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Knackiges Grillgemüse: 3 Zubereitungsarten für mehr Abwechslung


Lesezeit 4 Minuten Lesezeit

Ob als Beilage oder Hauptdarsteller: Grillgemüse bietet dir eine große Vielfalt. Dabei muss es nicht immer die klassische Zucchini sein, die auf dem Rost landet. Du kannst auch unerwartete Kreationen schaffen und deine Gäste mit ungewöhnlichem Grillgemüse überraschen. Inspirationen und Tipps zur Zubereitung findest du hier.

Grillgemüse im Drehspießkorb
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Grillgemüse vom Rost ist der Klassiker. Dafür musst du nicht viel tun: Gemüse in Scheiben schneiden, würzen, grillen – fertig. Aber wie wäre es mit etwas Abwechslung? In der Grillschale oder im Drehspießkorb gelingen dir ausgefallene Gemüsesorten wie Pastinake und Petersilienwurzel in Perfektion. Selbstverständlich lassen sich damit auch viele weitere Gemüsesorten zubereiten – eigentlich fast alle.

Welches Gemüse eignet sich zum Grillen?

Grundsätzlich kannst du fast jedes Gemüse grillen. Für die klassische Zubereitung auf dem Rost eignen sich jedoch diejenigen mit fester Konsistenz und kurzer Garzeit am besten, dazu zählen:

Grillgemüse marinieren
Je nachdem wie groß oder klein man sein Gemüse schneidet und welche Beschaffenheit es hat, kann es direkt auf dem Grill gelegt werden oder sollte in einer Grillschale oder in einem Drehspießkorb zubereitet werden.
  • Paprika
  • Zucchini
  • Aubergine
  • Fenchel
  • Spargel
  • Mais

Mit ein wenig Vorbereitung eignen sich aber auch Wurzelgemüse und Kohl zum Grillen. Sie brauchen etwas länger bei weniger Hitze, damit sie durchgaren.

Warum ist Grillgemüse beliebt?

Gemüse vom Grill schmeckt meistens besonders gut. Das hat verschiedene Gründe. Zum einen erhält es durch die hohen Temperaturen Röstaromen, die für geschmackliche Intensität sorgen. Meistens wird das Gemüse zudem in Scheiben geschnitten. Dadurch hat es viel Oberfläche im Verhältnis zum Volumen. Und damit eignet es sich ideal zum Marinieren – das gibt nochmal mehr Geschmack.

Wie lange Gemüse grillen?

Am einfachsten ist es, wenn du Gemüse verwendest, das auch roh verzehrt werden kann. Paprika, Fenchel, Zucchini und Co. grillst du dann so lange, bis sie den von dir gewünschten Biss haben. Das dauert bei direkter Hitze etwa zehn Minuten.

Grillgemüse wie Zucchini, Fenchel und Karotten auf einer Grillplatte
Grillgemüse braucht, je nach Sorte und Dicke unterschiedlich lange auf dem Grill.

Kartoffeln und weißen Spargel solltest du vorkochen. Dadurch reduziert sich die Grillzeit. Wenn du alternativ Kartoffeln ohne Vorkochen grillen möchtest, solltest du mindestens 30 Minuten für Drillinge einplanen, Folienkartoffeln brauchen noch länger.

Bohnen vom Grill (zum Beispiel im Speckmantel) schmecken ebenfalls gut, hier muss das Gemüse allerdings durchgegart sein, weil es sonst giftig ist. Daher gilt: Bohnen fünf bis zehn Minuten köcheln, dann grillen.

Wie mache ich Grillgemüse?

Es gibt viele Möglichkeiten, Grillgemüse zuzubereiten. Je nach Variante ergeben sich unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Für schnelles Grillgemüse bietet sich direkte Hitze an, dann kannst du nach zehn Minuten servieren. Für gegrilltes Wurzelgemüse aus dem Drehspießkorb, wie z. B. den Grillfürst Drehspießkorb, brauchst du etwas mehr Zeit – die genaue Zubereitung erfährst du in den nächsten Kapiteln.

Grillgemüse roh wie Zucchini, Paprika und Zwiebeln
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Grillgemüse zu grillen.

1. Grillgemüse vom Rost

Grillgemüse vom Rost ist die einfachste Art, Gemüse zu grillen. Dafür schneidest du Zucchini, Aubergine und Co. in gleichmäßig dicke Scheiben. Wichtig ist, sie ein wenig zu marinieren. Sonst wird das Gemüse zäh und trocken. Die einfachste Marinade besteht aus Olivenöl und Salz. Dazu die Scheiben dünn einpinseln und dann salzen. Wenn du mehr Aromen wünschst, eignen sich Knoblauch, mediterrane Kräuter, Chiliflocken, Kreuzkümmel und weitere Gewürze.

Achtung: Beim direkten Grillen von Kräutern und Gewürzen würden sie verbrennen. Daher entweder vorab eine Marinade aus Gewürzen und Öl herstellen und Gemüse darin mehrere Stunden einlegen, diese vor dem Grillen dann abstreifen. Oder Gemüse dünn mit Öl einpinseln, grillen und erst wenige Minuten vor Ende der Garzeit würzen.

Grillgemüse wie Paprika auf dem Grillrost
Die einfachste Art Grillgemüse zuzubereiten, ist es Paprika, Kürbis, Zucchini und Co. grob geschnitten auf dem Grillrost zu legen.

Für Grillgemüse vom Rost eignen sich:

  • Spargel (weißen Spargel zehn Minuten vorkochen)
  • Zucchini
  • Aubergine
  • Paprika
  • Fenchel
  • Tomaten (Achtung: nur wenige Minuten grillen)
  • Kürbis

Tipp: Wer sein Grillgemüse so knusprig wie vom Rost haben möchte, aber dennoch Angst hat, dass Gemüse durch den Rost fällt, der nimmt sich einfach eine Grillplatte aus Gusseisen. Hier hat man die Wahl zwischen der glatten und der geriffelten Seite für satte Brandings.

Grillgemüse mit Marinade auf der Grillplatte
Auf der Grillplatte vom Gasgrill wird das Grillgemüse besonders knusprig.

2. Grillgemüse aus der Schale

Früher war es verbreitet, das Grillgemüse in Alufolie zu wickeln, Kräuterbutter zuzugeben und dann zu garen. Vorteil: Das Gemüse bleibt saftig und nimmt die Aromen der Gewürze sehr gut auf. Nachteil: Aluminium kann ins Essen übergehen.

Alle wichtigen Infos zum richtigen Umgang mit Alufolie auf dem Grill findest du in unserem Beitrag.

Grillgemüse im Gemüsekorb/ Grillkorb zubereitet
Statt Alufolie für Grillgemüse in Erwägung zu ziehen, nimm lieber einfach einen Gemüsekorb.

Für die moderne Interpretation von Grillgemüse aus der Folie verwendest du daher einen Grillschale aus Edelstahl, den man auch speziell Gemüse Grillkorb nennt. Grill dafür auf 160 °C indirekte Hitze vorheizen und Grillgemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Mit Butter, Kräutern deiner Wahl und etwas Salz gut vermengen, alles in die Grillschale geben. Gemüse dann etwa 30 Minuten indirekt grillen. Alternativ das Gemüse mit Butter und Kräutern in Backpapier wickeln und von außen in Alufolie einschlagen, dann 40 Minuten lang grillen.

Tipp: Zwiebeln und Lauch bringen ihre schützende Schicht selbst mit. Du kannst sie wie sie sind auf den Grill legen und indirekt etwa 20 bis 30 Minuten garen lasen. Auch wenn die äußere Schale schwarz wird: Innen ist das Gemüse wunderbar saftig, aromatisch und keinesfalls verbrannt.

3. Grillgemüse aus dem Drehspießkorb

Dritte Möglichkeit ist Grillgemüse von der Rotisserie. Vorteil: Durch die langsame Drehung gart das Gemüse gleichmäßig von allen Seiten. Zudem ist es im Korb, wie dem Grillfürst Drehspießkorb, gut gesichert und fällt nicht durch den Rost. Dadurch hast du mit dem Drehspießkorb die größte Flexibilität.

Grillgemüse im Drehspießkorb
Im Drehspießkorb dreht sich das Gemüse gleichmäßig, sodass es von allen Seiten gleichmäßig gart und knusprig wird.

Grundsätzlich gehst du so vor: Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden, mit etwas Öl gut durchmischen, Salz und Gewürze zugeben. Dann im Drehspießkorb bei mittlerer direkter Hitze langsam garen.

Achte bei der Befüllung nur darauf, dass die die Gemüsesorten die gleiche Garzeit haben und etwa gleich dick sind. Zucchini, Aubergine und andere mediterrane Gemüsesorten brauchen etwa 30 Minuten. Für Wurzelgemüse mit Kartoffeln von der Rotisserie solltest du hingegen 45 Minuten einplanen.

Rezept für Grillgemüse mit Feta

Zum Abschluss haben wir hier noch ein leckeres Rezept für knackiges Grillgemüse mit Feta. Da das Gemüse kleiner gewürfelt ist, empfehlen wir hier entweder das Gemüse im Edelstahlkorb oder im Drehspießkorb zu grillen.

Rezept für Grillgemüse mit Feta
Mit passenden Kräutern und Gewürzen kannst du leckeres Grillgemüse mit Feta zubereiten.

Weitere tolle Tipps, Tricks und leckere Rezepte für Grillgemüse findest du in unserem Beitrag zu „Gemüse grillen„.

Einen extra Beitrag gibt es für herbstliches Gemüse Grillen samt leckeren Rezepten zu Herbstgemüse-Sorten wie Kürbis, Rote Bete, Grünkohl, Maronen und vielen mehr.


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