuss-Eis servieren. Die Reste der warmen Marinade machen den Genuss perfekt.

Gegrillte Ananas auf Teller
Gegrillte Ananas mit Rum-Karamell – perfektes veganes Dessert.

Gegrilltes Obst – immer eine gute Idee

Während man hierzulande beim Grillen meist an Fleisch, Fisch und Gemüse denkt, ist man andernorts kreativer: Ob in der Karibik oder den USA – an vielen Orten auf der Welt bereiten BBQ-Liebhaber leckere Desserts auf dem Grill zu. Ein echter Klassiker ist hierbei gegrilltes Obst. Sicher hast du schon einmal gegrillte Wassermelone probiert, die Frucht, um die sich in den letzten Jahren ein echter Hype entwickelt hat. Es gibt aber noch viele weitere Obstsorten, deren Geschmack auf dem Grill intensiver wird. Zu den beliebtesten Obstsorten für den Grill zählen Ananas, Pfirsiche und Bananen. Aber auch Äpfel, Feigen und sogar Erdbeeren oder Kirschen lassen sich hervorragend grillen. Du solltest lediglich damit rechnen, dass einige Obstsorten durch die Hitze weich werden und nicht mehr so knackig aussehen wie im rohen Zustand.

Ananas – so erkennst du die schönsten Früchte

Die Ananas zählt zu den Klassikern unter den Exoten. Doch leider ist es gar nicht so einfach, die schönsten Früchte im Supermarkt zu erkennen. Leider kommt es beim Aufschneiden von Ananas immer wieder zu bösen Überraschungen: Manche Früchte entpuppen sich als blass und geschmacklos, andere haben braune Flecken und verströmen einen überreifen, unangenehmen Geruch. Reife Ananas erkennst du an ihrem Duft, der am Blütenboden am intensivsten ist. Außerdem kannst du im Supermarkt vorsichtig an einem Blatt ziehen. Lässt es sich leicht vom Strunk lösen, hat die Ananas den perfekten Reifegrad. Die Farbe der Ananas sollte von goldgelb bis hellbraun reichen. Falls du doch einmal eine unreife Ananas erwischst, hier der perfekte Tipp: Unreifes Obst eignet sich wunderbar zum Grillen! Die Hitze auf dem Rost löst eine Art Turbo-Reife aus, bei der sich angenehm süße Aromen entwickeln.

Die besten Servier-Ideen

Zuallererst sei gesagt, dass die gegrillte Ananas mit Rum-Karamell so lecker schmeckt, dass sie auch pur ein Hochgenuss ist. Zu empfehlen ist es trotzdem, beim Servieren kreativ zu werden, um dieses vegane Dessert noch großartiger zu machen. Die Ananas kannst du in Kombination mit einer Kugel Kokoseis essen. Das warme Obst lässt das Eis cremig weich werden, einfach lecker. Alternativ schmeckt die gegrillte Ananas sehr gut mit Haferjoghurt oder einer anderen veganen Joghurt-Alternative. Und auch ein veganer Armer Ritter erhält durch das gegrillte Obst einen modernen, süß-fruchtigen Twist, der begeistert.

Gegrillte Ananas mit Rum-Karamell auf Teller

Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 1 30 min. Zubereitungszeit

Gegrillte Ananas mit Rum-Karamell – das Rezept

Das Rezept für die gegrillte Ananas mit Rum-Karamell klingt exotisch. Dabei ist die Zubereitung ganz einfach und nichts kann schiefgehen, wenn du dich an die empfohlenen Temperaturangaben hältst.

Die Zutaten reichen je nach Größe der Ananas und Appetit deiner Gäste für 6-8 Portionen. Grundsätzlich brauchst du für die Zubereitung nicht länger als eine halbe Stunde. Aber wie so oft beim Grillen gilt: Je länger die Marinierzeit, desto leckerer der Geschmack. Und falls du beim Lesen des Rezepts auf den Gedanken gekommen sein solltest, frische Ananas durch Ananasscheiben aus der Dose zu ersetzen, muss ich dich enttäuschen! Dosenananas sind viel zu süß, haben nach dem Grillen eine unangenehme Konsistenz und ihr Geschmack ist keineswegs mit dem Aroma frischer Früchte vergleichbar.


Du brauchst:

100 ml brauner Rum

80 g Rohrzucker

1 TL Zimt

1 große Ananas

Sonnenblumenöl zum Grillen

Kokoseis zum Servieren


Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 2

Und so gelingt’s:

Schäle die Ananas mit einem scharfen Messer dünn ab und entferne den harten Strunkansatz. Schneide die Frucht in ca. 2 cm dicke Scheiben.

Vermische den Rum mit Zucker und Zimt in einer kleinen Schüssel.

Verteile die Ananasscheiben in einer Auflaufform und bepinsele sie von beiden Seiten mit der Rum-Marinade. Lass die Obstscheiben mindestens 15 Minuten ziehen. Der Geschmack der Marinade wird allerdings deutlich intensiver, wenn du die Ananas für 4-6 Stunden in der Flüssigkeit ziehen lässt.

Gieße nach dem Marinieren die übrige Flüssigkeit in einen kleinen Topf. Heize den Grill auf 175 Grad vor. Bringe die Marinaden Reste im Topf zum Kochen und lass sie auf kleiner Stufe rund 10 Minuten köcheln. Immer wieder mal umrühren, damit die Sauce nicht anbrennt. Am Ende sollte die Rum-Sauce dicklich sein und von der Konsistenz her Ahornsirup ähneln.

Stelle eine dünn mit Öl bestrichene Grillpfanne auf den Grill und gib die Ananasscheiben mithilfe einer Zange portionsweise hinein. Wende die Ananas nach 2 Minuten. Sobald die Ananas auf beiden Seiten gut gebräunt ist, richte sie auf einem Teller an.

Serviere die heiße Ananas mit dem Kokoseis und träufele die erhitzte Marinade über das Dessert. Dekoriere das Eis mit einer Prise Zimt.


Tex-Mex gefüllte Süßkartoffeln

Süßkartoffeln sind ein Power-Gemüse, in dem viele gesunde Vitamine und Mineralien stecken. Noch begeistert das leuchtend orangefarbene Gemüse mit einer cremigen Konsistenz und der Fähigkeit, sich mit der richtigen Würzung in ein köstliches Gericht zu verwandeln, das lange sättigt. Diese Text-Mex gefüllten Süßkartoffeln sind ideal für alle, die ein veganes Hauptgericht auf dem Grill zubereiten möchten. Die Süßkartoffeln werden in Alufolie eingepackt, gegrillt und anschließend mit einem würzigen Salat gefüllt. Dieser besteht aus schwarzen Bohnen, Mais, Cherrytomaten und knackigen Paprikastücken. Eine Guacamole und frisch gehackter Koriander runden dieses Gericht, bei dem die natürliche Süße der Kartoffel eine köstliche Verbindung mit dem pikanten Salat eingeht, perfekt ab.

Süßkartoffeln – das perfekte Gemüse zum Grillen

Süßkartoffeln, die auch unter dem Namen Bataten bekannt sind, werden hierzulande immer beliebter. Das Gemüse ist mit der bei uns häufiger verspeisten Kartoffel zwar verwandt, wird aber einer anderen botanischen Familie zugeordnet. Geschmacklich erinnern Süßkartoffeln an Möhren oder Kürbis. Sie lassen sich kochen, backen, frittieren, grillen und vielseitig würzen. Im Supermarkt gibt es das Gemüse in vielen Größen zu kaufen. Beachte deshalb, dass die Garzeiten ganzer Kartoffeln variieren können und von einer halben bis zu einer ganzen Stunde reichen. Wichtig: Auch die Schale der Süßkartoffel ist essbar und schmeckt gegrillt besonders gut, weil sie Röstaromen perfekt annimmt und angenehm knusprig wird.

Warum Süßkartoffeln so gesund sind

Ob Süßkartoffeln gesünder als gewöhnliche Kartoffeln sind, ist eine Frage, über die Wissenschaftler streiten. Fakt ist, dass Süßkartoffeln mehr Kohlenhydrate und Zucker als normale Kartoffeln enthalten. Da der Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr aber nur langsam ansteigt, ist dieser vermeintliche Nachteil zu vernachlässigen. Dazu kommt, dass Süßkartoffeln reich an Vitamin A, Vitamin C, Kalium, Calcium und Magnesium sind. Es spricht also vieles dafür, die Süßkartoffel in deinen Speiseplan aufzunehmen und hin und wieder als Ersatz oder Ergänzung zur Kartoffel einzusetzen.

So servierst du deine gefüllten Süßkartoffeln

Die Tex-Mex gefüllten Süßkartoffeln vom Grill sind eine vollwertige Mahlzeit. Wenn du sie noch etwas aufpeppen möchtest, serviere sie mit einem Klecks veganem Schmand oder geriebenem veganen Käse. Sollten Reste übrigbleiben, kannst du noch nicht gefüllte Süßkartoffeln in einer luftdicht verschlossenen Dose 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahren und mit etwas Gemüse in einer Pfanne braten oder zerstampfen und zum Befüllen eines Tacos verwenden.

Die besten Varianten

Theoretisch kannst du die gefüllten Süßkartoffeln auch mit gewöhnlichen Ofenkartoffeln zubereiten. Der Geschmack unterscheidet sich zwar deutlich, ist aber auch nicht zu verachten. Du magst schwarze Bohnen nicht oder findest in deinem Supermarkt keine? Ersetze die Bohnen durch Kichererbsen aus der Dose, Kidneybohnen oder sogar durch Edamame. Wer keinen Koriander verträgt, ersetzt diesen mit frischer Petersilie.

Tex-Mex gefuellte Suesskartoffel auf Holzbrett

Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 1 60 min. Zubereitungszeit

Tex-Mex gefüllte Süßkartoffeln – das Rezept

Das Tolle an Tex-Mex-Gerichten ist, dass sie so lecker wie Fastfood schmecken, dabei aber proteinreich und wegen der frischen Zutaten ungeheuer gesund sind. Für die Zubereitung dieses leckeren Gerichts solltest du ca. 1 Stunde Zeit einplanen. Zu empfehlen ist, den Salat und die Guacamole zuzubereiten, während die Süßkartoffeln in der Alufolie auf dem Grill garen. Es ist aber auch möglich, sowohl den Salat als auch den Dip mehrere Stunden vorher zu machen und beides abgedeckt im Kühlschrank ziehen zu lassen.
Jede Portion hat etwa 450 Kalorien, abhängig davon, wie groß die Süßkartoffeln sind.


Du brauchst:

4 mittelgroße Süßkartoffeln

1 EL Olivenöl

1 rote Zwiebel, fein gewürfelt

1 rote Spitzpaprika, entkernt und fein gewürfelt

2 Knoblauchzehen, gepresst

1 Dose schwarze Bohnen, gespült und abgetropft (alternativ Kidneybohnen oder Kichererbsen)

1 kleine Dose Mais, abgetropft

5 EL grüne Salsa
Salz, Pfeffer, Chiliflocken

125 g veganer Reibekäse (kann auch weggelassen werden)

Für die Guacamole:

2 reife Avocados

1 Zehe Knoblauch

2 EL Limettensaft

Salz, Pfeffer

Außerdem:

Frisch gehackter Koriander

Alufolie


Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 2

Und so gelingt’s:

Spüle die Süßkartoffeln unter kaltem Wasser ab und entferne Schmutzreste mithilfe einer weichen Gemüsebürste. Trockne die Süßkartoffeln mit einem Küchentuch ab und wickle sie einzeln in Alufolie. Drehe die Enden fest zu.

Heize den Grill auf 180 Grad vor und gare die Süßkartoffeln für ca. 45 Minuten. Nach einer halben Stunde solltest du vorsichtig eine Kartoffel mit der Gabel einstechen, um zu testen ob sie bereits gar ist.

Bereite in der Zwischenzeit den Salat zu: Hierfür erhitzt du das Olivenöl in einer Grillpfanne, gibst die Paprikawürfel und die Zwiebel hinzu und garst alles, bis das Gemüse noch knackig ist, aber bereits angenehm duftet. Gib den Knoblauch hinzu und würze das Gemüse kräftig mit Pfeffer und Salz. Zieh die Pfanne von der Hitze und lass das Gemüse abkühlen.

Mische den Mais und die schwarzen Bohnen unter das abgekühlte Gemüse und würze erneut nach.

Bereite die Guacamole zu, indem du die Avocados der Länge nach halbierst, die Kerne entfernst und das Fruchtfleisch heraushebst. Gib die Avocado mit dem Zitronensaft und Knoblauch in eine hohe Schüssel und verarbeite alles mit einem Pürierstab zu einer homogenen Masse. Würze die Guacamole mit Salz, Pfeffer und nach Geschmack einer Prise Chili nach.

Ziehe die Süßkartoffeln vom Grill, packe sie aus der Folie und teile sie längs in zwei Hälften. Nimm mit dem Löffel jeweils eine große Portion des Fruchtfleisch heraus, sodass noch etwa 1 cm dick Süßkartoffel in der Schale verbleibt. Zerdrücke das Fruchtfleisch mit einer Gabel und gib es zum Zwiebel-Bohnen-Gemüse Mix.

Fülle die Gemüsemischung zurück in die Süßkartoffeln und bestreue alles mit dem veganen Käse. Träufle großzügig die Salsa auf die Süßkartoffeln und serviere alles mit frisch gehacktem Koriander und der Guacamole.


Miso-glasierte Auberginen (Nasu Dengaku)

Die japanische Küche zählt für viele zu einer der Besten der Welt. Eines der vielen Gerichte ist Nasu Dengako – mit Miso glasierte Auberginenhälften. In diesem Rezept erfährst du, wie du dieses vegane Rezept zu Hause zubereiten kannst. Hierfür wird die Aubergine zunächst gebraten, dann auf dem Grill geröstet und mit einer Miso-Marinade bestrichen. Die aus Misopaste, Mirin, Zucker und Sake bestehende Marinade karamellisiert auf der Aubergine und verleiht ihr einen intensiven Umami-Geschmack. Innen zart und außen glänzend, sind die Auberginen ein echtes Highlight für Feinschmecker und der Beweis, dass vegane Grillgerichte zum Besten gehören können, was im Sommer auf den Tisch kommt.

Was ist Nasu Dengaku?

Nasu Dengaku ist ein berühmtes japanisches Gericht, für dessen Zubereitung du nicht einmal eine Stunde benötigst. Es besteht aus Auberginenhälften, die über dem Feuer gegart und mit einer Miso-Marinade bestrichen werden. In diesem Rezept verkürzt du den Garvorgang enorm, indem du die Auberginenhälften für ein paar Minuten in der Pfanne brätst, bevor du ihnen auf dem Grill den letzten Schliff verleihst. Für die Zubereitung dieses außergewöhnlichen Gerichts brauchst du kleinere Auberginen, die du unter anderem im Asia-Markt kaufen kannst.

Zu den wichtigsten Zutaten in Nasu Dengaku zählt Misopaste, die es ebenfalls im Asia-Supermarkt oder im Biomarkt gibt. Eine Prise Rohrzucker sorgt für angenehme Süße und lässt die Sauce karamellisieren. Mirin, ein Essig aus fermentiertem Reis, wirkt hier mit seiner feinen Säure als Geschmacksverstärker und gleicht die salzige Würze der Misopaste aus. Sake, ein aus Reis gebrauter Alkohol, bringt eine dezente Bitternote ins Spiel und verleiht dem Gericht Tiefe, während die Sesamsamen herrlich nussig schmecken und auf den Auberginen hübsch aussehen.

Misopaste – warum ist sie so besonders?

Misopaste ist eine japanische Würzpaste, die in der asiatischen Küche vielseitig Verwendung findet. Das Würzmittel wird aus fermentierten Sojabohnen, Reis und Gerste hergestellt. Es gibt viele verschiedene Misopasten, die sich in ihrem Aussehen und Geschmack unterscheiden. Je nach Reifezeit schmeckt Miso angenehm herzhaft und salzig. Aufgrund der Fermentation ist Misopaste sehr gut für die Darmflora. Darüber hinaus steckt die Paste voller Proteine und gesunder Ballaststoffe.

Wie du die glasierten Auberginen stilecht servierst

Nasu Dengaku wird meist als Beilage serviert. Wenn du die Auberginen als Hauptgericht servieren möchtest, darf dazu eine Schale mit japanischem Reis auf keinen Fall fehlen. Die Auberginen schmecken übrigens auch kalt hervorragend und ergeben in Kombination mit einem asiatischen Karotten- oder Gurkensalat ein herrlich leichtes Sommergericht.

Reste richtig aufbewahren

Übriggebliebene Auberginen lassen sich problemlos zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Es empfiehlt sich, die Auberginen nicht noch einmal aufzuwärmen, sondern kalt zu essen.

Miso glasierte Aubergine auf Teller

Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 1 30 min. Zubereitungszeit

Miso-glasierte Auberginen – das Rezept

Die Miso-glasierten Auberginen sind ein Geschmackserlebnis, das die Gäste immer wieder umhauen wird. Für das Gelingen ist wichtig, dass die Auberginen nicht mehr roh, aber auch nicht matschig sind. Die perfekte Konsistenz erreichst du, wenn du sie vor dem Grillen für einige Minuten in der Pfanne vorgarst. Hierbei erhalten sie außen eine angenehm goldene Farbe und werden innen weich. Die im Rezept angegebenen Zeitangaben sind als Faustregel zu verstehen, weil Auberginen unterschiedlich dick sind. Größere oder sehr runde Auberginen sollten einige Minuten länger gegart werden.


Du brauchst:

2 kleine Auberginen

1 EL Sonnenblumenöl

¼ Tasse Misopaste

1 EL Mirin

1 TL Rohrzucker

1 EL Sake

Sesamsamen zum Bestreuen


Vegane Grillrezepte: pflanzliche Genüsse vom Grill 2

Und so gelingt’s:

Heize den Grill auf 180 Grad vor.

Wasche die Auberginen gründlich und halbiere sie längs. Ritze mit einem scharfen Messer ein Rautenmuster in das Fruchtfleisch und achte darauf, die Auberginen nicht so tief einzuschneiden, dass sie auseinanderfallen.

Erhitze eine große Pfanne, gib etwas Öl hinein und gare die Auberginen auf jeder Seite für mindestens 3 Minuten. Reduziere die Hitze, lege einen Deckel auf die Pfanne und lass das Gemüse noch kurz ziehen.

Bereite die Miso-Glasur zu, indem du alle Schritt-für-Schritt in einer Schüssel mit dem Schneebesen vermischst.

Nimm die Auberginenhälften aus der Pfanne und bestreiche sie mit einem Pinsel mit der Glasur. Lass etwas Glasur übrig.

Lege die Aubergine auf den Grillrost und röste sie für 4 Minuten an. Wende sie anschließend und bestreiche sie immer wieder mit der übriggebliebenen Glasur.

Bestreue die Aubergine mit Sesamsamen und serviere sie heiß.


Vegan Grillen – BBQ ohne Fleisch

Klar, vegan grillen geht ganz einfach: Gemüse auf den Rost, ein bisschen Öl darüber und rösten. Du kannst aber noch viel mehr Grillgerichte ohne Fleisch zubereiten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem veganen Burger vom Grill, Tofu-Steak oder selbstgemachter Bratwurst ohne Fleisch? Alle drei Rezepte findest du hier.
Was man vegan grillen kann: Tofu und verschiedenes Gemüse

Vegan Grillen – BBQ ohne Fleisch

Klar, vegan grillen geht ganz einfach: Gemüse auf den Rost, ein bisschen Öl darüber und rösten. Du kannst aber noch viel mehr Grillgerichte ohne Fleisch zubereiten. Wie wäre es zum Beispiel mit einem veganen Burger vom Grill, Tofu-Steak oder selbstgemachter Bratwurst ohne Fleisch? Alle drei Rezepte findest du hier.
Was man vegan grillen kann: Tofu und verschiedenes Gemüse
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