Grill-Sicherheit

In Deutschland sind jährlich ca. 4000 Unfälle beim Grillen zu beklagen. Die meisten entstehen beim Entzünden der Holzkohle. Hier finden Sie einige Tipps um Ihr Grillfest sicher zu gestalten:

Grill-Sicherheit

Grill-Sicherheit

Stabiler Stand:
Sorgen Sie dafür, dass Ihr Grill einen stabilen Stand hat. Spielende Kinder könnten ihn bei leichter Berührung bereits umwerfen. Bewegen Sie einen bereits entzündeten Grill nicht mehr.

Sicherer Stand:
Platzieren Sie den Grill mindestens 2 Meter von leicht entflammbaren Materialien ( Spiritus, Büsche, Bäume, etc.)

Nur draußen benutzen:
Benutzen Sie keinen Holzkohle- oder Gasgrill in geschlossenen Räumen. Hierfür gibt es ungefährliche Elektrogrills.

Vorsorge:
Platzieren Sie vorsorglich einen Feuerlöscher, eine Eimer Sand oder einen Eimer Wasser in die Nähe des Grills, um gegebenenfalls ein Feuer zu löschen.

Anzündhilfen:
Verwenden Sie zum Entzünden der Holzkohle ausschließlich TÜV / GS geprüfte Grillanzünder. Benzin oder Spiritus verwenden Sie in keinem Fall.
Ein Anzündkamin erspart Ihnen auch die Verwendung von Grillanzündern. Hier benötigen Sie ausser dem Anzündkamin lediglich etwas Zeitungspapier.

Nach dem Grillen:
Löschen Sie nach dem Grillen die restliche Glut oder behalten Sie den Grill im Auge bis die Asche vollkommen erkaltet ist.

Richtige Kleidung:
Tragen Sie beim Grillen keine Kleidungsstücke aus Kunststoff, im besten Falle tragen Sie eine Grillschürze.

Grillhandschuhe:
Feuerfeste Grillhandschuhe können beim Anfeuern durchaus eine Hilfe sein.

kurz gefasst
- Der Grill sollte sicher und stabil stehen
- Sorgen Sie mit Löschmöglichkeiten einem Ernstfall vor
- Verwenden Sie nur zugelassene (GS/Tüv) Anzündhilfen
- Achten Sie auf richtige Kleidung
- Grillhandschuhe schützen vor Verbrennungen

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Grill-Recht

Um Ihr BBQ genießen zu können ohne einen Nachbarschafts- oder Mietstreit vom Zaun zu brechen gibt es einfache Regeln, die beachtet werden sollten:

Grill-Recht

Grill-Recht

Nachtruhe:
Ab 22 Uhr beachten Sie bitte die Nachtruhe! Sollte Ihre Grillparty länger dauern holen Sie die Erlaubnis Ihrer Nachbarschaft ein oder verlegen Sie Ihre Party nach innen.

Immissionsgesetz:
Achten Sie darauf, dass kein Qualm in die Wohn- und Schlafräume Ihrer Nachbarn zieht. Dies ist laut Immissionsgesetz verboten und kann sogar mit einem Bußgeld belegt werden.

Mietrecht:
In manchen Mietverträgen ist das Grillen grundsätzlich verboten. Andere verbieten nur das Grillen auf dem Balkon. Studieren Sie also erst Ihren Mietvertrag oder erkundigen Sie sich bei Ihrem Vermieter bevor Sie eine Grillparty planen. Sollten Sie trotz Verbot grillen, riskieren Sie vielleicht sogar die fristlose Kündigung seitens Ihres Vermieters.

Eigentumwohnungsgemeinschaft:
Das Grillen auf Balkonen, Terrassen und Rasenflächen können von Wohnungseigentümer-Versammlungen mehrheitlich untersagt werden. Allerdings kann man auf diesem Weg keine unbegrenzte Erlaubnis zum Grillen vereinbaren.

Regionale Unterschiede:
In vielen Städten ist das Grillen begrenzt erlaubt, d.h. man darf eine bestimmte Stundenanzahl pro Jahr grillen. Diese Regelungen sind aber von Stadt zu Stadt verschieden und wurden meistens durch Urteile von Gerichten festgelegt. Hier ein Beispiel:

In Stuttgart darf 3 mal im Jahr 2 Stunden oder 1 Mal 6 Stunden gegrillt werden, so entschied das Stuttgarter Landgericht.

kurz gefasst
- Beachten Sie die Nachtruhe ab 22 Uhr
- Belästigen Sie mit Ihrem Qualm nicht die Nachbarschaft
- Beim Grillen auf dem Balkon vorher die Regeln des Mietvertrags studieren
- Beachten Sie regionale Unterschiede in der Rechtssprechung

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Planung

Damit Ihre Grillparty ohne böse Überraschungen abläuft, bedarf es einer sorgfältigen Planung. Hier finden Sie unseren Grilleventplaner, der Ihnen bei der Vorbereitung hilft:

Planung

Planung

3-4 Wochen vor der Grillparty:

  • Grillplatz aussuchen und reservieren
  • Gäste telefonisch oder schriftlich einladen

1 Woche vor der Grillparty:

  • Nachbarn informieren
  • Grill und Grillzubehör überprüfen
  • Sitzgelegenheiten und Tische organisieren
  • Dekoration auswählen (Lampions, Gartenfackeln, Windlichter, etc.)
  • Rezepte für Salate, Dips und Beilagen zusammenstellen
  • Klären, ob sich unter den Gästen Vegetarier befinden
  • Einkaufsliste vorbereiten

2-3 Tage vor der Grillparty:

  • Zubehör einkaufen (Holzkohle, Grillanzünder, Grillschalen, Alufolie, Gläser, Teller, Servietten, Besteck, Dekoration)
  • Lebensmittel besorgen (Getränke, Kartoffeln, Grillsaucen, Marinaden etc.)
  • Ggf. große Fleischstücke oder Braten in Marinade einlegen
  • Ggf. Babysitter besorgen

1 Tag vor der Grillparty:

  • Einkaufen (Grillgut, Brot, Obst und Gemüse, Zutaten für weitere Beilagen)

Vormittags am Partytag:

  • Einkaufen (Brötchen, Baguette, Salat, etc)
  • Eiswürfel machen

4 Stunden vor der Grillparty:

  • Sitzgelegenheiten und Tische aufbauen
  • Dekoration anbringen

3 Stunden vor der Grillparty

  • Getränke kalt stellen, Kühlung der Bierzapfanlage einschalten
  • Dips, Grillsaucen zubereiten und kaltstellen
  • Salate vorbereiten

2 Stunden vor der Grillparty:

  • Grillgut marinieren
  • kräftige Salate anmachen und durchziehen lassen
  • Grill aufbauen

1 Stunde vor der Grillparty:

  • Grill anheizen
  • Eimer mit Wasser bzw. Feuerlöscher aufstellen
  • Grillzubehör bereitlegen
  • Partygeschirr aufstellen
  • Abfallbehälter aufstellen

30 Minuten vor der Grillparty:

  • frische Salate anmachen
  • Buffet mit Salaten, Getränken, Dips, etc. anrichten
  • Grillgut bereitstellen

kurz gefasst
- Beginnen Sie rechtzeitig (3-4 Wochen vorher) mit der Planung
- Nachbarn informieren
- Dekoration und Sitzgelegenheiten organisieren
- Besondere Gäste wie Babys, Kinder oder Vegetarier beachten
- Rechtzeitig Mengen kalkulieren und ggf. Grillgut vorbestellen

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Grilllexikon

Hier werden ihnen viele Begriffe zum Thema Grillen erklärt:

Grilllexikon

Grilllexikon

Anzündkamin:
Ein Anzündkamin ist die sicherste Methode, die Kohle zum Glühen zu bringen. Die Kohlen werden in den Kamin gefüllt und mittels Anzündhilfen entzündet. Durch den Kamineffekt durchzieht die Glut relativ schnell die Kohle. Nun einfach die Kohle aus dem Kamin in den Grill kippen und die Grillparty kann losgehen.

Asado:
Bei dieser südamerikanischen Grillart wird eine Grube ausgehoben, die mit Holz oder Kohle gefüllt wird. Wenn das Feuer brennt bzw. die Kohle glüht, werden die Fleischstücke auf Holzspieße gesteckt und seitlich der Grube in den Boden gerammt. Nun wird das Grillgut gelegentlich mit Marinaden bepinselt, damit das Fleisch nicht austrocknet. Der Spieß muss gelegentlich gedreht werden, damit das Grillgut auch von allen Seiten gegart wird. Asado erfreut sich in Europa besonders bei großen Grillparties, auf denen etwas Besonderes und Ausgefallenes geboten werden soll, immer größerer Beliebtheit.

Barbecue:
Beim BBQ befindet sich das Feuer nicht mehr im selben Raum wie das Grillgut sondern in einer seitlich angebrachten Feuerbox (bei Smokern). Durch die niedrigere Temperatur von ca. 90 – 160°C erhält man ein saftiges und zartes Ergebnis. Für das Feuer ist Holz von Fruchtbäumen oder spezielle Räucherhölzer empfehlenswert. Diese Methode benötigt, je nach Grillgut und verwendeter Holzsorte, mindestens 3 Stunden Garzeit, kann aber auch wesentlich länger dauern.

Direkt grillen:
Beim direkten Grillen wird das Grillgut direkt über die Glut gelegt und erhitzt. Hier herrschen Temperaturen von ca. 160 – 300 °C. Das Grillgut muss gewendet werden, damit es von beiden Seiten gar werden kann. Diese Methode eignet sich für alle Speisen mit kurzer Garzeit (z.B. Steaks, Koteletts). Die Garzeit beträgt, je nach Grillgut, nicht mehr als 25 Minuten.

Elektrogrill:
Der Elektrogrill wird, wie der Name schon sagt, mit Strom betrieben. Auch hier kann sehr schnell mit dem Grillen begonnen werden. Der Vorteil des Elektrogrills ist, dass man problemlos im Haus grillen kann. Das abtropfende Fett wird direkt in einer Wasserschale aufgefangen, was Gerüche verhindert und einfach zu säubern ist. Allerdings ist die Grillfläche in der Regel viel kleiner als bei Outdoor-Grills, was sie für eine größere Grillparty ausschließt. Auch das typische Grillaroma ist hier nicht zu finden, da kein Feuer vorhanden ist.

Gasgrill:
Der Gasgrill bietet den Vorteil, dass direkt nach dem Entzünden mit dem Grillen begonnen werden kann. Allerdings lässt es das durch Holzkohle entstehende typische Grillaroma vermissen. Ein weiterer Vorteil von Gasgrills ist die geringe Rauchentwicklung. Die Hitze kann über die Gaszufuhr geregelt werden. Mit Gasgrills kann man sowohl direkt grillen, als auch indirekt grillen, sofern der Grill über einen Deckel verfügt. Auch das Räuchern ist mit einem Gasgrill, bei Verwendung von mit Räucherhölzern gefüllten Holzboxen, möglich.

Grillspieß:
Auf dem Grillspieß werden meistens große Fleischstücke bei ständigem Drehen per Hand oder mittels eines Grillmotors gegart. Mit kleinen Grillspießen kann man vielseitige Leckerbissen aus Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst vom Grill zaubern.

Holzkohle:
Holzkohle ist das beliebteste und bekannteste Brennmaterial für den Grill. Beim Kauf ist darauf zu achten, das qualitativ hochwertige Kohle verwendet wird. Sie kann durch ein DIN-Zeichen erkannt werden. Hochwertige Holzkohle ist meist zwar ein wenig teurer, wird aber aus frischem und sortenreinem Holz gewonnen (was der Hersteller in der Regel auch auf der Verpackung angibt). Gibt es keine Herstellerangaben und kein DIN-Zeichen, wurden wahrscheinlich verschiedene Holzsorten oder Altholz verwendet, was sich auf die Brenndauer, die Hitzeentwicklung und vor allem auf die Bildung von ungesunden Rückständen auswirkt.

Holzkohlebriketts:
Holzkohlebriketts brennen länger und heisser als Holzkohle, sind aber schwierig zu entzünden. Daher sollte man Briketts erst auf glühender Holzkohle einsetzen. Sie werden aus Holzkohlestaub mittels pflanzlicher Stärke gepresst.

Holzkohlegrill:
Der Holzkohlegrill ist der am meisten verwendete Grill. Bis man mit dem Grillen beginnen kann, muss man ca. 30 Minuten einplanen bis die Kohle durchgeglüht ist. Erst danach kann der Grillvorgang gestartet werden. Der Holzkohlegrill wird für das direkte Grillen genutzt, man kann aber auch, bei Verwendung eines Holzkohlegrills mit Deckel, indirekt grillen.

Indirekt grillen:
Hier wird das Grillgut nicht direkt über die Glut gelegt, sondern seitlich platziert oder duch eine Grillschale vor der direkten Hitze geschützt. Das Grillgut gart durch den Rauch und die erhitzte Luft. Es wird ein Grill mit Deckel benutzt um die warme Luft nicht entweichen zu lassen. Hier herrschen Temperaturen von ca. 160 – 200 °C. Das Garen des Grillguts benötigt beim indirekten grillen mehr Zeit, das Resultat ist dafür allerdings butterweich und herrlich zart. Diese Methode benötigt, je nach Grillgut, bis zu 5 Stunden Garzeit.

Kokosnußkohle:
Eine echte Alternative zur klassischen Holzkohle ist der Holzkohleersatz aus Kokosnussschalen. Diese Kokosnußkohle brennt länger und heisser als Holzkohle und hinterläßt wesentlich weniger Rückstände im Grill. Ein weiterer Vorteil der Kokosnußkohle ist, dass bei der Herstellung kein einziger Baum gefällt wird.

Kugelgrill:
Der Kugelgrill oder Rundgrill hat einen gewölbten Deckel. Im geschlossenen Zustand hat er ein kugelförmiges Aussehen, was ihm seinen Namen eingebracht hat. Bei geschlossenem Deckel sorgt die Luftzirkulation für ein gleichmässiges Brennen der Kohle und verhindert ein Hochschlagen der Flammen auf das Grillgut. Kugelgrills sind für das direkte Grillen sowie für das indirekte Grillen geeignet. Der erste Kugelgrill wurde von dem Amerikaner Stephen Weber erfunden und erfreute sich vor allem in den Vereinigten Staaten ungeheurer Beliebtheit.

Lavasteingrill:
Der Lavasteingrill ist eine Art des Gasgrills. Hierzu werden einfach hühnereigroße Lavasteinbrocken in den Grill gelegt, die von unten erhitzt werden und auf denen man grillt.

Marinade:
Marinaden (auch Beizen genannt) sind Mischungen aus Ölen, Essig, Rot-, Weißwein, Bier, Honig, Kräutern und Gewürzen, indenen Fleisch mehrere Stunden, bei großen Stücken sogar Tage eingelegt werden. Sie dienen der Konservierung, machen das Fleisch zarter und verleihen dem Fleisch, je nach Zutaten, eine individuelle Geschmacksnote. Mehr zu dem Thema Marinieren erfahren Sie in unserem Grilltipp Marinieren. Rezepte für Marinaden finden SIe in unserer Rezeptdatenbank und fertige Marinaden können Sie in unserem Shop erwerben.

Räuchern/Smoken:
Hier wird das Feuer, wie beim barbecuen, in einer getrennten Feuerbox entfacht. Allerdings werden nun alle Lüftungsklappen geschlossen, damit eine starke Rauchentwicklung entsteht und der Rauch nicht entweichen kann. Die Rauchintensität und die Geschmacksrichtung wird durch das verwendete Holz bestimmt. Auch hier sind Räucherhölzer zu empfehlen. Es herrschen Temperaturen von ca. 60 – 90°C. Die Garzeit kann bis zu 24 Stunden benötigen. Zum Räuchern wird in der Regel ein Räucherofen, ein Smoker oder ein Kugelgrill verwendet.

Schwenken:
Hier wird der Grillrost mittels eines Dreibeins über das Holz- oder Kohlenfeuer gehängt. Während des Grillvorganges wird der Rost über dem Feuer permanent geschwenkt.

Smoker:
Der Smoker ist mehr als nur ein Grill. Mit großen Modellen kann man kochen, direkt und indirekt Grillen, barbecuen, räuchern und warmhalten.
Große Smoker haben folgende Ausstattung: Eine seitliche Feuerbox, auf der eine Kochplatte integriert ist. In der Feuerbox ist ein Grillrost vorhanden, der zum direkten oder indirekten Grillen dient. Auf der Kochplatte kann wie gewohnt gekocht werden. Das Herzstück des Smokers ist die Garkammer, in welche die warme Luft aus der Feuerbox zieht und die zum barbecuen geeignet ist. Die warme Luft zieht aus der Garkammer weiter in den Kamin, in welchem man Speisen warm halten oder langsam garen kann. Wird der Kamin geschlossen, dient die Garkammer und der Kamin als Räucherkammer. Smoker sind auf jedem Grillwettbewerb zu finden und erfreuen sich einer ständig wachsenden Fangemeinde. Allerdings sollte für die Zubereitung der Speisen mehr Zeit eingeplant werden. Auch zu bedenken ist der hohe Anschaffungspreis. Große Smoker können bis zu 3000 € kosten, kleinere Alternativen sind schon ab ca. 600 € zu haben.

kurz gefasst
- Geschmack des Grillguts hängt von Qualität der Brennmaterialien und Art der
Zubereitung ab
- Direktes und indirektes Grillen beeinflußt den Gesschmack und die Zubereitungsdauer
- Bei Elektro- und Gasgrills stellt sich nicht der klassische Grillgeschmack ein
- Kokosnusskohle ist ein idealer Ersatz für normale Holzkohle

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Gesundheit

In der Vergangenheit wurde dem Grillen nachgesagt, dass es eine äußerst ungesunde Art der Essenszubereitung ist. Beachtet man diese nützlichen Tipps, ist das Grillen absolut ungefährlich:

Gesundheit

Gesundheit

PAK:
PAK steht für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Diese krebserregenden Stoffe bilden sich wenn Flüssigkeiten, wie z.B. Fett oder Marinade, in die Glut tropfen. Dies kann man durch Verwendung von Grillschalen oder Alufolie umgehen. Viele Grills haben inzwischen eine Fettablaufvorrichtung, die dafür sorgt, dass überschüssige Flüssigkeiten an der Glut vorbei in Auffangschalen geleitet werden.

Schneiden Sie besonders schwarze Stellen vor dem Verzehr von Ihrem Grillgut. Denn auch hier finden sich PAK.

Auch beim Ablöschen mit Bier kommen Flüssigkeiten in die Glut und erzeugen PAK. Wer auf den Biergeschmack nicht verzichten möchte, sollte eine Biermarinade verwenden.

Heterozyklische Amine:
HCA entstehen beim Braten und Grillen von Fleisch, aber auch von anderen Lebensmitteln aus Aminosäuren, Kreatin und Zucker. Hierbei gilt: je länger der Garvorgang, desto höher die Konzentration.

Acrylamid:
Acrylamid wird bei starker Erhitzung von Lebensmitteln, welche reich an Kohlenhydraten (z.B. Kartoffeln, Getreide) sind, gebildet. Abhilfe schafft beispielsweise die Verwendung von Alufolie beim Grillen.

Gepökeltes Fleisch:
Gepökeltes Fleisch (z.B. Kassler) gehört nicht auf den Grill. Das beim Pökeln verwendete Nitritpökelsalz kann zur Bildung von krebserregenden Nitrosaminen führen.

Salmonellen und Trichine:
Achten Sie bei Schweine- und Geflügelfleisch darauf, dass die Kerntemperatur mindestens 75°C beträgt. Bei dieser Temperatur werden die Krankheitserreger abgetötet.

Neutralisatoren:
Gewürze und Kräuter, welche mit dem Grillgut kombiniert werden, dienen als Neutralisatoren gegen die oben beschriebenen gesundheitgefährdeten Stoffe. So machen bereits geringe Mengen Senf das gefährliche Benzypren unschädlich. Ebenso wurde herausgefunden, dass Inhaltsstoffe von Thymian, Knoblauch, Minze, Oregano und Salbei die ungesunde Wirkung der HCAs neutralisieren.
Eine neutralisierende Wirkung auf die HCAs wurde auch dem Genuß eines Glases Bier oder Wein nachgewiesen.

Indirektes Grillen:
Als gesunde Art der Zubereitung wird allgemein das indirekte Grillenn angesehen. Dabei tropft kein Fett direkt in die Glut, man erhält aber dennoch den typischen und leckeren Grillgeschmack.

Indirektes Grillen läßt sich am einfachsten und am besten mit einem Kugelgrill durchführen. Daher sind Kugelsgrills inzwischen auch in Deutschland auch deutlich auf dem Vormarsch. Alle Varianten des Grillens (direkt, indirekt, smoken, räuchern, backen, braten, wok, …) lassen sich mit Kugelgrills ausführen.

Auch mit andere Grills kann man indirekt grillen, wobei hierbei entweder seitliche Kohleschächte oder Fettauffangschalen zum Einsatz kommen.

kurz gefasst
- Grillen ist bei richtiger Anwendung nicht gesundheitsschädlich!
- Achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeiten in die Glut tropft
- Entfernen Sie verbranntes Fleisch vor dem Verzehr
- Grillgut nicht mit Bier ablöschen
- Niemals gepökeltes Fleisch grillen
- Achten Sie auf die Kerntemperatur

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Fleisch grillen

Auch für den Klassiker auf dem Grill haben wir ein paar nützliche Grillideen zusammengestellt:

Fleisch grillen

Fleisch grillen

Kurz heiß angrillen:
Legen Sie Ihr Fleisch kurz über die heißeste Stelle des Grills. Bei der Hitze schließen sich sofort die Poren und der Fleischsaft inklusive alle in ihm enthaltenen Nährstoffe bleiben dem Fleisch erhalten.

Über geringer Hitze weitergrillen:
Nach dem Angrillen legen Sie das Fleisch zum langsamen Garen über geringerer Hitze an den Rand des Grillrosts.

Wenden des Fleisches:
Verwenden Sie zum Wenden Ihres Fleisches eine Grillzange oder einen Wendehaken. Bei Verwendung einer Grillgabel verletzen Sie die Fleischhaut und Sie verlieren den Fleischsaft.

Die passenden Grillrezepte finden Sie in unserer Rezeptdatenbank.

kurz gefasst
- Grillen Sie das Fleisch kurz über großer Hitze!
- Grillen Sie das Fleisch anschließend über geringerer Hitze weiter!
- Benutzen Sie zum Wenden des Fleisches eine Grillzange!

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Fisch grillen

Gegrillter Fisch ist eine besondere Delikatesse. Da das Grillen von Fisch aber mit ganz eigenem Problemen einhergeht haben wir für Sie folgende Tipps bereitgestellt, damit der Grill-Genuss auch wirklich gelingt:

Fische grillen

Fische grillen

Frischer Fisch:
Achten Sie beim Kauf des Fisches auf klare Augen und rosa Kiemen. Hat ein Fisch trübe Augen und graue Kiemen ist er nicht frisch. Auch der Geruch ist ein Merkmal von Frische. Nur frischer Fisch gehört auf den Grill!

Fischkörbe:
Verwenden Sie zum Grillen Fischkörbe. In diese können Sie den Fisch komplett einspannen und ihn einfach mitsamt des Korbes wenden. So verhindern Sie dass der Fisch beim Wenden zerfällt.

Alufolie:
Durch Verwendung von Alufolie zum Grillen von Fisch erhalten Sie einen Backofengeschmack. Das typische Grillaroma suchen Sie hier allerdings vergebens.

Einölen der Grillunterlage:
Ölen Sie den Grillrost, Fischkorb und die Alufolie vor dem Grillen ein. Damit verhindern Sie ein Anhängen des Fisches an das Metall.

Grilltemperatur:
Grillen Sie den Fisch nicht über großer Hitze. Fisch verbrennt sehr schnell und verliert den Saft. Daher nur über geringer bis mittlerer Hitze grillen.

Fettreiche Fische:
Fettreiche Fische wie Makrelen, Heringe, Lachs, Schwertfisch, Thunfisch oder Forellen gelingen am Besten auf dem Grill. Wegen dem hohen Fettanteil trocknen diese Fische nicht so schnell aus.

Geräucherter Fisch:
Generell lassen sich alle Fische auf einem Kugelgrill sehr einfach selber räuchern. Die Zubereitung ist ähnlich wie beim einfachen Grillen, hinzu kommt aber noch der Einsatz von Räucherholz bei geschlossenem Deckel des Kugelgrill.

Die passenden Grillrezepte zum Thema Fisch finden Sie in unserer Rezeptdatenbank!

kurz gefasst
- Achten Sie beim Kauf auf die Frische des Fisches!
- Verwenden Sie Fischkörbe oder Alufolie!
- Ölen Sie die Grillunterlage ein!
- Achten Sie auf die richtige Grilltemperatur!
- Fettreiche Fische lassen sich am Besten grillen!

Die passenden Grillrezepte zum Thema Fisch finden Sie in unserer Rezeptdatenbank!

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Gas-Nachfüllservice

Wo kann ich meine Gasflasche nachfüllen lassen?

Gas-Nachfüllservice

Gas-Nachfüllservice

Wir haben für Sie Möglichkeiten zusammengestellt, wie und wo
Sie Ihre Gasflasche einfach und kostengünstig nachfüllen lassen können.

1. Tipp: In den Gelben Seiten finden Sie viele Gaslieferanten.
Suchwörter: “Brennstoff” oder “Gas -/lieferant”
>> Jetzt suchen

2. Tipp: Das Branchenbuch listet ebenfalls viele Lieferanten auf.
Suchwörter: “Brennstoff” oder “Gas -/lieferant”
>> Jetzt suchen

3. Tipp: Fragen Sie bei den lokalen Gasanbietern an.
>> Jetzt suchen

4. Tipp: Fragen Sie in einer Tankstelle Ihrer Wahl nach.
>> Jetzt suchen

Ist Ihre Frage beantwortet?
>> Zu unserer Gasgrill Auswahl

Sie haben noch Fragen oder weitere Vorschläge?

>> Schreiben Sie uns

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Schwarzwaldbecher

Zutaten:

500 g Quark
1/4 l Milch
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Glas entsteinte Schattenmorellen
4 EL Kirschwasser
Vollmilchschokolade

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Zubereitung:

Schattenmorellen abtropfen lassen. Quark, Milch, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. In Glasschalen abwechselnd Quark, mit Kirschwasser beträufelte Sauerkirschen und geriebene Schokolade einschichten. Mit Kirschen und Schokolade garnieren. Bis zum Servieren kühl stellen.

Dauer 20 min
Für 4 Personen

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Pfirsich-Joghurt-Gelee

Zutaten:

6 Blatt Gelantine
250 ml Joghurt
1/8 l Milch
3 EL Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
1 Zitrone
2 Pfirsiche

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Zubereitung:

Gelantine in Wasser einweichen. Milch, Joghurt, Zucker, Vanillinzucker, geriebene Zitronenschale und Zitronensaft vermischen. Die Gelantine ausdrücken und in einer Kelle in heißem Wasser auflösen. Tropfenweise unter den Joghurt geben. Kalt stellen. Pfirsiche kurz in kochendem Wasser baden und häuten. Früchte entsteinen, in Würfel schneiden und unter die Joghurtmischung heben. Erkalten lassen. Nach 15 Minuten mit Früchten garnieren.

Dauer 30 min
Für 4 Personen

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