Der Säulengrill – praktisch und flexibel

Betrachtet man die Entwicklung der Grillgeräte über die letzten Jahre, so ist ein eindeutiger Trend, hin zu hochwertigen Geräten, vornehmlich Säulengrills, festzustellen. Waren die Grillfans noch vor wenigen Jahren der Meinung, dass ein Grill möglichst günstig sein muss und sie bereit waren dafür Abstriche bei der Qualität zu machen, sind es heute die hochklassigen Geräte, die mehr und mehr Freunde in der Grillszene finden können. „Klasse statt Masse“ heißt es seit einiger Zeit auch in der Grillszene.

Für „Otto-Normal-Griller“ stellt der Säulengrill, und genau das ist auch der Grund für seine ungemeine Beliebtheit, den idealen Gerätetyp dar. Zwar kann man auf ihm nur schwer indirekt Grillen und auch eine Umluft kann man in einem Säulengrill nicht erzeugen, man bekommt ihn dafür jedoch sehr schnell „entflammt“ und auch das Grillen fällt sehr leicht und geht angenehm von der Hand.

Das Besondere an den Säulengrills ist der Aufbau an sich. Unterhalb der viereckigen oder runden Grillpfanne befindet sich eine Säule, die am Boden in einen Standfuß mündet. Diese Säule ist hohl und am unteren Ende mit einer regulierbaren Belüftungsklappe versehen. Möchte man den Grill nun anheizen oder auch während des Grillens die Temperatur erhöhen, muss man lediglich diese Klappe so einstellen, dass möglichst viel Luft durch die Klappe und den Grillständer bis hin zur Kohle strömen kann. Auf diese Weise wird auch die Unterseite der Kohle, die bei den meisten Grills zu kurz kommt, mit dem notwendigen Sauerstoff versorgt und kann ordentlich glühen.

Wie der Säulengrill nun im einzelnen aufgebaut ist, ob mit einem Beiwagen, besonderen Zusatzgeräten oder anderen Dingen, die das Leben erleichtern, ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Grillfans sollten daher genau abwägen, welche Bestandteile sie wirklich brauchen und welche nicht und sich dann ggf. einen eigenen Grill zusammenstellen lassen. Bei den meisten Anbietern ist es kein Problem, den Grill nach dem Baukastensystem zu erweitern oder eben Teile abzuwählen.