Die Vorteile beim Grillen mit Gas

Zu einem traditionellen deutschen Grillfest gehört ein Holzkohlegrill einfach dazu! Richtig? Nun ja, vom Prinzip her schon, es sieht aber momentan ganz so aus, als müsste man diese Aussage in den nächsten Jahren leicht abändern und auch das Grillen mit Gas als „traditionell“ und „typisch“ klassifizieren. Immer mehr Menschen gehen nämlich in den letzten Jahren dazu über, beim Grillen vermehrt auf Gas denn auf Holzkohle zu setzen.

Für den Wechsel auf Gas gibt es dabei eine ganze Reihe durchaus plausibler Argumente: An der Spitze steht meist das Argument, dass das Grillen mit Gas sehr viel gesünder ist. Aber ist das auch so?
Ja, genau so ist es. Beim Grillen mit Gas kann nämlich weder Bratensaft noch Fett in die Glut tropfen und es können demnach auf keine schädlichen Benzpyrene entstehen, die sich dann wiederum auf dem Fleisch ablagern und mit verzehrt werden. Gas verbrennt absolut rückstandslos und das Fleisch kommt in bester Qualität auf den Teller.

Ein weiterer, wichtiger Aspekt beim Grillen mit Gas ist die Tatsache, dass es wesentlich einfacher ist. Direkt nach dem Anschließen der Gasflasche und dem Entzünden des Gases kann man anfangen zu grillen – ein Warten auf das Durchglühen der Kohlen kann man sich getrost schenken. Ebenso ist es wesentlich leichter, ein wenig am Gashahn zu drehen um so die Temperatur zu regulieren, als das Grillrost zu verhängen oder die Kohlen hin und herzuschichten.

Auch die Reinigung des Grills geht, wenn das Gerät mit Gas betrieben wird, wesentlich leichter von der Hand. Das Fett tropft bei den meisten Grills direkt in eine dafür vorgesehene Schüssel, die in der Regel auch noch mit Wasser gefüllt wird. Nach dem Grillen kann diese Schüssel einfach entnommen und mit wenigen Handgriffen gereinigt werden – alles sehr viel einfacher als beim Grillen mit Kohle, wo man sich regelmäßig dreckige Finger geholt und zudem das angebrannte Fett kaum noch vom Grill abgewischt bekommen hat.