Diagnose Atemnot – Ursachen und Gegenmaßnahmen

Die Atemnot oder auch Dyspnoe genannt wird sehr individuell wahrgenommen und oftmals als erschwerte Atmung beschrieben. In einer solchen Lage entwickelt sich schnell auch die Angst keine Luft mehr zu bekommen und Betroffene entwickeln so schnell eine sehr große Angst. Auch Arzte bestätigen, dass die Dyspnoe eine der häufigsten Beschwerden überhaupt ist.
Da die Atmung sehr komplex ist und viele Korpersysteme daran beteiligt sind, kann die Atemnot sehr unterschiedliche Ursachen haben. Lunge und Atemmuskulatur gehören genauso zur Atmung wie auch das Atemzentrum im Gehirn. Dieses hat spezielle Fühler, welche die Atmung regulieren.
Somit kann die Ursache sowohl bei Erkrankungen der Lunge, des Herzens und des Blutes zu finden sein. Hinzu kommen Ursachen wie Übergewicht und psychische Erkrankungen. Gerade bei schönem Wetter und beim Grillen kann es schnell passieren, dass Menschen Panik vor Wespen bekommen und dies kann zu einer akuten Atemnot führen.

Das Spezielle an der akuten Atemnot
Besonders die akute Atemnot kann als sehr gefährlich eingestuft werden, denn für eine angemessene Diagnose bleibt oftmals keine Zeit. Dennoch sollte unbedingt die Orientierung der Betroffenen stattfinden und der Patient sollte untersucht werden. Dabei ist das Abhören der Lunge und des Herzens unbedingt notwendig.

Als erste Maßnahmen ist eine Hochlagerung des Oberkörpers und die Verabreichung von Sauerstoff notwendig. Eine Nasensonde ist in solchen Situationen sehr hilfreich.
Auch der Puls und der Blutdruck sollten unbedingt regelmässig überprüft werden. So können Schocksituationen schnell erkannt werden. Gefährlich wird es vor allem bei einem hohen Blutdruck oder einer Herzrhythmusstörung.

Mögliche Ursachen für eine akute Atemnot
Ist die Störung der Atmung in der Lunge anzusiedeln kann das Abhören der Lunge weitere Aufschlüsse geben. Feuchte Rasselgeräusche weisen auf eine Wasseransammlung in der Lunge hin.

Fällt das Atemgeräusch auf einer Seite gar ganz aus, ist ein Kollaps des Lungenflügels wahrscheinlich. Dies wird dann auch als Pneumothorax bezeichnet. Pfeift es beim Ausatmen kann man sagen, dass es sich um einen Astmaanfall handelt.
Eine Blutentnahme bringt in solchen Fällen häufig Aufschluss. Anzeichen eines Herzinfaktes und die Sauerstoffstiuation können so nachgewiesen werden.

Abschließende Maßnahmen
Nach den ersten Maßnahmen können weitere Untersuchungen folgen. EKG und Röntgen dienen der Untersuchung des Herzens und der Lunge im Idealfall. Alle krankhaften Veränderungen können so direkt erkannt werden.
Nur so kann eine angemessene therapie fefunden werden, die in jedem Fall wirkt.