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Grillgemüse – Nr.1 Rezepte für Gemüse grillen


Lesezeit 9 Minuten Lesezeit

Schon lange liegt nicht mehr nur Fleisch auf dem Grill! Das Gemüse hat sich einen festen Platz auf dem Rost ergattert und bietet vielseitigen und köstlichen Grillgenuss. Vorbei sind die Zeiten von labbrigem Gemüse als Beilage. Wir zeigen Dir wie Du köstliches Gemüse auf Deinem Grill zubereiten kannst.

Grillgemüse auf Lochblech
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Grillen galt lang als die Domäne der Männer: Grillgemüse? Fehlanzeige! Große Stücke Fleisch auf offenem Feuer grillen, bereitet dem Grillmeister erfahrungsgemäß die größte Freude. Aber Grillen ist vielseitig geworden und es muss nicht immer Fleisch sein. Gegrilltes Gemüse ist weit mehr als die „gesunde Beilage“! Wir brechen eine Lanze für Grillgemüse, den ultimativen Genuss vom Grill und der Inbegriff von vielseitigem Grillen.

Warum solltest Du Gemüse als Hauptgericht auf den Grill packen? Nun, Grillgemüse sieht gut aus, entwickelt wunderbare Geschmacksnuancen und kann sehr abwechslungsreich sein. Von der Gemüsepfanne über Gemüsespieße bis hin zugefülltem Gemüse ist alles möglich. Und natürlich kann alles, was mit Fleisch oder Fisch auf dem Grill passiert, auch mit Gemüse gemacht werden. Wir verraten dir, wie du auf dem Grillgemüse richtig lecker zubereitest!


Welche Gemüse eignen sich überhaupt zum Grillen?

Was genau ist eigentlich Gemüse? Wie grenzt man Gemüse von anderer pflanzlicher Nahrung ab, und warum tut man das genau so und nicht anders? Alles nicht so einfach: Eine wissenschaftliche Definition gibt es nämlich gar nicht. Die einen sagen: Gemüse ist, was nicht roh, sondern gegart gegessen wird. Diese Einteilung würde Gurke, Tomate und Paprika zu Obst oder etwas dazwischen machen, ist also nicht so sinnvoll. Andere Menschen definieren Gemüse als einjährige Pflanzen oder Pflanzenteile, während Obstsorten mehrjährig sind. Zielführend ist das aber auch nicht, denn Spargel beispielsweise wäre dann ein Obst.

Und richtig schwierig wird es bei der Melone, die zwar botanisch ein Kürbisgemüse und einjährig ist, aber in der Regel roh serviert wird. Also doch Obst? Wir wissen auch nicht so genau, wie man Gemüse von anderen essbaren Pflanzen und Pflanzenteilen abgrenzt. Aber wir wissen, was auf dem Grill gut schmeckt. Du wirst Deine eigene Definition hinsichtlich Gemüse oder nicht schon finden.

Verschiedenes Gemüse zum Grillen
Gemüse Grillen: Viele Gemüsesorten lassen sich prima grillen – auch Tiefkühlgemüse eignet sich hervorragend

Von Kartoffeln und Knollen über Mais bis hin zu verschiedenen Kohlsorten, Tomaten, Fenchel, Zucchini und Auberginen, Spargel, Paprika und sogar Pilze darf wirklich alles auf den Grill. Der Grill ersetzt im Prinzip die Küche mit allen ihren verschiedenen Möglichkeiten der Zubereitung. Das Gemüse kann mariniert und langsam gegart, kann geräuchert, schnell gebraten oder sanft im Dampfbad auf dem Grill zubereitet werden. Erlaubt ist, was Dir schmeckt.


Grillgemüse richtig zubereiten

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Gemüse zu grillen: auf dem Grillrost, auf einer Grillplatte oder Plancha, auf einem Lochblech oder im Gemüse Grillkorb. Welche Methode hier am besten geeignet ist, hängt ganz davon ab, welches Gemüse Du wie grillen möchtest.

Größeres Gemüse wie Zucchinihälften, Auberginenscheiben oder ganze Kartoffeln kannst Du einfach auf den Grillrost legen. So bekommt das Grillgemüse wunderbare Brandings und Röstaromen.

Für kleinteiliges Gemüse bieten sich Grillkörbe, Lochbleche, Grillplatten bzw. Planchas oder ein spezieller Plancha Grill an, denn die kleinen Stücke würden Dir sonst durch den Grillrost fallen. Gemüse Grillkörbe und Lochbleche sind mit Löcher versehen, durch welche die Grillaromen besser an das Grillgut gelangen können.

Grill Gemüse direkt auf dem Rost

Wenn Du stark mariniertes Gemüse grillen möchtest, empfehlen wir dafür eine Grillplatte. Hier kann das Öl nicht heruntertropfen. Dein Grill bleibt sauber und es kann kein Fettbrand entstehen. Planchas besitzen einen hohen Rand, der das Herabrutschen der Stücke zusätzlich verhindert. Außerdem kannst Du hier auch mit verschiedenen Flüssigkeiten zum Aromatisieren arbeiten.

Alternativ kannst du auch einfach eine Pfanne verwenden. Aber welche Pfanne eignet sich für Grillgemüse? Pfanne aus Gusseisen sind extrem temperaturbeständig und bieten eine hervorragende Hitzeleitfähigkeit. Wenn Du Deinem Grillgemüse noch ein paar schöne Brandings verpassen möchtest, verwende eine Grillpfanne mit Rillen am Boden.

Plancha grillen mit Gemüse

Frisches Gemüse ist ein Genuss – aber nicht immer verfügbar

Allein unter dem geschmacklichen Aspekt würden wir natürlich immer dazu raten, Gemüse erntefrisch und mit einer maximalen Lagerzeit von zwei Tagen auf den Grill zu bringen. Aber das kann wirklich nur leisten, wer selbst anbaut oder direkt beim Hersteller einkauft. Gemüse Grillen geht mit richtig frischem Gemüse am besten.

Das Gemüse landet meistens erst mit einigen Tagen bis Wochen Verzögerung im Supermarkt. Es wird geerntet, vorsortiert, gereinigt, transportiert, über Großmärkte weiterverkauft, noch einmal sortiert, gelagert und erst dann zum Verkauf in den Supermarkt gebracht. Dann ist es alles andere als erntefrisch beim Verkauf. Da viele Gemüse nicht in Deutschland oder auch nur Europa, sondern Australien, Neuseeland, Asien oder Südamerika angebaut werden, dauert die Reise entsprechend lang.

Völlig klar, dass Gemüse aus dem Supermarkt nicht immer aromatisch, intensiv und frisch schmeckt. Tiefkühlgemüse ist da eine echte Alternative, wenn man spontan Gemüse Grillen möchte. Es wird reif geerntet und innerhalb von Stunden schockgefrostet. Wie lange dann der Transport in den Supermarkt dauert, ist gar nicht so wichtig. Denn das Gemüse enthält nicht nur mehr Vitamine und Mineralstoffe (die sich in der Tiefkühltruhe sehr viel langsamer zersetzen als an der Luft), sondern eben auch noch das volle Aroma erntefrischen Gemüses.

Für Grillgemüse gilt also das Gleiche wie für die Küche: Gemüse sollten aromatisch und erntefrisch sein, wenn es verarbeitet wird. Wird tiefgekühltes Gemüse verwendet, solltest Du es über Nacht langsam im Kühlschrank auftauen dürfen, bevor es am Grill verarbeitet wird. Aber wie geht man nun beim Gemüse Grillen vor?


Fest, zart oder empfindlich? Welches Gemüse verträgt was auf dem Grill?

Rezepte zum Gemüse Grillen findest Du im Internet massenhaft. Aber warum wird welches Gemüse wie zubereitet, was schmeckt wirklich gut und wie kombiniert man das Grünfutter? Spargel landet erntefrisch im Frühjahr auf dem Grill, Tomaten sind dagegen ein typisches Sommergemüse. Grillst Du im Herbst, wirst Du eher den Kürbis und die Maiskolben zubereiten. Was verarbeitest Du im Winter in der Küche? Richtig – Kraut und Kohl sowie Karotten. Auf dem Grill ist das auch so. Grillen ist zu jeder Jahreszeit ein Genuss, und das Gemüse Grillen darf nie fehlen. Die verschiedenen Gemüsesorten werden allerdings ganz unterschiedlich zubereitet.

Gefüllte Tomaten auf dem Lochblech grillen

Wenn es fest sein darf beim Gemüse Grillen

Einige Gemüsesorten sind eher hart und brauchen auf dem Grill mehr Zeit. Kartoffeln sind so sein Fall: Die sind auf dem Grill einfach schneller gar, wenn Du sie vorkochst. Eine Alternative: Du packst die Kartoffeln in Alufolie und bereitest sie als Folienkartoffeln zu. Da in den Medien aber zunehmend vor Aluminium im Essen gewarnt wird, ist das Vorgaren vermutlich die bessere Wahl. Auch möglich: Du schneidest die Kartoffeln klein und packst sie mit anderem Gemüse auf bunt gemixte Gemüsespieße. Andere Möglichkeiten:

  • Fächerkartoffeln mit Salbei oder Rosmarin
  • kleingeschnittene Kartoffeln aus der Grillpfanne
  • zu Pommes geschnittene Kartoffeln aus der Grillpfanne
Fächerkartoffeln auf dem Grill

Maiskolben sind ein ähnlicher Fall wie Kartoffeln. Die dicken Kolben werden auf dem Grill innerhalb von 20 Minuten bis 30 Minuten gar, wenn Du sie vorher für 20 Minuten kochst oder für 30 Minuten in Wasser einlegst. Das gilt so zumindest für frische, rohe Maiskolben. Kaufst Du vorgegangen Mais, entfällt dieser Schritt logischerweise.

Karotten und Kohlrabi sind ebenfalls eher massiv gebaut und brauchen als ganzes Gemüse auf dem Grill recht lang. Du kannst die Karotten längst halbieren, Kohlrabi in dicke Scheiben schneiden und vorkochen. Beide Gemüse brauchen dann weniger als zehn Minuten auf dem Grill.


Gefülltes Gemüse vom Grill – die häufigste Variante beim Gemüse Grillen

Festere Gemüsesorten sind hervorragend geeignet um sie mit allerhand köstlicher Zutaten zu füllen. Hier kommen Frischkäse, Quark, Kräuter und Pesto zum Einsatz, aber auch leckere Hackfleischfüllungen. Mit herzhaftem Käse überbacken ein echter Genuss.

Kürbis ist ganz wunderbar für verschiedene Zubereitungsarten auf dem Grill geeignet. Du kannst ihn einfach auf dem Blech im Backofen vorgaren, dann ist er auf dem Grillst ganz schnell fertig. Wir empfehlen aber, dass Du den Kürbis öffnest und die Kerne herausnimmst. Dann füllst Du den Kürbis mit einer Füllung Deiner Wahl. Das schmeckt lecker:

  • eine Mischung aus Schafskäse und mediterranen Kräutern
  • eine Hackfleischfüllung mit etwas Chili
  • eine Füllung aus Reis, Pinienkernen, Nüssen und Rosinen
  • eine Käsefüllung nach Deiner Wahl
Gefülltes Gemüse zum Grillen

Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, was Du alles in den Kürbis packen kannst. Setze den Deckel wieder drauf und ab damit auf den Grill. Hier darf der Kürbis jetzt über mehrere Stunden bei konstanter Temperatur langsam durchziehen. Beilagen können dann Salate sein, aber im Prinzip stellt der Kürbis mit seiner Füllung schon eine komplette Mahlzeit dar – die Füllung ist die Beilage.

Besonders lecker ist diese Zubereitung bei Butternut Kürbis, Spaghetti-Kürbis (Geheimtipp: Lachs mit Sahnesoße als Füllung!) und der an sich schon sehr würzigen Bischofsmütze. Wenn Du neuen Kürbissorten gegenüber eher schüchtern bist, tut es aber auch der Hokkaidokürbis. Und was mit dem Kürbis funktioniert, kannst Du auch mit der 3 Kilogramm schweren Zucchini aus dem Garten machen. Die Mini-Zucchini aus dem Supermarkt sind schneller gar, die werden also etwas anders behandelt.


Gemüse vor dem Grillen blanchieren

Tipp von Küchenexperten: Blanchiere Gemüse, bevor Du es auf dem Grill zubereitest. Das verkürzt die Zubereitungszeit auf dem Grill enorm. Blanchieren bedeutet, dass Du das Gemüse putzt, wäschst und mundgerechte Häppchen schneidest. Dann wird es drei bis fünf Minuten lang in Salzwasser blanchiert und kurz in Kräutern oder einer scharfen Ölmischung mariniert. Erst danach kommt das Gemüse auf den Grill und darf dort langsam bissfest durchziehen und die leckeren Röstaromen aufnehmen. Diese Gemüse werden besonders zart, wenn Du sie so zubereitest:

  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Rosenkohl
  • Fenchel
  • Zucchini
  • Süßkartoffeln
  • kleingeschnittener Kürbis
  • Kartoffeln
  • Lauch

Schnell garendes Gemüse grillen

Manches Gemüse wird einfach unheimlich schnell gar, weil es von Natur aus viel Wasser enthält und weich ist. Dazu gehören Zucchini, Paprika, Auberginen, Tomaten, Spargel, Avocado, Zwiebel, Chicorée und Radicchio. Sellerie, Krautblätter, Artischocken und sogar Grünkohl (also Blattgemüse) fallen auch in diese Kategorie.

Pilze werden ebenfalls schnell gar, aber genau genommen handelt es sich bei Pilzen gar nicht um Gemüse. Das sind nämlich keine Pflanze, sondern eine ganz eigene Lebensform. Trotzdem: Champignons, Shiitake, Austernpilze, Birkenpilze und andere Köstlichkeiten darfst Du natürlich auch auf dem Grillrost zubereiten.

Zubereitungstipps


Zucchini und Paprika können in dünne Scheiben geschnitten und einfach auf dem Rost gegart werden. Alternativ: Halbieren, putzen und mit einer leckeren Füllung auf den Grill legen.

Auberginen marinieren und zum Beispiel auf einen Gussplatte auf dem Grill zubereiten.

Spargel in Räucherschinken wickeln und auf dem Grill garen.

Avocado wird einfach nur halbiert, mit Öl bestrichen und mit der Schnittseite nach unten gegerillt.

Tomaten entweder ganz auf dem Rost, mit anderen Gemüse auf dem Spieß oder große Tomaten mit Füllung grillen.

Zwiebeln, Lauch, Frühlingszwiebeln und ähnliches werden üblicherweise am Spieß gegrillt. Warum? Probiere was Neues: Einfach längst halbieren, mit Öl, Pfeffer und ein paar Kräutern grillen.

Radicchio und Chicorée dürfen auch auf dem Rost gegart werden – und anschließend mit einer feinen Marinade zum Beispiel zu Grillgemüsesalat verarbeitet werden.


Grillgemüse marinieren

Du möchtest Deinem Grill Gemüse noch mehr Geschmack verleihen? Das gelingt Dir am besten mit einer leckeren Grillgemüse Marinade. Hierbei kommt es natürlich auch immer auf die Gemüsesorte an.

Die Marinade muss dabei gar nicht aufwendig sein, wie zum Beispiel der Klassiker zum Grillgemüse marinieren: etwas Öl, Salz, Pfeffer, Knoblauch und kleingehackte Kräuter. Das passt zu Paprika, Zucchini, Kartoffeln, Tomaten und vielem mehr.

Ein besonderes Aroma erhalten Gemüsesorten vom Grill, wenn Du etwas Zitronensaft oder Limettensaft in die Marinade gibst. Die Säure darin betont die individuelle Note des Gemüses und setzt einen tollen Kontrast zu der Süße, die die verschiedenen Gemüsesorten auf dem Grill entwickeln.

Besonders lecker ist das bei Rosenkohl: Pack die kleinen, geputzten und halbierten Röschen zusammen mit Mandeln oder Pinienkernen in eine Marinade aus Olivenöl, Orangensaft, Salz, Pfeffer und Rosmarin. Das lässt Du in einer Pfanne langsam durchziehen – so hast Du Rosenkohl noch nie erlebt!


Gegrilltes Gemüse – das solltest Du beachten!

Ein paar Dinge sind wichtig, wenn Du Gemüse grillst. Du solltest beispielsweise nie nasses Gemüse auf den Grill legen. Natürlich wäschst Du das Gemüse vor der Zubereitung. Aber dann solltest Du es vorsichtig und gründlich abtrocknen. Damit Dein Gemüse immer gleichzeitig gar wird, müssen die Stücke ungefähr gleich groß sein. Achte auch auf die unterschiedliche Garzeiten bei den verschiedenen Gemüsesorten!

Welches Öl zum Gemüse grillen?

Benutze immer nur Öle, die Du hoch erhitzen darfst. Die Öle sollten 200° C aushalten können. Das sind zum Beispiel Sonnenblumenöl, Rapsöl und (raffiniertes) Olivenöl. Das Öl sorgt nicht nur für mehr Geschmack, es verhindert auch, dass das Gemüse an Grillrost oder Grillplatte zu stark anhaftet.

Bei welche Temperatur Gemüse Grillen?

Gemüse sollte bei mittleren Temperaturen (ca. 160 bis 180 °C) gegrillt werden, damit es nicht außen schon verkohlt , während es innen den optimalen Garpunkt noch nicht erreicht hat.

Gegrilltes Gemüse wird außerdem nie direkt über der Glut gegart, sondern immer indirekt gegrillt. So bleiben wird auch die Entstehung von krebserregenden Stoffe minimiert und die Nährstoffe und Aromen des Gemüses bleiben besser erhalten. Achte auch darauf, dass Marinade und austretende Flüssigkeiten beim Grillen mit Holzkohle oder Briketts nicht in die Glut tropfen.

Wie lange dauert Grillgemüse?

Das lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten. Die Garzeit hängt immer von der Gemüsesorte ab. Aber: Grillgemüse sollte immer bissfest serviert werden. Die meisten Menschen hegen sowieso weich gegartem Gemüse gegenüber eine Abneigung. Schleimige gekochten Paprika, breiigen Blumenkohlröschen in weißer Soße oder schmierigen Auberginen sind einfach kein Genuss.

Gegrilltes Gemüse auf einem Lochblech
Wenn Du das Gemüse schön bissfest grillst, bleiben die Vitamine am besten erhalten – und es schmeckt einfach besser.

Du liebst es, Deine Zähne in ein zartes, aber festes Stück Fleisch zu versenken? Gemüse kann genauso befriedigend sein! Nimm es einfach vom Grill, bevor es zu weich wird.

Frische Kräuter sollten erst kurz vor Ende der Garzeit auf das Grillgut gegeben werden, damit sie nicht verbrennen. Das gilt auch für das Salz: Es entzieht dem Gemüse Wasser und gibt ihm eine komische Konsistenz. Erst hinterher salzen, dann bleibt das Gemüse knackiger.


Ist Grillgemüse gesund?

Gemüse gilt als gesund, das ist klar. Es enthält in der Regel wenig Kalorien, dafür aber viele Vitamine. Aber wie sieht es nach dem Grillen aus? Gehen die wertvollen Inhaltsstoffe hier nicht verloren?

Hitzeempfindliche Vitamine wie zum Beispiel Vitamin C bleiben am besten erhalten, wenn Du das Gemüse nur kurz bei nicht zu hohen Temperaturen grillst. Natürlich ist der Anteil im rohen Gemüse höher, aber es gehen nicht alle Vitamine .

Also: Auch gegrilltes Gemüse ist noch richtig gesund. Wenn Du das Gemüse indirekt grillst und darauf achtest, dann möglichst kein Öl in die Glut oder auf die Brenner tropft, musst Du Dir auch über die Entstehung von krebserregenden Stoffe (polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe) keine Sorgen machen.

Wenn Du jetzt richtig Lust auf Gemüse Grillen bekommen hast, findest du noch weitere vegetarische Grillrezepte in unserem Magazin.


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