Ratschläge für das Smoken

Das Anheizen
Besonders wichtig für das schmackhafte Zubereiten von Gargut auf dem Smoker Grill ist das Beheizen der Vorrichtung. Etwa 1 bis 2 Stunden, bevor das Smoken beginnen soll, ist das Beheizen notwendig. Durch das Aufschichten einer kleinen Pyramide aus entsprechendem Brennmaterial und das Verwenden eines praktischen Anzünders können schnell Flammen erzeugt werden. Diese werden so lange gehalten, bis sich eine Glut gebildet hat. Wenn Glut vorliegt, wird durch das Öffnen und Schließen der Lüftungselemente an den Kaminöffnungen die Rauchbildung gesteuert.

Die Brennstoffe
Der eigenwillige Geschmack und das tolle Aroma bei den Garzutaten wird durch die Rauchbildung und die Art des Rauches erzeugt. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Rauchentwicklung so zu gestalten, dass sich beim Smoken genügend rauchspezifische Geschmackspartikel bilden können und das Gargut optimal zubereitet werden kann. Dies macht es erforderlich, bereits bei der Auswahl der Heizmaterialien auf die gewünschten Geschmacksrichtungen zu achten und das Holz passend auszuwählen. Sehr harzreiche Hölzer, die viel ätherisches Öl enthalten, geben beim Verbrennen einen intensiven und äußerst scharfen, würzigen Rauch ab. Eher ohne Geschmack ist das Walnussholz. Dies gilt ebenfalls für Holzkohle. Bei Holzkohle sollte bedacht werden, dass die Nahrungsmittel, die im Smoker Grill zubereitet werden sollen, gut gewürzt werden müssen, damit sie nicht zu fade sind.

Die Regulierung der Hitzeentwicklung
Das Grillergebnis beim Smoken hängt ganz entscheidend davon ab, welche Hitzebildung umgesetzt wird. Mit einem geeigneten Thermometer sollten die Temperaturen des Rauches und des Garbereiches in Abständen nachgeprüft werden. Optimal ist eine Rauchtemperatur im Innenraum, die etwa 200°C nicht überschreiten sollte. Günstig ist es, beim Kauf eines Gerätes für das Smoken darauf zu achten, dass eine Öffnung, eine Esse oder eine Kamin vorhanden sind, in denen eine Luftöffnung integriert wurde. Über diese lassen sich die Zuluft und die Abgabe von Rauch und Hitze steuern.

Bedeutung von Holzkohle für den Smoker
Holzkohle eignet sich neben Holz ebenfalls hervorragend, um zu smoken. Allerdings erhält das Fleisch einen nicht so stark rauchigen Geschmack, wenn Holzkohle eingesetzt wird. Dies kommt daher, weil Holzkohle als geschmacksneutral gilt und kaum ein rauchiges Aroma erzeugen kann. Holzkohle eignet sich dann, wenn das Smoken lange dauern soll.

Das Rußen
Wie beim Grillen, so ist es gleichsam beim Smoken grundlegend für den Zubereitungserfolg, dass keine Rußbildung im Garbereich entsteht. Die beste Voraussetzung, damit Ruß vermieden wird, ist eine kontinuierlich konstante Innenhitze. Günstig ist es, wenn die seitliche Öffnung an der Garkammer offen gehalten wird, damit Ruß an die Außenumgebung austreten kann und den Garraum, insbesondere das Gargut, nicht erreicht.

Der elektrische Smoker Grill
Für Neueinsteiger, die sich den Umgang mit Holzkohle und Holz bei einem Smoker Grill noch nicht zutrauen und erst Erfahrungen sammeln möchten, stellt ein moderner elektrisch betriebener Smoker Grill eine hervorragende Alternative dar. Diese Vorrichtungen sind allerdings etwas kostspieliger, benötigen jedoch keine Brennmaterialien. Nicht nur das Grillen, sondern eben das beliebte Smoken sind auf diesen Spezialgrills realisierbar. Wie auch bei herkömmlichen Smokern, so kann beim Elektro Smoker Grill das Gargut sowohl durch das sogenannte direkte als auch indirekte Grillen zubereitet werden. Die indirekte Grillvariante ist jedoch wesentlich zeitaufwendiger.

Räuchern mit dem Smoker Grill
Nicht nur das Grillen, sondern insbesondere das Räuchern gehören zu den Highlights, die ein Smoker Grill ermöglicht. Neben dem kalten ist gleichsam das warme Räuchern von Fisch und Fleisch realisierbar. Das Warmräuchern wird beim Smoker in einem Hitzebereich von etwa 55°C bis 90°C durchgeführt. Die Dauer des Räucherns ist abhängig von der Höhe der Temperaturen.