Ganzjährig Spaß am Grillen

Eben den Grill anschmeißen, um zu zweit zu grillen. Was für normale Kohlegrills ein Abenteuer bedeutet, ist es für einen Elektrogrill oder Tischgrill ein Spaziergang. Es ist ganz simpel! Den Grill einschalten, ca. 15 Minuten warten, bis die richtige Temperatur erreicht ist und danach den leckeren Fleischspieß wie gewünscht grillen. Das ist alles, was man tun muss.

Gerade zu dieser Zeit, wo andere frieren, ist es ein besonderes Erlebnis ein gutes Stück Fleisch zu grillen. Falls man Besuch einlädt, braucht man nicht auf die Wettervorhersagen achten. Oder wer kennt das nicht Holz zusammensuchen, die Holzkohle zum Glühen, sich umziehen, um ja nicht das Sonntagskostüm zu beschmutzen, ungeschickt Ehegatten, die kein ordentliches Feuer anzünden können und der Anblick der kohleverschmierten Hände. Das alles muss nicht sein!

Sicherheit geht vor
Zu den aufgezählten Nachteilen eines Kohlegrills muss man auch die Gefahr sehen. Jährlich kehren Unfälle mit Kohlegrills wider. Sei es beim Anzünden mit Spiritus oder die Standfestigkeit des Grills. Um ein Fest festlich zu beenden, geht die Sicherheit vor. Ein Elektro- und Tischgrill ist dem gewöhnlichen Grill bei der Sicherheit klar überlegen. Ein zusätzlicher Aspekt ist, dass bei modernen Geräten die Behausung relativ kühl bleibt. Diese sind aus hitzebeständigen Kunststoffen gefertigt, denen hohe Temperaturen nichts ausmacht, und somit Gefahren der Überhitzung oder Verbrennung zuvorkommen.

Der schnelle Temperaturanstieg und die Fähigkeit der gleichmäßigen Wärmeverteilung sorgen für den Grillspaß. Ihre Spieße und Fleischstücke werden perfekt zubereitet und bewahren ihr volles Aroma. Das so zubereitete Fleisch behält alle Säfte und bleibt weich und saftig.

Spontanität statt Geduld
Während bei einem Kohlegrill das Wetter den Grillplan durcheinanderbringen kann, und der Besuch mit anderen Gerichten bei Laune gehalten werden muss, ist man bei einem Elektrogrill spontaner.

Mitten im Winter grillen wird kein Problem. Falls das Wetter sich im Frühling schlagartig verschlechtert, verschiebt man den Spaß in das geschützte Haus. Die vielen Vorteile machen aus einem Hobby eine Passion.

Eigene Grillsaucen machen

Sommerzeit – Grillzeit! Und was wären Fleisch, Fisch, Gemüse und was sich sonst noch alles Leckeres auf dem Grill brutzeln läßt ohne Saucen? Sicherlich gibt es im Handel die verschiedenartigsten Saucen fix und fertig zu kaufen, aber das wirkliche „Tüpfelchen auf dem i“ sind selbstgefertigte Saucen.
Sie sind meistens einfach und schnell herzustellen, man kann die Mengen selbst bestimmen und hat so viel mehr Abwechslung als bei Fertigprodukten, die ja nach dem Öffnen auch nur begrenzt haltbar sind.
Für die meisten Saucen sind Tomaten (von „pur“ bis Ketchup) oder Joghurt/Ouark die Basis. Mit Kräutern, Gewürzen, Obst, Gemüse, Essig und Öl lassen sich daraus die vielfältigsten Saucen herstellen. Und je nach Lust und Laune läßt sich ein Rezept abwandeln oder eine eigene Rezeptur erstellen.
Die folgenden Rezepte sind für 4 Personen berechnet und sollen nur eine kleine Auswahl an Grillsaucen sein und Lust auf mehr machen…

Barbecue-Sauce:
2 Zwiebeln und 4 Knoblauchzehen fein hacken. 2 Paprika entkernen, waschen und in ca. 5mm kleine Stücke schneiden. 2 Chilischoten waschen, nach Wunsch entkernen, in der Mitte teilen und in dünne Ringe schneiden.
Mit 2 EL Olivenöl verrühren und abgedeckt im Kühlschrank mindestens 5-6 Std. ziehen lassen. Kurz vor dem Grillen mit ca. 400 ml Ketchup mischen und Kräuter nach Wunsch hinzugeben.

Curry-Bananen-Sauce:
2 Bananen schälen und mit der Gabel fein zerdrücken. Mit 8 EL Mayonnaise, 6 EL Creme fraiche und 3 EL Currypulver gut vermischen und bis zum Verzehr kühl stellen.

Frischkäsesauce mit Gemüse:
1 Pack. Frischkäse, 1 Pack. Kräuterfrischkäse und 1/2 Becher Sahne gut miteinander verrühren. 1 Paprika (rot oder grün), 3 Karotten und 1/2 Zwiebel klein würfeln und unter die Frischkäsemenge geben. Mit Salz, Pfeffer und Knoblauch abschmecken.

Senfsauce mit Kapern:
250 g saure Sahne mit 3 EL Senf und 2 EL Kapern verrühren. Mit Fondor und frischgemahlenem Pfeffer würzen und abschmecken.

Tsatziki:
3 Becher Schmand und 3 Becher Joghurt einige Stunden (am besten über Nacht) durch ein Sieb abtropfen lassen. 2 Gurken schälen, klein raspeln, salzen und etwa 1/2 Std. ziehen lassen. Flüssigkeit abgießen. Die Gurken mit dem Schmand-Joghurt-Gemisch gut verrühren und mit frisch gepreßtem Knoblauch (4-6 Zehen),
1 Bund frischem kleingehacktem Dill, Salz, weißem Pfeffer, Weißweinessig ubd Olivenöl würzen und abschmecken.

Paprika-Chutney:
3 rote Paprika und Fruchtfleisch von 2 Nektarinen klein würfeln. Mit 2 EL Zitronensaft, 1 EL gehacktem Basilikum, 2 EL Tabasco, 1 walnußgroßem Stück Ingwer fein gehackt und 1/2 TL getrocknetem Thymian in einem Topf vermischen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Nach Bedarf mit etwas Mondamin binden. 125g Apfelkraut zugeben und mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und abschmecken.