Steak Marinade

Steak marinierenBei der Frage ob fertig gekauft oder selbst mariniert scheiden sich die Geister: Welches Fleisch schmeckt besser? Abgesehen von der Geschmacksfrage hat das Selbermarinieren einige Vorteile: Beim Kauf kann man besser überprüfen, ob das Fleisch frisch und von guter Qualität ist. Außerdem weiß man genau, was in der Marinade drin ist, wovon besonders Allergiker profitieren. Fertige Marinaden enthalten oft Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe. Einziger Nachteil des Selbermarinierens ist der Zeitfaktor.

Was muss ich beachten?
Erst, wenn sich alle Zutaten gut vermischt haben, wird das Fleisch in die Marinade gelegt, damit es überall gleichmäßig gewürzt wird. Das Steak soll von allen Seiten gleichmäßg mit Marinade bedeckt sein. Anschließend wird der Behälter mit einem Stück Alufolie oder einem Deckel geschlossen. Man kann Steak auch in einem zugeknoteten Plastikbeutel marinieren. Das Fleisch muss nun für ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen. Kurz vor dem Braten wird das Steak aus der Marinade herausgenommen und sorgfältig mit einem Stück Küchenpapier abgetupft.

Welche Zutaten und Gewürze brauche ich?
Zunächst einmal braucht eine gute Marinade Säure, damit das Fleischgewebe zart wird. Rot- und Weißwein, verschiedene milde Essigsorten, Zitronen-,Limetten- oder Orangensaft sowie Sahne oder Buttermilch sind dafür geeignet. Öl muss nicht unbedingt in die Marinade. Es erleichtert das Anbraten und unterstützt den Geschmack, aber wer eine fettarme Ernährung bevorzugt, kann auf das Öl verzichten. Hauptdarsteller jeder Marinade sind Kräuter und Gewürze, die dem Fleisch einen einzigartigen und aromatischen Geschmack verleihen. Wer es gern mediterran mag, greift zu Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Oregano, Salbei oder Majoran. Eine asiatische Note erhält das Steak durch Gewürze wie Curry, Zitronengras, Ingwer und Sojasauce. Honig und Ketchup sorgen für einen süßen Geschmack. Schärfe kommt ins Spiel mit Chilis, Cayennepfeffer, Tabasco und Paprikapulver. Kräuter werden am besten nicht kleingehackt, da sie ihr Aroma besser entfalten können, wenn sie ganz bleiben, und außerdem so leichter vor dem Grillen entfernt werden können. Die Marinade sollte auf keinen Fall gesalzen werden, da Salz dem Steak Wasser entzieht und es austrocknet. Erst nach der Zubereitung kann bei Bedarf gesalzen werden, was aber bei würzigen und pikanten Marinaden nicht zwingend notwendig ist.

Was sind gute Rezepte für Steak Marinade?
Eine einfache, schnelle und schmackhafte Marinade lässt sich aus Olivenöl, etwas Worcestersauce, Senf, Cayennepfeffer, schwarzem Pfeffer, Rosmarin und Thymian zubereiten. Süß-scharf und exotisch wird das Fleisch mit einer Marinade aus Sojasauce, Honig und Chili. Buttermilch, Senf und die Lieblings-Kräutermischung ergeben eine leckere Kräutermarinade. Auch Senf, Honig, Zitronensaft und Thymian harmonisieren gut miteinander. Besonders ausgefallen ist eine Marinade aus Bier, Senf, Zwiebel, Lorbeerblättern und Pfefferkörnern. Auch Whiskey, zusammen mit Sojasauce, braunem Zucker, Pfeffer und Petersilie, ergibt eine tolle Marinade. Mediterran wird es mit Balsamicoessig, Knoblauch, Basilikum, Oregano, etwas Rotwein und Pfeffer.

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