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Der perfekte Pizzaabend: So viel Teig, Belag und Backzeit brauchst du wirklich


Lesezeit 5 Minuten Lesezeit

Wie viel Teig braucht man pro Person? Wann muss der Pizzaofen angeheizt werden? Und wie verhindert man, dass die ersten Gäste schon satt sind, während andere noch auf ihre Pizza warten?

Für sechs Erwachsene solltest du ungefähr acht Pizzen, zwei Kilogramm Teig, 560 Gramm Tomatensauce und 720 Gramm Mozzarella einplanen. Sind alle Zutaten vorbereitet und der Pizzastein richtig heiß, kann danach alle zwei bis drei Minuten eine neue Pizza auf den Tisch kommen.

Hier findest du den kompletten Ablauf – mit Grundrezept, Mengenrechner und den wichtigsten Tipps für Pizzaöfen mit rotierendem Pizzastein.

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Der perfekte Pizzaabend auf einen Blick

  • Pro Erwachsenem: etwa 1,2 Pizzen
  • Pro Kind: etwa 0,7 Pizzen
  • Pro Pizza: 250 bis 270 g Teig
  • Tomatensauce: etwa 70 g pro Pizza
  • Mozzarella: etwa 80 bis 100 g pro Pizza
  • Weitere Beläge: maximal 50 bis 80 g
  • Temperatur des Pizzasteins: etwa 400 bis 430 °C
  • Backzeit: ungefähr 60 bis 120 Sekunden
  • Pause zwischen zwei Pizzen: meist 1 bis 3 Minuten
  • Teig vor dem Backen: etwa 3 Stunden bei Raumtemperatur temperieren

Bereitlegen: Pizzaschieber, Teigkarte, feiner Hartweizengrieß, Infrarotthermometer, Pizzaschneider, Schneidebrett und ausreichend Gas beziehungsweise Strom.


Einfaches Grundrezept für vier Margherita-Pizzen

Dieses Rezept ergibt vier Pizzen mit etwa 30 bis 32 Zentimetern Durchmesser.

Der perfekte Pizzaabend: So viel Teig, Belag und Backzeit brauchst du wirklich 1 28h. Zubereitungszeit

Pizza Margherita

Margherita Pizza


Zutaten für den Teig

  • 600 g Pizzamehl Tipo 00
  • 390 ml kaltes Wasser
  • 15 g Salz
  • 1 g Trockenhefe

Zutaten für den Belag

  • 280 g passierte Tomaten
  • 360 g Mozzarella
  • 20 g Olivenöl
  • frisches Basilikum
  • etwas Salz


Der perfekte Pizzaabend: So viel Teig, Belag und Backzeit brauchst du wirklich 2

Und so gelingt’s:

  1. Hefe im Wasser auflösen. Mehl dazugeben und fünf Minuten verkneten. Salz einarbeiten und weitere fünf bis acht Minuten kneten.
  2. Den Teig abgedeckt eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen. Anschließend für 18 bis 24 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  3. Den Teig in vier Kugeln zu jeweils etwa 250 Gramm teilen. Abgedeckt ungefähr drei Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen.
  4. Mozzarella rechtzeitig schneiden und gut abtropfen lassen. Die passierten Tomaten nur leicht salzen.
  5. Den Teig mit den Fingern von innen nach außen drücken. Den Rand nicht platt drücken und kein Nudelholz verwenden.
  6. Mit etwa 70 Gramm Sauce und 90 Gramm Mozzarella belegen. Bei 400 bis 430 °C Steintemperatur ungefähr 60 bis 120 Sekunden backen.

Nährwerte pro Margherita-Pizza

Ungefähre Werte, abhängig von Mehl und Mozzarella:

  • Kalorien: 815 kcal
  • Kohlenhydrate: 112 g
  • Eiweiß: 35 g
  • Fett: 24 g
  • Salz: 4,4 g

Für noch mehr Aroma eignet sich das Grillfürst-Rezept für 72-Stunden-Pizzateig. Schneller und unkomplizierter gelingt der Teig mit unserem Rezept für Pizzateig mit Trockenhefe.


Der Pizzaofen ist das Herz des Abends

Für mehrere Gäste muss ein Pizzaofen vor allem drei Dinge können:

  • schnell aufheizen
  • die Temperatur zwischen zwei Pizzen halten
  • Boden und Belag möglichst gleichmäßig backen

Ein rotierender Pizzastein erleichtert den Ablauf deutlich. Die Pizza dreht sich während des Backens automatisch an der Hitzequelle vorbei. Du musst sie nicht ständig mit dem Pizzawender drehen und kannst bereits die nächste Pizza vorbereiten.

Trotzdem gilt: Auch eine automatisch gedrehte Pizza muss beobachtet werden. Bei 400 °C können wenige Sekunden über einen perfekten oder verbrannten Rand entscheiden.

Was können Prismo, Cozze und Ooni?

Pizzaofen-KonzeptDas kann das System
Outdoorchef Prismo 420 GAutomatisch rotierender Pizzastein mit 42 cm Durchmesser. Zusätzlich zum Brenner im Garraum besitzt der Prismo einen regelbaren Booster unter dem Stein. Stein- und Garraumtemperatur werden getrennt angezeigt. Laut Hersteller erreicht er bis zu etwa 450 °C und benötigt ungefähr 15 bis 20 Minuten zum Aufheizen.
Cozze 17 Zoll RotateGroßer, integrierter Drehstein mit rund 43 cm Durchmesser und 360-Grad-Rotation. Der U-förmige Gasbrenner erhitzt den Garraum von mehreren Seiten. Das System ist auf einen einfachen, schnellen Pizzaablauf ausgelegt.
Ooni Koda 2 mit Rotating StoneBei der Koda-2-Serie ist der rotierende Stein ein separates Zubehör. Die Drehung lässt sich per berührungslosem Sensor starten und stoppen. Je nach Koda-Modell können Pizzen bis etwa 12, 16 oder 20 Zoll automatisch gedreht werden.

Der praktische Unterschied: Beim Prismo lässt sich die Hitze unter dem Stein separat beeinflussen. Cozze setzt auf einen fest integrierten, unkomplizierten Drehstein. Ooni bietet die Drehfunktion modular als Zubehör für die aktuelle Koda-2-Serie an.


Teig selbst machen, kaufen oder tiefgekühlt verwenden?

Selbst gemachter Teig

Selbst gemachter Teig bietet die beste Kontrolle über Größe, Geschmack und Reifezeit. Für einen Pizzaabend eignet sich ein Teig mit mindestens 24 Stunden Reifezeit besonders gut.

Wichtig: Die Teiglinge bereits vor der letzten Ruhephase portionieren. Danach nicht erneut kneten.

Teigballen vom Italiener

Viele Pizzerien verkaufen rohe Teigballen. Frage nach Ballen mit etwa 250 bis 270 Gramm.

Zu Hause gilt:

  • kühl transportieren
  • bis zum Backtag im Kühlschrank lagern
  • etwa drei Stunden vorher herausnehmen
  • nicht erneut durchkneten
  • abgedeckt temperieren lassen

Tiefgefrorene Teiglinge

Tiefgefrorene Teiglinge sind praktisch und gut planbar. Am besten über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen. Danach benötigen sie meist noch drei bis vier Stunden abgedeckt bei Raumtemperatur.

Nicht auf die Heizung legen und nicht in der Mikrowelle auftauen. Der Teig wird sonst außen zu warm, während er innen noch kalt ist.

Grundrezept für Pizzateig

Probiere unser Rezept Pizza-Hefeteig selber machen – das perfekte Grundrezept aus.


Pizza-Mengenrechner: Wie viel brauchst du?

Die einfache Grillfürst-Formel lautet:

Erwachsene × 1,2 + Kinder × 0,7 = benötigte Pizzen

Das Ergebnis immer auf die nächste ganze Pizza aufrunden.

ErwachsenePizzenTeigTomatensauceMozzarella
451,25 kg350 g450 g300–400 g
682,0 kg560 g720 g480–640 g
8102,5 kg700 g900 g600–800 g
10123,0 kg840 g1,08 kg720–960 g

Bei großem Hunger und ohne Vorspeise kannst du zusätzlich eine Pizza pro vier Erwachsene einplanen.


Welche Beläge sollte man vorbereiten?

Vier Varianten reichen für einen normalen Pizzaabend vollkommen aus:

  1. Margherita
  2. Salami
  3. vegetarisch
  4. eine besondere Pizza

Bereite alle Zutaten in kleinen Schalen vor. Mozzarella muss gut abtropfen. Pilze, Paprika und Zwiebeln möglichst dünn schneiden. Sehr wasserreiches Gemüse vorher kurz anbraten oder entwässern.

Pro Pizza genügen:

  • 70 g Tomatensauce
  • 80 bis 100 g Mozzarella
  • 50 bis 80 g weitere Beläge

Zu viel Belag macht die Pizza nicht besser. Der Boden bleibt weich, die Mitte wird feucht und die Pizza lässt sich schlechter vom Schieber lösen.

Rucola, Parmaschinken, Burrata, Parmesan und empfindliche Kräuter kommen erst nach dem Backen auf die Pizza.

Margherita für Pizzaabend

So backst du Pizza ohne Stress

  1. Ofen vollständig vorheizen: Nicht nur die Luft, sondern besonders der Stein muss heiß sein.
  2. Steinmitte messen: Für dünne Pizza sind etwa 400 bis 430 °C ein guter Startpunkt.
  3. Nur eine Pizza vorbereiten: Bleibt eine belegte Pizza zu lange auf dem Schieber liegen, klebt sie fest.
  4. Schütteltest machen: Die belegte Pizza muss sich auf dem Schieber frei bewegen.
  5. Erste Pizza einfach halten: Eine Margherita zeigt am besten, ob Ober- und Unterhitze zusammenpassen.
  6. Nach 40 bis 50 Sekunden kontrollieren: Auch ein Drehstein ersetzt nicht den Blick in den Ofen.
  7. Stein nachheizen lassen: Die nächste Pizza erst einschieben, wenn die Steinmitte wieder ungefähr 380 bis 400 °C erreicht hat.

Wird der Boden zu schnell dunkel, reduzierst du die Unterhitze. Bleibt er blass, braucht der Stein mehr Zeit oder Leistung. Wird der Rand zu dunkel, bevor der Boden fertig ist, reduzierst du nach dem Einschieben die Oberhitze.


Der beste Ablauf am Tisch

Backe nicht für jeden Gast eine eigene Pizza und serviere sie einzeln. Schneide jede fertige Pizza sofort in sechs oder acht Stücke und stelle sie in die Mitte.

So probieren alle mehrere Sorten, niemand wartet lange und der Pizzaofen arbeitet gleichmäßig weiter.

Beginne mit einer Margherita, danach folgen Salami und vegetarische Varianten. Stark belegte oder besonders ausgefallene Pizzen kommen zum Schluss. Ein übrig gebliebener Teigling wird zur Knoblauchpizza oder zur süßen Dessertpizza.


Outdoorchef Prismo 420 G Guide: Perfekte Pizza Schritt für Schritt

Perfekte Pizza aus dem Outdoorchef Prismo 420 G: Dieser umfassende Guide zeigt, wie Pizzateig, Temperatur, Brennereinstellung und Belag optimal zusammenspielen. Dazu gibt es praktische Tipps für einen entspannten Pizzaabend, die zehn beliebtesten Pizzabeläge sowie Hinweise zu Bedienung, Reinigung und typischen Fehlern.
Outdoorchef Prismo 420 G mit Pizza

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