Schinken räuchern

Schinken räuchernDas Räuchern von Schinken ist etwas, das viele Menschen gerne einmal selbst ausprobieren möchten – oft ist es gar nicht so schwer, wie man vielleicht annimmt. Wer guten Schinken zuhause genießen und diesen auch seinen Gästen anbieten möchte, sollte sich einmal im Räuchern versuchen. Schinken lässt sich besonders gut Kalträuchern. Früher war diese Variante im Gegensatz zum Heißräuchern vor allem wegen der dadurch verlängerten Haltbarkeit sehr beliebt, mittlerweile wird vor allem wegen des Aromas und der schönen Farbe, die das Fleisch dadurch erhält, geräuchert. In der Regel dauert das Kalträuchern mehrere Tage oder gar Wochen, in diesem Zeitraum erhält das Fleisch ein besonders feines und schmackhaftes Aroma.

Schinken räuchern – darauf sollten Sie achten, bevor es los geht
Wenn Sie selbst Schinken kalträuchern möchten, muss die Temperatur dafür möglichst niedrig sein – sie sollte maximal 25 Grad Celsius betragen. Bis zu dieser Temperatur kann gewährleistet werden, dass das im Schinken enthaltene Eiweiß nicht gerinnt und seine Form behält. Während des Vorgangs entzieht das Räuchern dem Schinken Wasser. Der Rauch legt sich darüber hinaus auf die äußere Schicht und sorgt für ein pikantes, würziges Aroma sowie für eine deutlich verlängerte Haltbarkeit. Eine niedrige Temperatur ist beim Kalträuchern aber auch deshalb so sehr von Bedeutung, da sich die zu Beginn noch rohen Fleischwaren so länger halten – ansonsten kann das Räuchergut sehr schnell einen sauren Geschmack annehmen, was zur Ungenießbarkeit führt. Derselbe Effekt entsteht, wenn nasses Fleisch geräuchert wird. Achten Sie also in jedem Fall darauf, dass das Fleisch außen trocken ist.

So funktioniert das Räuchern des Schinkens
Den Räuchervorgang beginnt man, indem man den Schinken an Schnüren oder auch an einem speziellen Fleischhaken befestigt, dieser lässt sich durch die Schwarte binden. Als Raum eignen sich entweder ein Räucherofen oder auch eine Räucherkammer sehr gut. Wichtig ist hier, darauf zu achten, dass der Rauch gut um das ganze Fleisch zirkulieren kann. Eine mittige Position ist also unbedingt zu empfehlen, damit der gesamte Schinken vom Rauch erfasst wird. Selbstverständlich lässt sich der Schinken auch nach Belieben würzen – ob pikant, süß oder auch würzig, kann man selbst entscheiden. Beliebt sind vor allem Kümmel, Honig-Senf-Krusten und Pfeffermischungen. Eine gute, nicht zu scharfe Würzmischung besteht aus etwas geriebenem Ingwer, gestoßenem Wachholer, Knoblauchgranulat, weißem Pfeffer und Pökelsalz. Damit reibt man den Schinken vor dem Räuchern ein und darf sich nach einigen Tagen oder Wochen ziehen (am besten im Vakuum) auf ein einzigartiges, leckeres Aroma des Schinkens nach dem Räuchern freuen.

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