Ihren Grill richtig anzünden

Haben Sie Probleme mit dem Zünden, so gehen Sie folgender Maßen vor:

Kein Funken
Sollte bei Ihrem Grill kein Funke von der Elektrode zum Brenner oder zur Zündbox springen,
so überprüfen Sie bitte das Kabel vom Zündmechanismus zur Elektrode.
Ist das Kabel richtig befestigt, so gibt es auch noch die Möglichkeit,
dass der Abstand zwischen Elektrode und Brenner zu groß ist.

Der Abstand zwischen Brenner und Elektrode darf nicht kleiner als 5mm sein
und nicht größer als 8mm. Probieren Sie bitte die Zündelektrode so zubiegen, sodass die Spitze
unterhalb der Gasaustrittslöcher ist. Die Elektrode muss langsam und vorsichtig gebogen werden,
da diese sehr leicht brechen kann.

Sollte der Grill nach diesen Maßnahmen nicht funktionieren,
so kontaktieren Sie bitte Ihre Verkaufsstelle.

Verbrennungsgefahr bei Grillanzünden. Wie kann man es vermeiden?

Die Gefahr, dass man sich beim Anzünden des Grills verbrennt, besteht vor allem dadurch, dass sehr häufig Brandbeschleuniger verwendet werden. In erster Linie sollten sich die Grillfreunde darüber klar sein, das Benzin und Spiritus absolut tabu sind. Diese Flüssigkeiten haben einen sehr niedrigen Flammpunkt, was bedeutet, dass eine Verpuffung oder sogar eine Explosion stattfinden kann. Also Finger weg von schnell brennbaren Mitteln. Wenn man grillen möchte, sollte sich ausreichend Zeit genommen werden, sodass die Grillkohle mit Ruhe brennen und glühen kann. Wenn gar nichts mit dem Feuer klappt, kann man Anzündhilfen verwenden, die es in festem Zustand, flüssig aber auch gelartig gibt. Wenn Anzündhilfen zum Einsatz kommen, ist es besser einwenig mit dem Grillen zu warten, damit diese vollständig verbrennen, um Schadstoffe nicht an das Grillgut kommen zu lassen.
Holzkohle ist das am häufigsten verwendete Material, um einen Grill im Freien zu betreiben. Diese Kohle, die aus einfach ausgedrückt, teilverbranntem Holz besteht, brennt oft nicht so schnell, wie es die hungrigen Griller gern hätten. Daher sollte ein Grill frühzeitig angezündet werden. Wenn feste Anzündhilfen verwendet werden, legt man sie unter die Holzkohle und zündet sie vorsichtig an. Dafür gibt es auch Anzünder, die das Verbrennen der Finger vermeiden. Wenn es nicht richtig brennen will, kann man mit einem Blasebalg vorsichtig Sauerstoff hineinblasen, um die Glut anzufachen. Zur Vorsicht sollte auch etwas Abstand gehalten werden, um eventuellen Funkenflug auszuweichen.
Grills können auch im Freien mit reinem Holz betrieben werden, wo man in Europa meistens Buche oder Eiche verwendet. Um das Holz gut zum Brennen und Glühen zu bringen, kann auch verdickter Flüssiganzünder verwendet werden. Diesen verteilt man mit einem kleinen Gefäß auf den Holzkloben, aber vorsichtig nur eine kleine Menge, dann wird alles mit einem Anzünder entflammt. Nun sollte man das Holz in Ruhe brennen lassen, bis es schön glüht, dann kann Grillgut aufgelegt werden. Zum Anheizen nie mit dem Gesicht ans Feuer gehen und Blasen, dafür ist ein kleiner Blasebalg das beste und sicherste Gerät, das es im Handel gibt. Auch das Ablöschen mit Bier ist nicht sicher, wird aber sehr gerne genutzt.
Dann gibt es noch den gasbetriebenen Grill, wo man das ausströmende Gas entzünden muss. Auch dieser Grill sollte nur im Freien benutzt werden, um Gasbildung in Räumen zu vermeiden. Gas muss schnell nach dem Ausströmen entzündet werden, um Verpuffung zu vermeiden. Wichtige Regeln beim Grillen sind, immer die Anzündhilfen außer Reichweite von Kindern aufzubewahren und Vorsicht am offenen Feuer walten zu lassen.

Kann man Grillanzünder nach dem Grillen schmecken ?

Beim Thema Grillen gibt es in vielen Bereichen sehr unterschiedliche Meinungen. Dies beginnt schon damit, welche Art des Grillens die wohl Beste ist. Dies liegt natürlich immer im Auge des Betrachters. Genau wie jeder einen eigenen Geschmack hat, so ist auch das Geschmacksempfinden beim Grillen sehr unterschiedlich. Die Einen schwören auf das Grillen mit Holzkohle, die Anderen auf das Grillen mit Gas.

Ein weiterer Bereich bei dem sich aber kaum jemand einig ist, ist die Frage, ob man den Grillanzünder nachher zum Beispiel bei einer gegarten Wurst herausschmeckt. Hier muss zwischen verschiedenen Faktoren unterschieden werden. Als erstes ist es wichtig, als Grillanzünder auf keinen Fall Spiritus oder gar Benzin zu verwenden. Hier ist es durchaus möglich, dass der Geschmack einer Wurst beeinträchtigt wird.

Die noch vor Jahren verwendeten Grillanzünder hatten teilweise einen extremen Geruch nach Öl oder Wachs. Auch entstand beim Anzünden starker Qualm bis diese verbrannt waren. In der heutigen zeit werden die unterschiedlichsten Arten von Grillanzündern angeboten. Ob als Stick, ob flüssig oder als Gel, alle Variationen gibt es auf dem Markt zu haben. Der Vorteil bei den allermeisten dieser Grillanzünder ist, dass sie absolut geschmacksneutral sind. Also wird der Geschmack des Grillgutes nicht beeinträchtigt. deshalb sollte jeder beim Kauf darauf achten, dass die Angabe der Geschmacksneutralität auch jeweils auf der Packung angegeben ist.

Es gibt auch hier spezielle ökologische Grillanzünder, die auf zusätzliche Brandbeschleuniger in der Zusammensetzung verzichten. So haben sich in letzter Zeit die kugelförmigen Anzünder aus Holzspänen besonders bewährt. Diese enthalten keinerlei Zusätze und verbrennen mit sehr großer Hitze. Das allerwichtigste, wenn es um das Grillen geht und das wirkt sich auf jeden Fall positiv auf den Geschmack des Grillgutes aus ist, dass die Holzkohle immer gut angebrannt sein sollte, bevor mit dem Grillen begonnen wird.

Wenn die Holzkohle eine weiße Schicht aufweist, kann bedenkenlos mit dem grillen begonnen werden. Dann kann man sicher sein, dass das Grillgut optimal schmeckt aber garantiert nicht nach Grillanzünder.

Aufpassen beim Grillen oder Learning By Burning

Dieses Lied befasst sich mal mit etwas Humor mit dem Thema Sicherheit beim Grillen.

Der Grillfürst wünscht allen Grillfans, dass nichts passiert.  Eigentlich  unglaublich, dass es noch so viele Unfälle beim Grillanzünden mit Spiritus oder Benzin gibt. Völlig ungeeignet, extrem gefährlich und geschmacklich eine Katastrophe.

Bitte den Grill nur mit speziellen Grillanzündern entzünden!!!

Der richtige Grillanzünder

Die Temperaturen steigen und damit auch die Lust aufs Grillen im Freien. Für ein gelungenes Grillfest ist natürlich der richtige Grillanzünder wichtig, denn nichts ist schlimmer, als  Holzkohle die einfach nicht brennen will.
Der beliebteste Grillanzünder ist der herkömmliche flüssige Grillanzünder, der überall erhältlich ist. Dabei gilt jedoch, dass nicht alles was flüssig ist, sich auch gut zum Grill anzünden eignet. Unbedingt sollte man ausschliesslich Sicherheitsflüssiganzünder verwenden. Auf der Flasche muss kenntlich gemacht sein, dass es sich um einen Grillanzünder handelt. Diesen gibt man auf die kalten Holzkohlen, nie in die Flammen oder gar in die Glut. Vom Gebrauch von Brennspiritus oder Benzin sollte die Finger gelassen werden. Hier können Stichflammen entstehen, die zu schweren Unfällen führen können.
Eine weitere Möglichkeit ist die Anzündpaste, die wie der Name schon sagt, etwas fester ist als der flüssige Grillanzünder. Auch sie verteilt man über die kalten Kohlen, bevor man sie anzündet. Der Nachteil ist hier jedoch, dass sie sich auf Grund ihrer doch festeren Konsistenz nicht unbedingt gleichmäßig auf die Kohlen verteilen lässt und auch nicht so gut einzieht wie der flüssige Grillanzünder. So ist die Anzündpaste schon eher für Profigriller geeignet als für Anfänger.
Ein fester Grillanzünder ist der Anzündwürfel. Der Vorteil hier ist, dass er auch allein brennt, ohne dass man unbedingt Grillkohle benötigt. Auch die Anwendung ist sehr einfach. Man legt einfach die Anzündwürfel unter das Brennmaterial und zündet sie an. Ohne Einwirkzeit beginnt das Brennmaterial zu brennen und schließlich zu glühen. Auch für Anfänger stellt dieser Grillanzünder keine Probleme dar.
Die chemischen Grillanzünder müssen vollständig verbrennen, bevor man leckeres Fleisch, Gemüse oder wohlschmeckenden Fisch grillen kann.
Es gibt jedoch auch andere Möglichkeiten wie zum Beispiel Gas Grillanzünder. Hier gibt es entweder Abflammgeräte oder auch gasbetriebene Lötlampen. Diese sind in jedem Baumarkt erhältlich. Der Vorteil ist, dass sie durch ihre Gaspatronen flexibel einsetzbar sind. Auch erreichen sie eine sehr schnelle Hitzeentwicklung, so dass die Kohle schon innerhalb weniger Minuten, anders als bei den chemischen Anzündmitteln, gut glüht und das Grillvergnügen beginnen kann.
Der neueste Trend sind die elektrischen Grillanzünder, da sie sehr sicher zu handhaben sind. Grundsätzlich gibt es zwei Modellvarianten. Ein Modell ist in der Konstruktion ähnlich aufgebaut wie ein Föhn. Heiße Luft wird damit solange auf die Kohle geblasen, bis diese zu glühen beginnt. Dieser Grillanzünder lässt sich gezielt einsetzen, so dass eine gleichmäßige Glut entsteht. Eine zweite Möglichkeit sind Tauchsieder ähnliche Anzünder, deren Heizstäbe in die Kohle gelegt werden und diese zum Glühen bringen. Elektrische Grillanzünder sind jedoch nicht überall einsetzbar, da sie Strom benötigen.

Kohle für den Grill, aber gute Qualität sollte es sein

Perfektes und gutes Grillen will gelernt sein und auch hier gibt es einiges zu beachten. Dazu gehört nicht nur die Auswahl des Fleisches, der Getränke und der Beilagen, sondern auch die Wahl der Grillkohle.

Dabei sollte man darauf achten, dass die Grillkohle qualitativ hochwertig ist und möglichst aus Deutschland kommt. Billige Grillkohle wird meist im Ausland aus Tropenhölzern hergestellt. Ausser dass man durch den Kauf die Rodung der Tropischen Wälder befürwortet, kann man sich schädliche Substanzen einfangen, bedingt durch die praktizierte Herstellung.

Durch die Verwendung von Kokosnusskohle ist man auf der sicheren Seite: Diese wird aus Abfallresten bei der Kokosnussölewinnung hergestellt, ist also umweltfreundlich. Zusätzlich glüht Sie länger und ist vor allen Dingen für längere Grill-Events geeignet oder bei der Zubereitung langsam garendem Grillguts. Selbst wenn der Nachbar nicht mitgrillen darf: Er wird sich freuen, denn bei der Verbrennung entsteht keine Freisetzung von Ruß, Rauch und Schadstoffen. Und Sie werden ebenfalls angenehm überrascht sein, wenn hinterher weniger Asche zu entsorgen ist.

Ein kleiner Helfer ist dabei ein Grillkohle Selbstanzünder. Einfach Kohle und -anzünder in den Behälter legen und warten, bis die Kohlen oder Briketts durchgeglüht sind – einfacher geht´s nun wirklich nicht mehr.