Wann ist ein Grill ein guter Barbecue Grill ?

Der nächste Sommer kommt bestimmt! Und mit ihm die nächste Grillsaison. Vor allem für die Männer beginnt damit die Zeit der Herstellung kulinarischer Genüsse unter freiem Himmel.
Egal ob rustikal auf Holzkohle, fortschrittlich mit Gas oder auf moderne Art, mit dem Elektro-Grill, es ist Barbecue-Zeit. Nur was macht ein wirklich gutes Grillfest aus? Ganz klar, nicht nur ein sicherer, geübter Koch sondern auch der richtige Grill!
Denn wenn der Barbecue-Grill passt, kann auch ein Anfänger wie ein Profi wirken.

Doch nicht nur im Sommer ist dieses Hobby sehr beliebt. Auch zur kalten Jahreszeit, zum Beispiel an Weihnachten oder zu Sylvester erfreuen sich Menschen an dieser besonderen Art der Essenszubereitung. Eingehüllt in dicke Jacken und warme Decken auf der Terrasse oder im Garten zu sitzen, an einem wärmenden Feuer und frisch gegrillte Speisen zu genießen, das übt auf manche einen ganz besonderen Reiz aus.

Was ist Barbecue Grillen?
Das Fleisch wird hier nicht auf der Glut gegart, sondern durch den Rauch und die warme Luft. Hierbei liegt das Grillgut nicht über der Glut, sondern meist über einer Tropfschale, die eventuell mit Flüssigkeit gefüllt ist. Die Holzkohle wird neben der Tropfschale aufgehäuft. Daher auch „indirektes“ Grillen. Es dauert natürlich länger, aber dafür wird das Fleisch butterweich und zart.

Die indirekte Grillmethode ist ähnlich dem Garen. Trotzdem wird aber das Grillgut gegrillt und hat somit ein besseres Aroma und Aussehen als man es im Backofen erzielen kann. Der Hitzeanstieg wird durch den Deckel und die Innenfläche des Grills reflektiert, so wird das Grillgut gleichmäßig von allen Seiten gegrillt. Die zirkulierende Hitze arbeitet wie ein Umluft Ofen. Der Vorteil dabei ist, man braucht das Grillgut nicht wenden. Diese Methode eignet sich am besten für Grillgut, welches länger als 25 Minuten gegrillt werden muss oder das zu empfindlich ist, um bei direkter Grillmethode gegrillt zu werden, da es sonst austrocknen oder anbrennen würde. Das ist der Fall bei Braten, Rippchen, ganze Hähnchen, Truthähne, andere große Stücke Fleisch oder Fischfilets. Die Dauer des Barbecue Grillen verlängert sich so, je nach Größe und Temperatur auf bis zu 2-5 Stunden.

Der Barbecue Grill
Ein guter Barbecue-Grill muss die Möglichkeit bieten die Temperatur auch über mehrere Stunden konstant zu halten. Gewissen BBQ Spezialitäten benötigen je nach Größe bis zu 24 Stunden konstante Temperaturen zwischen 100 und 130 Grad. Daher ist auch ein Deckel zwingend Pflicht, ebenso wie eine Windunempfindlichkeit. Diese Windunempfindlichkeit ist nicht bei jedem Gasgrill gegeben, da z.B. der Brenner hinten offen ist und somit der Wind die Flammen angreifen kann.

Hierbei ist es egal, ob Kohle oder Gas, sogar Elektro ist möglich, z.B. eignet sich der ODC Elektrogrill perfekt dazu, da man mit Räucherhölzern überall BBQ Aroma verursachen kann. Ein Kohlegrill dagegen ist deutlich schwieriger zu steuern, da er ständig kontrolliert weder muss. Daher ist es fordernder und deutlich angesehener.

Ein gelungenes Barbecue

Das Barbecue ist die wohl bekannteste amerikanische Tradition. Fast jeder hat die großen Freundes- und Familiengrillfeste schon einmal im Fernsehen oder im Kino mitverfolgt. Und auch im echten Leben verbreiten sich die Barbecuerestaurants in Deutschland.
Jetzt zur warmen Jahreszeit möchten auch immer mehr Gartenbesitzer eine Alternative zum bekannten Grillen finden und wenden sich an das Barbecue.
Doch wer glaubt, dass ein gelungenes Barbecue so einfach ist, der irrt.

Ursprung
Im ursprünglichen Sinn des Wortes barbacoas bezieht sich diese Zubereitungsmethode auf das Braten von großen Fleischmengen am Spieß, über einer nur mäßig starken Hitzequelle.
Sie stammt noch aus der Zeit der ersten spanischen Siedler in Amerika. Mit dieser Methode wurde damals das Essen für die großen Familien zubereitet.
Etwa im 19. Jhd. vermischte sich die traditionelle Zubereitungsart dann mit den Schlachtfesten, die besonders im Süden beliebt waren. Zu diesem Festen wurden immer große Menschenmengen eingeladen, so dass das Barbecue bei den Amerikanern noch heute als ein Symbol für Zusammengehörigkeit und Familie steht.

Unterschiede zum Grillen
Doch Barbecue ist nicht wie Grillen. Zwar sind beide Zubereitungsarten einander recht ähnlich, aber sie arbeiten nach vollkommen unterschiedlichen Prinzipien.
Beim Grillen z.B. wird das Grillgut, in der Regel Fleisch, Fisch, selten Gemüse, direkt mit der Hitze der Glut in Verbindung gebracht und dann in relativ kurzer Zeit durchgebraten.
Beim Barbecue allerdings findet nur eine indirekte Garung statt, man nennt es auch Heißrauchverfahren. Hier wird das Gargut, fast ausschließlich Fleisch, nicht direkt der Hitzequelle ausgesetzt, sondern nur vom aufsteigenden Rauch gegart. Diese Methode ist aber nicht mit dem Räuchern zu verwechseln.
Entsprechend benötigt man einen speziellen Grill dafür, den so genannten Smoker (Raucher). Ein Smoker sieht in der Regel aus, wie eine seitlich liegende Tonne und ist in zwei Kammern unterteilt, die Heizkammer und die Garkammer. Zwischen diesen kann nur der Rauch des Brennmaterials hin und her zirkulieren.
Auch begnügt man sich bei einem echten Barbecue nicht mit kleinen Steaks und schon gar nicht mit Soßen aus der Flasche.
Im Barbecue kann fast alles, bis zur Größe eines Schweins, verarbeitet werden. Auch die Soßen werden immer frisch zubereitet und während des Garens immer wieder auf das Grillgut gestrichen. So mischt sich das Aroma der Soße mit dem Rauch und sorgt für den barbecuetypischen würzig-süßen Rauchgeschmack.

Vorteile des Barbecues
Durch die zwar langsamere, aber auch schonendere Zubereitung gart das Fleisch gleichmäßig und bleibt zart und saftig. Der Rauch kann tief in das Fleisch eindringen und würzt es so von innen besser als jede Marinade.
Ohne direkte Hitzeinwirkung werden keine krebserregende Stoffe gebildet, wie sie manchmal beim Grillen entstehen können.
Und am wichtigsten, es entsteht ein absolut einzigartiger Geschmack.

Wer selbst ein Barbecue versuchen möchte, der findet im Internet unter chefkoch.de zahlreiche Rezepte und Tipps.

Grillen auf Amerikanisch – Das Barbecue

Was bedeutet Barbecue?
Sowohl die amerikanische Grillparty als auch für das dort gereichte Fleisch werden typischerweise mit dem Begriff Barbecue, zumeist mit BBQ abgekürzt, bezeichnet. Das Barbecue wird in den ganzen Vereinigten Staaten geschätzt. Doch besonderer Beliebtheit erfreut es sich nach wie vor in den Südstaaten der USA.

Wie grillt man auf die amerikanische Art?
In Deutschland wird das Barbecue oftmals mit dem traditionellen deutschen Grillfest gleichgesetzt. Dies wird dem Barbecue aber nicht gerecht. Zwar wird in beiden Ländern bevorzugt Schweinefleisch zubereitet, doch die Arten der Zubereitung unterscheiden sich sehr. Während in Deutschland das Grillgut auf dem Rost direkt über Glut oder Flamme gegart wird und dadurch schnell zubereitet ist, wird beim amerikanischen Barbecue das Fleisch im heißen Rauch gegart, der dem Fleisch zusätzliche Würze verleihen soll. Jedoch ist die Temperatur des Rauches deutlich geringer als die Temperatur der Glut, sodass die Garzeit bisweilen erheblich länger ist. Die lange Garzeit hat indessen den Vorteil, dass das Grillfleisch zart bleibt.

Wie serviert man Barbecue?
Angerichtet wird das gegarte Fleisch gewöhnlich mit Barbecue-Saucen, deren Grundlage überwiegend aus Ketchup oder Mayonnaise besteht. Heute lassen sich in jedem gut sortierten Supermarkt Barbecue-Saucen in zahlreichen Variationen finden, da diese sich inzwischen auch beim deutschen Grillfest einen festen Platz erobert haben. Doch kann man Barbecue-Saucen nach eigenem Belieben mit wenig Mühe auch selbst herstellen. Zu den gebräuchlichsten Sorten gehören Tomatensaucen, Kräuter- und Knoblauchsoßen sowie Senfsoßen. Vereinzelt wird Barbecuefleisch aber auch nur mit Kräutern und Gewürzen serviert.
Das typische Getränk, das zum amerikanischen Barbecue wie zum deutschen Grillfleisch getrunken wird, ist das Bier.