Speck räuchern

Sicherlich ist das Räuchern von Speck etwas, das viele Menschen reizt – denn leckerer Speck mit rauchigem Barbecue-Aroma ist ein wahrer Genuss, den es sich zu probieren lohnt. Aus diesem Grund kann man die leckere Fleischspezialität auch selbst räuchern, was oft preiswerter ist, als sie im Supermarkt zu kaufen. Darüber hinaus hat man die Möglichkeit, dem Speck seine persönliche, individuelle Geschmacksnote zu verleihen.

Speck räuchern – so geht man am besten vor
Wenn man Speck räuchern möchte, sollte man sich jedoch auf mehrere Tage oder gar Wochen einstellen – denn das feine, würzige Aroma erhält das Fleisch erst mit der Zeit. Dennoch lohnt sich die Geduld, denn man wird mit einer einzigartigen, genussvollen Spezialität belohnt, die sowohl in Ofen- oder Pfannengerichten als auch auf Brot gut schmeckt. Ein guter Tipp für einen aromatischen Geschmack ist eine Nasspökelung des Specks vor dem Räuchern. Typischer Schwarzwälder Schinken wird in der Regel mit frischem Tannen- oder Fichtenholz geräuchert – auch Speck kann man mit diesem würzigen Aroma veredeln. Weiterhin hat man auch die Möglichkeit, getrocknete Wacholderzweige oder -beeren in gemahlener Form hinzuzugeben.

Kalträuchern – ideal, um Speck ein gutes Aroma zu schenken
Am effektivsten und einfachsten ist das Kalträuchern, das entweder in einem Räucherofen oder stattdessen auch in einer speziellen Räucherkammer durchgeführt wird. Hierfür hängt man den Speck an einem Fleischhaken möglichst mittig auf, so dass die Luft gut darum zirkulieren kann. Die Temperatur sollte beim Kalträuchern außerdem nicht über 25 Grad Celsius liegen, ebenfalls muss das Fleisch außen trocken sein, da es sonst schnell sauer wird.
Tipps für die Würzung des geräucherten Specks
Möchte man seinen Speck nicht sehr würzig, kann man auch kürzer räuchern. Das Räuchermaximum sollte drei Räuchergänge von etwa zehn Stunden nicht überschreiten, denn sonst leidet die Haltbarkeit des Specks darunter. Das Pökeln mit Nitritpökelsalz, welches vor dem Räuchern stattfindet, sollte man nicht versäumen, da es dem Fleisch eine längere Haltbarkeit verleiht.

Feine Gewürzmischungen sind das I-Tüpfelchen auf dem Räucherspeck. Aromatisch sind zum Beispiel Mischungen aus gemahlenen Nelken, Kümmel, Loorbeerblättern, Zwiebeln und Knoblauchzehen. Nach Belieben kann auch noch etwas Schärfe dank Chili hinzugefügt werden. Ist der Räuchervorgang abgeschlossen, lässt man den Speck noch einige Wochen in der Räöucherkammer reifen, damit er das Würzaroma voll aufsaugen kann. Anschließend darf man sich auf eine leckere, selbstgemachte Spezialität freuen, die sicherlich auch Gäste beeindrucken wird.

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