Ungebeten Gäste beim Grillen

Was ist noch schöner als Grillen? Eigentlich nichts, außer Grillen in einem tollen Park oder Garten anstatt auf einem winzigen Balkon. Traumhaft, wenn man in netter Runde an einem lauen Sommerabend draußen sitzt, der Grill schon vor sich hin qualmt und man von einer Blütenpracht umgeben ist. Leider gefällt das nicht nur uns: Auch Wespen, Mücken und andere Plagegeister erscheinen gern zur Grillparty im Garten.

Tipps gegen Plagegeister
Um die ungebetenen Gäste fernzuhalten, gibt es einige Hausmittel und nützliche Gewächse: Mücken und Co. mögen den zitronenartigen Duft von Duftgeranien (Baldur-Garten.at) nicht. Auch Kerzen für den Außenbereich, die nach Zitrone riechen, vertreiben Insekten. Zusätzlich verbreiten Kerzen ein angenehmes Licht im abendlichen Garten. Frische aufgeschnittene Zitronen, gespickt mit Gewürznelken, werden ebenfalls gerne als Abwehrmittel eingesetzt. Außerdem sollte man bei der Kleidung darauf achten, welche Farben man trägt und Muster vermeiden. Auch Parfüm oder intensiv duftende Shampoos und Duschgels können Wespen anlocken.

Wespen speisen gerne süß und herzhaft und sind auch bei Getränken nicht abgeneigt. Deshalb sollte man immer ein Auge auf Speis und Trank haben, damit man nicht aus Versehen zusammen mit dem Grillgut oder einem Schluck vom Getränk eine Wespe verschluckt. Ratsam ist es auch, Trinkhalme zu benutzen oder Getränke aus Dosen oder dunklen Glasflaschen in ein Glas zu füllen bevor man trinkt.
Nach dem Grillen hilft es, die Essensreste rasch abzutragen oder im Park die Mülltüten zugeknotet in einiger Entfernung zu lagern. Ein weiterer guter Tipp: Beobachten aus welcher Richtung die Wespen anfliegen und dort – in einiger Entfernung vom Grillplatz – flache Schälchen mit Alternativmahlzeiten anbieten. Wespenfallen, in denen die Tiere elend ertrinken, braucht niemand.

Wespenstich behandeln
Erregt man trotz aller Vorsicht den Zorn einer Wespe und wird gestochen, hilft folgendes: Zunächst den Stachel entfernen, wenn das möglich ist. Danach sollte die Stelle gekühlt und eine durchgeschnittene Zwiebel oder ein Essigwickel aufgelegt werden. Beim Verschlucken lieber zu früh als zu spät ärztliche Hilfe holen, damit durch einen anschwellenden Stich im Hals nicht die Luft wegbleibt. Allergiker sollten ohnehin immer ein Notfallset bei sich tragen.

Die Glaubensfragen der Grillmeister

Für echte Fleischfans gibt es nichts schöneres als den Beginn der Grillsaison. Endlich kann man wieder jedes Wochenende von einer Grillparty zur nächsten tingeln und mit Freunden die schönen Sommerabende genießen. Da ist es natürlich Ehrensache, sich einen eigenen Grill anzuschaffen, um sich für Einladungen revanchieren zu können. Vor allem aber braucht man deshalb einen eigenen Grill, weil es nichts schöneres gibt, als Herr und Meister über die eigenen Grillabende zu sein.

Der Glaubenskrieg unter den Grillfans beginnt nämlich schon bei der Frage: Gas oder Holzkohle? Die einen bekommen leuchtende Augen, wenn sie von ihrem stylischen Gasgrill mit Pizzastein, Wokpfanne und Fleischthermometer schwärmen, die anderen rümpfen die Nase, wenn sie von solchen High-Tech-Grillstationen hören. Grillen ohne Holzkohleduft? Niemals!
Die Holzkohle-Fraktion ist eben der Meinung, dass es gar keinen Grillabend gab, wenn man nicht mit dem Blasebalg gewedelt oder punktuell gepustet hat, um das gleichmäßig durchgeglühte Kohlebett aufzupeppeln. Das schönste an einem Grillfest mit Holzkohle sind aber wohl die Stunden, wenn alle Gäste rund und satt sind und sich mit einer Flasche Bier in der Hand um die verglühende Kohle versammeln, um zu philosophieren und sich die Hände zu wärmen.
Für welche Grill-Methode man sich entscheidet ist Geschmackssache, wie viel Platz die ganze Ausrüstung braucht leider nicht. Die Grillstation, Gasflaschen oder Kohlesäcke, Zubehör wie Grillbesteck, spezielle Roste, Pizzastein und vieles andere müssen schließlich irgendwo untergebracht werden, wenn sie nicht gerade im Einsatz sind.
Leider ist die Grillsaison in unseren Breitengeraden auch recht kurz, und so stellt sich natürlich die Frage, wo man die Grillausrüstung so lagern kann, dass sie die langen Monate, in denen sie keine Verwendung findet, gut übersteht. Nicht jeder hat ein Gartenhaus oder eine ausreichend große Garage, und für die Balkon-Griller der Großstadt ist eh jeder Quadratmeter in der Wohnung kostbar. Wer clever ist und seinen Grill günstig unterbringen möchte, sollte daher ein paar Quadratmeter in einer Lagerhalle mieten, denn hier kommt der Grill sicher durch den Winter.

Wann ist ein Grill ein guter Barbecue Grill ?

Der nächste Sommer kommt bestimmt! Und mit ihm die nächste Grillsaison. Vor allem für die Männer beginnt damit die Zeit der Herstellung kulinarischer Genüsse unter freiem Himmel.
Egal ob rustikal auf Holzkohle, fortschrittlich mit Gas oder auf moderne Art, mit dem Elektro-Grill, es ist Barbecue-Zeit. Nur was macht ein wirklich gutes Grillfest aus? Ganz klar, nicht nur ein sicherer, geübter Koch sondern auch der richtige Grill!
Denn wenn der Barbecue-Grill passt, kann auch ein Anfänger wie ein Profi wirken.

Doch nicht nur im Sommer ist dieses Hobby sehr beliebt. Auch zur kalten Jahreszeit, zum Beispiel an Weihnachten oder zu Sylvester erfreuen sich Menschen an dieser besonderen Art der Essenszubereitung. Eingehüllt in dicke Jacken und warme Decken auf der Terrasse oder im Garten zu sitzen, an einem wärmenden Feuer und frisch gegrillte Speisen zu genießen, das übt auf manche einen ganz besonderen Reiz aus.

Was ist Barbecue Grillen?
Das Fleisch wird hier nicht auf der Glut gegart, sondern durch den Rauch und die warme Luft. Hierbei liegt das Grillgut nicht über der Glut, sondern meist über einer Tropfschale, die eventuell mit Flüssigkeit gefüllt ist. Die Holzkohle wird neben der Tropfschale aufgehäuft. Daher auch „indirektes“ Grillen. Es dauert natürlich länger, aber dafür wird das Fleisch butterweich und zart.

Die indirekte Grillmethode ist ähnlich dem Garen. Trotzdem wird aber das Grillgut gegrillt und hat somit ein besseres Aroma und Aussehen als man es im Backofen erzielen kann. Der Hitzeanstieg wird durch den Deckel und die Innenfläche des Grills reflektiert, so wird das Grillgut gleichmäßig von allen Seiten gegrillt. Die zirkulierende Hitze arbeitet wie ein Umluft Ofen. Der Vorteil dabei ist, man braucht das Grillgut nicht wenden. Diese Methode eignet sich am besten für Grillgut, welches länger als 25 Minuten gegrillt werden muss oder das zu empfindlich ist, um bei direkter Grillmethode gegrillt zu werden, da es sonst austrocknen oder anbrennen würde. Das ist der Fall bei Braten, Rippchen, ganze Hähnchen, Truthähne, andere große Stücke Fleisch oder Fischfilets. Die Dauer des Barbecue Grillen verlängert sich so, je nach Größe und Temperatur auf bis zu 2-5 Stunden.

Der Barbecue Grill
Ein guter Barbecue-Grill muss die Möglichkeit bieten die Temperatur auch über mehrere Stunden konstant zu halten. Gewissen BBQ Spezialitäten benötigen je nach Größe bis zu 24 Stunden konstante Temperaturen zwischen 100 und 130 Grad. Daher ist auch ein Deckel zwingend Pflicht, ebenso wie eine Windunempfindlichkeit. Diese Windunempfindlichkeit ist nicht bei jedem Gasgrill gegeben, da z.B. der Brenner hinten offen ist und somit der Wind die Flammen angreifen kann.

Hierbei ist es egal, ob Kohle oder Gas, sogar Elektro ist möglich, z.B. eignet sich der ODC Elektrogrill perfekt dazu, da man mit Räucherhölzern überall BBQ Aroma verursachen kann. Ein Kohlegrill dagegen ist deutlich schwieriger zu steuern, da er ständig kontrolliert weder muss. Daher ist es fordernder und deutlich angesehener.

Grillen mit zeitgemäßem Knowhow

Outdoorchef stellt sich vor
Outdoorchef ist ein Handelsunternehmen, das in der Schweiz, in Petersberg ansässig ist und mit hochwertigen Grillvorrichtungen für jeden Einsatz und von unterschiedlichen Herstellern die Kunden beliefert. Das Unternehmen ist als Kamin und Grill Shop GmbH bekannt und vertreibt die ausgezeichneten Produkte über zwei Onlineshops, was eine ganz besonders kundenfreundliche Variante darstellt. Das Hauptaugenmerk von Outdoorchef liegt auf einem umfangreichen Sortiment von Grills. Neben diesen Artikeln können die Interessenten gleichsam Kamine beziehen.
Outdoorchef gilt als Fachhändler und besticht nicht nur durch ein imposantes Warenangebot, sondern ebenfalls durch eine professionelle Vertriebsplanung, kundenorientierte Organisation sowie eine fachspezifische und fachkundige Beratungstätigkeit. Das Handelsunternehmen arbeitet nach einer eigenen Firmenphilosophie, die sich darin zeigt, dass bei allen Waren und Hilfsmaterialien auf eine hervorragende Qualität, ein ansprechendes und vielgestaltiges Design und eine lange Lebensdauer sowie zuverlässige Gebrauchseigenschaften geachtet wird. Dies kommt insbesondere den Kunden zugute, welche darüber hinaus von den verbraucherorientierten Serviceleistungen und einer Vertrauensbasis beim Verkauf, beim Warenvertrieb und bei der Gewährleistung der Belieferung profitieren. Outdoorchef bietet seinen Kunden den Vorteil, dass keine Versandkosten anfallen.
Da es sich bei den von Outdoorchef angebotenen Produkten um hochwertige Waren handelt, die sich durch viele spezielle Funktionen auszeichnen, können sich die interessierten Grillfreunde über eine umfangreiche und intensive Beratung durch geschultes Fachpersonal sowie den direkten Kontakt zu den Grills beim Besuch im Musterraum freuen. In diesem von der Firma als Showroom bezeichneten Areal stehen Muster der einzelnen Produktserien bereit, um von den Kunden begutachtet zu werden.

Sortimentspalette bei Outdoorchef
Der Fachhändler hält für Grilleinsteiger und professionelle Grillfreunde ein reichhaltiges Programm an Grillvorrichtungen bereit. Zu den besonders innovativen Grills gehören die Gas- und Holzkohlekugelgrills. Holzkohlegrills werden schon seit vielen Jahren als traditionelle Grilleinrichtungen genutzt. Sie haben sich jedoch durch eine geniale technische Erfindung zu Grills entwickelt, die ein gesundes und kulinarisch hochwertiges Grillen durch das sogenannte Trichtersystem ermöglichen.
Eine weitere Kategorie innerhalb des Warenangebots stellen dei Campinggrills dar. Diese Geräte gehören zu den mobilen Grills und erfreuen sich insbesondere bei Campinggrillern einer großen Beliebtheit.
Elektrogrills gehören zu den praktischen Geräten, die wegen ihrer Sauberkeit und Zweckmäßigkeit sowohl bei Grillanfängern als auch bei erfahrenen Grillliebhabern beliebt sind.
Der Säulengrill ist eine Grillvariante, die innerhalb des breiten Warenspektrums nicht fehlen sollte. Der Säulengrill besteht aus haltbaren und widerstandsfähigen Materialien und bietet die besten Voraussetzungen für ein Grillerlebnis im Freien.
Für den professionellen Einsatz werden die Grillstationen ebenso bevorzugt wie für die private Nutzung. Dies gilt ebenfalls für den sogenannten Pelletgrill, der mit einer preiswerten Brennstoffalternative betrieben wird. Beim Pelletgrill werden die aus Holzabfällen gepressten Pellets verwendet.
Das Hauptaugenmerk des Fachhändlers Outdoorchef liegt auf dem Kugelgrill. Diese spezielle Grillform bewährt sich schon seit einigen Jahren und kann sowohl mit Holzkohle als auch mit Gas betrieben werden. Das Highlight unter den Gas- und Holzkohlekugelgrills stellen die Vorrichtungen mit dem Trichtersystem dar.

Innovatives Grillen mit dem Trichtersystem
Das Trichtersystem ist aus einer Idee erwachsen, die das Grillen viel gesünder und schmackhafter macht, als das herkömmliche Grillverfahren ohne diese Neuerung. Die Gas- oder Holzkohlegrill mit einem Trichtersystem zeichnet sich dadurch aus, dass sie mit zwei zusätzlichen Bauelementen ausgerüstet sind. Dies sind sowohl das trichterförmige Bauteil für das Ableiten des aus dem Gargut beim Grillen austretenden Fetts sowie eine sogenannte Auffangschale, in welcher das Fett gesammelt wird. Diese ideale technische Lösung trägt dazu bei, dass Fett nicht in die Glut tropfen und verbrennen kann. Mit dieser Methodik wird das Anhaften von verbrannten Rußpartikeln von Fett vermieden, die als krebserregend gelten. Deshalb können sich Kunden, die sich für einen Holzkohle- oder Gaskugelgrill mit dem Trichtersystem entscheiden, über ein Grillen frei von krebserregenden Stoffen freuen. Ein weiterer Vorteil dieser Grillmodelle besteht darin, dass Grillgut durch anhaftende verbrannte Fettbestandteile geschmacklich nicht beeinträchtigt wird. Dies wissen insbesondere die Gourmets unter den Grillfreunden zu schätzen.

Grillspaß mit dem richtige Zubehör
Bei dem Fachhändler Outdoorchef haben die grillbegeisterten Kunden die Möglichkeit, ganz bequem über das Internet spezielles und allgemein nützliches Grillzubehör wie Reinigungshilfsmittel und Grillbesteck zu erwerben. Im Zusammenhang mit dem Grillzubehör stellt Outdoorchef eine umfangreiche Zubehörpalette von renommierten Grillherstellern bereit. Innerhalb der Sortimente befinden sich technisches Zubehör wie Abdeckplatten, Windschutze, Grillschalen und Grillroste sowie diverse Ablagevorrichtungen und Einzelteile wie Halterungselemente und effiziente Brennstoffe, zu denen die Spezialanzünder gehören. Um den Grillspaß komplett zu machen, können sich die Kunden im Rahmen des Zubehörs ebenfalls fertig zubereitete Grillsoßen als Spezialitäten bestellen, welche das Grillen zum kulinarischen Highlight werden lassen.

Ein gelungenes Barbecue

Das Barbecue ist die wohl bekannteste amerikanische Tradition. Fast jeder hat die großen Freundes- und Familiengrillfeste schon einmal im Fernsehen oder im Kino mitverfolgt. Und auch im echten Leben verbreiten sich die Barbecuerestaurants in Deutschland.
Jetzt zur warmen Jahreszeit möchten auch immer mehr Gartenbesitzer eine Alternative zum bekannten Grillen finden und wenden sich an das Barbecue.
Doch wer glaubt, dass ein gelungenes Barbecue so einfach ist, der irrt.

Ursprung
Im ursprünglichen Sinn des Wortes barbacoas bezieht sich diese Zubereitungsmethode auf das Braten von großen Fleischmengen am Spieß, über einer nur mäßig starken Hitzequelle.
Sie stammt noch aus der Zeit der ersten spanischen Siedler in Amerika. Mit dieser Methode wurde damals das Essen für die großen Familien zubereitet.
Etwa im 19. Jhd. vermischte sich die traditionelle Zubereitungsart dann mit den Schlachtfesten, die besonders im Süden beliebt waren. Zu diesem Festen wurden immer große Menschenmengen eingeladen, so dass das Barbecue bei den Amerikanern noch heute als ein Symbol für Zusammengehörigkeit und Familie steht.

Unterschiede zum Grillen
Doch Barbecue ist nicht wie Grillen. Zwar sind beide Zubereitungsarten einander recht ähnlich, aber sie arbeiten nach vollkommen unterschiedlichen Prinzipien.
Beim Grillen z.B. wird das Grillgut, in der Regel Fleisch, Fisch, selten Gemüse, direkt mit der Hitze der Glut in Verbindung gebracht und dann in relativ kurzer Zeit durchgebraten.
Beim Barbecue allerdings findet nur eine indirekte Garung statt, man nennt es auch Heißrauchverfahren. Hier wird das Gargut, fast ausschließlich Fleisch, nicht direkt der Hitzequelle ausgesetzt, sondern nur vom aufsteigenden Rauch gegart. Diese Methode ist aber nicht mit dem Räuchern zu verwechseln.
Entsprechend benötigt man einen speziellen Grill dafür, den so genannten Smoker (Raucher). Ein Smoker sieht in der Regel aus, wie eine seitlich liegende Tonne und ist in zwei Kammern unterteilt, die Heizkammer und die Garkammer. Zwischen diesen kann nur der Rauch des Brennmaterials hin und her zirkulieren.
Auch begnügt man sich bei einem echten Barbecue nicht mit kleinen Steaks und schon gar nicht mit Soßen aus der Flasche.
Im Barbecue kann fast alles, bis zur Größe eines Schweins, verarbeitet werden. Auch die Soßen werden immer frisch zubereitet und während des Garens immer wieder auf das Grillgut gestrichen. So mischt sich das Aroma der Soße mit dem Rauch und sorgt für den barbecuetypischen würzig-süßen Rauchgeschmack.

Vorteile des Barbecues
Durch die zwar langsamere, aber auch schonendere Zubereitung gart das Fleisch gleichmäßig und bleibt zart und saftig. Der Rauch kann tief in das Fleisch eindringen und würzt es so von innen besser als jede Marinade.
Ohne direkte Hitzeinwirkung werden keine krebserregende Stoffe gebildet, wie sie manchmal beim Grillen entstehen können.
Und am wichtigsten, es entsteht ein absolut einzigartiger Geschmack.

Wer selbst ein Barbecue versuchen möchte, der findet im Internet unter chefkoch.de zahlreiche Rezepte und Tipps.

Grillen in der Hausgemeinschaft

Grillen in der Mietwohnung

Kaum hat der Frühling den Winter vertrieben und die ersten Sonnenstrahlen verschaffen den länger werden Tagen wieder eine angenehme Temperatur, treibt es viele Menschen auf den Balkon oder in den Garten, um zu grillen. Aber was dem einen ein Vergnügen ist, ist dem anderen ein Dorn im Auge. Daher sollten vor dem Anheizen des Grills einige Dinge Beachtung finden.

Recht und Gesetz
In Deutschland gibt es kein Grillgesetz und die Rechtslage zur Thematik des Grillens im Freien ist keineswegs einheitlich. Von einigen Grillfreunden wird vermutet, das Grillen sei ein Menschenrecht, aber dem ist nicht so. Ein grundsätzliches Grillverbot, dass eine Minderheit gerne sehen würde, gibt es aber auch nicht.

Der Mietvertrag
Vertrag kommt von vertragen und eine Gemeinschaft verträgt sich am besten, wenn alle Gemeinschaftsmitglieder gemeinsame Verträge einhalten. Ein wichtiger Vertrag in einer Wohngemeinschaft ist der Mietvertrag, in dem oftmals auch das Grillen geregelt ist. Hat der Besitzer des Hauses im Mietvertrag die Benutzung eines Holzkohlegrills untersagt und hat der Mieter diesen Vertrag mit seiner Unterschrift anerkannt, so ist er gültig. Wer die Holzkohle dennoch zum Glühen bringt, handelt rechtswidrig und muss im schlimmsten Fall mit der Kündigung rechnen. Gibt es im Mietvertrag keine Festlegung, dann ist in einer Mietergemeinschaft nicht die Mehrheitsmeinung von Relevanz. Es ist schon ausreichend, wenn sich ein einziger Mieter von dem Qualm des Holzkohlengrills belästigt fühlt. Ein Ersatz für den Holzkohlegrill ist der Elektrogrill, der wegen seiner geringen Rauchentwicklung in den meisten Fällen toleriert wird.

Urteilspuzzle
Das fehlende Grillgesetz hat zu einem unübersichtlichen und uneinheitlichen Sammelsurium von einzelgerichtlichen Entscheidungen zum Grillen geführt. In Bayern darf nach einer Entscheidung des ­Bayrischen Oberlandesgerichts nur in der hintersten Ecke des Gartens der Grill entzündet werden. Diese Ecke muss sich in mindestens 25 Meter Entfernung zum Haus befinden und selbst dann ist das Grillen nicht an jedem Wochenende erlaubt, sondern nur fünfmal innerhalb eines Jahres. Da geht es den Grillfreunden in Berlin besser. Sie dürfen ihr Gerät 20 bis 25 Mal in einem Jahr benutzen, sollten hierbei allerdings den Begriff des Slow Food nicht überstrapazieren. Denn die Grilldauer darf längstens zwei Stunden betragen und um spätestens 21 Uhr muss das Vergnügen ein Ende haben. Ein späteres Ende des Grillfestes ist in Aachen möglich. Das Landgericht Aachen erlaubt das Grillen zwischen 17 und 22.30 Uhr an zwei Tagen im Monat. Vier Grillabende dürfen hier sogar bis 24 Uhr ausgedehnt werden. Wer gerne grillt und in ein anderes Bundesland umzieht, sollte sich also über die dort praktizierte Rechtsprechung informieren.

Den Nachbarn mitnehmen
Wenn sich niemand beschwert und kein Gericht angerufen wird, kann beliebig gegrillt werden. Daher macht es Sinn, den Nachbarn um das Einverständnis zu bitten. Sehr überzeugend kann es sein, den Nachbarn zum Grillen einzuladen, da dann kaum die Gefahr einer Beschwerde gegeben ist.

Ungetrübter Grillspaß – auf die richtige Planung kommt es an

Jetzt, da sich der Sommer mit Riesenschritten nähert, zieht es uns wieder nach draußen, um mit der Familie oder Freunden gemütlich zu grillen. Damit das Grillfest gut gelingt und sowohl Gastgeber als auch Gästen Freude macht, sollte man bei der Planung auf einige Dinge achten:

  • Bei der Einladung berücksichtigen, dass mindestens ein Ausweichtermin angeboten wird. Die meisten Menschen haben heute einen vollen Terminkalender und es ist nicht leicht, alle an einen Tisch zu bekommen.
  • Vorher die Nachbarn informieren, dass es etwas lauter werden kann. Wer möchte schon aufgebrachte Hausbewohner vor der Tür stehen haben – dann ist es mit der guten Laune schnell vorbei.
  • Ist der alte Grill überhaupt noch funktionsfähig? Unbedingt vorher auf Standfestigkeit und eventuelle Sicherheitsmängel überprüfen.
  • Daran denken, genügend Grillanzünder bereitzulegen und das richtige Grillbesteck aus dem „Winterquartier“ zu holen. Wer hat sich beim spontanen Grillen nicht schon einmal die Finger verbrannt, weil ihm beim Wenden des Grillguts die richtige Grillzange gefehlt hat? Dies ist, besonders wenn Kinder dabei sind, nicht zur Nachahmung zu empfehlen.
  • Gibt es Ausweichmöglichkeiten, um bei plötzlichem Regen drinnen weiter zu feiern? Gut dran ist der Gastgeber, bei dem man sich bei einem Gewitterschauer unter die überdachte Terrasse flüchten kann.
  • Gibt es auch kulinarische Alternativen für Vegetarier?
  • Wenn Sie mit Familien feiern: Gibt es genug Spielmöglichkeiten für die Kinder? Diese langweilen sich bekanntlich schnell, aber in der Nähe von Feuer ist nicht der richtige Platz zum Toben.
  • Ausreichend Getränke bereithalten, und zwar auch nicht alkoholische.

An alles gedacht? Dann kann die nächste Grillparty ja getrost „steigen“.