Welche Unterschiede gibt es bei Räuchermehl ?

Für den Angler ist das optimale Aroma beim Räuchern der Forelle sehr wichtig. Er benötigt das perfekte Holz, da der feine Geschmack des Räucherguts sonst verloren ist. Wer am Wasser oder Zuhause selbst räuchert, sollte sich aus diesen Gründen über das benötigte Räuchermehl für den individuellen Räucherofen einige Gedanken machen, da sich der Geschmack von Fisch oder Fleisch je nach Holzart sehr verändern kann. Aufgrund dieser Eigenschaft kann das Räuchergut den letzten Schliff erhalten, da gut ausgewähltes Holz den Geschmack wesentlich verbessern kann.

Vermieden sollten auf jeden Fall nasse sowie feuchtgelagerte und schimmelige Hölzer. Dazu zählt zum Beispiel angeschwemmtes Treibholz sowie im Regen aufgelesene Holzstücke. Hiermit ergeben sich keinerlei akzeptable Resultate während des Räucherns. Durch nasses Holz kann der Fisch- beziehungsweise der Schinkengeschmack komplett ruiniert werden. Das frisch geräucherte Gut schmeckt durch diesen Räuchervorgang beispielsweise bitter. Optimales Räucherholz muss stets an einem Ort gelagert werden, an den keinerlei Feuchtigkeit dringen kann und schimmelige Holzstücke müssen vorher aussortiert werden.

Das jeweilige Holz, welches beispielsweise in Form von Spänen, Sägemehl oder Locken verwendet wird, darf keine Verunreinigungen, Farbreste oder aufgetragene Farben oder Ähnliches beinhalten. Holzabfälle von farbigen Möbeln sowie Bauholz eignen sich somit gar nicht zum Räuchern. Des Weiteren eignen sich weder Parkett noch mit Polierwachs getränkte Bohlen oder harziges Nadelbaumholz für eine perfekte Räucherung. Das Harz der Nadelbäume schwärzt auf unschöne Weise das jeweilige Räuchergut. Eine Ausnahme stellen lokale Räucherverfahren wie beispielsweise Katenräucherungen oder die Nutzung von Torf dar. Aus gesundheitlichen Beweggründen sollte eine Verwendung der Nadelhölzer nicht als Standard gelten.

Im Besonderen eignen sich getrocknete Laubhölzer. Buchen- und Eichenholz sind heutzutage bereits Standard. Sie besitzen einen sehr angenehmen Geruch, sind frei von Parasiten sowie Verunreinigungen und verfügen über eine helle Farbe. Scheite sowie in handliche Stücke gesägte und dünnere Äste ergeben die optimale Basis für Räuchermehl. Fertig abgepackte Beutel Räuchermehl, Räucherbriketts/-späne sind bei Jagd- und Angelshops zu erwerben. Die Größen bewegen sich zwischen Beutel mit einem Kilogramm Räuchermehl bis hin zu mehreren Kilogramm schwere Säcke Holzspäne. Eine Neuerung der letzten Zeit sind aus Räuchermehl und Gewürzen gefertigte Räucherbriketts. Die gröbere Variante besteht aus Sägespänen mit Gewürzen.

Um beispielsweise Fisch und Schinken aromatischer zu machen, eignen sich für eine Beimischung zum Räuchermehl im Speziellen getrocknete Wacholder- und Lorbeeren. Hiermit lassen sich Forellen und Barsche, Zander sowie Aal und Wildarten wie Wildschwein, Reh und Hirsch auf bewährte Weise räuchern.

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