Marinade für Lachs

Marinade für LachsInsbesondere in Deutschland lassen sich viele Grillmeister und Grillmeisterinnen finden, die sich der Zubereitung auf dem offenen Feuer verschrieben haben. Und warum auch nicht?

Das Grillen verbindet schließlich gleich mehrere elementare Komponenten der Genusswelt: das Kochen an sich, die Zubereitung unter freiem Himmel sowie auf traditionellem Wege und die gesellschaftliche Befindlichkeit beim Verzehren der diversen Köstlichkeiten. Apropos Köstlichkeiten: Bratwurst, Steak und Folienkartoffel stellen nach wie vor absolute Renner unter den zahlreichen Grillgütern dar, doch einige Personen wünschen sich schlichtweg ausgefallenere Köstlichkeiten. Und davon gibt es eine ganze Menge!

Mit einem saftigen Stück Lachs beispielsweise können Sie bei Ihren Gästen, die Abwechslung auf dem Teller willkommen heißen, besonders dick punkten. Doch um ein wirklich gutes Stück des Edelfisches zuzubereiten zu können, sind etwas Geschick und vor allem ein gutes Rezept vonnöten …

Allgemeines zum Lachsgrillen
Lachs ist (in der rosafarbenen Ausführung) ein recht nahrhafter Fisch und besitzt einen Fettanteil von gut 15 Prozent. Dies macht ihn jedoch nicht „robuster“, also widerstandsfähiger, gegenüber Hitze! So kann auch Lachs sehr schnell austrocknen, falls die Kohle zu heiß sein sollte. Deshalb: Überprüfen Sie vor dem Grillvorgang stets die Temperatur.

Können Sie gerade drei Sekunden lang die ausgestreckte Hand auf der eingestellten Rosthöhe halten, ist dies die richtige Höhe fürs Fischgrillen.

Des Weiteren sollten Sie bei dem Einkauf von Lachsfiletstückchen (diese lassen sich wesentlich unkomplizierter als der ganze Lachs samt Kopf, Gräten und Flossen zubereiten und verzehren) unbedingt darauf achten, unbehandelte Stücke einzukaufen: Marinierte oder panierte Portionen sind nämlich oftmals von minderwertiger Qualität – die „Verpackung“ aus Marinade beziehungsweise Panade soll diese lediglich überdecken.

Zitronen-Öl-Marinade zum Lach marinieren
Diese Marinade für Lach lässt sich sehr schnell und unkompliziert herstellen: Einfach 1 große, zerdrückte Knoblauchzehe mit zwei Esslöffel Dill (frisch oder TK, keinesfalls getrockneten!), 2 Esslöffel Zitronensaft, 4 Esslöffel Paprikapulver und 8 Esslöffel Öl miteinander vermengen.

Die Lachsfiletstückchen nun für eine Stunde in die Marinade einlegen und anschließend auf der optimalen Höhe grillen. Wer ein besonders kräftiges Aroma mag, darf auch ein paar getrocknete Zwiebeln oder Knoblauchzehen in die Glut geben.

Scharfe Wein-Marinade als Marinade für Lachs
Diese Marinade eignet sich für alle, die etwas mehr Pepp auf dem Teller wünschen: 100 Milliliter Pflanzenöl, 3 gepresste Knoblauchzehen, 2 TL Tomatenmark, 1 klein geschnittene Chilischote, 1 TL Oregano, 1 TL Thymian und 5 frische Lorbeerblätter miteinander vermengen und erst dann nach und nach gut 100 Milliliter Weißwein unter Rühren hinzufügen. Bei diesem Rezept muss der Lachs übrigens nur 20 Minuten in der Mischung ruhen. Anschießend das Fleisch direkt auf den Grill geben – guten Appetit.

Übrigens: Einige Griller verschließen ihr Lachsfleisch auch gerne in Aluminiumfolie oder speziellen Grillschalen. Dieser Vorgang soll vor allem gesünder sein, da die Marinade nicht in die Glut tropft und keine (angeblich krebserregenden) Dämpfe entstehen. Allerdings schmeckt Fleisch – egal welche Sorte – wesentlich aromatischer, wenn dies direkt über der Glut gegrillt wird. Dennoch könnte sich die Alu-Variante durchaus für manche Griller, die gerne einmal die zeitliche Übersicht verlieren, lohnen. Denn während die „normale“ Grillmethode eine ständige Beobachtung erfordert und spätestens nach einer Viertelstunde vom Rost gehört, darf die Aluminiumvariante ruhig etwas länger auf dem Grill liegen bleiben und trocknet dennoch nicht aus.

Hier finden Sie alle passenden Bio Gewürze von Herbaria sowie passende Gewürze für die Marinade

Marinade Garnelen

Marinade GarnelenRichtig zubereitet sind marinierte Garnelen auf dem Grill eine Delikatesse, solange ein paar Feinheiten beachten werden. Das beginnt beim Einkauf, geht über das Putzen reicht bis zu den einzelnen Zutaten der Marinade.   Der Einkauf und die Vorbereitung der Garnelen   Zum Grillen eignen sich Riesengarnelen am besten, die kleineren Shrimps trocknen auf dem Grill schnell aus und werden zäh. Wenn Sie Garnelen mit Panzer kaufen, sollten Sie pro Person mit 300 Gramm kalkulieren, denn beim Putzen der Garnelen fällt bis zu 60 Prozent Abfall an. Frische Garnelen sollten Sie möglichst bald nach dem Kauf verzehren. Bis zur Zubereitung lagern Sie die Meeresfrüchte im Kühlschrank.   Bevor Sie die Garnelen einlegen, müssen Sie sie putzen. Dazu werden Kopf und Beine abgebrochen, anschließend die Körperschale geöffnet. Um den Darm zu entfernen, schneiden Sie den gebogenen Rücken vom Schwanz bis zum Kopf der Garnele flach ein. Anschließend entfernen Sie den schwarzen Darmfaden von jeder Garnele, waschen die Meeresfrüchte und tupfen sie anschließend gut trocken.

Marinieren der Meeresfrüchte
Garnelen besitzen einen feinen Geschmack, der leicht durch die Einlegflüssigkeit und kräftige Gewürze verloren gehen kann. Daher müssen die Zutaten für die Würzmarinaden sorgfältig ausgewählt werden. Öle, Buttermilch, Joghurt, Zitronensaft oder Weißwein eignen sich gut als Basis für die Marinade von Meeresfrüchten. Rotwein und Essig sind als Säuregeber zu kräftig zum Einlegen.

Sojasoße, Reiswein, Ingwer und Curry in der Marinade geben den Garnelen eine asiatische Note. Mediterran wird es, wenn Sie Oregano, Thymian und Rosmarin mit Olivenöl mischen. Auf Salz sollten Sie in einer Marinade verzichten, da es den Garnelen die Feuchtigkeit entzieht und sie dadurch austrocknen.

Bevor Sie die Garnelen in die Marinade gebe, empfiehlt es sich, sie auf Schaschlikspieße zu stecken, die vorab 20 Minuten gewässert wurden. Dann lösen sich die Garnelen nach dem Grillen leichter von den Holzspießen.

Asiatische Garnelen-Marinade   Zutaten für 400 g frische, küchenfertige Garnelen
150 ml Sojasoße
150 ml trockener Weißwein
1 TL gehackter Ingwer
60 ml Sonnenblumenöl
2 TL mildes Currypulver
4 Zitronengrasstängel

Sojasoße, Weißwein und Ingwer in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und beiseitestellen. Mit Sonnenblumenöl und Currypulver vermischen.

Die dicken Enden der Zitronengrasstängel abschneiden und anderweitig verwenden. Die dünnen Stängel des Zitronengrases der Länge nach aufschlitzen, damit die Aromen während der Marinierzeit in die Garnelen ziehen können. Anschließend die Garnelen aufspießen und in die Marinade legen. Im Kühlschrank sechs bis zwölf Stunden ziehen lassen.

Marinade abtropfen lassen und die Spieße von jeder Seite zwei bis drei Minuten grillen.

Steak Marinade

Steak marinierenBei der Frage ob fertig gekauft oder selbst mariniert scheiden sich die Geister: Welches Fleisch schmeckt besser? Abgesehen von der Geschmacksfrage hat das Selbermarinieren einige Vorteile: Beim Kauf kann man besser überprüfen, ob das Fleisch frisch und von guter Qualität ist. Außerdem weiß man genau, was in der Marinade drin ist, wovon besonders Allergiker profitieren. Fertige Marinaden enthalten oft Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. Einziger Nachteil des Selbermarinierens ist der Zeitfaktor.

Was muss ich beachten?
Erst, wenn sich alle Zutaten gut vermischt haben, wird das Fleisch in die Marinade gelegt, damit es überall gleichmäßig gewürzt wird. Das Steak soll von allen Seiten gleichmäßg mit Marinade bedeckt sein. Anschließend wird der Behälter mit einem Stück Alufolie oder einem Deckel geschlossen. Man kann Steak auch in einem zugeknoteten Plastikbeutel marinieren. Das Fleisch muss nun für ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen. Kurz vor dem Braten wird das Steak aus der Marinade herausgenommen und sorgfältig mit einem Stück Küchenpapier abgetupft.

Welche Zutaten und Gewürze brauche ich?
Zunächst einmal braucht eine gute Marinade Säure, damit das Fleischgewebe zart wird. Rot- und Weißwein, verschiedene milde Essigsorten, Zitronen-,Limetten- oder Orangensaft sowie Sahne oder Buttermilch sind dafür geeignet. Öl muss nicht unbedingt in die Marinade. Es erleichtert das Anbraten und unterstützt den Geschmack, aber wer eine fettarme Ernährung bevorzugt, kann auf das Öl verzichten. Hauptdarsteller jeder Marinade sind Kräuter und Gewürze, die dem Fleisch einen einzigartigen und aromatischen Geschmack verleihen. Wer es gern mediterran mag, greift zu Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Oregano, Salbei oder Majoran. Eine asiatische Note erhält das Steak durch Gewürze wie Curry, Zitronengras, Ingwer und Sojasauce. Honig und Ketchup sorgen für einen süßen Geschmack. Schärfe kommt ins Spiel mit Chilis, Cayennepfeffer, Tabasco und Paprikapulver. Kräuter werden am besten nicht kleingehackt, da sie ihr Aroma besser entfalten können, wenn sie ganz bleiben, und außerdem so leichter vor dem Grillen entfernt werden können. Die Marinade sollte auf keinen Fall gesalzen werden, da Salz dem Steak Wasser entzieht und es austrocknet. Erst nach der Zubereitung kann bei Bedarf gesalzen werden, was aber bei würzigen und pikanten Marinaden nicht zwingend notwendig ist.

Was sind gute Rezepte für Steak Marinade?
Eine einfache, schnelle und schmackhafte Marinade lässt sich aus Olivenöl, etwas Worcestersauce, Senf, Cayennepfeffer, schwarzem Pfeffer, Rosmarin und Thymian zubereiten. Süß-scharf und exotisch wird das Fleisch mit einer Marinade aus Sojasauce, Honig und Chili. Buttermilch, Senf und die Lieblings-Kräutermischung ergeben eine leckere Kräutermarinade. Auch Senf, Honig, Zitronensaft und Thymian harmonisieren gut miteinander. Besonders ausgefallen ist eine Marinade aus Bier, Senf, Zwiebel, Lorbeerblättern und Pfefferkörnern. Auch Whiskey, zusammen mit Sojasauce, braunem Zucker, Pfeffer und Petersilie, ergibt eine tolle Marinade. Mediterran wird es mit Balsamicoessig, Knoblauch, Basilikum, Oregano, etwas Rotwein und Pfeffer.

Hier finden Sie alles was Sie zum marinieren von Steaks benötigen sowie eine große auswahl an Herbaria Bio Gewürzen.

Was ist ein Rub?

Stubbs RubbsBei Grillen verhält es sich wie bei gekochten Gerichten – sie schmecken nur, wenn sie mit den passenden Gewürzen behandelt werden. Grillfleisch kann dabei auf zwei Arten gewürzt werden, mit Marinade und mit Rub. Der Unterschied ist einfach, die Marinade basiert auf Flüssigkeit und der Rub ist eine trockene Gewürzmischung.

Was ist ein Rub?
Beim Rub handelt es sich um eine trockene Gewürzmischung, die auf Fleisch, Fisch und Gemüse verrieben werden kann. Sie ist trocken, denn sie wird anders als die Marinade nicht mit Öl, Wasser oder anderen Flüssigkeiten vermischt. Rub eignet sich für Grilladen, die beispielsweise nicht feucht werden dürfen – da Marinade aber einziehen muss, wäre sie für solche Leckereien eher ungeeignet. Rub bietet sich auch als Abwechslung zur Marinade an, wenn man einmal die Geschmacksrichtung der Flüssigkeit auslassen will oder es einmal anders ausprobieren möchte. Jeder echte BBQ-Fan sollte Rubs kennen und mit ihnen umgehen können, denn sie eröffnen ganz neue Möglichkeiten und Perspektiven beim Grillen.

Wie wird Rub verwendet?
Rub ist in der Anwendung sehr einfach, schnell und simpel – und gelingt vor allem immer. Rub besteht aus trockenen Gewürzen und kann entweder nach Rezept oder auch frei nach Gefühl hergestellt werden. Als Grundlage dienen dabei die einfachen Gewürze wie Salz und Pfeffer, die fast in jeder Gewürzmischung vorkommen. Danach aber kann nach Belieben variiert werden. Es bieten sich beispielsweise Cajun-Gewürze, spezielle Grill-Gewürzmischungen oder Zitronenschale und Kräuter für mehr Frische an. Der fertige Rub wird – wie der englische Name „to rub“ (reiben) schon vermuten lässt – einfach auf Fleisch, Fisch oder Gemüse verteilt und das Gericht kann auf den Grill gelegt werden. Rub kann durch die trockene Form auch langfristig aufbewahrt werden, um dann fürs nächste Grillfest wieder verwendet zu werden, denn die Gewürze werden in der Regel nicht schlecht.

Rub-Rezepte
Rezepte für Rubs sind einfach, denn dafür werden lediglich aufeinander abgestimmte Gewürze vermischt und man kann frei variieren, wenn man das Gespür dafür entwickelt hat. Zu Beginn kann man sich an feste Rezepte halten, um das Gespür für Rubs zu entwickeln; danach kann man beginnen, wie beim Kochen eigene Ideen hinzuzufügen oder ganz eigene Rezepte zu testen. Sofern die Gewürze aufeinander abgestimmt sind und man ein Gefühl dafür hat, was zusammenpasst und was zu den Grillgerichten passt, werden die Rubs ebenfalls immer spannender und die Grillgerichte schmecken immer besser.

 

Marinade für Rindfleisch

Rindfleisch marinieren
Rindfleisch marinieren

Marinade für Rindfleisch

Wein, Essig, Öl, Sojasoße sind nur ein paar Flüssigkeiten, die als Basis einer aromatischen Marinade für Rindfleisch gut geeignet sind. Durch das Einlegen wird das marinierte Fleisch zarter. Die Säure und Gewürze dringen in das Fleisch ein, dadurch bekommt es mehr Geschmack und hält sich länger.

Welches Fleisch eignet sich zum Marinieren?
Um ein wohlschmeckendes Resultat zu erhalten, spielt die Qualität des Fleisches eine große Rolle. Hüftsteaks, Filet und Spareribs eignen sich beim Rind ausgezeichnet zum Marinieren. Am besten ist mit etwas Fett marmoriertes Fleisch geeignet. Ein Fettrand am Fleisch sorgt dafür, dass das Fleisch schön saftig und schmackhaft bleibt. Daher: Wer das Fett nicht mag, kann den Fettrand auf dem Teller vor dem Essen abschneiden, aber bitte erst nach dem Grillen.

Basis-Zutaten für Rindfleisch Marinaden
Für Marinaden, die auf Öl basieren, eignen sich am besten hoch erhitzbare Öle wie zum Beispiel Erdnussöl oder Sonnenblumenöl. Hochwertige Öle mit ungesättigten Fettsäuren sind hier kontraproduktiv. Zum einen werden die gesunden, ungesättigten Fettsäuren durch die Grillhitze zerstört, zum anderen entsteht dabei das krebserregende Acrolein.
Rotwein, Zitronensaft, Essig, Buttermilch und Joghurt eignen sich ebenfalls als Grundzutat einer Marinade. Die Fleischfasern werden durch die enthaltene Säure mürbe und zart.

Gut geeignete Gewürze und Kräuter für Marinaden
Rindfleisch verträgt eine kräftige Würzung. Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Oregano, Salbei und Majoran eigenen sich daher ausgezeichnet. Ein paar Lavendelblüten geben einen Extra-Pfiff.
Grob zerstoßener Pfeffer, Piment, Nelken, Senfkörner und Wacholder sorgen für einen kräftigen Geschmack in einer Marinade.
Knoblauch, Zucker, Honig, Sojasoße, Ingwer sind weitere Zutaten, die richtig Geschmack geben. Hier lohnt es sich, zu experimentieren.
Was nie in eine Marinade gegeben wird, ist Salz. Es entzieht dem Fleisch das Wasser, trocknet es aus und das Fleisch wird zäh.

Wie legt man das Fleisch am besten ein?
Eine gute Möglichkeit ist, das Fleisch in Plastikbeutel zu geben und so viel Marinade zugießen, bis das Fleisch ringsum bedeckt ist. Die Tüte mit einem Clip verschließen und das Fleisch über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen, damit es Geschmack annehmen kann.

Rezepte für Rindfleisch Marinade

Rotwein-Marinade
Zutaten für 500 g Rindersteaks

1 Zwiebel, in Scheiben geschnitten
2 Knoblauchzehen, grob gehackt
4 EL Olivenöl
250 ml Rotwein
1 EL Essig
½ TL Worcestersoße
½ TL Sambal Oelek
1 TL Oregano
1 EL Thymian
grob gemörserter Pfeffer
Alle Zutaten vermischen und das Fleisch über Nacht einlegen.
Zitronenmarinade für Rindfleich
Zutaten für 500 g Rindfleisch
1 EL Rosmarin
1 TL Lavendel
2 Lorbeerblätter
1 Bio-Orange, dünn abgeschält
3–4 EL Zitronensaft
250 m Olivenöl

Kräuter und Gewürze in einer Schüssel mit dem Zitronensaft mischen. Nach und nach das Öl zugeben und das Fleisch über Nacht einlegen.

Hier finden Sie alles was Sie zum Marinieren von Rindfleisch benötigen

Marinade Spareribs American Style

Wer mag sie nicht, die Spareribs? Die Variante Fleisch, die nur mit den Fingern zu essen ist und nach dessen Verzehr wir uns genüßlich die Soße von den denselbigen lecken! Sie schmecken einzigartig, weil das Fleisch mit den dünnen Knochen eine Einheit bildet. Und obwohl nach dem Grillen das Fett verschwunden ist, verleiht das durchwachsene Fleisch diesem Grillgut den besonderen Geschmack. Spareribs sind inzwischen von unseren Grillabenden nicht mehr wegzudenken. Sie gehören dazu wie Würstchen und Koteletts. Doch Spareribs bringen, wie vielleicht kein anderes Stück Grillgut, den Flair des Wilden Westens mit seiner Freiheit auf unseren heimischen Grill und auf unseren Teller.
Nur beste Zutaten Ein gutes Rezept ist einfach zu erkennen: Es ist verständlich geschrieben, sein Aufbau ist klar und präzise (wobei es dem Hobbykoch Freiheiten in der Feinabstimmung lassen darf) und es weist auf die Zubereitungszeit und den Schwierigkeitsgrad hin. Und – es beinhaltet nur qualitativ hochwertige Zutaten, die in ihrer Anzahl angemessen sind!

Marinade für „Spareribs American Style“
Zutaten für ca. 1 l Marinade: 500 – 700 ml Tomatenketchup evtl. Wasser 1 kleines Glas Cornichons, in kleine Würfel schneiden 1 kleine Dose Maiskörner, unter fließendem Wasser abspülen und abtropfen lassen 2 – 3 Eßl. Weißwein-Essig ca. 3 Eßl. Honig (flüssig) ca. 1 Eßl. Salz ca. 2 Eßl. schwarzer Pfeffer ca. 2 Eßl. Rosenpaprika (scharf)
Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten Schwierigkeitsgrad: leicht

Zubereitung: Sie geben den Tomatenketchup in eine Schale und verdünnen ihn (nur eventuell, es kommt auf die Konsistenz des Ketchups an) mit etwas Wasser. Zum Rühren eignet sich am Besten ein Kochlöffel. Dann geben Sie den Weißwein-Essig, den Honig und die Gewürze hinzu. Wenn sich alles mit dem Ketchup verbunden hat, bitte abschmecken und je nach Geschmack nachwürzen. Die Soße sollte im Vordergrund tomatig und würzig schmecken und daneben eine feine süß-sauer Note beinhalten. Zum Schluss die Maiskörner und die Cornichons-Würfel hinzugeben.

Zu guter Letzt Generell eignet sich am besten Meersalz oder Himalaya-Salz, denn diese Salze werden von unserem Körper aufgenommen, weil sie in der Natur vorkommen. Die Spareribs sollten mehrere Stunden in der Marinade eingelegt sein, während sie kühl stehen, und können ungewürzt oder gewürzt mariniert werden, je nach gewünschter Schärfe oder Würzigkeit der Marinade. Beim Grillen sollte eine Alu-Schale verwendet werden. Bitte die Spareribs nach der halben Grillzeit wenden. Die Alu-Schale verhindert nicht nur, dass die Marinade auf die Kohle tropft, sondern auch, dass dadurch gesundheitsschädliche Dämpfe entstehen.

Tolle Rubs und Marinaden finden Sie hier

Marinade für Hähnchen

Hähnchen Marinieren
Hähnchen marinieren

Marinade für Hähnchen

Die Deutschen gelten im internationalen Vergleich als eine absolute Grillnation: Jährlich verzehrt jeder Deutsche rund 50 Kilogramm Fleisch! Und ein beachtlicher Teil von dieser Fleischmenge wird auf dem Grill zubereitet. Eine der beliebtesten Fleischsorten ist übrigens das Hähnchen: Günstig, recht fettarm und mild im Geschmack eignen sich Produkte vom Hähnchen bestens für die eigene Grillparty. So gelten die Brust, die Flügel und die Keulen als die begehrtesten Teile des Zweibeiners und werden nicht nur in  Deutschland in rauen Mengen verzehrt.

Insbesondere in den Vereinigten Staaten stehen Erzeugnisse vom Huhn auf dem ersten Platz etlicher Leibspeisenlisten. Hier werden jedoch rund 50 Prozent aller Hähnchenerzeugnisse von Fast-Food-Ketten à la Kentucky-Fried-Chicken & Co. bezogen. Dass es auch anders, sprich leckerer, gesünder und günstiger, geht, beweist der folgende Text und gibt zahlreiche Tipps und Tricks zum Marinieren von Hähnchenfleisch. Zudem können Sie im Anschluss ein attraktives Beispielrezept finden.

Allgemeines Egal, welche Fleischart mariniert werden soll; dem Grillgut sollte stets genug Zeit gegeben werden, um den Geschmack der Marinade aufzunehmen. Das Marinieren in Eigenregie hat der Fertigversion aus dem Supermarkt gegenüber übrigens gleich mehrere Vorteile. Denn fertige Marinaden werden oftmals verwendet, um die (häufig minderwertige) Qualität des Fleisches und dessen eigentliche Farbe zu überdecken.

Kaufen Sie deshalb lieber stets unbearbeitetes Fleisch. Das Einlegen des Grillguts benötigt je nach Rezept rund 6 bis 12 Stunden – am besten wird das Fleisch also bereits am Abend vor der Grillparty eingelegt. Zum Einziehen gehört das Fleisch selbstverständlich in den Kühlschrank und sollte von Zeit zu Zeit in der Marinade umgedreht werden.

Zutaten Um eine eigene Marinade herzustellen, reicht oftmals schon das heimische Küchenregal aus: Öle, Gewürze und Zutaten wie Chili- und Paprikapulver gehören schließlich in vielen Haushalten zur Grundausstattung. Für Hähnchenmarinaden eignen sich jedoch keine kalt gepressten Öle – diese sind besser für Salatdressings zu gebrauchen. Außerdem eignen sich saure Varianten, wie Essig- und Weinmarinaden für Hähnchenrezepte eher weniger: Durch die Säure wird das zarte Hähnchenfleisch sehr schnell mürbe. Vielmehr eignen sich süß-scharfe, milde und pikante Marinaden für Hähnchenfleisch. Doch ähnlich wie bei allen Marinaden gilt: Anstelle von Pulver immer frisch geriebene Gewürze nehmen und stets unbehandelte Produkte, wie Bio-Zitronen verwenden!

Feurig-süße Hähnchenmarinade Unser Beispielrezept dürfte insbesondere allen Anhängern der scharfen, ostasiatischen Esskultur gefallen. Für die Zusammenstellung einfach eine klein geschnittene Chilischote mit einem Spritzer Tabasco und einem Spritzer Sojasoße vermengen. Zwei klein geschnittene oder gepresste Knoblauchzehen, zwei Esslöffel Honig und einen Esslöffel Speiseöl hinzugeben, umrühren und das Fleisch damit bestreichen. Alternativ kann die Marinade auch in einen Plastikbeutel gefüllt, das Fleisch hinzugeben, der Beutel anschließend luftdicht verschlossen und in den Kühlschrank gelegt werden. Nun die Marinade für rund 6 Stunden einwirken lassen und dabei alle zwei Stunden den Beutel wenden und vorsichtig durchkneten. Vor dem Grillvorgang unbedingt die überschüssige Marinade von dem Hähnchenfleisch abtropfen lassen.

Wer lieber fertige Marinade für Hähnchen nutzen möchte, dem empfehlen wie Hähnchenmarinade von Stubbs

Marinade für Grillfleisch

Grillfleisch marinierenEin gutes Stück Fleisch darf auf keiner Grillparty fehlen. Doch selbst das teuerste und saftigste Steak kann bei der falschen Zubereitung zur sprichwörtlichen Schuhsohle mutieren und Grillmeister sowie Grillgäste spürbar enttäuschen. Deshalb gilt es, sowohl bei der Auswahl des Fleisches als auch bei dessen Zubereitung wachsam, bedacht und vorausschauend vorzugehen. So stellt die Marinade beispielsweise ein ganz elementares Qualitätsmerkmal beim klassischen Barbecue-Grillen dar. Demnach sollten vorgefertigte Marinaden aus den Kaufhäusern und Supermärkten stets links liegen gelassen werden. Auch von bereits marinierten Fleischstücken (zu meist unschlagbar günstigen Preisen) gilt es die Finger zu lassen: Oftmals werden dem Kunden minderwertige Grillgüter verkauft, die mit den Marinaden lediglich optisch sowie geschmacklich aufgewertet werden. Folglich bleibt dem qualitätsbewussten Griller nichts anderes übrig, als seine Marinade in Eigenregie herzustellen. Wie dies geht, worauf dabei zu achten ist und wie ein klassisches Rezept für Marinaden aussieht, verraten die folgenden Zeilen.
Grundlegendes zum Thema Marinade
Um eine geschmacklich wirklich interessante Grillmarinade herstellen zu können, müssen stets frische und so weit es nur irgendwie geht unbehandelte Produkte verwendet werden. Werden in Rezepten zum Beispiel frische Knoblauchzehen verlangt, sollten diese auch unbedingt verwendet werden: Der Griff zur Knoblauchmühle, zu Knoblauchpulvern oder Knoblauchgeschmacksträgern kann eine frische, aromatische Knoblauchzehe längst nicht ersetzen. Außerdem sollten die Produkte soweit es geht unbehandelt sein: Die Bio-Zitrone beispielsweise darf ohne schlechten Gewissen in die Marinade verarbeitet werden.
Vorbereitung und Ablauf Einige Marinaden benötigen eine recht lange Einwirkzeit. Während dieser Einwirkzeit öffnen sich die Poren des Fleisches und das Aroma der Marinade kann das gesamte Grillgut durchziehen. So schmeckt nicht nur die äußere Schicht des Steaks angenehm aromatisch, sondern auch der (wahlweise rohe, leicht oder komplett durchgebratene) Kern nach der eigens hergestellten Marinade. So sollte das Grillfleisch spätestens am Morgen der eigentlichen Grillparty, besser noch am Abend davor, mit der Marinade bestrichen, übergossen oder eingerieben werden, damit dem Fleisch wirklich genug Zeit zur Geschmacksaufnahme geboten wird. In dieser Zeit gehört das Fleisch selbstverständlich in den Kühlschrank und sollte von Zeit zu Zeit in der Marinade gewendet werden. Vor dem eigentlichen Bratvorgang sollte überschüssige Marinade zudem stets vom Grillfleisch entfernt werden, um eine allzu starke Rauchentwicklung zu vermeiden: Einfach das Grillfleisch für zehn Sekunden in die Luft halten – schon tropft die überschüssige Marinade vom Grillfleisch ab.

Ein Beispielrezept:Honigsenfmarinade
Eine sehr aromatische und außergewöhnliche Grillmarinade stellt die folgende Honigsenfmarinade dar. Diese eignet sich sowohl für Hähnchenfleisch als auch für gewisse Teile vom Schwein wie Spareribs. Die Zubereitung und die Zutaten sind recht einfach und schlicht gehalten, der Geschmack begeistert jedoch selbst langjährige Profigriller. Und so geht’s: Einfach zwei große Knoblauchzehen pellen und hacken, mit vier Esslöffel Honig vermengen und je nach Geschmack einen Esslöffel süßen, mittelscharfen oder scharfen Senf hinzugeben. Anschließend je nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen und das Fleisch für gut 6 Stunden in die Marinade geben. Vor dem Grillvorgang die recht dickflüssige Grillmarinade ruhig etwas bedachter von dem Grillgut abstreichen, da die reguläre 10-Sekunden-Regel aufgrund des zähflüssigen Honigs nicht dieselbe Wirkung wie bei anderen Marinaden erzielt.

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